{"id":1635,"date":"2015-04-02T13:21:21","date_gmt":"2015-04-02T11:21:21","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/?page_id=1635"},"modified":"2024-03-22T09:15:43","modified_gmt":"2024-03-22T08:15:43","slug":"passionspunkte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/start\/passionspunkte\/","title":{"rendered":"Passionspunkte"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8221;23665&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; alignment=&#8221;center&#8221;][vc_column_text]<\/p>\n<h2><strong>Passionspunkte 2024<\/strong><\/h2>\n<p>Au\u00dfergew\u00f6hnliche Orte, besondere Musik, kompetente Fachleute, ein engagiertes Team, PastorInnen, eine 35-min\u00fctige Feier und eine gro\u00dfe Teilnehmerzahl: Das sind die Bestandteile der Passionspunkte, die nun zum 24. Mal in der Woche vor Ostern an \u201ewunden Punkten&#8221; Wilhelmshavens gefeiert werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Abendandachten\u00a0an wunden Punkten\u00a0in Wilhelmshaven<\/strong>[\/vc_column_text][vc_empty_space]<div class=\"sidebar-box white style1 \"><h3 class='box-title'>Passionspunkte 2024<\/h3><ul class=\"upcoming-events\"><li>No events<\/li><\/ul><a href=\"\" target=\"\"  class=\"button transparent button-arrow\">Weitere Veranstaltungen<\/a><\/div><!-- \/Upcoming Events -->[vc_empty_space][vc_single_image image=&#8221;26862&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; alignment=&#8221;center&#8221;][vc_single_image image=&#8221;26863&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; alignment=&#8221;center&#8221;][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_text_separator title=&#8221;Passionspunkte der vergangenen Jahre&#8221;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><strong>Passionspunkte 2023<\/strong><\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-23661\" src=\"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/passionspunkte2023.jpg\" alt=\"\" width=\"1244\" height=\"608\" srcset=\"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/passionspunkte2023.jpg 1244w, https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/passionspunkte2023-300x147.jpg 300w, https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/passionspunkte2023-1024x500.jpg 1024w, https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/passionspunkte2023-768x375.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1244px) 100vw, 1244px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-23663\" src=\"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/passionspunkte2023-2.jpg\" alt=\"\" width=\"1837\" height=\"1236\" srcset=\"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/passionspunkte2023-2.jpg 1837w, https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/passionspunkte2023-2-300x202.jpg 300w, https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/passionspunkte2023-2-1024x689.jpg 1024w, https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/passionspunkte2023-2-768x517.jpg 768w, https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/passionspunkte2023-2-1536x1033.jpg 1536w, https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/passionspunkte2023-2-263x177.jpg 263w, https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/passionspunkte2023-2-500x335.jpg 500w, https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/passionspunkte2023-2-150x100.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 1837px) 100vw, 1837px\" \/>[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_text_separator title=&#8221;Passionspunkte der vergangenen Jahre&#8221;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8221;16976&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; alignment=&#8221;center&#8221;][vc_column_text]<\/p>\n<h2><strong>Passionspunkte 2021<\/strong><\/h2>\n<h4><strong>PASSIONSPUNKTE 2021 \/\/\u00a0<\/strong><strong>VON SEENOTRETTERN, ZUF\u00c4LLIGKEITEN UND ALTEN GESCHICHTEN<\/strong><\/h4>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><em>Zum ersten Mal finden alle Punkte in der Kirche statt.\u00a0<\/em><em>Zum 21. Mal ein Weg durch die Geschichte und Gegenwart\u00a0<\/em><em>der S\u00fcdstadt von Wilhelmshaven.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vom 28. M\u00e4rz. bis 3. April 2021 finden wieder die Passionspunkte statt \u2013 zum ersten Mal, auf Grund der Pandemie, in der Kirche. Siebenmal lautet es: Blickrichtung auf\u2026<\/p>\n<p>Jeweils um 18:00 Uhr l\u00e4dt die Gemeinde der Christus- und Garnisonkirche in die Kirche ein und feiert dort die sogenannte Passionspunkte, die auf \u00a0wunde Punkte in der S\u00fcd- und Innenstadt blicken. Alle Hygienevorschriften sind in der Kirche besser einzuhalten. Pl\u00e4tze k\u00f6nnen vorab reserviert werden. (Tickets unter <a href=\"http:\/\/tickets.christusnews.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">tickets.christusnews.de<\/a>)<\/p>\n<p>35 Minuten lang werden Fachleute, MusikerInnen, LektorInnen und TheologInnen den jeweiligen Ort im Kontext der Passionsgeschichte Jesu beleuchten. Ein ausgezeichnetes Projekt, so stellte im Jahr 2017 die \u201eStiftung Gottesdienst\u201c aus Kassel fest und zeichnete das Format mit dem allj\u00e4hrlichen Preis aus. Dabei bewerteten sie die Passionspunkte als sehr besonders, weil sie es sich zur Aufgabe gemacht h\u00e4tten, die Stadt gottesdienstlich zu kartographieren. Ein besonderes Kompliment, dem die Passionspunkte auch im zweiten Jahr der Pandemie gerecht werden wollen. F\u00fcr dieses Jahr sind eindr\u00fcckliche Orte gefunden worden, die sowohl die Stadtgeschichte als auch die Geschichte Jesu in neuem und anderem Licht erscheinen lassen. Dabei greifen die Organisatoren Frank Morgenstern und Bernhard Busemann auf die im letzten Jahr geplanten Passionspunkte zur\u00fcck.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<ul>\n<li>Los geht es am <strong>Sonntag,\u00a028. M\u00e4rz<\/strong> an einem Segensort. Die Seenotretter in Wilhelmshaven sind seit 150 Jahren eine lebensrettende Institution. Erwin Claussen ist der Vormann der Station in Wilhelmshaven wird als Fachmann von dieser segensreichen Arbeit (u.a. auch vom Seenotrettungsboot PETER HABIG) berichten. \u201e<em>Rausfahren<\/em>\u201c so hei\u00dft der erste Passionspunkt 2021.<\/li>\n<li>Die Ecke Peterstra\u00dfe\/ Parkstra\u00dfe ist den meisten WilhelmshavenerInnen ein Begriff. Nur haben die Wenigsten im Blick, dass hier an eine weltpolitische Situation gedacht wird. \u201e<em>An der Kreuzung<\/em>\u201c, so lautet der Passionspunkt am <strong>Montag,\u00a029.M\u00e4rz<\/strong>.<\/li>\n<li>Am <strong>Dienstag,<\/strong> <strong>30. M\u00e4rz,<\/strong> wird Bischof Thomas Adomeit das Thema vom Sonntag fortf\u00fchren, er wird von der Entscheidung der Oldenburger Kirche berichten, sich am Rettungsboot im Mittelmeer zu beteiligen. \u201e<em>Man l\u00e4sst keine Menschen ertrinken. Punkt<\/em>.\u201c , so lautet die \u00dcberschrift f\u00fcr diesen Passionspunkt.<\/li>\n<li>\u201e<em>Arch\u00e4ologie des Unsichtbaren<\/em>\u201c, so lautet der provokante Titel der aktuellen Ausstellung in der Kunsthalle. Leiterin Petra Stegmann wird das Ausstellungsthema mit der Passionsgeschichte am <strong>Mittwoch,\u00a031. M\u00e4rz<\/strong> verbinden.<\/li>\n<li>Der Passionspunkt am <strong>Donnerstag, 1. April<\/strong> in der Kirche wird dieses Jahr die Dokumentation <em>Kulenkampffs Schuhe\u00a0<\/em>aufgreifen. Sie erz\u00e4hlt davon, wie in den Jahren zwischen 1960 und 1970 viele TV Shows noch vom Krieg beeinflusst waren.<\/li>\n<li><em>Neuland<\/em> hei\u00dft es am <strong>Freitag, 2. April<\/strong> mitten auf der Stra\u00dfe am Handelshafen. Wie hat sich die s\u00fcdliche S\u00fcdstadt in den letzten 15 Jahren weiterentwickelt? Was hat sich alles baulich getan?<\/li>\n<li>Am <strong>Samstag, 3. April<\/strong> enden die Passionspunkte in diesem Jahr. \u201e<em>Der Untergang<\/em>\u201c so lautet das Thema. Der Leiter des Deutschen Marinemuseums, Dr. Stephan Huck, berichtet von dem Versenken des U-Boots U96. Dieses wurde am 30. April 1945 in der N\u00e4he des heutigen Grodendamms versenkt. U96 wurde bekannt durch Lothar Buchheims Roman <em>Das Boot<\/em>.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wegen der Pandemie sind dieses Jahr auch Platzreservierungen in der Kirche notwendig: Tickets unter <a href=\"http:\/\/tickets.christusnews.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">tickets.christusnews.de<\/a><\/p>\n<p>Auch in diesem Jahr hat jeder Passionspunkt seine Historie. Viele Geschichten warten darauf, erz\u00e4hlt zu werden.\u00a0Eine feste musikalische und inhaltliche Ordnung f\u00fchrt Fans oder Neuinteressierte durch die Andacht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-9181 size-full\" src=\"https:\/\/kirche.ticketera.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/passionspunkte2021_card.jpg\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" srcset=\"https:\/\/kirche.ticketera.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/passionspunkte2021_card.jpg 1000w, https:\/\/kirche.ticketera.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/passionspunkte2021_card-300x146.jpg 300w, https:\/\/kirche.ticketera.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/passionspunkte2021_card-768x375.jpg 768w, https:\/\/kirche.ticketera.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/passionspunkte2021_card-370x181.jpg 370w, https:\/\/kirche.ticketera.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/passionspunkte2021_card-760x371.jpg 760w\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"488\" \/>[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_text_separator title=&#8221;Passionspunkte der vergangenen Jahre&#8221;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><strong>Passionspunkte 2020<\/strong><\/h2>\n<p>Au\u00dfergew\u00f6hnliche Orte, besondere Musik, kompetente Fachleute, ein engagiertes Team, Pastorinnen, eine 35-min\u00fctige Feier und eine gro\u00dfe Teilnehmerzahl: Das sind die Bestandteile der sogenannten Passionspunkte, die nun zum neunzehnten Mal von der Gemeinde der Christus- und Garnisonkirche in der Woche vor Ostern an wunden Punkten Wilhelmshavens gefeiert werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><i>Aufgrund der Corona-Pandemie finden alle Passionspunkte 2020 ausschlie\u00dflich digital statt und k\u00f6nnen unter www.havenkirche.de nachgesehen werden.<\/i><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-14182\" src=\"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/Passionspunkte_2020-1024x688.jpg\" alt=\"\" width=\"770\" height=\"517\" srcset=\"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/Passionspunkte_2020-1024x688.jpg 1024w, https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/Passionspunkte_2020-300x202.jpg 300w, https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/Passionspunkte_2020-768x516.jpg 768w, https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/Passionspunkte_2020-263x177.jpg 263w, https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/Passionspunkte_2020-500x335.jpg 500w, https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/Passionspunkte_2020.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px\" \/>[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<strong>Passionspunkte 2018<\/strong><\/p>\n<p><strong>Von neuen Chancen und alten Wunden.<\/strong><\/p>\n<p><em>Zum 18. Mal ein Weg durch Geschichte und Gegenwart <\/em><\/p>\n<p><em>der Stadt Wilhelmshaven<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vom 25. bis 31. M\u00e4rz finden wieder die Passionspunkte statt. Jeweils um 18 Uhr verl\u00e4sst die Gemeinde der Christus- und Garnisonkirche die Kirche und feiert sogenannte Passionspunkte an wunden Punkten in der S\u00fcd- und Innenstadt.<br \/>\n35 Minuten lang werden Fachleute, MusikerInnen, LektorInnen und TheologInnen den Ort im Kontext der Passionsgeschichte Jesu beleuchten. Ein ausgezeichnetes Projekt, so stellte letztes Jahr die \u201eStiftung Gottesdienst\u201c aus Kassel statt und zeichnete das Format mit dem allj\u00e4hrlichen Preis aus. Dabei bewerteten sie die Passionspunkte als sehr besonders, weil sie es sich zur Aufgabe gemacht h\u00e4tten, die Stadt gottesdienstlich zu kartographieren. Ein besonderes Kompliment, dem die Passionspunkte auch dieses Jahr wieder gerecht werden wollen. F\u00fcr dieses Jahr sind wieder eindr\u00fcckliche Orte gefunden worden, die sowohl die Stadtgeschichte als auch die Geschichte Jesu in neuem und anderem Licht erscheinen lassen. Folgende Orte sind f\u00fcr die Karwoche geplant: Der alte Bunker an der Jadeallee, die JVA am \u00d6lhafendamm, ein Wohnheim in der S\u00fcdstadt, die Dachterrasse des Wattenmeer Besucherzentrums, Kirche, Kunsthalle und die Wiesbadenbr\u00fccke. Im letzten Jahr z\u00e4hlten die Organisatoren um die beiden Pastoren Busemann und Morgenstern wieder einmal mehr Besuchende. 1364 Besuchende verteilten sich auf die sieben Orte der Passionspunkte. Auch in diesem Jahr hat jeder Passionspunkt seinen ganz besonderen Charme. Viele Geschichten warten darauf, erz\u00e4hlt zu werden.<br \/>\nEr\u00f6ffnet werden die Passionspunkte am alten Bunker an der Jadeallee. Hier entsteht das \u201eTrilaterale Weltnaturerbe Wattenmeer Partnerschaftszentrum\u201c. Hinter diesem gro\u00dfen Namen versteckt sich eine architektonische Bereicherung und eine neue Chance f\u00fcr Wilhelmshaven. Aber auch altbekannte Orte werden Anlaufpunkte f\u00fcr die Andachtsreihe sein. Passionspunkte an denen die Einwohner immer wieder vorbeifahren und die nun mit Geschichte verbunden werden und wo von alten Wunden erz\u00e4hlt wird.<br \/>\nEine feste musikalische und inhaltliche Ordnung f\u00fcr die Passionspunkte f\u00fchrt Fans oder Neuinteressierte durch die kurze Andacht.<\/p>\n<p>Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich auf diesen Weg durch die Geschichte der Stadt und die Geschichte Jesu einzulassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Die Orte und Themen der einzelnen Orte sind im Folgenden genauer genannt:<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Sonntag, 25. M\u00e4rz, Aus Drei mach Eins<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Montag, 26. M\u00e4rz, Vaterland <\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Dienstag, 27. M\u00e4rz, Mittendrin<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Mittwoch, 28. M\u00e4rz, Siehst Du mich?<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Donnerstag, 29. M\u00e4rz, Und wen Gott will strafen, \u2026.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Freitag, 30. M\u00e4rz, Wendepunkt<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Samstag, 31. M\u00e4rz, Abgedankt!<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/Passionspunkte2018_Flyer.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-9330 size-large\" title=\"Flyer zu den Passionspunkten 2018 herunterladen.\" src=\"http:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/Pasionspunkte2018-1024x668.png\" alt=\"Flyer zu den Passionspunkten 2018 herunterladen.\" width=\"770\" height=\"502\" srcset=\"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/Pasionspunkte2018-1024x668.png 1024w, https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/Pasionspunkte2018-300x196.png 300w, https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/Pasionspunkte2018-768x501.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px\" \/><\/a>[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2>Passionspunkte 2017<\/h2>\n<p>Vom 9. bis 15. April finden wieder die Passionspunkte statt. Jeweils um 18 Uhr verl\u00e4sst die Gemeinde der Christus- und Garnisonkirche die Kirche und feiert sogenannte Passionspunkte an wunden Punkten in der S\u00fcd- und Innenstadt.<\/p>\n<p>35 Minuten lang werden Fachleute, MusikerInnen, LektorInnen und TheologInnen den Ort im Kontext der Passionsgeschichte Jesu beleuchten. F\u00fcr dieses Jahr sind wieder eindr\u00fcckliche Orte gefunden worden, die sowohl die Stadtgeschichte als auch die Geschichte Jesu in neuem und anderem Licht erscheinen lassen. Folgende Orte sind f\u00fcr die Karwoche geplant: Theos am Bontekai, Parkstra\u00dfe 16, Marinemuseum, Kaiser Wilhelm Br\u00fccke, Kirche, Kunsthalle und die alten Minenlagerh\u00e4user. Im letzten Jahr z\u00e4hlten die Organisatoren um die beiden Pastoren Busemann und Morgenstern noch einmal mehr Besuchende. 1298 Besuchende verteilten sich auf die sieben Orte der Passionspunkte. Auch in diesem Jahr hat jeder Passionspunkt seinen ganz besonderen Charme. Viele Geschichten warten darauf, erz\u00e4hlt zu werden.<br \/>\nZum ersten Mal werden in diesem Jahr kurzfristig Stra\u00dfen gesperrt, weil Passionspunkte dort viele Menschen zusammenf\u00fchren werden (KW Br\u00fccke und Passionspunkte). \u00dcberhaupt hat in diesem Jahr die Zusammenarbeit auch mit st\u00e4dtischen Vertretern eine neue Dimension bekommen. So treten Ulrich R\u00e4cker-Wellnitz und Oliver Leinert als Fachleute auf und an drei Stellen w\u00e4re ohne die Unterst\u00fctzung der Stadt der Passionspunkt nicht m\u00f6glich. Ebenfalls zum ersten Mal werden Schauspieler einen Passionspunkt theatral bereichern.<br \/>\nEine feste musikalische und inhaltliche Ordnung f\u00fcr die Passionspunkte f\u00fchrt Fans oder Neuinteressierte durch die kurze Andacht.<\/p>\n<p>Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich auf diesen Weg durch die Geschichte der Stadt und die Geschichte Jesu einzulassen.<\/p>\n<p><em>Die Orte und Themen der einzelnen Orte sind im Folgenden genauer genannt:<\/em><\/p>\n<p><strong><em><a href=\"http:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/Bildschirmfoto-2017-03-01-um-10.38.35-1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-6093\" src=\"http:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/Bildschirmfoto-2017-03-01-um-10.38.35-1-300x145.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"145\" srcset=\"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/Bildschirmfoto-2017-03-01-um-10.38.35-1-300x145.png 300w, https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/Bildschirmfoto-2017-03-01-um-10.38.35-1-768x371.png 768w, https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/Bildschirmfoto-2017-03-01-um-10.38.35-1-1024x495.png 1024w, https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/Bildschirmfoto-2017-03-01-um-10.38.35-1.png 1065w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Sonntag, 9. April:<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/events\/184541362042244\/\"> &#8220;Sag was \u2013 Schweig nicht!&#8221;<\/a><br \/>\n<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Im neu er\u00f6ffnetet Theos beginnen die Passionspunkte. Im Theater der Jungen Landesb\u00fchne (Am Bontekai 67) hei\u00dft der erste Passionspunkt in diesem Jahr\u00a0<em>Sag was \u2013 Schweig nicht!<\/em>. Dieser Passionspunkt ist wie eine \u00dcberschrift \u00fcber das Konzept dieser Reihe. Theatral werden die Mitglieder des Ensembles Zenzi Huber und Vasilios Zavrakis Szenen aus dem Jugendst\u00fcck Nashorn spielen. Ulrich R\u00e4cker\u2013Wellnitz, Stadtarchivar wird die Geschichte des Hauses zusammenfassen. Pastor Bernhard Busemann wird den Ort theologisch und seelsorgerlich einordnen. Musikalisch wird das Ensemble QuintAnima die Woche er\u00f6ffnen.<\/p>\n<p><strong><em>Montag, 10. April: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/events\/236038516868290\/\">&#8220;Diese Geschichte muss erz\u00e4hlt werden.&#8221;<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p>Viele Menschen sind schon an ihren Skulpturen vorbeigegangen, aber die meisten haben nicht gewusst, welche Geschichte hinten diesen steckt. In der Parkstra\u00dfe 16 zieren zwei kleine Figuren den Eingang des Hauses. Josefa Egberts hat diese Figuren hergestellt. Eine K\u00fcnstlerin aus Wilhelmshaven, die im Faschismus umgebracht wurde und derer zu Ehren im letzten Jahr eine Ausstellung im Schlossmuseum stattfand. Dr. Antje Sander (Schlossmuseum) wird von dieser Frau berichten. Pastor Frank Morgenstern wird die Lebensgeschichte mit der Passionsgeschichte verkn\u00fcpfen. Extra f\u00fcr diesen und den Passionspunkt am Mittwoch haben sich die drei Musiker Simon Kasper, J\u00f6rdis W\u00f6lk und Emanuel Jessel zusammengefunden.\u00a0<em>Diese Geschichte muss erz\u00e4hlt werden,\u00a0<\/em>denken alle Beteiligten und werden die Geschichte vor dem Haus und auf der Stra\u00dfe ins Bewusstsein holen.<\/p>\n<p><strong><em>Dienstag, 11. April: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/events\/654055284780310\/\">&#8220;Kalter Krieger&#8221;<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p>Auch in diesem Jahr sind die Passionspunkte zu Gast im Marinemuseum.<\/p>\n<p>Dr. Stephan Huck wird das neue Gro\u00dfobjekt des DMM in den Kontext der derzeitigen Weltlage stellen. Das Schnellboot Gepard wirkt wie aus der Zeit gefallen und bekommt doch auf einmal weltpolitisch eine neue Dimension.\u00a0<em>Kalter Krieger<\/em>\u00a0so lautet dieser Passionspunkt. Bernhard Busemann wird den Ort und die Geschichte in die Passionszeit einordnen. Musikalisch wird das Saxophonquartett 4sax den Ort interpretieren.<\/p>\n<p><strong><em><a href=\"http:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/Bildschirmfoto-2017-03-01-um-10.38.05.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-6085\" src=\"http:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/Bildschirmfoto-2017-03-01-um-10.38.05-200x300.png\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/Bildschirmfoto-2017-03-01-um-10.38.05-200x300.png 200w, https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/Bildschirmfoto-2017-03-01-um-10.38.05.png 550w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a>Mittwoch, 12. April: &#8220;Auf dem Scheitelpunkt&#8221;<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Auf dem Scheitelpunkttrifft sich die Gemeinde der Passionspunkte am Mittwoch. Auf dem Scheitelpunkt der sogenannten Karwoche aber auch auf dem Scheitelpunkt der Stadt zwischen Wohnen und Industrie, zwischen Kultur und Stadt. Stadtbaurat Oliver Leinert blickt auf die bauliche Entwicklung der Stadt und des gro\u00dfen Hafens, Frank Morgenstern greift in diesem besonderen Passionspunkt mit weitem Blick die Passionsgeschichte auf. F\u00fcr musikalische Akzente sorgt das Trio Simon Kasper, J\u00f6rdis W\u00f6lk und Emanuel Jessel.<\/p>\n<p><strong><em>Donnerstag, 13. April: &#8220;Muttersprache&#8221;<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Nach 16 historischen Passionspunkten in der Kirche greift Vikarin Natascha Faull mit dem Thema\u00a0<em>Muttersprache<\/em>\u00a0am Gr\u00fcndonnerstag ein aktuelles Thema auf. In allen sonnt\u00e4glichen Gottesdiensten werden Teile des Gottesdienstes in Farsi \u00fcbersetzt. Hintergrund ist die starke Beteiligung iranischer und afghanischer Gefl\u00fcchteter in der Gemeinde. Was macht eine weitere neue Sprache mit einem Gottesdienst, wie nehmen Neuank\u00f6mmlinge die Sprache auf und wahr. Miguel Pascal Schaar ist der Fachmann f\u00fcr das Thema. Er arbeitet f\u00fcr das\u00a0Projekt Fl\u00fcchtlingsarbeit &#8211; Koordination\u00a0und Begleitung der Gemeinden im\u00a0Kirchenkreis <a href=\"http:\/\/www.kirche-am-meer.de\/\">Friesland-Wilhelmshaven<\/a>\u00a0f\u00fcr Fl\u00fcchtlingsarbeit. Die Oldenburger Gruppe Vox Avis wird singend den Punkt verst\u00e4rken.<\/p>\n<p><strong><em>Freitag, 14. April: \u00a0&#8220;Zwischen Nacht und Tag&#8221;<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ein kongenialer Titel\u00a0<em>Zwischen Nacht<\/em>\u00a0<em>und Tag\u00a0<\/em>und ein neuer Kunsthallenleiter bestimmen im Vorfeld den klassischen Passionspunkt in der Kunsthalle. Dr. J\u00fcrgen Fitschen wird die Fotoausstellung interpretieren und die TheologInnen Ann-Christin Liebert und Frank Morgenstern schlagen die Verbindung zum gr\u00f6\u00dften, aber auch schwersten Tag der Christen, dem Karfreitag. Das Gerrit Junge Ensemble wird die Kunsthalle musikalisch f\u00fcllen.<\/p>\n<p><strong><em>Samstag, 15. April: &#8220;Anfang oder Ende?&#8221;<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die Passionspunkte 2017 enden in den ehemaligen Minenlagerh\u00e4usern. Vor einiger Zeit hat die Stadt die Geb\u00e4ude erworben und ist nun offen und bereit f\u00fcr neue Wege. Wie wird es weitergeht? Eine der letzten Bestimmungen des Hauses war die Nutzung als Kleiderkammer, auch dies eine sch\u00f6ne Verbindung f\u00fcr m\u00f6gliche Interpretationen. Ralph Ehlers (Baukultur WHV) wird die Geschichte des Hauses in den Blick nehmen und Bernhard Busemann wird zwischen Ende und Anfang, an der Schaltstelle zwischen Passion und Ostern die Passionspunkte beschlie\u00dfen. Musikalisch wird der Vibraphonist Hauke Renken den Ort interpretieren.[\/vc_column_text][vc_tabs interval=&#8221;0&#8243;][vc_tab title=&#8221;Passionspunkte 2016&#8243; tab_id=&#8221;1427974243902-9&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<h2>Passionspunkte 2016<\/h2>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Au\u00dfergew\u00f6hnliche Orte, besondere Musik, kompetente Fach- leute, ein engagiertes Team, zwei Pastoren, eine 35-min\u00fctige Feier und eine gro\u00dfe Teilnehmerzahl: Das sind die Bestandteile der so- genannten Passionspunkte, die nun zum sechzehnten Mal von der Gemeinde der Christus- und Garnisonkirche in der Woche vor Ostern an wunden Punkten Wilhelmshavens gefeiert werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Seit dem Jahr 2001 sind die Passionspunkte rund um den Kirchturm der Christus- und Garnisonkirche unterwegs und bewegen Menschen und Geschichte. Bei aller Beweglichkeit der Orte und Kreativit\u00e4t der Gestaltung ist doch \u00fcber die Jahre bei den Passionspunkten vieles unver\u00e4ndert geblieben und hat sich fest etabliert: Die Passionspunkte finden im gleichen Zeitraum (von Sonntag Palmarum \/20.03.2016 bis Karsamstag \/ 26.03.2016) statt und beginnen jeweils um 18 Uhr.\u00a0 Das Holzkreuz hat uns zu allen Passionspunkten begleitet. Gr\u00fcndonnerstag sind wir in der Christus- und Garnisonkirche und besch\u00e4ftigen uns dieses Jahr mit den Spuren aus einem Kolonialkrieg (OFFENSICHTLICH).<\/p>\n<p>Am Karfreitag sind wir in der Kunsthalle in der aktuellen Ausstellung.<\/p>\n<p>Insofern gibt es viel Kontinuit\u00e4t. Aber die Passionspunkte \u00f6ffnen und weiten immer wieder neu den Blick und nehmen neue Themen in den Fokus. Dieses Jahr beginnen wir mit dem Thema 8 FL\u00dcCHTLINGE.<\/p>\n<p>Auch dieses Jahr wird ein gro\u00dfes Team sich aktiv in die Gestaltung und Durchf\u00fchrung einbringen. So machen wir uns mit vielen Menschen gemeinsam auf den Weg durch die Karwoche hin zum Osterfest.[\/vc_column_text][\/vc_tab][vc_tab title=&#8221;Flyer&#8221; tab_id=&#8221;1427975864021-7-8&#8243;][vc_column_text]<a href=\"http:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/CuGK_Flyer_Passionspunkt_2016_6stg_Internet.pdf\">http:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/CuGK_Flyer_Passionspunkt_2016_6stg_Internet.pdf<\/a>[\/vc_column_text][\/vc_tab][vc_tab title=&#8221;Tag 1&#8243; tab_id=&#8221;1427974244048-0&#8243;][vc_column_text]<strong>Passionspunkt \u00a0 8 Fl\u00fcchtlinge<\/strong><\/p>\n<p><strong>SO, 20. M\u00e4rz 2016 \/ 18:00 Uhr<\/strong><\/p>\n<p><strong>Fl\u00fcchtlingshilfe<\/strong><\/p>\n<p><strong>Grenzstra\u00dfe 24 \/ Jade Zentrum<\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Fachfrau:\u00a0 Ann-Katrin Clausing, <\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>\u00a0 ehrenamtliche Leiterin der Fl\u00fcchtligshilfe<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Pastor Bernhard Busemann<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Lektorinnen: Kerstin Reil, Natascha Faull<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Musik: Glory Voices, \u00a0(Gospelchor)<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>\u00a0<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Begr\u00fc\u00dfung<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>8 Fl\u00fcchtlinge pro Minute in der ganzen Welt. So viele Menschen ihr Heimatland und fl\u00fcchten in ein sichereres\u00a0 Land. Das sind die Zahlen der Vereinten Nationen von 2015. Tendenz steigend. Europa, Nordamerika, China, S\u00fcdafrika und viele andere geraten immer mehr unter Druck, weil Armut, Hunger, Unrecht und Krieg Menschen in die Flucht treiben. Fl\u00fcchtlingshilfe. Darum sind wir hier.<\/p>\n<p>Herzlich willkommen in den R\u00e4umen der Fl\u00fcchtlingshilfe Wilhelmshaven. Viele kennen noch den Supermarkt, der hier war. Nun gibt es hier wieder ein breites Sortiment. Ehrenamtlich und gro\u00dfz\u00fcgig wird Lebensnotwendiges an Menschen verteilt, die in gro\u00dfer Not sind. Wir erleben hier ein Engagement mit viel Herz und Weite.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend es drau\u00dfen an den Grenzen Europas immer enger und bedrohlicher wird f\u00fcr abertausende Menschen. Und auch in unserem Land nimmt die Engstirnigkeit zu. Das hat die Wahl letzten Sonntag eindr\u00fccklich gezeigt. Wie gut, dass es diesen Ort gibt.<\/p>\n<p>Und wie gut, dass wir hier sein d\u00fcrfen ein bisschen davon erfahren und erleben, wie hier in unserer Stadt barmherzig geteilt wird. Dank an Ann- Kathrin Clausing, die das alles hier ehrenamtlich koordiniert und uns vom Engagement hier erz\u00e4hlt. Dank an die Glory Voices, die ein St\u00fcck musikalischen Glanz mitbringen und die Lektorinnen, die die frohe Botschaft als Wort hier aufbl\u00fchen lassen. Dank an das gro\u00dfe Passionspunkt Team f\u00fcr die Vor- und Nachbereitungen.<\/p>\n<p>Und so lasst uns Passionsandacht feiern hier an diesem Segensort, im Namen Gottes, er hat uns das Leben geschenkt. Und im Namen von Jesus Christus, er schenkt uns Kraft, alle Grenzen zu \u00fcberwinden und im Namen des hl. Geistes, dessen Liebe und Barmherzigkeit uns immer wieder ber\u00fchren will. \u00a0\u00a0AMEN<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Lesung am Sonntag: \u201eSalbung in Bethanien\u201c (Mt 26,6-13)<br \/>\n<\/u><\/strong>Als nun Jesus in Betanien war im Hause Simons des Auss\u00e4tzigen,\u00a0trat zu ihm eine Frau, die hatte ein Glas mit kostbarem Salb\u00f6l und goss es auf sein Haupt, als er zu Tisch sa\u00df.\u00a0Als das die J\u00fcnger sahen, wurden sie unwillig und sprachen:<\/p>\n<p>Wozu diese Vergeudung?\u00a0Es h\u00e4tte teuer verkauft und das Geld den Armen gegeben werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Als Jesus das merkte, sprach er zu ihnen: Was betr\u00fcbt ihr die Frau? Sie hat ein gutes Werk an mir getan.\u00a0Denn Arme habt ihr allezeit bei euch, mich aber habt ihr nicht allezeit.\u00a0Dass sie das \u00d6l auf meinen Leib gegossen hat, das hat sie f\u00fcr mein Begr\u00e4bnis getan.\u00a0Wahrlich, ich sage euch: Wo dies Evangelium gepredigt wird in der ganzen Welt, da wird man auch sagen zu ihrem Ged\u00e4chtnis, was sie getan hat.<br \/>\n<strong><u>Zur Situation vor Ort:\u00a0\u00a0 Ann-Katrin Clausing <\/u><\/strong><\/p>\n<p>8 Menschen gehen jede Minute weltweit auf die Flucht. Auch Wilhelmshaven hat in den letzten Monaten \u00fcber 1000 gefl\u00fcchtete Menschen dauerhaft aufgenommen. Einmal im Monate d\u00fcrfen wir die Menschen hier bei uns begr\u00fc\u00dfen. Hier bekommen sie alles, was sie zum Leben brauchen. Kleidung, Schuhe, Haushaltswaren, Hygieneartikel.<\/p>\n<p>Viele hundert Menschen haben wir zudem nur kurz begleitet, sie sind weitergereist, zu ihren Familien, in andere L\u00e4nder oder St\u00e4dte. Geblieben sind die intensivsten Begegnungen und Eindr\u00fccke. F\u00fcr uns ist diese Aufgabe anspruchsvoll.<\/p>\n<p>Auf der einen Seite erleben wir viel Leid. Die Erlebnisse der Flucht bleiben auch den Helfern nicht verborgen. Besonders Kinder zeigen ihr Leid offen, sprechen \u00fcber Flucht, Wasser, Boote, Hunger und die Menschen, die sie f\u00fcr immer verloren haben. Flucht und Leid haben diese Menschen ver\u00e4ndert: Kleinstkinder sprechen nicht mehr, Kindergartenkinder entwickeln sich zur\u00fcck, Schulkinder und Teenager verhalten sich fordernd oder aggressiv. M\u00e4nner trauern um ihre Frauen und Frauen um ihre M\u00e4nner. Junge Erwachsene sind das erste Mal im Leben ohne die sch\u00fctzende Einheit der Familie. Allein, in einem fremden Land, in einer fremden Kultur und Sprache. V\u00e4ter zeigen mit traurig ein Foto auf dem Smartphone: der S\u00e4ugling ist 5 Monate alt,<\/p>\n<p>lebt in Damaskus, der Vater hat ihn niemals auf dem Arm gehalten.<\/p>\n<p>Leid bleibt keinem Helfer verborgen und wir leiden mit den Menschen, immer und immer wieder. Ich bete zu meinem Gott, viele von uns zu einem anderen, wir alle f\u00fcr Frieden. Frieden f\u00fcr diese Menschen, die fast alle viel mehr als nur die Heimat verloren haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite erleben wir in dieser Aufgabe viel Segen: 1. Buch Mose 12.2<\/p>\n<p>Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.<\/p>\n<p>Dies war der Taufspruch meiner Tochter und er begleitet mich heute t\u00e4glich.<\/p>\n<p>Gottes Segen begleitet und sch\u00fctzt mich und er gibt mir Kraft, wie damals Abraham.<\/p>\n<p>Kraft um jeden Tag wieder aufzustehen und zu k\u00e4mpfen, Spenden zu sammeln und auszugeben, Leid zu ertragen und zu lindern. K\u00e4mpfen f\u00fcr die Menschen, die alles verloren haben. K\u00e4mpfen f\u00fcr die Menschen, die keine Stimme haben. K\u00e4mpfen f\u00fcr die Menschen, die ausgegrenzt und diskriminiert werden.<\/p>\n<p>Dieses Projekt, was gerade einmal etwas l\u00e4nger als sechs Monate besteht, ist nicht nur ein Segen f\u00fcr die gefl\u00fcchteten Menschen. Es ist auch ein Segen f\u00fcr uns alle, die wir uns hier engagieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1><u>Kurzpredigt<\/u><\/h1>\n<p>Hosianna. Hilf doch! Heute ist Palmsonntag. Die biblische Geschichte zum Beginn der Passionswoche erz\u00e4hlt von Jesus, der in Jerusalem einzieht. Ein Weg durch Karfeitagstiefen und \u00f6sterlichen H\u00f6hen. Da stehen die Menschen am Stra\u00dfenrand und winken voller Erwartung. Willkommenskultur. Wir alle haben die ber\u00fchrenden Begr\u00fc\u00dfungsgesten \u00fcberall\u00a0 in Deutschland noch vor Augen. Hosianna.<\/p>\n<p>Aber Hilfe! Was ist eigentlich passiert in den letzten Monaten?<\/p>\n<p>Warum ist die Stimmung so gekippt?<\/p>\n<p>Was ist das auf einmal f\u00fcr ein dumpfes Gr\u00f6len nach einer Alternative f\u00fcr Deutschland?<\/p>\n<p>Was ist los in Europa und der Welt?<\/p>\n<p>Hilfe.<\/p>\n<p>Amtshilfe.<\/p>\n<p>Fl\u00fcchtlingshilfe.<\/p>\n<p>Ich werde diese Augenblicke nicht vergessen, als wir gemeinsam in der Kutterstra\u00dfe die Busse empfangen haben. Da sind Menschen aus Syrien und anderen L\u00e4ndern, \u00fcber die Balkanroute und die \u00f6sterreichisch deutsche Grenze hier zu uns gekommen. Aus Passau direkt nach Wilhelmshaven. Vorher sind auch viele Fl\u00fcchtlinge gekommen. \u00dcber das nieders\u00e4chsische Erstaufnahmelager f\u00fcr Asylsuchende in Bramsche. Doch ab September \/ Oktober musste direkt verteilt werden. Amtshilfe. Fl\u00fcchtlingshilfe. Da waren sie auf einmal in gro\u00dfer Zahl da: S\u00e4uglinge, Kinder, Erwachsene, Alte, M\u00e4nner, Frauen, unbegleitete Jugendliche. Von ihrem vorherigen Leben ist im Grunde nichts \u00fcbrig. Die Schuhe v\u00f6llig ausgelatscht. Die Kleidung zerzaust und teilweise durchfeuchtet. Ihre Plastikt\u00fcte mit den letzten Habseligkeiten hat uns allen vor Augen gef\u00fchrt, dass wir nicht so tun k\u00f6nnen, als ginge uns das alles nichts an. Wer Waffen s\u00e4ht, erntet Fl\u00fcchtlinge.<\/p>\n<p>Und wer die schreienden Hilferufe aus Italien und Griechenland jahrelang \u00fcberh\u00f6rt und weggeschaut, der muss auf einmal ganz hektisch anfangen zu improvisieren. Darum scheinen wir irgendwie alle \u00fcberfordert und \u00fcberrollt in unserem reichen, eigentlich sehr gut organisierten Land.<\/p>\n<p>Aber ich habe den Eindruck: Wir haben das hier in Wilhelmshaven bisher ganz prima hinbekommen. Die Zusammenarbeit von Stadtverwaltung, Hilfsorganisationen wie THW oder Diakonie, Polizei, Feuerwehr und der Fl\u00fcchtlingshilfe ist vorbildlich. Weil hier ganz viele Menschen bereit sind sich zu engagieren. Weil diese Stadt es vielleicht seit Jahrzehnten kennt, vor gro\u00dfen sozialen Herausforderungen zu stehen und Menschen zu integrieren. Das ist eigentlich nichts Neues.<\/p>\n<p>Und das das nicht umsonst zu haben ist und eine sehr gro\u00dfe Herausforderung, ist auch klar.<\/p>\n<p>Da k\u00f6nnte man nun in gro\u00dfe Diskussionen verfallen und einen \u00e4ngstlichen Verteilungskampf anzetteln. Wie die J\u00fcnger damals. Das ist doch Vergeudung. Das lass ich nicht zu! Das lass ich mir nicht wegnehmen und das stehe ich Dir nicht zu.<\/p>\n<p>Man kann es aber auch anders machen. Wie die engagierten Menschen der Fl\u00fcchtlingshilfe. Ihr habt die Babybadewannen mit warmem Wasser gef\u00fcllt.<\/p>\n<p>Ein bisschen Babyseife. Ein bisschen Baby\u00f6l.<\/p>\n<p>Und dann wurden die S\u00e4uglinge aus Syrien, einige sind erst auf der Flucht geboren, erstmal warm gebadet. Frisch gewickelt. Frisch angezogen. Der kleine frisch gebadete S\u00e4uglinge im kuscheligen Strampelanzug, den eine Familie aus Fedderwardergroden oder Heppens gespendet hat, ist auch eine Antwort auf die gro\u00dfen Herausforderungen, vor denen wir in Europa stehen. Wer die Eltern mit der warmen Tasse Kaffee gesehen hat oder die alte Frau, die nach Wochen endlich wieder mit ihrem Sohn telefonieren kann, weil das Handy wieder aufgeladen ist, wer diese Dankbarkeit f\u00fcr die kleinsten Hilfeleistungen miterlebt hat, der wird die ganzen gro\u00dfen Diskussionen um die Fl\u00fcchtlingssituation anders f\u00fchren. Weniger \u00e4ngstlich, viel sensibler, viel horchender, was die Menschen uns zu erz\u00e4hlen haben von ihrem Weg und ihrem Leben. Das was hier in den R\u00e4umen der Fl\u00fcchtlingshilfe tagt\u00e4glich passiert, ist kein blindes Engagement von naiven Gutmenschen, sondern ein zutiefst verankertes Statement f\u00fcr die Menschlichkeit. Hier ist ein Ort, an dem die vielen Sorgen geh\u00f6rt werden und nach L\u00f6sungen gesucht wird. Als Jesus die abgehobene Diskussion bei seinen J\u00fcngern merkte, sprach er zu ihnen:<\/p>\n<p>Was betr\u00fcbt ihr die Frau?<\/p>\n<p>Sie hat ein gutes Werk an mir getan.<\/p>\n<p>Sie hat ein ausgezeichnetes Gesp\u00fcr daf\u00fcr, was jetzt gerade dran ist. Dieses Gesp\u00fcr f\u00fcr die Menschlichkeit und f\u00fcr die unantastbare W\u00fcrde des Einzelnen ist das Fundament f\u00fcr den gro\u00dfen Erfolg der europ\u00e4ischen Idee. Wenn wir das aus den Augen verlieren oder aufgeben und den gr\u00f6lenden Angstmachern das Feld \u00fcberlassen, dann haben wir ein wirklich ganz ernstes Problem. Zu den einfachen menschlichen Werten, die zutiefst unsere christlichen Werte der Barmherzigkeit sind, gibt es keine Alternative. Wahrlich, ich sage euch:<\/p>\n<p>Wo dieses Evangelium gepredigt wird in der ganzen Welt, da wird man auch sagen zu ihrem Ged\u00e4chtnis, was sie getan hat.<\/p>\n<p>Wohl war. Ich glaube, \u00fcber das, was hier getan und geleistet wird, wird man noch lange reden. Muss man noch lange reden. Denn es bleibt die gro\u00dfe Herausforderung der n\u00e4chsten Jahre. Aber es ist auch eine ganz gro\u00dfe Chance, der ganzen Welt etwas \u00fcber unsere Werte und unser Menschenbild zu erz\u00e4hlen. Das scheint ja hoch angesehen in der Welt drau\u00dfen. Und ich glaube, da k\u00f6nnen wir selber nochmal wieder sehr viel Lernen und Nachsch\u00e4rfen \u00fcber unser Leben und unsere Werte. Und das sollten wir als gro\u00dfe Chance begr\u00fc\u00dfen. Hosianna! AMEN<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>An diesem Passionspunkt haben ca. 248 Personen Teilgenommen.<\/em><\/p>\n<h3>Passionspunkte in der Kirche: Unbekannte Geschichte<\/h3>\n<p>[Am Gr\u00fcndonnerstag ist die Vergangenheit der Kirche wieder im Blick. Im Rahmen der Sanierung der Kirche sind Geschichten neu entdeckt worden, die neue Zug\u00e4nge zum Verst\u00e4ndnis der Kirche erm\u00f6glichen. Die beiden Pastoren Busemann und Morgenstern n\u00e4hern sich diesen Erkenntnissen. Unbekannte Geschichte hei\u00dft dieser Passionspunkt, der wie immer an diesem Tag und Ort mit dem Abendmahl verbunden ist. Drei Bl\u00e4ser vom Orchester Brass Sax gestalten die musikalischen Teile.[\/vc_column_text][\/vc_tab][vc_tab title=&#8221;Tag 2&#8243; tab_id=&#8221;1427974317192-2-5&#8243;][vc_column_text]<strong>Passionspunkt\u00a0\u00a0\u00a0 435 Menschen<\/strong><\/p>\n<p><strong>MO, 21. M\u00e4rz 2016 \/ 18:00 Uhr<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ehemaliger Bunker, heute Wohnhaus<\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Rheinstr 114<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Fachmann:\u00a0 Peter Hilton Fliegel, Dramarturg der Landesb\u00fchne<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Pastor Frank Morgenstern<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Lektorinnen: Petra Busemann, Nicole Ringsdorf<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Musik: Hauke Renken, (Vibraphon)<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>\u00a0<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>BEGR\u00dcSSUNG<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Herzlich willkommen zum zweiten Passionspunkt in diesem Jahr.<\/p>\n<p>Zum vierten Mal in und an einem Bunker. Erinnern sie sich noch. Im Bunker an der Virchowstra\u00dfe, am Bunker in der Rheinstra\u00dfe und am Banter See, die heute nicht mehr steht.<\/p>\n<p>Die immer noch existierenden endlosen Bunker in unserer Stadt boten Schutz, erz\u00e4hlen aber auch von der Gewalt alleine hier in der Stadt. Sie erz\u00e4hlen davon, was und wie man vorgebeugt hatte, und was man alles erwartet hatte.<\/p>\n<p>Heute also hier in der Rheinstra\u00dfe in einem jetzigen Wohnhaus.<\/p>\n<p><strong>Danke<\/strong>, dass wir hier sein d\u00fcrfen, Danke den Mietern und denen, die uns die T\u00fcren ge\u00f6ffnet haben.<\/p>\n<p><strong>Dank<\/strong> an Hauke Renken am Vibraphon,<\/p>\n<p>die <strong>Lektorin<\/strong>nen Petra Busemann und Nicole Ringsdorf und das ganze <strong>Backgroundteam<\/strong>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Lesung am Montag: \u201eIm Garten Gethsemane\u201c (Mt 26,36-46)<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Da kam Jesus mit ihnen zu einem Garten, der hie\u00df Gethsemane, und sprach zu den J\u00fcngern:<\/p>\n<p>Setzt euch hier, solange ich dorthin gehe und bete.<\/p>\n<p>Und er nahm mit sich Petrus und die zwei S\u00f6hne des Zebed\u00e4us und fing an zu trauern und zu zagen.\u00a0Da sprach Jesus zu ihnen:<\/p>\n<p>Meine Seele ist betr\u00fcbt bis an den Tod; bleibt hier und wacht mit mir!<\/p>\n<p>Und er ging ein wenig weiter, fiel nieder auf sein Angesicht und betete und sprach:<\/p>\n<p>Mein Vater, ist&#8217;s m\u00f6glich, so gehe dieser Kelch an mir vor\u00fcber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst!<\/p>\n<p>Und er kam zu seinen J\u00fcngern und fand sie schlafend und sprach zu Petrus:<\/p>\n<p>K\u00f6nnt ihr denn nicht eine Stunde mit mir wachen?\u00a0Wachet und betet, dass ihr nicht in Anfechtung fallt! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach.<\/p>\n<p>Zum zweiten Mal ging er wieder hin, betete und sprach:<\/p>\n<p>Mein Vater, ist&#8217;s nicht m\u00f6glich, dass dieser Kelch an mir vor\u00fcbergehe, ohne dass ich ihn trinke, so geschehe dein Wille!<\/p>\n<p>Und er kam und fand sie abermals schlafend, und ihre Augen waren voller Schlaf.\u00a0Und er lie\u00df sie und ging abermals hin und betete zum dritten Mal und redete dieselben Worte.\u00a0Dann kam er zu seinen J\u00fcngern und sprach zu ihnen:<\/p>\n<p>Ach, wollt ihr weiter schlafen und ruhen? Siehe, die Stunde ist da, dass der Menschensohn in die H\u00e4nde der S\u00fcnder \u00fcberantwortet wird.\u00a0Steht auf, lasst uns gehen! Siehe, er ist da, der mich verr\u00e4t.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Zur Situation vor Ort:\u00a0\u00a0 Gerrit Bernstein <\/u><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Heino<\/strong><\/p>\n<p>Ich war so vier Jahre alt. Ich wei\u00df noch, dass wir nachts in den Bunker mussten und dass meine Mutter mich immer schon fertig angezogen hatte und dass unsere Wohnung etwa so f\u00fcnfhundert Meter vom Bunker entfernt gewesen ist.<\/p>\n<p>Wir gingen alleine, wurden wie so ein Hund losgelassen, weil, da passierte ja nix. Ich hatte den Rucksack auf dem R\u00fccken und irgendwie n Stofftier unterm Arm und dann bin ich mitten in der Nacht \u2026 es war ja Verdunklung, totale Verdunklung und wehe da hat da einer irgendwie\u2026<\/p>\n<p>Die Stra\u00dfen, die waren unbeleuchtet, da hatte man stattdessen mit Leuchtfarbe an den Bordsteinkanten Pfeile \u2026 da konnte man dann im Dunkeln den Weg zum Bunker \u2026 da war das, so alle f\u00fcnf Meter war das angezeichnet.<\/p>\n<p>Von oben war Voralarm gegeben und bis der richtige Alarm war, da waren wir meistens im Bunker schon drin und da liefen haupts\u00e4chlich Kinder und gebrechliche Leute, die liefen da und in dem Strom, wie wenn Kino zu Ende ist, lief man da mit. Im Bunker, k\u00fchl, und wir waren alle dick angezogen. Es roch sehr streng, nach menschlichen Ausd\u00fcnstungen. Ich kann mich noch gut erinnern, an einen Sanit\u00e4rraum da \u2026 da waren mehrere Waschbecken, da haben wir Kinder dann&#8230; Kinder haben ja immer Durst \u2026 und da haben wir dann unterm Wasserhahn Wasser getrunken.<\/p>\n<p>Man hat ja auch die Flakgesch\u00fctze geh\u00f6rt, st\u00e4ndig. So ungef\u00e4hr wie wenn Silvester hier Feuerwerk abgebrannt wird, die waren blo\u00df drei Kilometer weg. Aber auch einige \u2026 die waren zwanzig Kilometer weg, aber die h\u00f6rte ich auch noch. Und da wurde t\u00fcchtig hin und her geschossen.<\/p>\n<p>Wenn die Bomben fielen, dann schwankte der Bunker \u2026 der Riesenbunker, er schwankte und man merkte das auch am Boden \u2026 diese Einschl\u00e4ge, konnte man merken. Man konnte praktisch mitz\u00e4hlen, wie viel Bomben nun gefallen waren.<\/p>\n<p>Am andern Morgen sind wir dann raus. Dann ging es \u00fcber Stock und Stein, \u00dcber Bombentrichter. Wir konnten die Goekerstra\u00dfe nicht benutzen, da brannte das von allen Seiten. Wir sind \u00fcber Umwege, ganz hinten \u00fcber Heppens dahin. Dann sahen wir unser Haus in hellen Flammen stehen, Friederiekenstra\u00dfe 64. Und das Haus ist abgebrannt.<\/p>\n<p>Da hatten dann doch einige der Nachbarn, deren Haus nicht besch\u00e4digt war, vieles bei sich dann untergestellt. Da haben sie sich dann rausgeredet, sie wollten das vor Feuer und Regen und sowas sch\u00fctzen. Und somit ist dann meine Holzkiste mit meinen ganzen Spielsachen dabei f\u00fcr immer verloren gegangen. Die hab ich nie wieder gesehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach einem Angriff, das war ja auch f\u00fcr uns interessant \u2026so nach dem Angriff in den Tr\u00fcmmern rumzusuchen. Das war ja f\u00fcr Erwachsene verboten, das hie\u00df auch gleich Pl\u00fcnderung, die wurden zum Teil ja wohl auch standrechtlich erschossen, aber bei uns Kindern hat man das wohl nicht, so in dem Alter \u2026 und so war bei uns in der Friederiekenstra\u00dfe an der Ecke ein Kolonialwarengesch\u00e4ft. Der hatte alles, so ein Kr\u00e4mer, der hatte auch einen Volltreffer \u2026 und da sind wir r\u00fcbergegangen. Muss man sich vorstellen, dass das ja lebensgef\u00e4hrlich war in den Tr\u00fcmmern da rumzuspielen, da haben wir da unter der Theke, da haben wir mehrere Flaschen mit fl\u00fcssiger Seife gefunden. Das roch so sch\u00f6n. Die hab ich dann in einer Schubkarre, die ich damals hatte, die hatte ich denn \u00fcber die Stra\u00dfe nach Hause \u2026 da hat meine Mutter sich gefreut.<\/p>\n<p>Das war wohl immer irgendwie die Angst, die Angst, nicht nur vor dem Bombardement, sondern auch, wenn man irgendeine \u00c4u\u00dferung tat, dass das gleich abgewogen wird, wie ist das gemeint. Und als Kind hat man solche Ohren, nicht?<\/p>\n<p>Mein Vater war beim Finanzamt, als Angestellter, der hatte bei uns ein F\u00fchrerbild an der Wand \u2026 und dann haben wohl die Erwachsenen manchmal da ein bisschen dr\u00fcber gel\u00e4stert. Da soll ich dann gesagt haben, &#8220;wenn der das h\u00f6rt&#8221; \u2026 das war wohl so ein Schnack, nicht, da haben sie wohl schon \u00fcber Adolf Hitler hergezogen. Kriegte man schon Angst, die hatten ja immer Lederm\u00e4ntel an, die von der Geheimen Staatspolizei \u2026 wenn sie die gesehen haben \u2026 lange Lederm\u00e4ntel.<\/p>\n<p>Das war f\u00fcr mich schon wie ein Abenteuer. Beschissen warn diejenigen dran, die etwas \u00e4lter waren, die das schon hier richtig verarbeiten, die Zehnj\u00e4hrigen zum Beispiel \u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Kurzpredigt<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>LIEBE GEMEINDE AM ZWEITEN PASSIONSPUNKT IM DIESEM JAHR, <\/strong><\/p>\n<p>die Geschichte wirkt weiter, auch wenn sie schon ganz lange her ist. Im letzten Jahr haben wir an den Gr\u00e4bern <strong>der Menschen<\/strong> gestanden, die es nicht bis in die Bunker geschafft haben. Es sind in WHV wahrscheinlich 435 Menschen. Eine \u00fcberschaubare Zahl. \u00dcberschaubar bei den unvorstellbaren Dimensionen des 2. WK. Den mehr als 60 Mio Toten weltweit insgesamt. Aber auch verglichen mit den Tausenden, die in Rotterdam, Coventry, Hamburg oder Dresden im &#8220;Feuersturm&#8221; starben.<\/p>\n<p>435 Tote bei 100 Angriffen auf die Stadt, wie wenig ist das dann doch wieder.<\/p>\n<p>Und doch sind 435 Menschen zu viel und die Familien die davon betroffen sind, tragen die Geschichte immer noch mit sich.<\/p>\n<p>Geschichte wirkt weiter, auch wenn sie schon ganz lange her ist.<\/p>\n<p>Am Gedenktag letzten Jahres an den Gr\u00e4bern auf dem Friedhof Aldenburg erz\u00e4hlten nacheinander drei Menschen mir direkt die immer noch bedr\u00e4ngende Geschichte aus ihrer Kindheit. 70 Jahre her. Die Geschichte blieb und formte das Leben und formte alle, die dann kamen.<\/p>\n<p>Die Frau berichtet, wen sie alles aus ihrer Familie bei dem einen gro\u00dfen Angriff verloren hatte und dass jetzt als alte Frau die Erinnerungen umso mehr hervork\u00e4men. Die Freundin berichtete von dem M\u00e4dchen, und dass sie sich nicht im Bunker in Sicherheit bringen durfte, weil sie sich in einen Kriegsgefangenen verliebt hatte. Jeder gewaltsame Tod ist zu viel.<\/p>\n<p>Andere Menschen haben hier Schutz gesucht. Und sie haben Schutz gefunden.<\/p>\n<p>Ein wenig schmecken die Flure und die Treppenh\u00e4user noch von der Atmosph\u00e4re von damals und doch ist es ganz \u2013 ganz anders.<\/p>\n<p>1951\/52 hat die damalige Besitzerin des Hauses \u201cDie Gemeinschaft f\u00fcr Wohnungsbau\u201c 6 \u00bd Tausend Tonnen Mauerwerk aus diesem Haus herausgeholt. Dadurch entstanden 18 Wohnungen, jeweils mit 2 ZKB. In einer Stadt mit gro\u00dfen Wohnungsproblemen entstanden damit Wohnungen oftmals f\u00fcr Menschen, die auch in dieser Stadt neu waren. Viele Lodzer fanden hier u.a. eine neue Bleibe\/ einen neuen Schutz. Familien mit etlichen Kindern verteilt auf die zwei Zimmer.<\/p>\n<p>Jesus und die Zw\u00f6lf suchen Schutz im Garten Gethsemane. Die Passionsgeschichte galoppiert weiter, nimmt Fahrt auf.<\/p>\n<p>Heute versucht sich der Hauptakteur im Schutz seiner Leute zur\u00fcckzuziehen. Seine Leute sind wie der Bunker. Sie sollen ihm Halt, Sicherheit, Geborgenheit geben.<\/p>\n<p>Ihr besch\u00fctzt mich.<\/p>\n<p>Ihr haltet mich.<\/p>\n<p>Ihr passt auf mich auf.<\/p>\n<p>Bleibt hier, wachet und betet.<\/p>\n<p>Wenn der Sturm aufzieht, wenn die Gegner ihre Flugzeuge, ihre H\u00e4scher schicken, ist es gut, einen Ort zu haben, an dem man sich immer wieder zur\u00fcckziehen kann. Auch wenn klar ist: <strong>die Gefahr bleibt<\/strong>. Die R\u00f6mer stehen weiterhin vor der T\u00fcr, die Flugzeuge sind schon l\u00e4ngst an der englischen K\u00fcste wieder gestartet.<\/p>\n<p>Und das Bild vom Bunker im \u00fcbertragenen Sinne weiter durchgezogen: Jesus wei\u00df, dass die Gefahr nicht weg ist, wenn er sich mit seinen Leuten versteckt.<\/p>\n<p>Sie bleibt da und<\/p>\n<p>-wenn er nicht fl\u00fcchtet,<\/p>\n<p>-wenn er nicht alles ver\u00e4ndert,<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;-dann wird sich an der Bedrohung und Gefahr nichts ver\u00e4ndern. Sie wird bleiben.<\/p>\n<p>Das ist so mit allen Bunkern unseres Lebens. Wir k\u00f6nnen uns in sie hineinverkriechen. Wir finden Schutz.<\/p>\n<p>Aber die Ursache der Angst, das Thema vor dem wir Schutz suchen bleibt. Es ist nicht weg.<\/p>\n<p>So auch damals. Menschen fanden hier Schutz, aber am n\u00e4chsten Tag waren die Fliegerverb\u00e4nde wieder da.<\/p>\n<p>Jesus braucht nur den Moment des Innehaltens. <strong><em>Seit mein Bunker<\/em><\/strong>, sagt er zu seinen Leuten. Aber sie schaffen es nicht. Im Angesicht der Gefahr versagen sie. Dreimal die Bitte, dreimal das Unverm\u00f6gen. Die Zahl <strong>DREI<\/strong> scheint zu stehen f\u00fcr das Scheitern. Dreimal wird Petrus Jesus verleugnen, dreimal schlafen sie ein. Wie um zu zeigen. Der Geist ist willig, aber \u2026<\/p>\n<p>Erst am Ende der Karwoche wird die Zahl <strong>DREI<\/strong> eine andere Bedeutung bekommen.<\/p>\n<p>Aber so weit sind wir noch nicht \u2026.<\/p>\n<p>Danke, dass Ihr mir zugeh\u00f6rt habt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>An diesem Passionspunkt haben ca. 156 Personen Teilgenommen.<\/em>[\/vc_column_text][\/vc_tab][vc_tab title=&#8221;Tag 3&#8243; tab_id=&#8221;1427974343573-3-2&#8243;][vc_column_text]<strong>Passionspunkt\u00a0\u00a0\u00a0 28 cm<\/strong><\/p>\n<p><strong>DI, 22. M\u00e4rz 2016 \/ 18:00 Uhr<\/strong><\/p>\n<p><strong>Marinemuseum<\/strong><\/p>\n<p><strong><em>S\u00fcdstrand \u00a0125 \/ Kanonenrohr der Seitlitz<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Fachmann:\u00a0 Dr. Stephan Huck, Marinemuseum<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Pastor Frank Morgenstern<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>LektorInnen: Karol Davidowicz, Thea Arnold<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Musik: Fink &amp; Schulz (Keybord &amp; Saxophon)<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong><u>BEGR\u00dcSSUNG<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Dr. Stephan Huck, Marinemuseum<\/strong><\/p>\n<p>1916<\/p>\n<p>Die Welt steht in Flammen. Im franz\u00f6sischen Verdun schlachten sich seit Februar Franzosen und Deutsche mit schwerer Artillerie ab. Am Bosporus k\u00e4mpfen T\u00fcrken gegen Briten. Im Osten Russen gegen \u00d6sterreicher und Deutsche. In den Alpen \u00d6sterreicher und Deutsche gegen Italiener. Der Brand, der im August 1914 mit der Ermordung des \u00d6sterreichischen Thronfolgerpaares entflammt wurde, ist l\u00e4ngst au\u00dfer Kontrolle geraten. Das gemeinsame Haus Europa brennt an allen Ecken und Enden. Warum und wozu wei\u00df so recht keiner mehr. Wie der Brand zu l\u00f6schen ist, erst recht nicht.<\/p>\n<p>Am 31. Mai 1916 machen in den britischen Flottenst\u00fctzpunkten Cromarty, Rosyth und Scapa Flow und im deutschen Wilhelmshaven 250 Schiffe Dampf auf und gehen anschlie\u00dfend Anker auf mit Kurs Nordsee.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Frank<\/strong><\/p>\n<p>Die Welt steht immer wieder in Flammen,<\/p>\n<p>Syrien, Libyen, Afghanistan. Das Feuer geht weiter. Und manchmal immer wieder ganz nah. So wie heute in Br\u00fcssel.<\/p>\n<p>Das Feuer des Fanatismus ist oft nicht zu l\u00f6schen.<\/p>\n<p>Sinnlos, menschenverachtend, zerst\u00f6rend.<br \/>\nWir feiern trotzdem unseren dritten Passionspunkt in diesem Jahr.<\/p>\n<p>Als Zeichen der Solidarit\u00e4t entz\u00fcnden wir eine Kerze. Akbar aus Afghanistan entz\u00fcndet sie.<\/p>\n<p>Schweigen<\/p>\n<p><strong>Dank<\/strong> an Musik, die <strong>Lektor<\/strong>en, das ganze <strong>Backgroundteam und unseren Fachmann<\/strong>.<\/p>\n<p>Das <strong>Thema<\/strong> heute beim dritten Passionspunkt 2016: 28cm<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Lesung am Dienstag:\u00a0 \u201eJesu Gefangennahme\u201c (Mt 26,47-56)<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Und als er noch redete, siehe, da kam Judas, einer von den Zw\u00f6lfen, und mit ihm eine gro\u00dfe Schar mit Schwertern und mit Stangen, von den Hohenpriestern und \u00c4ltesten des Volkes.\u00a0Und der Verr\u00e4ter hatte ihnen ein Zeichen genannt und gesagt:<\/p>\n<p>Welchen ich k\u00fcssen werde, der ist&#8217;s; den ergreift.<\/p>\n<p>Und alsbald trat er zu Jesus und sprach: \u00a0\u00a0\u00a0Sei gegr\u00fc\u00dft, Rabbi!, und k\u00fcsste ihn.<\/p>\n<p>Jesus aber sprach zu ihm: \u00a0\u00a0\u00a0Mein Freund, dazu bist du gekommen?<\/p>\n<p>Da traten sie heran und legten Hand an Jesus und ergriffen ihn.\u00a0Und siehe, einer von denen, die bei Jesus waren, streckte die Hand aus und zog sein Schwert und schlug nach dem Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm ein Ohr ab. Da sprach Jesus zu ihm:<\/p>\n<p>Stecke dein Schwert an seinen Ort! Denn wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen.\u00a0Oder meinst du, ich k\u00f6nnte meinen Vater nicht bitten, dass er mir sogleich mehr als zw\u00f6lf Legionen Engel schickte?\u00a0Wie w\u00fcrde dann aber die Schrift erf\u00fcllt, dass es so geschehen muss?<\/p>\n<p>Zu der Stunde sprach Jesus zu der Schar:<\/p>\n<p>Ihr seid ausgezogen wie gegen einen R\u00e4uber mit Schwertern und mit Stangen, mich zu fangen. Habe ich doch t\u00e4glich im Tempel gesessen und gelehrt, und ihr habt mich nicht ergriffen. Aber das ist alles geschehen, damit erf\u00fcllt w\u00fcrden die Schriften der Propheten.<\/p>\n<p>Da verlie\u00dfen ihn alle J\u00fcnger und flohen.<\/p>\n<p><strong><u>\u00a0<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Zur Situation vor Ort:\u00a0\u00a0 Dr. Stephan Huck, Marinemuseum <\/u><\/strong><\/p>\n<p>Es ist ein sonniger Fr\u00fchjahrstag. Himmelfahrt. Endlich, endlich, endlich. Schreibt der Matrose Richard Stumpf in sein Tagebuch. Endlich, endlich, endlich \u00a0&#8212; passiert etwas. Endlich, endlich, endlich &#8212; Ist die Monotonie von morgendlichem K\u00fcnstlerfr\u00fchst\u00fcck \u2013 Kaffee und Zigarette ohne Brot \u2013 vormitt\u00e4glichem Arbeitsdienst \u2013 Das Schiff streichen, das Messing putzen \u2013 und nachmitt\u00e4glichem Divisionsdienst \u2013 Exerzieren bis zum Umfallen \u2013 durchbrochen.<\/p>\n<p>Doch so recht mag er nicht daran glauben, dass wirklich mehr passiert als eine jener Ausfahrten, die die gewohnte Routine durchbrechen. Dass sie den verhassten Engl\u00e4nder, der in seinen Augen an der ganzen Misere schuld ist, wirklich zu sehen und zu fassen kriegen, bezweifelt er zu tiefst. Noch gut kann er sich daran erinnern, wie sie ganz zu Anfang Ende August 1914 ebenfalls ausgelaufen waren und von ferne den Gesch\u00fctzdonner des Gefechtes geh\u00f6rt hatten, das sich Admiral Maa\u00df Kr\u00e4fte mit Admiral Beatties Kr\u00e4ften geliefert hatten. Sie selbst aber waren nicht von der Leine gelassen worden. Beattie hatte die C\u00f6lln und zwei weitere Kleine Kreuzer auf den Grund der See geschickt hatte, ohne dass sie hatten helfen d\u00fcrfen. Diese feigen Offiziere, die sie nicht gelassen hatten.<\/p>\n<p>In Gro\u00dfbritannien haben die Soldaten ganz \u00e4hnliche Zweifel. Als Lord Nelsons Erben hat man sie erzogen. Wie der britische Seeheld, der von der S\u00e4ule herab auf das gesch\u00e4ftige Treiben auf dem Londoner Trafalgarsquare blickt, einst in gleichnamiger Schlacht die Weltgeltung Gro\u00dfbritanniens begr\u00fcndet hatte, sollten sie in einer Neuauflage gegen die verhassten Deutschen in einer entscheidenden Schlacht diese Geltung erneut bekr\u00e4ftigen. Doch was taten sie seit August 1914? Auf zweifelhafter v\u00f6lkerrechtlicher Grundlage<\/p>\n<p>SIE riegelten sie die Nordsee ab, verhinderten, das Lebensmittel und andere G\u00fcter das Reich erreichten. Heldentaten sehen anders aus. Und so seufzte etwa Kapit\u00e4nleutnant John McLeod \u00bbHier ist der tollste Krieg, den die Welt je gesehen hat, und ich mache nicht mit\u00ab.<\/p>\n<p>Unzufriedenheit auf beiden Seiten der Mariner.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck an Bord der HELGOLAND. Als der Erste Offizier ihn und seine fast 1000 Kameraden auf der Schanz des 1911 gebauten Schlachtschiffes zusammenruft, um ihnen ihren Auftrag zu erl\u00e4utern, d\u00e4mmert Stumpf zum Ersten Mal, dass der Tag heute anders als alle anderen sein wird. Endlich. Endlich. Endlich. Himmelfahrt.<\/p>\n<p>Stumpf steht anf\u00e4nglich auf der Br\u00fccke des Schiffes und kann sehen, was um ihn herum passiert. Richtiger: er h\u00e4tte sehen k\u00f6nnen. Doch gibt es in einer modernen Seeschlacht soviel nicht zu sehen. Die Schiffe k\u00e4mpfen auf Entfernungen von mehr als 10 Kilometern. Pulverdampf, Qualm der Antriebsanlagen und Nebelb\u00e4nke tun ein \u00dcbriges, um die Sicht zu tr\u00fcben. Man sieht die Einschl\u00e4ge der gegnerischen Artillerie, sein M\u00fcndungsfeuer, er selbst aber bleibt ein Schemen. Der britische Historiker Barnett hat die daraus resultierenden Schwierigkeiten plakativ auf den Punkt gebracht: \u00bbsie glichen Blinden, die einen Wagen nach den Weisungen anderer fahren, Blinden aber, die jeden Augenblick die Sehkraft zur\u00fcckgewinnen konnten, dann die Entscheidung \u00fcber die g\u00fcnstigste Gefechtsformation f\u00fcr 20 und mehr Schlachtschiffe zu f\u00e4llen hatten und entsprechend klare Befehle erteilen mu\u00dften \u2013 und all das mit der Schnelligkeit, mit der ein Autofahrer einem Hund ausweicht.\u00ab<\/p>\n<p>Zw\u00f6lf Stunden dauert das Gefecht zwischen den britischen und deutschen Kr\u00e4ften. 250 Schiffe sind daran beteiligt, mit insgesamt ca. 95.000 Mann Besatzung. 95.000 Mann, die unter Durst, Atemnot und \u2013 vor allem \u2013 Ungewissheit leiden. Ungewissheit herrscht auf allen Ebenen: Jellicoe sucht die deutsche Schlachtflotte und fragt Beatty \u00bbWhere ist he enemy battlefleet?\u00ab, erh\u00e4lt aber keine brauchbare Antwort. Hipper verl\u00e4sst sein weidwund geschossenes Flaggschiff L\u00dcTZOW und sucht dann seinen Verband. Der Obermatrose Carl Richard Linke starrt auf seinen Kompass und wundert sich: \u00bbZu unserer Verwunderung sind wir einmal im Kreise herum gefahren.\u00ab Dass er gerade Zeuge der von den Historikern vielbesungenen Gefechtskehrtwendungen der Hochseeflotte geworden war, blieb ihm verborgen; Unsicherheit aller Orten, auf allen Ebenen.<\/p>\n<p>Jedes zehnte beteiligte Schiff wird nach diesem Tag nicht in seinen Heimathafen zur\u00fcckkehren. Jeder zehnte Soldat wird Opfer eines jener Geschosse, wie es sie dieses Kanonenrohr abschoss, vor dem wir hier stehen. Geschosse mit einem Durchmesser von 28 cm, schwer wie ein VW-K\u00e4fer. 28 cm gef\u00fcllt mit Sprengstoff, ummantelt mit einer Eisenschale, die beim Auftreffen in tausend St\u00fccke birst. Welchen Schaden diese Geschosse anrichten konnten, k\u00f6nnen wir erahnen, wenn wir uns den Einschlag auf diesem Rohr anschauen: Um 16.08 GMT schlug eine von einem Schiff des 5. Britischen Schlachtgeschwaders abgeschossene Granate im rechten Rohr des 5. Turmes des Gro\u00dfen Kreuzers Seydlitz ein und machte, wie es in der Literatur hei\u00dft, diesen \u00bbUnbrauchbar\u00ab. Es war einer von 21 schweren Treffern, die das Schiff erlitten hatte. Einer von 220 Treffern insgesamt, die die schwere Artillerie beider Seiten anbringen konnte, 8195 Granaten verschoss sie zu diesem Zweck.<\/p>\n<p>Zu diesem Zweck? Zu welchem Zweck? Das bleibt die gro\u00dfe Frage: So tr\u00fcbe, wie sich die Sicht am Schlachttage darstellte, bleibt auch ihr Ausgang. Hatten die Deutschen gewonnen, weil sie mehr Schiffe versenkt hatten, als die Briten. Oder die Briten, weil die deutsche Flotte nach wie vor in der Nordsee eingesperrt war und die Blockade mit der Schlacht nicht hatte aufl\u00f6sen k\u00f6nnen? Eine eindeutige Antwort kann nicht gegeben werden. Und vielleicht wurde die Skagerrakschlacht gerade deshalb soviel in den folgenden einhundert Jahren erinnert: weil sie ob ihrer Sinnlosigkeit der nachtr\u00e4glichen Aufladung mit Inhalten bedurfte. Davon k\u00fcndet dieses Gesch\u00fctzrohr, das einst vor der Christuskirche als Mahnmal gestanden hat, wie auch deren Altarbild. Aber nicht mehr heute, sondern erst am Donnerstag. Der erste Passionspunkt mit Fortsetzung. Danke f\u00fcr\u2019s Zuh\u00f6ren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Kurzpredigt<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>\u00a0<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>LIEBE GEMEINDE AM dritten PASSIONSPUNKT IM DIESEM JAHR, <\/strong><\/p>\n<p>wie fremd ist uns das heute. Nach dem 1. WK wurde dieses Kanonenrohr vor der Kirche aufgebaut. Erinnerung an die ruhmreiche Schlacht. Denn irgendjemand hatte ja gesiegt. Im Nebel war das nicht so ganz klar, wer es gewesen war, aber als dann die Opfer, die Verluste zusammengez\u00e4hlt wurden, dann waren die Zahlen auf Seiten der Briten h\u00f6her. Also gewonnen hatten die Deutschen. Wenn es auch in keinster Weise irgendwie geholfen hatte, aber gesiegt hatten die deutsche Marine. Im Felde unbesiegt und auf dem Meer allemal. Welche Macht symbolisierte da dieses Kanonenrohr. Getroffen, aber nicht besiegt, wund geschossen, aber in den Heimathafen zur\u00fcckgekommen. Nicht vor den Eingang der Kirche gelegt, sondern seitlich neben die Kirche in die Verl\u00e4ngerung der Adalbertstra\u00dfe, da wo die Flaniermeile der h\u00f6heren Milit\u00e4rs war. Immer vor Augen: Zeichen unserer Macht.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich war das Rohr nie Mahnung vor einem Krieg: seht, was passieren kann, wenn Menschen losgelassen werden, sondern es war immer das<\/p>\n<p>-Seht was wir trotz Schmerzen alles geschaffen haben.<\/p>\n<p>-Ehren der gro\u00dfen Taten.<\/p>\n<p>-Nicht klagen, sondern weiterhin wagen.<\/p>\n<p>-Der Welt von deutscher St\u00e4rke erz\u00e4hlen auch in der Zeit, in der nach dem 1 WK alles unter dem Titel der Kriegsniederlage stand.<\/p>\n<p>Bis Ende der 60 er Jahre hat das Rohr neben der Kirche gelegen, dann ist es vor das heutige Gorch-Fock Heim gebracht worden und dann fast 25 Jahre sp\u00e4ter hierhin gebracht worden. Wo es hingeh\u00f6rt in ein Museum. Endlich, Endlich, Endlich, um die Worte von Stumpf anders aufzugreifen.<\/p>\n<p>Wir verkn\u00fcpfen weiterhin die Geschichte von Jesus Passion mit unseren Orten, die wir besuchen. Vom Heiligen Land am Sonntag sind wir \u00fcber den Bunker nun im offenen Kampf gelandet.<\/p>\n<p>Wir kommen aus dem Garten Gethsemane. Gestern Abend, haben wir es geh\u00f6rt. Die J\u00fcnger sind schlapp und m\u00fcde. Dreimal hat Jesus sie ermahnt, zu wachen.<\/p>\n<p>Jetzt kommt es zu Konfrontation. Vielleicht haben tats\u00e4chlich einige seiner Leute gedacht: Endlich, endlich,<\/p>\n<p>endlich kommt es zur Schlacht, die alle erwartet und gew\u00fcnscht haben. Denn einer von denen, die bei Jesus waren zog sein Schwert und hieb dem Knecht des Hohepriesters ein Ohr ab. <strong>Frage<\/strong>: Seit wann tragen die Leute von Jesus Schwerter, aber es scheint so gewesen zu sein. Aus dem Garten Gethsemane kommend war da mindestens einer der Zw\u00f6lf bereit, zu den Waffen zu greifen. Tats\u00e4chlich ist diese Stelle ein Beleg f\u00fcr die These, dass von den Zw\u00f6lfen wahrscheinlich nicht wenige damit gerechnet haben, dass Jesus die Juden zum Kampf gegen die verhassten R\u00f6mer f\u00fchren w\u00fcrde. Jesus der Messias. Endlich, Endlich, lang genug gewartet. Zeloten, Eiferer, Sikarier, die, die den Dolch im Gewand tragen. Jesus und seine Zw\u00f6lf sind durch Galil\u00e4a und Jud\u00e4a gezogen. Die Wilde 13. Sie haben viel erlebt. Gespr\u00e4che, Diskussionen, gemeinsames Essen, Heilungen, manches Wunder, das alle irritiert hat. Und nach dem langen Weg durch das Land, nach dem vielen Zuspruch bei vielen Begegnungen, ist man jetzt mit den eigentlichen Aggressoren konfrontiert. Das werden \u2013 da ist man sich heute sicher \u2013 einige der J\u00fcnger gedacht haben. Nun geht es los.<\/p>\n<p>Aber der Eifer des Gefechts vernebelt die Sinne.<\/p>\n<p>Nur schemenhaft erkennen die Schiffe in der Seeschlacht ihre Gegner, wenn \u00fcberhaupt. Wer ist der Gegner, wer ist der Feind.<\/p>\n<p>Im Nebel der Schlacht ist die Richtung unklar.<\/p>\n<p>Jesus hebt die Hand: wegen mir m\u00fcsst ihr nicht zu den Waffen greifen.<\/p>\n<p>Mein Reich ist nicht von dieser Welt.<\/p>\n<p>Wie ist das mit uns, wenn am Ende eines Weges auf einmal feststeht, das was ich mir als Ziel erw\u00fcnscht erhofft habe, ist ganz anders als gedacht. Oder wenn der Weg so aussieht, dass er komplett im Nebel verschwindet und wir greifen wollen und nur noch ins Nichts packen.<\/p>\n<p>Wer schl\u00e4gt in lauter Panik dann zur\u00fcck?<\/p>\n<p>Steck Dein Schwert wieder zur\u00fcck. Fahr Dich runter, sagt Jesus.<\/p>\n<p>Es ist sowieso ganz anders als Du denkst.<\/p>\n<p>Aber wer sollte das auch verstehen. Damals.<\/p>\n<p>Die wenigsten haben es damals verstanden und manchmal versteh ich das heute noch nicht.<\/p>\n<p>Gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen, auferstanden.<\/p>\n<p>Das zu verstehen braucht Zeit und mehr.<\/p>\n<p>Danke, dass ihr mir zugeh\u00f6rt habt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>An diesem Passionspunkt haben ca. 150 Personen Teilgenommen.<\/em>[\/vc_column_text][\/vc_tab][vc_tab title=&#8221;Tag 4&#8243; tab_id=&#8221;1427974366052-4-3&#8243;][vc_column_text]<strong>Passionspunkt 12 000 000 Zugv\u00f6gel<\/strong><\/p>\n<p><strong>FR, 23. M\u00e4rz 2016 \/ 18:00 Uhr<\/strong><\/p>\n<p><strong>Deich zum Jadebusen, Banter Fischerh\u00fctten<\/strong><\/p>\n<p><strong>H\u00f6he ca. Anton-Dorn-Weg 59<\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Fachfrau:\u00a0 Imke Zwoch, Nationalpark Wattenmeer<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Pastor Berharnd Busemann<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Lektorinnen: Insa R\u00f6ben, Ute Salamon<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Musik: Strings and Boom (Gesang &amp; &amp;Gitarre) <\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>\u00a0<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Begr\u00fc\u00dfung<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Herzlich willkommen zum Passionspunkt hier am Deich. Was f\u00fcr ein idyllischer Blick auf das Wattenmeer im Jadebusen. Aber irgendwie stehen wir doch schutzlos hier im gesch\u00fctzten Nationalpark. Den Kr\u00e4ften der Natur ausgesetzt. Seit 2009 ist das Wattenmeer auf der Liste des Welterbes des Unesco \u2013 also ein Welterbe f\u00fcr die ganze Menschheit. Das ist eine riesengro\u00dfe Anerkennung aber auch Verpflichtung f\u00fcr Generationen. Wer sich den K\u00fcstenverlauf vom Wattenmeer anschaut von Den Helder in den Niederlanden bis Esbjerg in D\u00e4nemark der stellt fest, dass Wilhelmshaven genau in der Mitte dieses einzigartigen Naturerbes liegt. Diese Mittellage und der einzigartige Jadebusen sind bei der Bewerbung von Wilhelmshaven f\u00fcr das neue internationale Zentrum Wattenmeer sehr starke Argumente. Das sehen die anderen Anrainerstaaten auch so. Es sieht alles danach aus, dass nun auch die weiteren F\u00f6rderantr\u00e4ge positiv beschieden werden.<\/p>\n<p>Das w\u00e4re eine riesengro\u00dfe Anerkennung f\u00fcr unsere Stadt. Dieses einzigartige \u00d6kosystem pr\u00e4gt unser Leben. Vielleicht ist uns das selber gar nicht so sehr bewusst, wie sehr das Meer, der Schlick, die Zugv\u00f6gel die Weite vom Watt unser Leben bestimmen.<\/p>\n<p>Imke Zwoch, Pressesprecherin von der Nationalparkverwaltung nieders\u00e4chsisches Wattenmeer nimmt uns fachkundig mit in diesen sensiblen Lebensraum. Danke, dass wir hier sein d\u00fcrfen. Dank an Marcel Menze f\u00fcr die Musik. Dank an Ute Salamon und Insa R\u00f6ben, Lektorinnen in unserer Gemeinde. Und Dank an das Team, dass diesen Punkt vorbereitet hat.<\/p>\n<p>Und so lasst uns Passionsandacht feiern hier an diesem Ort, im Namen Gottes, er hat uns die Weite des Himmels geschenkt. Und im Namen von Jesus Christus, er ist da, wo Menschen bodenlos versinken und im Namen des hl. Geistes \u2013 er gibt unserem Leben immer kr\u00e4ftigen Wind. AMEN<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Lesung am Mittwoch \u201ePetrus\u2018 Verleugnung\u201c (Mt 26,69-75)<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Petrus aber sa\u00df drau\u00dfen im Hof; da trat eine Magd zu ihm und sprach:<\/p>\n<p>Und du warst auch mit dem Jesus aus Galil\u00e4a.<\/p>\n<p>Er leugnete aber vor ihnen allen und sprach:<\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht, was du sagst.<\/p>\n<p>Als er aber hinausging in die Torhalle, sah ihn eine andere und sprach zu denen, die da waren: Dieser war auch mit dem Jesus von Nazareth.<\/p>\n<p>Und er leugnete abermals und schwor dazu: Ich kenne den Menschen nicht.<\/p>\n<p>Und nach einer kleinen Weile traten hinzu, die da standen, und sprachen zu Petrus:<\/p>\n<p>Wahrhaftig, du bist auch einer von denen, denn deine Sprache verr\u00e4t dich.<\/p>\n<p>Da fing er an, sich zu verfluchen und zu schw\u00f6ren: Ich kenne den Menschen nicht.<\/p>\n<p>Und alsbald kr\u00e4hte der Hahn.<\/p>\n<p>Da dachte Petrus an das Wort, das Jesus zu ihm gesagt hatte: Ehe der Hahn kr\u00e4ht, wirst du mich dreimal verleugnen.<\/p>\n<p>Und er ging hinaus und weinte bitterlich.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Zur Situation vor Ort:\u00a0 <\/u><\/strong><strong><u>Imke Zwoch<\/u><\/strong><strong><u> \u00a0<\/u><\/strong><u>Nationalparkverwaltung nieders\u00e4chsisches Wattenmeer<\/u><\/p>\n<p>Willkommen am Weltwunder direkt vor unserer Haust\u00fcr!<\/p>\n<p>Es ist schon ein Geschenk, direkt hier am Meer zu wohnen. Doch unser Wattenmeer ist ein ganz besonderes Meer: Zweimal am Tag zieht sich das Wasser zur\u00fcck und gibt den Meeresboden frei. Dann k\u00f6nnen wir Menschen, ohne Taucheranzug, einen Spaziergang auf dem Meeresgrund machen. Das Watt ist alles andere als eine graue Schlickw\u00fcste. Bei einer fachkundig gef\u00fchrten Wattwanderung lernen wir das vielf\u00e4ltige Leben kennen, das sich darin verbirgt.<\/p>\n<p>Abermillionen von kleinen Krebsen, Muscheln, Schnecken und W\u00fcrmern leben auf oder unter der Wattoberfl\u00e4che. Sie sind der Grund, warum zweimal im Jahr Millionen von V\u00f6geln hier Rast machen. Jetzt im Fr\u00fchjahr sind die meisten schon unterwegs in ihre Brutgebiete im hohen Norden. Sie haben den Winter am Mittelmeer verbracht, an den afrikanischen K\u00fcsten und dar\u00fcber hinaus. Auf dem R\u00fcckweg in ihre Brutgebiete machen sie hier im Wattenmeer einige Tage oder Wochen Rast. In dieser kurzen Zeit m\u00fcssen sie sich die Fettreserven anfressen, um ihre Tausende Kilometer lange Reise zu \u00fcberstehen. Das Watt mit seinen Kleinstlebewesen bietet einen reich gedeckten Tisch, auf dem jede Vogelart die passende Speise in ausreichender Menge findet.<\/p>\n<p>Im Herbst, auf dem R\u00fcckweg in die Winterquartiere, ist das Wattenmeer erneut eine unverzichtbare Tankstelle f\u00fcr die gefiederten Langstreckenflieger.<\/p>\n<p>Viele ehrenamtliche Vogelz\u00e4hler sind regelm\u00e4\u00dfig drau\u00dfen im Einsatz. Mit ge\u00fcbtem Blick und spezieller Optik (Spektive) ermitteln sie ein erstaunliches Gesamtergebnis: Insgesamt sind \u00fcber das ganze Jahr bis zu 12 Millionen Zugv\u00f6gel zu Gast im Wattenmeer!<\/p>\n<p>Dies ist einer der wesentlichen Gr\u00fcnde, warum unser Wattenmeer seit nunmehr 30 Jahren als Nationalpark gesch\u00fctzt ist. Der Nationalpark sichert die Fl\u00e4chen, auf denen die V\u00f6gel in Ruhe und ungest\u00f6rt fressen k\u00f6nnen. Bei Hochwasser ziehen sie sich auf die h\u00f6her gelegenen Salzwiesen oder ins Binnenland zur\u00fcck und ruhen sich aus. Mit der n\u00e4chsten Ebbe verteilen sie sich wieder auf dem Watt und das gro\u00dfe Fressen beginnt von vorn.<\/p>\n<p>Unsere langj\u00e4hrigen erfolgreichen Schutzanstrengungen, zusammen mit unseren Nachbarl\u00e4ndern, waren die Voraussetzung daf\u00fcr, dass die UNESCO die einmalige Gezeitenlandschaft vor der deutschen, niederl\u00e4ndischen und d\u00e4nischen K\u00fcste als Weltnaturerbe ausgezeichnet hat. Ein Erbe ist bekanntlich etwas, was man sich verdienen sollte und was man pflegen sollte, um es zu bewahren oder sogar zu vermehren. Verdient haben sich die Wattenmeer-Anrainer diese UNESCO-Erbschaft \u2013 nun m\u00fcssen wir uns alle gemeinsam daf\u00fcr einsetzen, dass auch kommende Generationen sich an diesem einzigartigen Naturschauspiel erfreuen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nur was man kennt, kann man sch\u00e4tzen. Nur was man sch\u00e4tzt, will man auch sch\u00fctzen. Mit den j\u00e4hrlich im Herbst stattfindenden Zugvogeltagen wollen wir allen Menschen, Einheimischen und G\u00e4sten, die Faszination des Vogelzuges nahebringen. Ich lade Sie herzlich ein, dabei zu sein.<\/p>\n<p>Als Wilhelmshavener sind wir eigentlich immer mittendrin in der Welt der Zugv\u00f6gel. Im Winter sind t\u00e4glich Trupps von Wildg\u00e4nsen \u00fcber dem Stadtgebiet unterwegs. Und jedem Spazierg\u00e4nger am S\u00fcdstrand sind die kleinen Steinw\u00e4lzer vertraut, die eifrig am Deich oder an der Steinkante hin- und hertrippeln und nach Leckerbissen suchen. Doch wie finden sie eigentlich ihren Weg zu uns? Warum kommen die V\u00f6gel zu unterschiedlichen Zeiten, wie lange bleiben sie, wann zieht es sie weiter und wohin? Wie schaffen sie \u00fcberhaupt die lange Flugreise, teilweise non-stopp?<\/p>\n<p>Diesen und weiteren spannenden Aspekten des Vogelzuges k\u00f6nnen Sie bei den Zugvogeltagen im Nationalpark Nieders\u00e4chsisches Wattenmeer unter fachkundiger Anleitung auf den Grund gehen. Egal, ob Sie drau\u00dfen auf Beobachtungstour gehen m\u00f6chten, zum Beispiel hier am Banter Deich mit unseren Junior Rangern, oder lieber bei Tee oder Spezialit\u00e4ten aus den L\u00e4ndern entlang der Zugvogelroute einem Vortrag lauschen: F\u00fcr alle ist etwas dabei!<\/p>\n<p>Als kleinen Vorgeschmack hat unser Ranger Andr\u00e9 Kramer zwei Spektive mitgebracht. Diese Fernrohre geh\u00f6ren bei jeder Vogelbeobachtung und \u2013z\u00e4hlung dazu und erlauben einen hautnahen Blick auf die V\u00f6gel, ohne sie zu st\u00f6ren. Riskieren Sie doch gleich mal einen Blick!<\/p>\n<p>Auch Infomaterial haben wir mitgebracht, bitte bedienen Sie sich. Weitere Informationen und in K\u00fcrze auch das Veranstaltungsprogramm finden Sie unter <a href=\"http:\/\/www.zugvogeltage.de\">www.zugvogeltage.de<\/a>.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche Ihnen ein sch\u00f6nes und m\u00f6glichst sonniges Osterfest mit einem erlebnisreichen Osterspaziergang am Wattenmeer.<\/p>\n<p>Wir sehen uns zu den Zugvogeltagen vom 8. bis 16. Oktober!<\/p>\n<p><em>NLPV, Andr\u00e9 Kramer, Spektive<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1><u>Kurzpredigt<\/u><\/h1>\n<p>Es ist einfach unfassbar:\u00a0 Sie haben keinen Asylantrag gestellt und halten sich nicht an das Abkommen von Schengen. Der kompliziert ausgehandelte K\u00f6nigssteiner Schl\u00fcssel ist ihnen v\u00f6llig egal. Sie kommen einfach so \u00fcber die Grenze und fallen hier ein. 12 Millionen ausl\u00e4ndische G\u00e4ste pro Jahr. Unfassbar. Und das Erstaunlichste daran: Es regt sich niemanden dar\u00fcber auf. Es gibt kommt zu keinem Tumult oder gro\u00dfen politischen Irritationen. Es braucht noch nicht einmal irgendeine Form von Willkommenskultur. Die G\u00e4ste aus der Fremde bringen eine imposante Freude und Farbenpracht einfach mit von ihrer Reise. Was f\u00fcr ein beeindruckendes Erlebnis, den gro\u00dfen Vogelzug mitzuerleben und zu beobachten. Birdwatcher aus der ganzen Welt schauen sich das das gro\u00dfes Spektakel an und sind zutiefst fasziniert. Gut \u2013 es gibt ein paar\u00a0 Landwirte in der Region, f\u00fcr die ist es ist es nicht so eine Freude, wenn die frisch einges\u00e4ten Felder von den gro\u00dfen Vogelschw\u00e4rmen abgefressen werden. Aber das ist zu Verschmerzen. Da gibt es staatliche Ausgleichszahlungen mit denen alle gut leben k\u00f6nnen. So zeigt die Vogelwelt uns hier am Deich, wie Freiheit funktionieren kann und wie man die Verteilung von Ressourcen grundlegend anders organisiert. Irgendwie k\u00f6nnen wir von der Natur immer wieder ganz viel lernen. Weil sie vieles so ganz anders regelt als wir Menschen es tun. Die Natur h\u00e4lt uns immer wieder mal unsere Engstirnigkeit vor Augen.<\/p>\n<p>Insofern ist es eigentlich kein Wunder, dass der Hahn diesen Job in der Bibelgeschichte \u00fcbernimmt. Als er kr\u00e4ht wird Petrus klar, wie engstirnig und gefangen in Angst und Unfreiheit er ist. Eine ganz bittere Erkenntnis. Vielleicht kann diesen Auftrag nur ein Hahn \u00fcbernehmen. Weil er dicht dran ist an den Menschen. Die Zugv\u00f6gel schauen kurz vorbei und ziehen dann weiter. Hinterlassen eine beeindruckende Spur des Staunens und ein Gef\u00fchl von unbegrenzter Freiheit. Aber der Hahn bleibt. Bleibt dicht dran an den Menschen. Mahnt an der Grenze von Nacht und Tag. An der Grenze von Schlaf und Erwachen. Das macht ihn vielleicht zu einem sehr unbequemen Twitterer.<\/p>\n<p>Sein eindringliches Kr\u00e4hen fragt tief in uns hinein:\u00a0 Du geh\u00f6rst doch auch dazu, oder?<\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht was du sagst!<\/p>\n<p>Nach drei Anl\u00e4ufen, nach dreimaligem Nachfragen, nach Fluch und Schwur, hat sich Petrus selber innerlich zerlegt. Wei\u00df selber nicht mehr, wo er eigentlich wirklich hingeh\u00f6rt und was los ist. Alles spricht gegen ihn. Auch seine Sprache verr\u00e4t ihn. Aus der Nummer kommt er nicht mehr heraus.<\/p>\n<p>Und er ging hinaus und weinte bitterlich.<\/p>\n<p>Was f\u00fcr ein tragischer Moment.<\/p>\n<p>Wie oft passiert uns das im Leben?<\/p>\n<p>Dass wir uns dr\u00fccken und keine Position beziehen.<\/p>\n<p>Das wir uns herauswinden und nicht wirklich sagen was wir denken und f\u00fchlen und wo wir stehen.<\/p>\n<p>Das wir den Mund halten, weil wir meinen, dass es unbequem werden k\u00f6nnte. Keinen \u00c4rger machen und bekommen. Lieber schnell die Grenze hochziehen und den Weg des geringsten Widerstandes w\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Vielleicht k\u00f6nnen wir von den Zugv\u00f6geln an diesem Punkt etwas lernen. Sie kommen freiwillig hier nach Wilhelmshaven und in unsere Region, um hier Kraft zu tanken. Weil sie hier rund um das Wattenmeer alles finden, was sie zum \u00dcberleben brauchen. Was ist das f\u00fcr ein beeindruckendes Spektakel. Und was f\u00fcr ein kraftvolles Zeichen. Ein wahres Statement f\u00fcr diesen Ort und diese Region und dieses einzigartige Biotop in dem wir leben und das unser Leben pr\u00e4gt.<\/p>\n<p>So klar und eindeutig, w\u00fcrden wir Menschen es uns vielleicht gar nicht trauen uns zu positionieren. Ich nehme es oft so wahr, dass wir mit dieser Stadt und Region eher z\u00f6gerlich sind und es tendenziell auch immer wieder kaputt reden: \u00dcberalterung, zu strukturschwach, hier ist doch nichts los.<\/p>\n<p>Aus der Vogelperspektive betrachtet, k\u00f6nnte es sein, dass sich ein ganz anderes Bild ergibt.<\/p>\n<p>Und vielleicht ist das der Auftrag vom Hahn und den vielen anderen V\u00f6geln hier an der K\u00fcste: Das sie uns mahnen nochmal genau hinzuschauen und zu \u00fcberpr\u00fcfen und zu \u00fcberlegen, was uns eigentlich wirklich wichtig oder sogar heilig ist.<\/p>\n<p>Wenn wir \u00fcber Freiheit reden, dann landen wir eigentlich immer auch bei den wirklich wesentlichen Fragen, wo wir dem Glauben und Gott vielleicht sogar n\u00e4her kommen, als uns lieb ist. Wie frei kann ich bekennen, wo ich hingeh\u00f6re und was ich denke und f\u00fchle? Leben wir Religionsfreiheit?<\/p>\n<p>Vielleicht sorgen das rauschende Meer und das weite Watt und die Faszination der grenzenlosen Vogelz\u00fcge f\u00fcr eine ganz anregende Atmosph\u00e4re, um dar\u00fcber weiter nachzudenken. Vielleicht hat Petrus, der Fels in der Brandung, sich nach den bitteren Ereignissen auf dem Marktplatz auch erstmal ans Meer gesetzt, um \u00fcber sich und sein Leben nachzudenken.<\/p>\n<p>Das tut immer gut.<\/p>\n<p>AMEN<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>An diesem Passionspunkt haben ca. 160 Personen Teilgenommen.<\/em>[\/vc_column_text][\/vc_tab][vc_tab title=&#8221;Tag 5&#8243; tab_id=&#8221;1427974399464-5-6&#8243;][vc_column_text]<strong>Passionspunkt \u00a0 8645 Tote<\/strong><\/p>\n<p><strong>DO, 24. M\u00e4rz 2016 \/ 18:00 Uhr<\/strong><\/p>\n<p><strong>Christus-und Garnisonkirche<\/strong><\/p>\n<p><strong>Am Kirchplatz 2<\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Fachmann:\u00a0 Dr. Stephan Huck, Marinemuseum<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Pastor Frank Morgenstern<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>LektorInnen: Ute Bohrer, Peter Leusch<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Musik: Fink &amp; Meinen (Orgel &amp; Schlagzeug)<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>\u00a0<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>BEGR\u00dcSSUNG<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>Herzlich willkommen zum f\u00fcnften Passionspunkt in diesem Jahr<\/strong>.<\/p>\n<p>Sie alle starben f\u00fcr ihr Vaterland.<\/p>\n<p>Wie immer verkn\u00fcpfen wir Geschichte und Erinnerung und Theologie.<\/p>\n<p>Fortsetzungspassionspunkt.<\/p>\n<p>Unser heutiger Fachmann ist Stephan Huck im Marinemuseum.<\/p>\n<p>Dank an Fink und Meinen, die uns musikalisch begleiten.<\/p>\n<p>Dank an die Lektorinnen Peter und Ute und das ganze Backgroundteam, das uns bis hierhin begleitet hat.<\/p>\n<p><strong>Das Blatt f\u00fchrt sie durch die Andacht. <\/strong><\/p>\n<p><strong>Wir feiern in Gottes Namen<\/strong><\/p>\n<p><strong>Er st\u00e4rkt uns in den Krisen des Lebens. <\/strong><\/p>\n<p><strong>In Jesu Namen, der sagte, Lass diesen Kelch an mir vor\u00fcbergehen. <\/strong><\/p>\n<p><strong>Und im Namen des Heiligen Geist, der uns Kraft gibt zum Leben.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Lesung am Mittwoch \u201ePetrus\u2018 Verleugnung\u201c (Mt 26,69-75)<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Petrus aber sa\u00df drau\u00dfen im Hof; da trat eine Magd zu ihm und sprach:<\/p>\n<p>Und du warst auch mit dem Jesus aus Galil\u00e4a.<\/p>\n<p>Er leugnete aber vor ihnen allen und sprach:<\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht, was du sagst.<\/p>\n<p>Als er aber hinausging in die Torhalle, sah ihn eine andere und sprach zu denen, die da waren: Dieser war auch mit dem Jesus von Nazareth.<\/p>\n<p>Und er leugnete abermals und schwor dazu: Ich kenne den Menschen nicht.<\/p>\n<p>Und nach einer kleinen Weile traten hinzu, die da standen, und sprachen zu Petrus:<\/p>\n<p>Wahrhaftig, du bist auch einer von denen, denn deine Sprache verr\u00e4t dich.<\/p>\n<p>Da fing er an, sich zu verfluchen und zu schw\u00f6ren: Ich kenne den Menschen nicht.<\/p>\n<p>Und alsbald kr\u00e4hte der Hahn.<\/p>\n<p>Da dachte Petrus an das Wort, das Jesus zu ihm gesagt hatte: Ehe der Hahn kr\u00e4ht, wirst du mich dreimal verleugnen.<\/p>\n<p>Und er ging hinaus und weinte bitterlich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Zur Situation vor Ort: Dr. Stephan Huck, Marinemuseum<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Vor einhundert Jahren tobte vor dem Skagerrak, westlich des d\u00e4nischen Festlandes, die gr\u00f6\u00dfte konventionelle Seeschlacht der Weltgeschichte. 250 Schiffe waren daran beteiligt. Mit 95.000 Mann Besatzung. 8645 von ihnen kehrten nicht heim. So will es die offizielle Statistik wissen. Andernorts liest man von 9.500 Toten, mitunter auch von 10.000. Man sieht &#8211; so genau wei\u00df es keiner. Der eine z\u00e4hlt diejenigen, die unmittelbar im Gefecht starben.<\/p>\n<p>Der andere diejenigen, die ihren Wunden erlagen. Das konnte dauern. Und manchmal auch nur indirekt mit der Schlacht zusammen h\u00e4ngen. Wie der Tod des britischen Marineoffiziers Ralph Seymour, der sich am 4. Oktober 1922 im Alter von 36 Jahren von den Klippen von Beachy Head in den Tod st\u00fcrzte. In der Skagerrakschlacht war er als Flagg Officer auf Admiral David Beatties Flaggschiff HMS LION verantwortlich f\u00fcr die Weitergabe von Signalen gewesen. Als sich nach dem Krieg in Gro\u00dfbritannien eine regelrechte Schlammschlacht in der britischen Marine und \u00d6ffentlichkeit darum entwickelte, ob der britische Befehlshaber der Schlachtflotte \u2013 Jellicoe \u2013 oder der Befehlshaber der Aufkl\u00e4rungskr\u00e4fte \u2013 Beatty, daf\u00fcr verantwortlich sei, dass die Skagerrakschlacht kein zweites Trafalgar, kein \u00fcberw\u00e4ltigender Seesieg ohne wenn und aber geworden sei, entzog Beatty seinem fr\u00fcheren Flaggleutnant seine Gunst. Dies st\u00fcrzte ihn in solche Depressionen, dass er sich das Leben nahm. \u00a0\u00a0\u00a0Un\u00fcbersichtlich?<\/p>\n<p>Beatty, Jellicoe, Seymour? 8.645 Tote, 9.500 Tote, 10.000 Tote? Genau darum geht es heute, die Un\u00fcbersichtlichkeit und Widerspr\u00fcchlichkeit der Erinnerung an Skagerrak.<\/p>\n<p>Das Erinnern fand dabei aber auf verschiedenen Ebenen statt. Am unmittelbarsten ist die Ebene des Erinnerns in den Familien, die ihren Ehemann, Vater oder Bruder in der Schlacht verloren haben. Auf dieser Ebene ist es schon bedeutsam, ob wir von 8.645 Toten oder von 10.000 reden. Wir reden davon, ob in 1.355 Familien mehr oder weniger getrauert wurde. Wir reden von Familien wie der des 36 j\u00e4hrigen Marineoberzahlmeisters Wilhelm Elias, dessen Namen sie hier auf der Tafel lesen. Mit 838 Kameraden war er mit der SMS POMMERN untergegangen, als die Schlacht schon fast geschlagen war. Auf dem R\u00fcckmarsch hatte das bis dahin unversehrt gebliebene Linienschiff einen Torpedotreffer erhalten, von einer m\u00e4chtigen Explosion in zwei Teile gerissen worden und in k\u00fcrzester Zeit gesunken. Niemand wurde gerettet. Wie von den meisten Toten k\u00fcndet auch von Elias irdischer Existenz kein Grabstein.<\/p>\n<p>Dies ist es, was der Hamburger Maler Hugo Schnars-Alquist mit seinem hinter uns zu sehenden Altarbild \u201eper crucem ad lucem\u201c \u2013 durch das Kreuz zum Licht \u2013 zum Ausdruck bringen wollte. Es zeigt die sich nach der Schlacht beruhigende See, \u00fcber der das christliche Kreuz erstrahlt. Es verhei\u00dft den Hinterbliebenen Trost durch das Versprechen der Erl\u00f6sung ihrer gefallenen Angeh\u00f6rigen.<\/p>\n<p>Dies Bild wurde am zehnten Jahrestag der Schlacht, im Jahr 1926, in diese Kirche eingebracht. Viele Wunden, die der Krieg gerissen hatte, werden noch frisch gewesen sein. Die Toten h\u00e4tten alle noch Leben k\u00f6nnen, w\u00e4re der Krieg nicht gewesen. Ein Bild wie das Altarbild wird als Trost n\u00f6tig gewesen sein.<\/p>\n<p>Aber es war offenbar noch etwas anderes n\u00f6tig, dass die n\u00e4chste Erinnerungsebene ber\u00fchrt. Gerade der verlorene Krieg erforderte es, den gewaltsamen Tod der Gefallenen nachtr\u00e4glich zu legitimieren. Sie konnten und durften nicht umsonst gestorben sein. In diesem Kontext kommt der Skagerrakschlacht zentrale Bedeutung zu. Als zumindest numerischer Sieg \u00fcber die Royal Navy \u2013 wir erinnern uns: die Briten hatten mehr Verluste zu beklagen, als die Deutschen \u2013 hatte sie gezeigt, wozu eine deutsche Marine in der Lage war, wenn man sie lie\u00df. Nur lie\u00df man sie zur Zeit nicht: der nach dem Ersten Weltkrieg diktierte Friedensvertrag von Versailles hatte dem Deutschen Reich nur noch eine Rumpfmarine von 15.000 Mann belassen, ausgestattet mit Linienschiffen, die schon zu Beginn des Ersten Weltkrieges veraltet gewesen waren. Die moderneren dagegen hatten sich am Vorabend der Vertragsunterzeichnung am 21. Juni 1919 in britischem Gewahrsam in Scapa Flow selbst versenkt. Sie hatten auf ihre Weise den Untergang mit wehender Flagge rekapituliert, der ihnen nach Skagerrak ein weiteres Mal versagt gewesen war. Nun, 1926, als dieses Bild aufgeh\u00e4ngt wurde, galt es also darauf hinzuarbeiten, dass Skagerrak vollendet werden konnte. \u00bbDurchgeschlagen\u00ab werden konnte, wie man sagte. Der gleiche Pastor, der hier das Altarbild und die Flaggen der alten Marine einbringen lie\u00df, Friedrich Ronneberger, sprach im Folgejahr bei der Grundsteinlegung des Marienehrenmals in Laboe die ummissverst\u00e4ndlichen Worte:<\/p>\n<p>\u00bbSie [gemeint sind die Toten, an die das Ehrenmal erinnerte] rufen uns zu: \u201aHeraus, sofern ihr unserer noch gedenkt, die Schmach getilgt und die Ketten gesprengt! Wir Toten fordern als unser Recht, die alte Treue vom neuen Geschlecht\u2018. Mancher Stein liegt freilich noch im Wege, aber wie einst Hermann der Cherusker bewusst die deutschen St\u00e4mme zum Kampf gegen die r\u00f6mische Fremdherrschaft aufrief, so wird auch uns wieder ein F\u00fchrer entstehen, der uns aus Nacht zum Licht f\u00fchrt, und der uns den Platz an der Sonne wiedergibt\u00ab.<\/p>\n<p>Schon in der Terminologie d\u00e4mmert hier derjenige herauf, der zehn Jahre sp\u00e4ter das Ehrenmal in Laboe einweihte: Adolf Hitler. Wenn zur Einweihung am 20. Jahrestag der Schlacht auch eine britische Delegation anwesend war und als Zeichen der Vers\u00f6hnung die Glocke des in Scapa Flow versenkten Schlachtkreuzers SEYDLITZ zur\u00fcckgab, so standen die Zeichen doch nur kurz auf Vers\u00f6hnung. Nur drei Jahre sp\u00e4ter, 1939, brach Hitler grundlos den Krieg vom Zaun, der zur See ein Seekrieg gegen England sein w\u00fcrde. Zu fr\u00fch, wie der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine seinem Kriegstagebuch anvertraute, um Aussicht auf Erfolg zu haben. Man k\u00f6nne nun nichts anderes, als zu zeigen, dass man in Anstand zu sterben verst\u00fcnde, um die Grundlage f\u00fcr einen Neuanfang zu legen. Vor dem Hintergrund dieses bekannterma\u00dfen neuerlich verlorenen Krieges verblasste die Bedeutung von Skagerrak. 1944 hisste zum letzten Mal ein deutsches Kriegsschiff die alte Reichskriegsflagge am Skagerraktag im Top, 1968 wurde das SEYDLITZ-Rohr vor der Christuskirche entfernt, 1974 ein letzter Zapfenstreich im Gedenken an Skagerrak aufgef\u00fchrt. Heute ist aus dem \u201eWieder\u201c von 1926 ein \u201eNie wieder\u201c geworden. Dies ist die zentrale Botschaft der Veranstaltungen zum 100. Jahrestag im Mai diesen Jahres.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Kurzpredigt:<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Erinnern:<\/u><\/strong><strong> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/strong>Eine Geschichte, <em>(ich glaube eine rabbinische Geschichte)<\/em> erz\u00e4hlt:<\/p>\n<p>Unsere Vorfahren gingen immer \u00fcber einen Fluss und dann durch einen Wald auf eine Lichtung. Dort beteten sie zu ihrem Gott, weil hier war ihr Volk gegr\u00fcndet worden war.<\/p>\n<p>Die Nachfahren gingen immer \u00fcber den Fluss in den Wald auf die Lichtung, aber sie wussten nicht mehr, was hier passiert war.<\/p>\n<p>Deren Nachkommen gingen immer \u00fcber den Fluss, aber sie fanden die Lichtung nicht mehr.<\/p>\n<p>Und deren Nachkommen wieder hatten gar keinen Fluss mehr, weil sie woanders lebten, aber sie wussten, dass man sich erinnern muss, und sie beteten zu dem Gott, der etwas getan hat.<\/p>\n<p><strong>Liebe Passionspunktegemeinde!<\/strong><\/p>\n<p>Was ist Tradition?\u00a0\u00a0\u00a0 Was ist Erinnern?<\/p>\n<p>&#8220;Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme.&#8221;<\/p>\n<p>Wie geben wir etwas weiter und was erinnern wir.<\/p>\n<p><strong><em>In dieser Kirche<\/em><\/strong> des Erinnerns und der Geschichte ist immer die Frage,<\/p>\n<p>was geben wir von dem weiter,\u00a0 was hier erz\u00e4hlt wird,\u00a0 wie geben wir es weiter.<\/p>\n<p>Stephan Huck hat von den Erinnerungsebenen erz\u00e4hlt, wie sie sich verschoben haben.<\/p>\n<p>Und zum anderen, \u00a0was geben wir in einer Kirche weiter, \u00a0\u00a0\u00a0was von unserem Glauben erz\u00e4hlt?<\/p>\n<p>Wof\u00fcr brennen wir?\u00a0\u00a0\u00a0 Und was ist die Asche?<\/p>\n<p>Heute beim Passionspunkt am Gr\u00fcndonnerstag sind die beiden Vorgaben eindeutig. Skagerrak auf der einen Seite und Abendmahl auf der anderen Seite.<\/p>\n<p><strong><u>R\u00fcckblick auf das Altarbild:<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Als zehn Jahre nach der Schlacht bei Skagerrak das Bild aufgeh\u00e4ngt wurde, war das in der<\/p>\n<p>Kirche ein gro\u00dfes politisches Statement und nichts Anderes. Man kann das sch\u00f6nreden, wie<\/p>\n<p>man will. Aber es war ein politisches Fanal an alle Mariner und alle Milit\u00e4rs im Wartestand:<\/p>\n<p>Seht das Bild von der Schlacht. Das, was damals dort auf dem Meer passierte, das ist die Folie auf der wir arbeiten und weiterhandeln m\u00fcssen. Wir haben gesiegt.<\/p>\n<p>Wir sind die eigentlichen Gewinner der Seeschlacht im 1. WK.<\/p>\n<p>Lasst sie von der Kette, dann wird es etwas. Wieder und wieder erinnern, so wie Stephan Huck es genannt hat, das hat Ronneberger gemacht und er hat unsere Kirche damit massiv gepr\u00e4gt. Und wenn man die Zitate von Ronneberger liest, dann wei\u00df man wessen geistiges Kind er war. Und neben der Laboe Einweihung (wir haben das Zitat gerade geh\u00f6rt), kann man auch auf die \u00dcberlebenden der Selbstversenkung der Flotte in Scapa Flow blicken. Die mit den wehenden Flaggen. Also sozusagen im geistigen Kampf. Auch dort ver\u00e4u\u00dfert er sich deutlich:<\/p>\n<p><em>Er wertet die Selbstversenkung der internierten Schiffe als heldenhafte Tat: \u201cW\u00fcrdig ihrer Vergangenheit hat die deutsche Flotte ihr Grab gefunden! (&#8230;) Hut ab vor den aufrechten M\u00e4nnern, die solches gewagt! Diesmal lag kein Befehl vor! Ohne fremdes Zutun von sich aus haben sie solches gewagt. Und das war deutsch! Alles andere was sonst bei uns geschieht ist welsch, ist undeutsch!\u201c<\/em><\/p>\n<p>Das Altarbild sollte nicht an 8645 Tote erinnern, Es sollte an die deutschen Sieger erinnern und an die Helden, die mannhaft in der Schlacht gestorben waren, wie eben Marinezahlmeister Wilhelm Elias. \u00a0\u00a0Sie alle starben f\u00fcr ihr Vaterland. \u00a0\u00a0\u00a0Das Altarbild als Erinnerung und Festhalten:<\/p>\n<p>Nicht umsonst gestorben, nicht umsonst gek\u00e4mpft. Es hat einen Sinn.<\/p>\n<p>Wieder und wieder erinnern.<\/p>\n<p><em>Die Grundaussage zum Passionspunkt in diesem Jahr. Nein, er hat nicht gewonnen. <\/em><\/p>\n<p>Die Geschichte hat ihm (Ronneberger) nicht Recht gegeben.<\/p>\n<p>Das Bild hat seine politische Kraft verloren. Es hat eine andere Kraft bekommen. Es hat sich in seiner scheinbaren unpolitischen Haltung dann doch in die Herzen von vielen Gemeinde \u2013 und Stadtgliedern eingebrannt.<\/p>\n<p>Die Erinnerung an den Grund ist verblasst. \u00a0\u00a0\u00a0Das Feuer ist erloschen.<\/p>\n<p>Und aus dem WIEDER haben wir ein NIE WIEDER gemacht.<\/p>\n<p><strong><u>Abendmahl<\/u><\/strong><strong>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong>Und auf theologischer Ebene?<\/p>\n<p>Im Abendmahl geben wir jeden Gr\u00fcndonnerstag die Flamme weiter.<\/p>\n<p>Wir erinnern tats\u00e4chlich an das letzte Essen von Jesus und seinen Leuten. Wir laden es theologisch auf.<\/p>\n<p>Durchaus mit unterschiedliche Riten und Br\u00e4uchen im Wandeln der Zeit und der Konfessionen,<\/p>\n<p>und nat\u00fcrlich wandelt sich die Erinnerung an das Abendmahl auch hier.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Erinnerung an Skagerrak aber verblasst, hat das Abendmahl bis heute nichts von der Kraft verloren.<\/p>\n<p>Eine Symbolhandlung, die bis heute nichts von ihrer Strahlkraft und ihrem Feuer verloren hat. Denn egal wie die einzelnen Konfessionen das Abendmahl interpretieren, es schl\u00e4gt die Verbindung von jetzt \u00fcber alle Zeiten und Grenzen zu Jesus. Sei es als S\u00fcndervergebung, als Vers\u00f6hnung, als Gemeinschaftsmahl, als Verbindungstat. Es verkn\u00fcpft horizontal und vertikal, zeitlich und r\u00e4umlich.<\/p>\n<p>Das Feuer wird weitergegeben, immer wieder angefacht.<\/p>\n<p>Nicht: sie alle starben f\u00fcr ihr Vaterland,<\/p>\n<p>sondern:\u00a0\u00a0\u00a0 wenn hier einer starb, dann er:\u00a0\u00a0\u00a0 Er starb f\u00fcr uns\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0Er starb bei uns<\/p>\n<p>Das ist Mehr als das, was ich mir einrede.<\/p>\n<p>DANKE, dass Ihr mir zugeh\u00f6rt habt.\u00a0\u00a0 AMEN<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>An diesem Passionspunkt haben ca. 163 Personen Teilgenommen.<\/em>[\/vc_column_text][\/vc_tab][vc_tab title=&#8221;Tag 6&#8243; tab_id=&#8221;1427974426679-6-3&#8243;][vc_column_text]<strong>Passionspunkt\u00a0\u00a0 2m<\/strong><\/p>\n<p><strong>FR, 25. M\u00e4rz 2016 \/ 18:00 Uhr<\/strong><\/p>\n<p><strong>Kunsthalle, Aktuelle Ausstellung<\/strong><\/p>\n<p><strong>Adalbertstr. 28<\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Fachfrau:\u00a0 Dr. Viola Weigel, Kunsthallenleiterin<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Pastor Berharnd Busemann<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Lektorinnen: Michaela M\u00fcller-Rosenberger, Ann Chirstin Liebert<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Musik: Misa Salis, (Hooksieler Kirchenband)<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>\u00a0<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>BEGR\u00dcSSUNG<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Herzlich willkommen zum Passionspunkt hier in der Kunsthalle. Es ist eine bew\u00e4hrte Passionspunkt Tradition, dass wir am Karfreitag hier sind. In den jeweils aktuellen Ausstellungen, haben wir immer wieder Ankn\u00fcpfungspunkte entdeckt, um \u00fcber den dunklen Tag des Todes Jesu nachzudenken.<\/p>\n<p>Die derzeitige Ausstellung ist auch wieder so ein kreatives Arrangement um ganz tief einzutauchen und den Grenzen des Lebens Raum zu geben. Karfreitag: \u201eZwei Meter unter Null \u2013 eine Kunstausstellung zum Klimawandel im Norden.\u201c<\/p>\n<p>Da sich das Klima im Blick auf die kulturelle Landschaft in unserer Stadt sp\u00fcrbar ver\u00e4ndert hat und ungewiss ist, was mit dieser Kunsthalle eigentlich zuk\u00fcnftig passiert, ist dieser Passionspunkt auch f\u00fcr uns als Kooperationspartner und Nachbar der Kunsthalle ein doch bewegendes Ereignis. Wir w\u00fcnschen allen Beteiligten und Entscheidungstr\u00e4gern viel Kraft bei allem, was passiert. Danke, dass wir hier sein d\u00fcrfen. Dank an Frau Dr. Viola Weigel, dass sie uns immer wieder mitnimmt in die tieferen Schichten der Kunst.<\/p>\n<p>Dank an die Musikgruppe Mica Salis \u2013 Das Salzkorn \u2013 aus Hooksiel, dass hier diesen schweren Tag musikalisch w\u00fcrzt. Danke an Dr. Michaela M\u00fcller Rosenberger und Ann Christin Liebert \u2013 die uns die Kreuzigungsgeschichte vorlesen. Und Dank an unser ganzes Team.<\/p>\n<p>Und so lasst uns Passionsandacht feiern hier an diesem Ort, im Namen Gottes, er ist in der tiefsten Tiefe und in der h\u00f6chsten H\u00f6he. Und im Namen von Jesus Christus, er fragt f\u00fcr uns alle: Warum? und im Namen des hl. Geistes \u2013 der sich trotz der Grenzen des Lebens f\u00fcr ein Klima von Vertrauen und Liebe einsetzt. AMEN<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Lesung am Karfreitag \u201eKreuzigung und Tod\u201c (Mt 27,31-56)<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Und als sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm den Mantel aus und zogen ihm seine Kleider an und f\u00fchrten ihn ab, um ihn zu kreuzigen. Und als sie hinausgingen, fanden sie einen Menschen aus Kyrene mit Namen Simon; den zwangen sie, dass er ihm sein Kreuz trug.<\/p>\n<p>Und als sie an die St\u00e4tte kamen mit Namen Golgatha, das hei\u00dft: Sch\u00e4delst\u00e4tte,\u00a0gaben sie ihm Wein zu trinken mit Galle vermischt; und als er&#8217;s schmeckte, wollte er nicht trinken. Als sie ihn aber gekreuzigt hatten, verteilten sie seine Kleider und warfen das Los darum.<\/p>\n<p>Und sie sa\u00dfen da und bewachten ihn. Und oben \u00fcber sein Haupt setzten sie eine Aufschrift mit der Ursache seines Todes: Dies ist Jesus, der Juden K\u00f6nig.<\/p>\n<p>Und da wurden zwei R\u00e4uber mit ihm gekreuzigt, einer zur Rechten und einer zur Linken.<\/p>\n<p>Die aber vor\u00fcbergingen, l\u00e4sterten ihn und sch\u00fcttelten ihre K\u00f6pfe\u00a0und sprachen:<\/p>\n<p>Der du den Tempel abbrichst und baust ihn auf in drei Tagen, hilf dir selber, wenn du Gottes Sohn bist, und steig herab vom Kreuz!<\/p>\n<p>Desgleichen spotteten auch die Hohenpriester mit den Schriftgelehrten und \u00c4ltesten und sprachen:<\/p>\n<p>Andern hat er geholfen und kann sich selber nicht helfen. Ist er der K\u00f6nig von Israel, so steige er nun vom Kreuz herab. Dann wollen wir an ihn glauben.\u00a0Er hat Gott vertraut; der erl\u00f6se ihn nun, wenn er Gefallen an ihm hat; denn er hat gesagt: Ich bin Gottes Sohn.<\/p>\n<p>Desgleichen schm\u00e4hten ihn auch die R\u00e4uber, die mit ihm gekreuzigt waren.<\/p>\n<p>Und von der sechsten Stunde an kam eine Finsternis \u00fcber das ganze Land bis zur neunten Stunde.\u00a0Und um die neunte Stunde schrie Jesus laut:<\/p>\n<p>Eli, Eli, lama asabtani?<\/p>\n<p>Das hei\u00dft: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?\u00a0Einige aber, die da standen, als sie das h\u00f6rten, sprachen sie:<\/p>\n<p>Der ruft nach Elia.<\/p>\n<p>Und sogleich lief einer von ihnen, nahm einen Schwamm und f\u00fcllte ihn mit Essig und steckte ihn auf ein Rohr und gab ihm zu trinken.\u00a0Die andern aber sprachen:<\/p>\n<p>Halt, lass sehen, ob Elia komme und ihm helfe!<\/p>\n<p>Aber Jesus schrie abermals laut und verschied.\u00a0Und siehe, der Vorhang im Tempel zerriss in zwei St\u00fccke von oben an bis unten aus.\u00a0Und die Erde erbebte und die Felsen zerrissen, und die Gr\u00e4ber taten sich auf und viele Leiber der entschlafenen Heiligen standen auf\u00a0und gingen aus den Gr\u00e4bern nach seiner Auferstehung und kamen in die heilige Stadt und erschienen vielen. Als aber der Hauptmann und die mit ihm Jesus bewachten das Erdbeben sahen und was da geschah, erschraken sie sehr und sprachen:<\/p>\n<p>Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen!<\/p>\n<p>Und es waren viele Frauen da, die von ferne zusahen; die waren Jesus aus Galil\u00e4a nachgefolgt und hatten ihm gedient;\u00a0unter ihnen war Maria von Magdala und Maria, die Mutter des Jakobus und Josef, und die Mutter der S\u00f6hne des Zebed\u00e4us.<br \/>\n<strong><u>Zur Situation vor Ort: Dr. Viola Weigel, Kunsthallenleiterin <\/u><\/strong><\/p>\n<p>Wattenmeer \u2013 Geest \u2013 Marsch: Die besondere geografische Lage des nord-westlichen Europas hat mit dem Wattenmeer und den Tiefebenen eine Reihe ungew\u00f6hnlicher Landstriche hervorgebracht. Nun stellt sich die Frage, wie sich diese Region im Zuge schleichender Klimaver\u00e4nderungen auf neue Herausforderungen einstellen wird. Im August letzten Jahres forderten wir K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler des Nordwestens auf, sich mit einer Arbeit an der Ausstellung \u201eZwei Meter unter Null\u201c in der Kunsthalle Wilhelmshaven zu beteiligen. Damit steht unser Projekt in einer Reihe hauseigener Gruppenausstellungen, die von K\u00fcnstlern des Nordwestens gestaltete wurden, wie <em>Top Secret<\/em> im Jahr 2009, oder <em>Schaufenster der Regio<\/em>n im Jahr 2012. Die Ausschreibung f\u00fcr <em>Zwei Meter unter Null<\/em> widmet sich erstmals einem spezifischen Thema, dem im Nordwesten allerdings noch kein Ausstellungshaus nachgegangen ist, das aber die K\u00fcnstler in unserer Region, so offenbarten die zahlreichen Bewerbungen, seit Jahren sehr intensiv besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p>Die Ausstellung mit \u00fcber 60 Arbeiten von 40 K\u00fcnstlern zeigt deutlich, dass die Maler, Zeichner, Bildhauer und Installationsk\u00fcnstler nicht an offensichtlich spektakul\u00e4ren Elementen dieser zur Zeit kontrovers diskutierten Thematik interessiert sind. Viele der ausgestellten Werke \u00fcbermitteln vielmehr das Untergr\u00fcndige, schleichende, ja: unheilvolle Moment unseres heutigen Daseins unter dem Zeichen des stetigen Wandels. Die Arbeiten nehmen somit keine plakative politische Haltung zum Klimawandel ein, sondern weisen subtil auf Prozesse hin, die durch einen Klimawandel ausgel\u00f6st werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Im Kabinett der Kunsthalle werden sie mit Blick auf Barbara Heiducks Fotogramme auf die Sch\u00f6nheit einer Algenpflanze aufmerksam, die in der Naturwissenschaft als Seismograph, als Messger\u00e4t der negativen Folgen des Klimawandels fungiert. Sie entdecken im Foyer die ungeheure Weite und Farbenvielfalt des Wattenmeers, das \u2013 betrachtet man es von oben \u2013 auch an eine W\u00fcstenlandschaft erinnert (bei Klaus Schreiber) oder bei Wolfgang Zach (die Zeichnung an der Betonwand) an das innere Adergeflecht des menschlichen Blutkreislaufs.<\/p>\n<p>Bei der Cloppenburger K\u00fcnstlerin B\u00e4rbel Hische kann sich der Besucher wie ein Wanderer zwischen den Welten bewegen. Die halb-transparenten Paneele im Foyer sind mit Landschaftsfotos bedruckt und lassen einen architektonischen Raum zwischen Wasser, Erde und Himmel entstehen, der vom Besucher begangen werden kann. Gleichzeitig wird der Besucher ein imagin\u00e4rer Teil der Installation.<\/p>\n<p>Das N\u00e4herr\u00fccken von Mensch und Wasser, die Reduzierung unseres st\u00e4dtischen Lebensraums auf eine Plattform, stellt der Bremer K\u00fcnstler Constantin Jaxy in seiner monumentalen Zeichnung drastisch dar. Sein schwarzer Strich beschw\u00f6rt eine vielleicht nicht mehr ganz ferne Utopie einer riesigen Metropolis \u00fcber dem Wasser, mit glitzernden Hochh\u00e4usern und Vergn\u00fcgungsparks. Allein der Einsatz des Kohlestifts deutet darauf hin, dass uns hier kein verhei\u00dfungsvolles Paradies, als vielmehr ein Untergangsszenario bevorsteht. Denn gerade die Verbrennung fossiler Stoffe wie Kohle hat, so einige Experten, zum jetzigen Klimawandel gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Der \u201eKlimawandel\u201c geht in der Tat mit diversen biologischen, chemischen und klimabezogenen Prozessen einher, die einer Ursache gerade nicht zuzuordnen sind. Der Klimawandel ist da, doch wenige handeln. Doch, wie soll man handeln? Die Lage ist kritisch und prek\u00e4r, da sich die Beteiligten schwer auf einen einheitlichen Aktions- und Umsetzungsplan einigen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Es ist interessant, wie sich das beschriebene unklare Moment in den ausgestellten k\u00fcnstlerischen Arbeiten widerspiegelt. Die R\u00e4ume werden enger, und dies betrifft nicht nur unsere Lebensr\u00e4ume auf der Erde, sondern auch die menschlichen Handlungsm\u00f6glichkeiten, die Prozesse des Lebens zu beherrschen, zu kontrollieren. Die Natur gibt ihren eigenen Takt vor und zeigt, dass sie unsere wohlgeordnete, b\u00fcrgerliche Welt nach und nach unterminieren, wenn nicht gar auf einen Schlag zerst\u00f6ren kann.<\/p>\n<p>Auf zugleich humorvolle und irritierende Weise setzt die K\u00fcnstlerin Susann Hartmann aus Theddinghausen den Wandel ins Bild: Genauer, in ein in den Raum gebautes Alltagsbild, das uns nur zu gut vertraut ist. Sie hat uns einen genussvollen Fr\u00fchst\u00fcckstisch bereitet, an den sich jeder von Ihnen sicher sofort gerne hinsetzen w\u00fcrde \u2013 wenn da nur das andauernde Pl\u00e4tschern nicht w\u00e4re. Wasser dringt durch Toaster und Ketchupflasche; der Kaffeebecher l\u00e4uft permanent \u00fcber. Wir blicken auf einen \u201eTsunami im Kleinen\u201c, der den wohlbekannten Alltag in eine unheilvolle Schieflage bringt. Die dabei involvierten Gegenst\u00e4nde wenden sich subversiv gegen den Menschen. Die Ver\u00e4nderung der bestehenden Verh\u00e4ltnisse entdeckten erstmals die surrealen K\u00fcnstler in den 1920er Jahren. Verunsichert durch den vorangegangenen Ersten Weltkrieg erschien den Surrealisten die traditionelle Hierarchie zwischen Mensch und Ding, Mensch und Natur nicht mehr klar geregelt. Wer wird in Zukunft die Oberhand erhalten? Die uns vertraute Welt, so jedenfalls das Fazit der K\u00fcnstlerin Susann Hartmann, geht vor unseren Augen langsam zugrunde und wir bemerken es nicht mal!<\/p>\n<p>Wie bei Susan Hartmann oder B\u00e4rbel Hische wird der Betrachter von der Welt umfangen, die er scheinbar aus der Distanz ansieht. F\u00fcr die Kunstbetrachtung und unser Leben gilt die Frage gleicherma\u00dfen: Wie lange kann sich der Mensch noch unbelastet, unbefangen wie ein Wanderer zwischen verschiedenen Welten bewegen? Im Blick auf Hisches Rauminstallation steht der Moment des \u00dcbergangs vom fiktiven-imagin\u00e4ren in den realen Raum, in den Raum, in dem wir gerade stehen, im Zentrum . Der Betrachter agiert in einem Feld, in das er schon immer eingebunden ist. Ein bedeutsamer, gestalterischer Gedanke. Denn, wenn wir \u00fcber die Folgen des Klimawandels nachdenken, ist jetzt schon klar, dass wir unsere distanzierte Haltung dazu aufgeben m\u00fcssen, da wir heute schon Teil dieses unausweichlichen Prozesses sind.<\/p>\n<p>Auch wir in der Kunsthalle sind Teil einer Ver\u00e4nderung, eines politischen Wandels, geworden. Dieses in der Region einzigartige \u00f6ffentliche Haus f\u00fcr die Kunst, in dem wir heute anl\u00e4sslich des Gottesdienstes noch ganz selbstverst\u00e4ndlich zusammengekommen sind, soll \u2013 man kann es kaum glauben &#8211; durch die Stadt verkauft werden. Die Kunsthalle wird es bald nicht mehr geben, wenn die Pl\u00e4ne der Stadt ab 2017 umgesetzt werden. Es ist ein bedr\u00fcckender Zustand, der nur durch das Engagement der B\u00fcrger der Stadt Wilhelmshaven gel\u00f6st werden kann. Verhei\u00dfungsvolle Zukunft oder schnelles Ende? Kommen Sie am 27. Mai zu unserer Tagung, die sich diesem Thema widmet, und diskutieren Sie mit uns!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Kurzpredigt:<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Sie hat den Fr\u00fchst\u00fcckstisch gedeckt. Ihr Sohn und ihr Mann sind ganz fr\u00fch am Morgen mit dem ersten Zug losgefahren. Die neuen Kennzeichen unter dem Arm. Sie wollen ein Auto abholen, was sie \u00fcber das Internet gekauft haben. Mobile.de \u2013 regional.<\/p>\n<p>Tolles Angebot. Da haben Vater und Sohn kurz entschlossen zugeschlagen. Zum sp\u00e4ten Fr\u00fchst\u00fcck wollen sie wieder zur\u00fcck sein. Mit dem Auto. Ein gebrauchter BMW.<\/p>\n<p>Es ist ziemlich neblig auf der Autobahn in den Morgenstunden. Kaum Verkehr. Ein niederl\u00e4ndischer LKW hat pl\u00f6tzlich ein schwerwiegendes elektrisches Problem. Die Elektronik ist komplett ausgefallen. Der voll beladene LKW hat es nur noch halb auf den Standstreifen geschafft. Die hintere linke Ecke vom Auflieger ragt auf die Fahrspur. Unbeleuchtet. Nebel. Ein kleines Warndreieck steht hilflos auf der \u00fcberbreiten Betonpiste. Der LKW Fahrer hat noch hektisch versucht mit einer Taschenlampe auf die dunkle Gefahr hinzuweisen. Zu sp\u00e4t. Der BMW ist mit voller Wucht in den unbeleuchteten Auflieger gekracht.<\/p>\n<p>Das sp\u00e4te Fr\u00fchst\u00fcck wartet und wartet.<\/p>\n<p>Durch einen Zufall erf\u00e4hrt die Tochter vom t\u00f6dlichen Unfall ihres Vaters und ihres Bruders. Sie ruft ihre Mutter am wartenden Fr\u00fchst\u00fcckstisch an. Versucht zu beruhigen. \u201eEs gab einen Unfall. Mach Dir keine Sorgen. Ich komme gleich.\u201c<\/p>\n<p>\u201eMach Dir keine Sorgen\u201c dieser unverd\u00e4chtige Satz hat die psychische Lage der Mutter dramatisch ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Die Tochter wollte ihrer Mutter am Telefon nicht die Wahrheit sagen. Das ist verst\u00e4ndlich. Aber die Mutter hat trotzdem sofort geahnt, dass etwas Schlimmes passiert ist. Sp\u00e4testens als die Polizei und der Notfallseelsorger kommen, macht sie v\u00f6llig dicht. Tobt durch die Wohnung. Flippt aus. Will zum Schutz ihrer Seele mit niemandem reden, nichts h\u00f6ren, nichts sehen und schreit diesen Satz immer wieder mit einem verst\u00f6rten Lachen heraus \u201eMach Dir keine Sorgen\u201c. Dieser Satz in diesem Moment ist ein Verrat an der Wahrheit. Sie hat alles verloren: Den Mann, den Sohn und das Vertrauen in die Wahrheit.<\/p>\n<p>Manchmal kann nur noch die klare, kompromisslose Wahrheit eine Br\u00fccke zur Seele bauen. Damit ein Mensch \u00fcberhaupt die Chance hat, wieder selber etwas Luft zu schnappen, zu fragen und sich ein eigenes Bild der Lage zu machen. Und sei sie noch so abgr\u00fcndig.<\/p>\n<p>Zwei Meter unter Null.\u00a0\u00a0 So tief wird ein Sarg in die Erde gelassen.\u00a0\u00a0 Urnen nicht ganz so tief.<\/p>\n<p>Aber die Fragen in die Tiefe bleiben doch gleich. Karfreitag, das Kreuz stellt Fragen in die tiefsten Tiefen unseres Daseins und unserer Seele. Unbequem. Sperrig. Schonungslos wahr:<\/p>\n<p>Wirklich tot?\u00a0 Ja tot \u2013 wirklich tot?\u00a0 Ja tot.\u00a0\u00a0 Warum hast du mich verlassen?<\/p>\n<p>Warum wird der Fr\u00fchst\u00fcckstisch nie mehr so sein, wie fr\u00fcher?<\/p>\n<p>Diese subtile Kunst hier holt den Abgrund in den Alltag.<\/p>\n<p>Dieser Fr\u00fchst\u00fcckstisch mit dem \u00fcberquellenden Toaster und der dunklen Br\u00fche aus der Kaffeetasse hat etwas Bedrohliches. Was bittesch\u00f6n ist hier los? Total verkehrte Welt. In dieser Ausstellung gibt es Werke und Assoziationen, trist und d\u00fcster, wo man aufpassen muss, dass die Seele nicht abs\u00e4uft.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Weil die Szenarien so finster und so trostlos sind.<\/p>\n<p>Ein ganz eigenartiger Klimawandel der Gef\u00fchle kann hier einsetzen. Ein mulmiges eintauchen 2 Meter unter Null.\u00a0\u00a0 Karfreitag.<\/p>\n<p>Eigentlich k\u00f6nnte man weglaufen vor diesem Tag und seinen d\u00fcsteren Bildern und den tiefen Fragen, die sich stellen. Eigentlich k\u00f6nnte einfach sch\u00f6n shoppen gehen in Groningen. Das machen am Karfreitag ja viele. In den Niederlanden ist heute kein sperriger Feiertag.<\/p>\n<p>Aber ich glaube, den Karfreitag aushalten ist tats\u00e4chlich die bessere Alternative. Zwei Meter unter Null &#8211; die kompromisslose Wahrheit des Todes will geh\u00f6rt und gesp\u00fcrt werden. Karfreitag will eine Br\u00fccke zur Seele bauen. Denn das \u201eMach Dir keine Sorgen\u201c funktioniert sowieso nicht. Wir m\u00fcssen uns um das Leben sorgen. Das ist die Wahrheit.<\/p>\n<p>Und damit die ganze Wahrheit wirklich an die Oberfl\u00e4che und ans Licht kommen kann, braucht es auch den Karfreitag. Denn es bleibt ja nicht bei 2 Meter unter Null. Ostern f\u00e4ngt wieder ganz neu an. Als Stunde Null. Aber soweit ist es noch nicht. AMEN<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>An diesem Passionspunkt haben ca. 228 Personen Teilgenommen.<\/em><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tab][vc_tab title=&#8221;Tag 7&#8243; tab_id=&#8221;1462523825103-8-7&#8243;][vc_column_text]<strong>Passionspunkt \u00a0 111 Jahre<\/strong><\/p>\n<p><strong>Sa, 26. M\u00e4rz 2016 \/ 18:00 Uhr<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ehemaliges Willehad Krankenhaus<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ansgarisstra\u00dfe 12<\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Fachfrau:\u00a0 Ursula Gro\u00dfe Bockhorn, Journalistin<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Pastor Frank Morgenstern<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Lektorinnen: Ann Christin Liebert, Sabine Wistuba<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Musik: Hauke Renken,\u00a0 (Vibraphon)<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>\u00a0<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Begr\u00fc\u00dfung<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Herzlich willkommen zum letzten Passionspunkt in diesem Jahr.<\/p>\n<p>2001<\/p>\n<p>In der Eingangshalle des St. Willehad Hospitals erinnerten wir an eine ganz sinnliche Geschichte, an die Salbung Jesu durch eine Frau. Leid im Alltag so hatten wir den Passionspunkt \u00fcberschrieben. Das Ganze mit Schwester Coronata.<\/p>\n<p>2011<\/p>\n<p>Passionspunkt im Jahr 2011. Leben bis zum Schlu\u00df! Die Palliativstation im St. Willehad Hospital. Im Blickpunkt der Chef der Palliativstation. Dr. Christian Mozek.<\/p>\n<p>HEUTE also 111 Jahre!<\/p>\n<p>Grenze zwischen Bant und CuG!!<\/p>\n<p>Irgendwo hier auch im Haus.<\/p>\n<p>Hebammen Geschichte<\/p>\n<p>Unsere heutige Fachfrau ist Ursula Gro\u00dfe Bockhorn, Journalistin und viele durch die WZ bekannt und absolute Fachfrau f\u00fcr dieses Haus.<\/p>\n<p>Dank an Tomma und Lena, die uns musikalisch begleiten.<\/p>\n<p>Dank an die Lektorinnen Dina und Sabine und das ganze Backgroundteam, das uns bis hierhin begleitet hat.<\/p>\n<p><strong>Das Blatt f\u00fchrt sie durch die Andacht. <\/strong><\/p>\n<p><strong>Wir feiern in Gottes Namen<\/strong><\/p>\n<p><strong>Er st\u00e4rkt uns in den Krisen des Lebens. <\/strong><\/p>\n<p><strong>In Jesu Namen, der sagte, Lass diesen Kelch an mir vor\u00fcbergehen. <\/strong><\/p>\n<p><strong>Und im Namen des Heiligen Geist, der uns Kraft gibt zum Leben.<\/strong><\/p>\n<p><strong><u>\u00a0<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>\u00a0<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>\u00a0<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Lesung am Samstag \u201e<\/u><\/strong><strong><u>Grablegung<\/u><\/strong><strong><u>\u201e<\/u><\/strong><strong><u> (Mt 27,57-66)<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Am Abend aber kam ein reicher Mann aus Arimath\u00e4a, der hie\u00df Josef und war auch ein J\u00fcnger Jesu.\u00a0Der ging zu Pilatus und bat um den Leib Jesu. Da befahl Pilatus, man sollte ihm ihn geben.\u00a0Und Josef nahm den Leib und wickelte ihn in ein reines Leinentuch\u00a0und legte ihn in sein eigenes neues Grab, das er in einen Felsen hatte hauen lassen, und w\u00e4lzte einen gro\u00dfen Stein vor die T\u00fcr des Grabes und ging davon.\u00a0Es waren aber dort Maria von Magdala und die andere Maria; die sa\u00dfen dem Grab gegen\u00fcber. Am n\u00e4chsten Tag, der auf den R\u00fcsttag folgt, kamen die Hohenpriester mit den Pharis\u00e4ern zu Pilatus\u00a0und sprachen:<\/p>\n<p>Herr, wir haben daran gedacht, dass dieser Verf\u00fchrer sprach, als er noch lebte: Ich will nach drei Tagen auferstehen.\u00a0Darum befiehl, dass man das Grab bewache bis zum dritten Tag, damit nicht seine J\u00fcnger kommen und ihn stehlen und zum Volk sagen: Er ist auferstanden von den Toten, und der letzte Betrug \u00e4rger wird als der erste.<\/p>\n<p>Pilatus sprach zu ihnen:<\/p>\n<p>Da habt ihr die Wache; geht hin und bewacht es, so gut ihr k\u00f6nnt.<\/p>\n<p>Sie gingen hin und sicherten das Grab mit der Wache und versiegelten den Stein.<br \/>\n<strong><u>Zur Situation vor Ort: Ursula Gro\u00dfe Bockhorn, Journalistin <\/u><\/strong><\/p>\n<p>St.-Willehad-Hospital<\/p>\n<p>Es war ein gro\u00dfer Tag, als am 9. August 1905 das St.-Willehad-Hospital feierlich eingeweiht wurde.\u00a0 Die Bestrebungen, ein katholisches Krankenhaus f\u00fcr die oldenburgische Gemeinde Bant und die preu\u00dfische Stadt Wilhelmshaven zu errichten, reichten mindestens zehn Jahre zur\u00fcck. Doch alle Pl\u00e4ne scheiterten.<\/p>\n<p>Im Januar 1904 wurde dann der Verein St.-Willehad-Hospital ins Vereinsregister des Amtsgerichts Wilhelmshaven eingetragen.<\/p>\n<p>Zuvor hatte Clemens Meistermann,\u00a0 Kaplan der katholischen Kirchengemeinde St. Marien in Bant, die Initiative ergriffen. Nicht nur in Sachen Bau eines Krankenhauses. Im Juli 1900 beantragte er f\u00fcr Wilhelmshaven eine Niederlassung der Genossenschaft der Franziskanerinnen zu St. Mauritz, einem Krankenpflegeorden. Drei Schwestern wurden am 8. November 1900 mit einem festlichen Hochamt begr\u00fc\u00dft.\u00a0 Sie lebten im Dachgeschoss der Ansgarischule und gingen in die Familien, um Schwerstkranke zu pflegen. Bald kamen zwei weitere Schwestern. Doch die Pflege in den Familien blieb m\u00fchsam und aufreibend. Der Bau eines Krankenhauses war dringend erforderlich.<\/p>\n<p>Es sollte nicht nur dem wachsenden katholischen Bev\u00f6lkerungsteil dienen. Und es sollte modernsten baulichen, hygienischen und medizinischen Anspr\u00fcchen gen\u00fcgen. Das hie\u00df damals: Licht, Luft und Sonne\u00a0 zur Heilung der Kranken. Die Krankenstationen hatten vier Meter hohe R\u00e4ume mit breiten Fenstern auf der S\u00fcdseite des Hauses. Das war auf Wilhelmshavener Seite direkt an der Grenze zu Bant gebaut worden. Insgesamt verf\u00fcgte es \u00fcber 99 Betten. Niedergelassene \u00c4rzte kamen zur Behandlung der Patienten ins Haus, erst 1930 gab es einen festangestellten Chefarzt. Inzwischen war das Krankenhaus auf 145 Betten erweitert worden.<\/p>\n<p>1943 wurde das Hospital von Bomben getroffen und schwer besch\u00e4digt. Die Kranken mussten im Luftschutzbunker und im Keller versorgt werden. Als in den 1960er Jahren das Bettenhaus an der Ansgaristra\u00dfe gebaut wurde, verschwanden auch die Tr\u00fcmmerreste der im Krieg v\u00f6llig zerst\u00f6rten Marienkirche. Mit dieser Erweiterung wuchs das Krankenhaus auf 300 Betten. In dieser Zeit wurden zunehmend weltliche Krankenschwestern eingestellt, auch weil der Orden zunehmend unter Nachwuchssorgen litt.\u00a0\u00a0 In den folgenden Jahrzehnten spezialisierten sich die Abteilungen. Das Krankenhaus zeigte sich offen f\u00fcr neue Anforderungen. 2009 wurde eine Palliativstation eingerichtet, 2013 eine Geriatrie. Das St.-Willehad-Hospital wurde ein Krankenhaus nicht zuletzt f\u00fcr alte und \u00e4rmere Menschen, ein Krankenhaus auch im sozialen Brennpunkt.<\/p>\n<p>Zugleich geriet es das gesamte Gesundheitswesen unter wirtschaftlichen Druck. Inzwischen war mit den katholischen Krankenh\u00e4usern in Varel und Brake eine gemeinsame Betriebs-gesellschaft gegr\u00fcndet worden. Nicht nur die Gesch\u00e4ftsleitungen wurden zusammengelegt.<\/p>\n<p>2014 \u00fcbernahm das st\u00e4dtische Reinhard-Nieter-Krankenhaus das katholische Hospital. Anfang September verlie\u00dfen die vier Ordensschwestern das Haus. Im November wurden die letzten Patienten ins damalige Reinhard-Nieter-Krankenhaus gebracht. 109 Jahre nach seiner Einweihung stand das St.-Willehad-Hospital leer. Die meisten Betten und etliches Mobiliar wurden von drei Krankenh\u00e4usern in der Ukraine dankbar angenommen.<\/p>\n<p>Jetzt scheint neues Leben in das zumindest teilweise 111 Jahre alte Gem\u00e4uer zu kommen. Eine Aktiengesellschaft hat die Immobilie gekauft und will ein Pflegeheim mit 90 Pl\u00e4tzen und 50 Apartments im Betreuten Wohnen errichten \u2014 besonders, so wird gesagt, f\u00fcr Menschen mit wenig Geld. Auch eine Palliativstation soll eingerichtet werden.<\/p>\n<p>Und diese Kapelle soll weiter zum Beten und Innehalten einladen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Kurzpredigt:<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Da habt ihr die Wache; geht hin und bewacht es, so gut ihr k\u00f6nnt.<\/p>\n<p>\u201eWenn es einen Ort gibt, an dem ich meinem Vater ein wenig nah sein kann, dann ist es bei Euch im Mahnmal in der Kirche\u201c, sagt der Mann, der mittlerweile selber schon l\u00e4ngst in die Jahre gekommen ist. \u201eBevor ich geboren bin, ist er mit einem U Boot irgendwo in der Ostsee abgeschossen worden. Man hat ihn nicht gefunden.\u201c Eigentlich ist er nicht greifbar. Aber wenn es so etwas gibt wie eine N\u00e4he, dann hier im Nordschiff der Kirche. Hier ist er in dem dicken Buch mit den zehntausenden Toten verzeichnet. Es ist gut, einen Ort zu haben, wo man an die Menschen denken kann, die nicht mehr da sind, die wichtig sind f\u00fcr uns. Als im letzten Jahr die Ehefrau des Vaters starb. (Ihr alle k\u00f6nnt rechnen, sie war uralt, fast 100) da stand ihre Urne in unserer Kirche und daneben das Buch der Namen und an der Stelle aufgeschlagen, wo er verzeichnet war. Mehr als siebzig Jahre ohne ihn. Aber immer wieder war sie in der Kirche gewesen, war ihm im \u00fcbertragenen Sinne nahgewesen. War an das Grab gegangen. Nun zum Schluss noch einmal ganz nah.<\/p>\n<p>Karsamstag, Tag des Grabes.<\/p>\n<p>Josef von Armath\u00e4a hat sein eigenes Grab an die Menschen um Jesus weitergegeben, damit sie ihn dort begraben.<\/p>\n<p>Hinabgestiegen in das Reich der Toten, so beten wir. Er ist, er war tot. Aber sie wissen wo er ist.<\/p>\n<p>Wir brauchen solche Orte der Trauer. Wir brauchen das Familiengrab, das Urnengrab, die Seebestattung mit dem Namen am Seefrieden, die halbanonyme Beisetzung mit dem Namen auf der Stele. Wir brauchen den Abschied von den Menschen, die uns wichtig sind. Nicht einfach nur entledigen, das erleben wir immer wieder. Mancher stirbt und ohne irgendeinen Abschied kommt die Urne einfach unter die Erde. Keinen Ort, anonym. Wir erleben, dass es wichtig ist, ein Grab zu haben. Irgendwann wird es gesucht. Immer wieder stehen auf den anonymen Felder die Menschen, die suchen, wo liegt er wohl? Wo ist sie wohl beigesetzt? &#8230;&#8230;\u00a0 geht hin und bewacht es, so gut ihr k\u00f6nnt. SO gut ihr k\u00f6nnt, jede und jeder muss entscheiden, was f\u00fcr ihn und sie richtig ist, aber nicht entledigen. Das f\u00e4llt Dir sonst immer wieder auf die F\u00fc\u00dfe, sagt der Volksmund.<\/p>\n<p>Karsamstag, Tag der Grabesruhe<\/p>\n<p>Wenn jemand stirbt, braucht es diese Grabesruhe. Dieses Innehalten. So gut ihr k\u00f6nnt.<\/p>\n<p>Karsamstag erz\u00e4hlt von diesem NICHTS MEHR TUN k\u00f6nnen. Von der auch innerlichen Grabesruhe. Luftholen, sich besinnen, neu sortieren. Nicht gleich zur Tagesordnung \u00fcbergehen.<\/p>\n<p>Insofern ist heute das St. Willehad ein fast kongenialer Ort. Er war f\u00fcr die meisten WHVer, insbesondere im Zentrum und in der gesamten S\u00fcdstadt, der Ort des Lebens und auch immer wieder des Abschieds. Manche von Ihnen und Euch, haben hier das Gl\u00fcck des Lebensanfangs erlebt. Und mache habe sich von wichtigen Menschen hier verabschiedet. Wenn so ein Haus stirbt, dann ist das ein gro\u00dfer auch emotionaler Einschnitt.<\/p>\n<p>Vielleicht war das Innehalten danach nicht verkehrt (jetzt mal abgesehen von allen \u00f6konomischen Themen, die wahrscheinlich in den letzten Monaten und den Jahren seit der Schlie\u00dfung ein Thema gewesen sind.)<\/p>\n<p>Es war ein Grab, in dem etwas Neues entstand.<\/p>\n<p>Ostern braucht Zeit. \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Ist nicht sofort da.<\/p>\n<p><strong>W\u00e4chter der Grabesh\u00f6hle\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong>Geht hin und bewacht es, so gut ihr k\u00f6nnt<\/p>\n<p>Auch passt es gut, dass wir heute hier sind. \u00dcber Eurasia und die Stadt sind wir hier gelandet. Haben diesen Ort festgemacht und dann hat sich die katholische Kirche gemeldet und hat geschwisterlich gesagt: Wir sind doch noch f\u00fcr die Kapelle zust\u00e4ndig. Wir k\u00fcmmern uns noch.<\/p>\n<p>Bewacht es, so gut ihr k\u00f6nnt. Die katholischen Geschwister haben sozusagen den Kern des Grabes bewacht.<\/p>\n<p>111 Jahre des Bewachens, so gut wie sie k\u00f6nnen\/konnten. Gerade an so einem Ort wie St. Willehad ging es doch auch um das Wachen und Alles Geben. Sei es von \u00e4rztlicher als auch von seelsorgerlicher Seite.<\/p>\n<p><strong>Neuanfang<\/strong><\/p>\n<p>Wir springen \u00fcber den heutigen Tag hin\u00fcber. Dieses Haus bekommt einen Neuanfang. Wie sch\u00f6n!<\/p>\n<p>Und bei uns?\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wenn es einen Ort gibt, wo ich meinem Vater nahe sein kann, hatte der Mann gesagt \u2026dann \u2026.<\/p>\n<p>Wo sind unsere Orte, das m\u00fcssen wir kl\u00e4ren, w\u00e4hrend wir noch leben. Welche Orte brauchen wir, um zu trauern.<\/p>\n<p>Karsamstag ist im Kirchenjahr der Tag, der uns dieses Thema nahelegt. Nicht nach dem Motto: Vater wollte ja anonym bestattet werden, weil er uns nicht zur Last fallen wollte. (In Klammern: Und auch bei halbanonymen Gr\u00e4bern f\u00e4llt man \u00fcberhaupt keinem zur Last. (In Anf\u00fchrungszeichen) Klammer zu) Sondern die Frage ernst und wichtig nehmen, was ist f\u00fcr alle gut. Was ist f\u00fcr die Gehenden gut und was tut den Bleibenden gut. Auch dann, wenn der wichtigste Ort des Trauerns und Bewahrens das Herz ist. Reden dar\u00fcber ist gut.<\/p>\n<p>Tut es so gut, wie ihr k\u00f6nnt.<\/p>\n<p>Gottes Segen dabei.<\/p>\n<p>Danke, dass Ihr mir zugeh\u00f6rt habt. \u00a0AMEN<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>An diesem Passionspunkt haben ca. 193 Personen Teilgenommen.<\/em>[\/vc_column_text][\/vc_tab][\/vc_tabs][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_tabs interval=&#8221;0&#8243;][vc_tab title=&#8221;Passionspunkte 2015&#8243; tab_id=&#8221;1427974120492-3&#8243;][vc_row_inner][vc_column_inner][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Passionspunkte\u00a02015<\/h3>\n<p>Dieses Jahr feiern die Passionspunkte ein beeindruckendes Jubil\u00e4um: Der 100. Passionspunkt findet am Montag 30.03.2015 um 18 Uhr statt. Die Landesb\u00fchne hat uns eingeladen, auf der gro\u00dfen B\u00fchne zu feiern \u2013 das ist KULTURWERT!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Seit dem Jahr 2001 sind die Passionspunkte rund um den Kirchturm der Christus- und Garnisonkirche unterwegs und bewegen Menschen und Geschichte. Bei aller Beweglichkeit der Orte und Kreativit\u00e4t der Gestaltung ist doch \u00fcber die Jahre bei den Passionspunkten vieles unver\u00e4ndert geblieben und hat sich fest etabliert: Die Passionspunkte finden im gleichen Zeitraum (von Sonntag Palmarum \/29.03.2015 bis Karsamstag \/ 04.04.2015) statt und beginnen um 18 Uhr.\u00a0 Das Holzkreuz hat uns zu allen Passionspunkten begleitet. Gr\u00fcndonnerstag sind wir in der Christus- und Garnisonkirche und besch\u00e4ftigen uns dieses Jahr mit den Spuren aus einem Kolonialkrieg (OFFENSICHTLICH).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am Karfreitag sind wir in der Kunsthalle in der aktuellen Ausstellung zur Griffelkunst (JEDERMANN).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Insofern gibt es viel Kontinuit\u00e4t. Aber die Passionspunkte \u00f6ffnen und weiten immer wieder neu den Blick und nehmen neue Themen in den Fokus. Dieses Jahr beginnen wir ganz elementar mit dem Thema Wasser im Wasserturm (UNTERDRUCK).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir folgen den Soldatinnen und Soldaten, die aus Auslandseins\u00e4tzen zur\u00fcck in die Heimat gekommen sind und sind eingeladen ins Marinemuseum (HEIMKEHR). Die Polizei nimmt uns mit auf die Schie\u00dfbahn und die Fragen rund um den Dienst an der Waffe (SCHUSSSICHER).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und auf dem Ehrenfriedhof wird es \u201eTOTENSTILL\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch dieses Jahr wird ein gro\u00dfes Team sich aktiv in die Gestaltung und Durchf\u00fchrung einbringen. So machen wir uns mit vielen Menschen gemeinsam auf den Weg durch die Karwoche hin zum Osterfest.[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_tab][vc_tab title=&#8221;Flyer&#8221; tab_id=&#8221;1427975716444-2-2&#8243;][vc_button2 title=&#8221;Flyer zu den Passionspunkten 2015&#8243; color=&#8221;green&#8221; link=&#8221;||&#8221;][\/vc_tab][\/vc_tabs][vc_tabs interval=&#8221;0&#8243;][vc_tab title=&#8221;Passionspunkte 2014&#8243; tab_id=&#8221;1455632301314-0-7&#8243;][vc_row_inner][vc_column_inner][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Passionspunkte in der S\u00fcdstadt<\/h3>\n<p>Von einem aktuellen Segenshaus \u00fcber die Christus-und Garnisonkirche bis zu den letzten Zeugnissen des 1. Weltkriegs. Die Organisatoren der Passionspunkte haben in diesem Jahr wieder au\u00dfergew\u00f6hnliche Orte gefunden. Sieben Punkte, sieben Mal besondere Musik, kompetente Fachleute, ein engagiertes Team, zwei Pastoren, eine 35 min\u00fctige Feier und eine gro\u00dfe Teilnehmerzahl: das sind die Bestandteile der Passionspunkte. Sie werden zum vierzehnten Mal von der Gemeinde der Christus- und Garnisonkirche in der Woche vor Ostern in Wilhelmshaven gefeiert. Vom 13. \u2013 19. April (jeweils von 18.00 bis 18.35 Uhr) treffen sich Interessierte an wunden Punkten im Bereich der Kirchengemeinde. Alle Orte haben etwas mit Leiderfahrungen zu tun. Die Passionspunkte erz\u00e4hlen etwas zur Geschichte von Wilhelmshaven und stellen gleichzeitig eine theologische Verkn\u00fcpfung mit der Geschichte Jesu her. Ein Lektor\/ Eine Lektorin der Kirche liest an jedem Tag den entsprechenden Teil der Leidensgeschichte von Jesus und die Pastoren Bernhard Busemann und Frank Morgenstern liefern einen geistlichen Kurzimpuls. Ein Fachmann\/frau stellt den Ort in seiner Bedeutung dar und besondere (jeweils andere) Musikrahmt den Passionspunkt. In diesem Jahr werden sich mehrere Punkte um die Geschichte des ersten Weltkriegs drehen. Wie immer sind als Ort die Kirche selbst (Gr\u00fcndonnerstag) und die Kunsthalle mit der aktuellen Ausstellung(Karfreitag) dabei.<\/p>\n<p>Der erste Passionspunkt (13.4.) findet bei den Nachbarn der Kirche statt. Seit sechs Jahren gibt es die Grundschule Rheinstra\u00dfe wieder. Aus einem ehemals brachliegenden Geb\u00e4ude ist ein lebendiger Pol im der S\u00fcdstadt geworden. \u2026..und sie konnten sich alle verstehen \u2026 so hei\u00dft der Passionspunkt in der Rheinstra\u00dfe 73. Der Chor CantaFabula wird singen und Jugendamtsleiter Carsten Feist ist der Fachmann f\u00fcr diesen Ort.<\/p>\n<p>Am Montag den 14. April, trifft sich die Passionspunkte Gemeinde am Werfttor 1 (Marktstra\u00dfe 1). Hier wird der Fachmann Pastor Frank Moritz von der Geschichte des Gottlieb Magnus berichten, eine dunkle Geschichte aus der Zeit des Nationalsozialismus. Pascal Simon Grote und Robert Oschmann sind f\u00fcr die Musik zust\u00e4ndig. Das Thema lautet: Gottlieb Magnus, eine schreckliche Geschichte.<\/p>\n<p>Drei nacheinander folgende Punkte besch\u00e4ftigen sich dann mit dem Erinnern an den Ausbruch des ersten Weltkriegs. Der Passionspunkt am 15.4. lautet: Lasst uns Grenzen ziehen! Er findet auf der Grenzstra\u00dfe (Ecke Marktstra\u00dfe) statt. An diesem Ort wird das Thema der Grenze thematisiert. Welche Folgen haben manche Grenzziehungen im ersten Weltkrieg bis in die heutige Zeit. Das Duo Hellmann und Denker interpretiert den Ort musikalisch und der Leiter des Marinemuseums Dr. Stephan Huck ist unser Fachmann vor Ort.<\/p>\n<p>Im Neuen Gymnasium Wilhelmshaven (M\u00fchlenweg 63) berichtet der Passionspunkt am 16.4. von den Kriegsvorbereitungen und der Kriegsbegeisterung der deutschen Marine am Beginn des ersten Weltkriegs. Mit dem zeitgen\u00f6ssischen Zitat \u201eHier ist es langweilig\u201c ist dieser Passionspunkt \u00fcberschrieben. Dr. Jens Graul ist der Fachmann und die junge Band Tumble Weed sorgt f\u00fcr gute Musik.<\/p>\n<p>Der Passionspunkt am Gr\u00fcndonnerstag erinnert auf der S\u00fcdempore in der Christus- und Garnisonkirche an die Julikrise vor dem ersten Weltkrieg. Gedenkpunkt ist das Steuerrad der Hohenzollern, das im Museum LICHT UND SCHATTEN aufgebaut ist. Ein zweites Mal wird Dr. Stephan Huck in das Thema einf\u00fchren und der Bl\u00e4serkreis Wilhelmshaven wird die Kirche musikalisch erf\u00fcllen.[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_tab][vc_tab title=&#8221;Flyer&#8221; tab_id=&#8221;1455632302695-0-8&#8243;][vc_column_text]<a href=\"http:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/CuG_Passionspunkte2014_flyer.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1654\" src=\"http:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/passionspunkte-2014.jpg\" alt=\"passionspunkte-2014\" width=\"564\" height=\"209\" srcset=\"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/passionspunkte-2014.jpg 564w, https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/passionspunkte-2014-300x111.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 564px) 100vw, 564px\" \/><\/a><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tab][vc_tab title=&#8221;Tag 1&#8243; tab_id=&#8221;1455632303467-0-6&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Passionspunkte in der Grundschule Rheinstra\u00dfe<\/h3>\n<p>&#8220;Und sie konnten sich alle verstehen\u201c lautet das Thema des heutigen Passionspunktes, mit dem die Reihe 2014 ihren Anfang nimmt. &#8220;Wenn du die Menschen verstehen willst, darfst du nicht auf ihre Reden achten&#8221; hat mir Saint-Exupery mit auf den Weg gegeben und mich damit neugierig gemacht, was Verstehen ausmacht, wenn es nicht nur um Reden und damit um Sprache geht. Verstehen ist mehr als Sprache. Verstehen ist aber auch Sprache und beginnt bisweilen mit Sprache. Verstehen ohne Sprache ist m\u00f6glich \u2013 aber schwierig. Hier an der Grundschule Rheinstra\u00dfe sind viele Sprachen anzutreffen. Dabei spielt die reine Zahl der unterschiedlichen Muttersprachen keine Rolle. Wichtiger ist die Einladung an die Kinder aus vielen verschiedenen Herkunftsl\u00e4ndern, hier Deutsch zu lernen, ohne dadurch ihre eigene Identit\u00e4t in Frage zu stellen. \fDie deutsche Sprache ist ein wesentlicher Schl\u00fcssel einer gelingenden Integration und das Kollegium der Grundschule Rheinstra\u00dfe leistet diesbez\u00fcglich eine vorbildliche Arbeit auf dem Weg zu unserem heutigen Motto \u201eUnd sie konnten sich alle verstehen\u201c. Danke daf\u00fcr! Verstehen ist Begegnung. Verstehen kann nur, wer sich begegnet, wer sich auf den Weg macht, wer sichtbar ist. In der Begegnung entstehen zun\u00e4chst Fragen: Wer bist Du ? Wo kommst Du her? Was machst Du? Was kann ich von Dir lernen? Die Grundschule Rheinstra\u00dfe l\u00e4dt \u201eihre\u201c Kinder zur Begegnung ein. Ob Volkshochschule, Kirchengemeinde, Wattenmeerhaus, GPS-Schule an der Deichbr\u00fccke oder Landesb\u00fchne. Mit vielen Akteuren in der Mitte unserer Stadt bestehen intensive und regelm\u00e4\u00dfige Kontakte und Beziehungen, die das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Kultur, f\u00fcr Andersartigkeit und f\u00fcr unsere Umwelt aktiv f\u00f6rdern. Kinder wollen sich begegnen, Kinder wollen verstehen, Kinder haben keine Vorurteile, bis ihnen Erwachsenen welche vermitteln. Wir k\u00f6nnen insofern viel von den Kindern lernen, wie Verstehen funktioniert! Verstehen ist Neugierde auf Menschen und Geschichten. Ich will wissen, wer Du bist und ich will wissen wie Du bist. Ich will Deine Geschichte kennen und Dir meine Geschichten erz\u00e4hlen. Ich will von Dir lernen und Dir beim Lernen helfen. Diese Botschaften sind Einladungen. Einladungen zum Verstehen. Kinder sind gro\u00dfz\u00fcgig mit Einladungen. Kinder sind bereit, Zeit und Energie zu investieren, um zu Verstehen. Nehmen wir Erwachsenen uns stets genug Zeit, diese Neugierde zu befriedigen? Sind wir im bisweilen \u00fcberfrachteten Alltag geduldig genug, auch noch die 32. Frage geduldig als wichtigen Auftrag der uns anvertrauten Kinder zu verstehen und in die Antworten Zeit und Energie zu investieren? Und: Sind wir Erwachsene (noch) neugierig genug? Oder frisst die Informationsgesellschaft mit ihrer Omnipr\u00e4senz unsere Bereitschaft zur Neugierde auf, weil keine Kraft mehr verf\u00fcgbar ist, sich &#8211; freiwillig \u2013 auf die Suche zu begeben. Auf die Suche nach Geschichten meines Nachbarn, meines Kollegen, anderer Menschen, die mir begegnen. Investition in Neugierde ist Investition ins Verstehen. Wir werden nicht Verstehen, wenn wir nichts investieren! Verstehen ist Ehrlichkeit. Kinder wollen ehrlich sein, wenn Erwachsene es ihnen erlauben. Insofern ist Verstehen nicht gleichzusetzen mit geheucheltem Verst\u00e4ndnis f\u00fcr alles und jeden. Ehrliches Verstehen muss auch die M\u00f6glichkeit beinhalten, Grenzen zu setzen, die zu akzeptieren sind. Ich will gar nicht verstehen, warum Menschen ausgegrenzt, verfolgt, diskriminiert werden. F\u00fcr die Motive der T\u00e4ter fehlt mir jedes Verst\u00e4ndnis und die Bereitschaft zum Verstehen. Verstehen ist nicht grenzenlos. Kinder wissen das, zumindest sp\u00fcren und zeigen sie es. Insofern ist Verstehen auch Ehrlichkeit \u2013 alles andere ist Heuchelei, von welchem Motiv auch immer veranlasst. \fVerstehen ist mutig, weil mir Ungewohntes begegnen kann und mich herausfordert. Mit dem ihm eigenen Augenzwinkern hat Mark Twain einst gesagt \u201eNichts bedarf so sehr der Reform wie die Gewohnheiten der Mitmenschen\u201c. Und mal ehrlich: Was f\u00e4llt uns so schwer, wie eigene Gewohnheiten zu \u00fcberwinden, zu verstehen, warum andere Menschen andere Gewohnheiten pflegen, die mich in meiner Wahrnehmung irritieren, mindestens aber herausfordern. Habe ich die Kraft und den Mut, mich dem Neuen zu stellen? Erkenne ich den Wert, den eine neue Erkenntnis mir vermitteln kann? Bin ich bereit, meine eigene Begrenztheit zu \u00fcberwinden, um zu verstehen, welche Ressourcen mein Gegen\u00fcber in seiner Andersartigkeit darstellt, welche Chance f\u00fcr mich darin liegt, ihn zu verstehen. Diesen Gedanken weiterf\u00fchren, bedeutet, die Bequemlichkeit als Gegner des Verstehens zu identifizieren. In diesem Sinne lade ich Sie ein, unbequem zu sein. Wir k\u00f6nnen verstehen und wir k\u00f6nnen uns &#8211; wenn wir wollen. Also lasst uns alle Wollen. Dieser Ort, diese Schule des Verstehens, kann dazu ein Inspiration sein. Wir brauchen einen wachen Verstand und vor allem ein offenes Herz, um zu verstehen. Sprache ist dazu ein gutes Medium, mehr aber auch nicht. Insofern w\u00fcnsche ich Ihnen allen f\u00fcr die kommenden Tage und Wochen ein offenes Herz und danke Ihnen, dass Sie sich meine Anregungen angeh\u00f6rt haben. Carsten Feist Leiter Referat 6 (Jugend, Familie, Bildung, Sport, Pr\u00e4vention) der Stadt Wilhelmshaven[\/vc_column_text][\/vc_tab][\/vc_tabs][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_tabs interval=&#8221;0&#8243;][vc_tab title=&#8221;Passionspunkte 2013&#8243; tab_id=&#8221;1427974243902-9&#8243;][vc_column_text]<b>ANDACHTEN<\/b>\u00a0Ab Sonntag \u201ePassionspunkte\u201c<\/p>\n<p>WILHELMSHAVEN\/GB \u2013 Wunde Punkte im S\u00fcden der Stadt nimmt die Gemeinde der Christus- und Garnisonkirche auch in der 13. Auflage der \u201ePassionspunkte\u201c in den Blick. Die besondere Form der Passionsandacht wird in der Woche vor Ostern wieder an sieben Abenden an unterschiedlichen Orten gehalten \u2013 an Orten, die f\u00fcr die Verkn\u00fcpfung von Leben und Passion stehen.<\/p>\n<p>Im 13. Jahr erscheint das Faltblatt mit den Informationen in neuer Form. Das Konzept aber bleibt in bew\u00e4hrter Form: An besonderen Orten sprechen Fachleute zum Thema, Pastoren stellen die theologische Verkn\u00fcpfung mit der Geschichte Jesu her, dazu gibt es eine besondere Musik. Ein Engagiertes Team tr\u00e4gt die Organisation. Dazu versammelt sich eine erstaunliche gro\u00dfe Teilnehmerschar, nicht nur aus der Gemeinde. Beginn ist jeweils um 18 Uhr.<br \/>\nAuftakt ist am Sonntag, 24. M\u00e4rz in einem neuen Wohnheim der GPS an der Weserstra\u00dfe 13a. Die GPS- Mitarbeiter Claas Ohnesorge und Marlies Grotel\u00fcschen berichten von ihrer Arbeit mit jungen Menschen, die sie beim \u00dcbergang ins Erwachsenenleben begleiten. Als Musiker ist Pascal Simon Grote mit von der Partie.<\/p>\n<p>\u201eLetzte Zeugen\u201c ist das Thema am Montagabend vor dem Tor des Alten Kruppgel\u00e4ndes am Ende der Emsstra\u00dfe. \u00dcber die Erinnerung der letzten noch lebenden H\u00e4ftlinge im benachbarten KZ berichtet der Historiker Dr. Hajo Neumann. Musikalisch interpretiert die Band \u201eJulisturm\u201c das Thema.<\/p>\n<p>Auf der Wiesbadenbr\u00fccke wird am Dienstag Dr. Jens Graul die wechselnde Bedeutung der einstigen \u201eKohlenzunge\u201c, unter anderem f\u00fcr den \u00dcberfall auf Norwegen im Zweiten Weltkrieg, beleuchten. Musik macht Gitarrist Tom Chudzik.<\/p>\n<p>H\u00e4tten Br\u00fcder aufeinander geschossen und die deutschen Marinen gegeneinander gek\u00e4mpft? Dieser Frage geht Dr. Stephan Huck am Mittwoch im Marinemuseum nach.<\/p>\n<p>Bei der Sanierung der Kirche wurden historische Aspekte entdeckt, die am Gr\u00fcndonnerstag im Mittelpunkt stehen. Zentrale Figur wird Superintendent Sjuts sein. Drei Bl\u00e4ser von Brass Sax gestalten die Andacht musikalisch, die traditionell an diesem Tag mit dem Abendmahl verbunden ist.<\/p>\n<p>Am Karfreitag macht die Andacht wieder in der Kunsthalle Station. \u201eZwischent\u00f6ne\u201c ist das Motto \u2013 ankn\u00fcpfend an die aktuelle Klangkunstausstellung, in die Dr. Viola Weigel einf\u00fchrt. Dazu kommt die Klangwelt des Tonal Nord Trio.<\/p>\n<p>Was m\u00fcssen Menschen im Einsatz f\u00fcr andere erleben und erleiden? Darum geht es im Impuls von Milit\u00e4rpfarrer und Notfallseelsorger Christoph Sommer beim Abschluss, der am Sonnabend bei der Feuerwehr in der Mozartstra\u00dfe stattfindet. Musikalische Begleitung bietet das International Vagabond Orchestra.<\/p>\n<p>Mehr lesen Sie auch in der &#8220;Wilhelmshavener Zeitung&#8221; vom 22. M\u00e4rz 2013, Seite 6[\/vc_column_text][\/vc_tab][vc_tab title=&#8221;Flyer&#8221; tab_id=&#8221;1427975864021-7-8&#8243;][vc_column_text]<a href=\"http:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/201303_CuGK_Flyer_Passionspunkt_6stg_P2.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1657\" src=\"http:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/passionspunkte_titelbild_2013.jpg\" alt=\"passionspunkte_titelbild_2013\" width=\"564\" height=\"209\" srcset=\"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/passionspunkte_titelbild_2013.jpg 564w, https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/passionspunkte_titelbild_2013-300x111.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 564px) 100vw, 564px\" \/><\/a><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tab][vc_tab title=&#8221;Tag 1&#8243; tab_id=&#8221;1427974244048-0&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Passionspunkte in der Kirche: Unbekannte Geschichte<\/h3>\n<p>[Am Gr\u00fcndonnerstag ist die Vergangenheit der Kirche wieder im Blick. Im Rahmen der Sanierung der Kirche sind Geschichten neu entdeckt worden, die neue Zug\u00e4nge zum Verst\u00e4ndnis der Kirche erm\u00f6glichen. Die beiden Pastoren Busemann und Morgenstern n\u00e4hern sich diesen Erkenntnissen. Unbekannte Geschichte hei\u00dft dieser Passionspunkt, der wie immer an diesem Tag und Ort mit dem Abendmahl verbunden ist. Drei Bl\u00e4ser vom Orchester Brass Sax gestalten die musikalischen Teile.[\/vc_column_text][\/vc_tab][vc_tab title=&#8221;Tag 2&#8243; tab_id=&#8221;1427974317192-2-5&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Passionspunkte heute mit Busemann und Huck &#8211; AUF Br\u00fcder schie\u00dfen<\/h3>\n<p>Auf Br\u00fcder schie\u00dfen &#8211; so ist der Passionspunkt im Marinemuseum am Mittwoch \u00fcberschrieben. Dr. Stephan Huck stellt in der Ausstellung\u00a0 eine eindr\u00fcckliche Frage: Was w\u00e4re eigentlich passiert, wenn vor 1989 wirklich ein Krieg ausgebrochen w\u00e4re und die beiden deutschen Marinen h\u00e4tten gegeneinander k\u00e4mpfen m\u00fcssen? H\u00e4tten Br\u00fcder auf Br\u00fcder geschossen? Das Saxophonquartett 4sax sorgt f\u00fcr musikalische Umrahmung.[\/vc_column_text][\/vc_tab][vc_tab title=&#8221;Tag 3&#8243; tab_id=&#8221;1427974343573-3-2&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Eiskalt und gut: Passionspunkte 2013. HEUTE: Wiesbadenbr\u00fccke<\/h3>\n<p>Am Dienstag wandern die Passionspunkte auf die heutige Wiesbadenbr\u00fccke. Diese war fr\u00fcher als Kohlenzunge bekannt und hat in der Geschichte wechselnde Bedeutungen gehabt. Dr. Jens Graul wird die Passionsgemeinde in die Geschichte einf\u00fchren, Gitarrist Tom Chudzik sorgt f\u00fcr die musikalische Begleitung. Der Passionspunkt ist \u00fcberschrieben mit dem Titel Auf gro\u00dfe Fahrt.[\/vc_column_text][\/vc_tab][vc_tab title=&#8221;Tag 4&#8243; tab_id=&#8221;1427974366052-4-3&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Passionspunkte heute am Ende der Emsstra\u00dfe: Letzte Zeugen<\/h3>\n<p>Am Montag reisen wir in die Vergangenheit. Vor dem Tor des Alten Kruppgel\u00e4ndes hei\u00dft der Titel Letzte Zeugen. Historiker und Sch\u00fcler haben die letzten Zeugen interviewt, die im nahegelegenen KZ lebten und zur Arbeit gezwungen wurden. Davon wird Dr. Hajo Neumann berichten. Die Band Julisturm wird das Thema musikalisch interpretieren.<\/p>\n<p>Am Dienstag wandern die Passionspunkte auf die heutige Wiesbadenbr\u00fccke. Diese war fr\u00fcher als Kohlenzunge bekannt und hat in der Geschichte wechselnde Bedeutungen gehabt. Dr. Jens Graul wird die Passionsgemeinde in die Geschichte einf\u00fchren, Gitarrist Tom Chudzik sorgt f\u00fcr die musikalische Begleitung. Der Passionspunkt ist \u00fcberschrieben mit dem Titel Auf gro\u00dfe Fahrt.[\/vc_column_text][\/vc_tab][vc_tab title=&#8221;Tag 5&#8243; tab_id=&#8221;1427974399464-5-6&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Passionspunkte in der Kunsthalle<\/h3>\n<p>Zum elften Mal ist die Kunsthalle der Ort des Passionspunktes am Karfreitag. Zwischent\u00f6ne hei\u00dft die \u00dcberschrift am Karfreitag, die sich direkt aus der derzeitigen Klangkunstausstellung ableitet. Als Fachfrau wird Frau Dr. Weigel in das Thema und die Ausstellung einf\u00fchren. Musikalisch wird das Tonal Nord Trio den Ort zum Klingen bringen.[\/vc_column_text][\/vc_tab][vc_tab title=&#8221;Tag 6&#8243; tab_id=&#8221;1427974426679-6-3&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Letzter Passionspunkte bei der Feuerwehr<\/h3>\n<p>Am Samstag enden die Passionspunkte bei der Feuerwehr in der\u00a0 Mozartstra\u00dfe 11-13. Angriff auf die Seele lautet die \u00dcberschrift des Passionspunktes. Notfallseelsorger Christoph Sommer berichtet von den Belastungen, die Menschen im Einsatz f\u00fcr andere Menschen erleiden und erleben m\u00fcssen. Das Trio \u201eThe International Vagabond Orchestra\u201c beendet mit ihrer Musik die Passionspunkte.[\/vc_column_text][\/vc_tab][\/vc_tabs][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_tabs interval=&#8221;0&#8243;][vc_tab title=&#8221;Passionspunkte 2012&#8243; tab_id=&#8221;1427975474807-4&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<h3>2012 Passions-Punkte 2012<\/h3>\n<p>Au\u00dfergew\u00f6hnliche Orte, besondere Musik, kompetente Fachleute, ein engagiertes Team, zwei Pastoren und eine Pastorin, eine 30min\u00fctige Feier und eine gro\u00dfe Teilnehmerzahl: das sind die Bestandteile der sogenannten Passionspunkte, die nun zum zw\u00f6lften Mal von der Gemeinde der Christus- und Garnisonkirche in der Woche vor Ostern an wunden Punkten Wilhelmshavens gefeiert werden. Vom 1. April bis 7. April (jeweils von 18.00 bis 18.30 Uhr) treffen sich Interessierte an wunden Punkten im Gemeindebereich. Die ausgew\u00e4hlten Brennpunkte in der S\u00fcdstadt haben allesamt etwas mit Leiderfahrungen zu tun. Zum zw\u00f6lften Mal haben die Organisatoren interessante Orte gefunden worden, die etwas zur Geschichte von Wilhelmshaven erz\u00e4hlen und gleichzeitig eine theologische Verkn\u00fcpfung mit der Geschichte Jesu verbunden werden. Das besondere in diesem Jahr: drei Mal geht es ans Wasser und ein viertes Mal im \u00fcbertragenen Sinne sogar aufs Wasser.<br \/>\nAm Sonntag beginnt es in der neuen Tagesst\u00e4tte der GPS. Diese ist seit neuestem im Havenhaus in der Virchowstra\u00dfe 1-3 beheimatet. Christian Wolf ist der Leiter vom Verbund Sozialer Psychiatrie und wird \u00fcber diese Einrichtung berichten. Antje Morgenstern, Pastorin und seit Jahre Mitarbeiterin der GPS, wird diesen Punkt theologisch einordnen. Kurs halten nennen beiden diesen Passionspunkt. Hauke Renken wird diesen Ort mit einem Vibraphon musikalisch interpretieren.[\/vc_column_text][\/vc_tab][vc_tab title=&#8221;Flyer&#8221; tab_id=&#8221;1427976167582-2-0&#8243;][vc_column_text]<a href=\"http:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/Passionspunkte_2012.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1663\" src=\"http:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/2012-Passionspunkte.jpg\" alt=\"2012-Passionspunkte\" width=\"564\" height=\"209\" srcset=\"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/2012-Passionspunkte.jpg 564w, https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/2012-Passionspunkte-300x111.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 564px) 100vw, 564px\" \/><\/a><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tab][vc_tab title=&#8221;Tag 5&#8243; tab_id=&#8221;1427975474972-2&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<h3>2012 Saukalt und Supergut: Passionspunkte 2012<\/h3>\n<p>Vier Passionspunkte hat es in diesem Jahr schon gegeben. Gestern war der k\u00e4lteste Punkt erreicht. Bei knapp \u00fcber null Grad und m\u00e4chtigem Wind traf sich die Passionspunktegemeinde in der 4. Einfahrt. Immer noch knapp 100 Menschen hatten die K\u00e4lte und den Weg auf sich genommen und erlebten einen eindr\u00fccklichen Ort. Unsere Praktikantin Ann-Christin Liebert war auf jeden Fall der Meinung: Das war top (siehe Bild).Bis zum Samstag geht es noch weiter. Heute Abend mit einer Premiere. Im Rahmen der Passionspunkte werden zwei Tafeln in der Kirche neu angebracht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/Passionspunkte_2012.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-1653 aligncenter\" src=\"http:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/Passionspunkte_2012.jpg\" alt=\"Passionspunkte_2012\" width=\"200\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/Passionspunkte_2012.jpg 200w, https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/Passionspunkte_2012-150x150.jpg 150w, https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/Passionspunkte_2012-70x70.jpg 70w, https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/Passionspunkte_2012-180x180.jpg 180w, https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/Passionspunkte_2012-50x50.jpg 50w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a>[\/vc_column_text][\/vc_tab][\/vc_tabs][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_tabs interval=&#8221;0&#8243;][vc_tab title=&#8221;Passionspunkte 2007&#8243; tab_id=&#8221;1427976240768-8&#8243;][vc_column_text]Passions-Punkte 2007<br \/>\nAbendandachten an &#8220;wunden&#8221; Punkten<br \/>\nder S\u00fcdstadt rund um die Christuskirche<\/p>\n<p>Sonntag, 1. April bis Samstag, 7. April 2007<br \/>\n<span class=\"link\"><a href=\"http:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/Passionspunkte2007.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Textheft als PDF<\/a><\/span>[\/vc_column_text][\/vc_tab][\/vc_tabs][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_tabs interval=&#8221;0&#8243;][vc_tab title=&#8221;Passionspunkte 2006&#8243; tab_id=&#8221;1427976302555-0&#8243;][vc_column_text]Passions-Punkte 2006<br \/>\nAbendandachten an &#8220;wunden&#8221; Punkten<br \/>\nder S\u00fcdstadt rund um die Christuskirche<\/p>\n<p>Sonntag, 9. April bis Samstag, 15. April 2006<br \/>\n<span class=\"link\"><a href=\"http:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/passion_2006.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Textheft als PDF<\/a><\/span>[\/vc_column_text][\/vc_tab][\/vc_tabs][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_tabs interval=&#8221;0&#8243;][vc_tab title=&#8221;Passionspunkte 2005&#8243; tab_id=&#8221;1427976361883-1&#8243;][vc_column_text]Passions-Punkte 2005<br \/>\nAbendandachten an &#8220;wunden&#8221; Punkten<br \/>\nder S\u00fcdstadt rund um die Christuskirche<\/p>\n<p>Sonntag, 20. M\u00e4rz bis Samstag, 26. M\u00e4rz 2005<br \/>\n<span class=\"link\"><a href=\"http:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/passion_2005.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Textheft als PDF<\/a><\/span>[\/vc_column_text][\/vc_tab][\/vc_tabs][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_tabs interval=&#8221;0&#8243;][vc_tab title=&#8221;Passionspunkte 2004&#8243; tab_id=&#8221;1427976428815-0&#8243;][vc_column_text]Passions-Punkte 2004<br \/>\nAbendandachten an &#8220;wunden&#8221; Punkten<br \/>\nder S\u00fcdstadt rund um die Christuskirche<\/p>\n<p>Sonntag, 4. April bis Samstag, 10. April 2004<br \/>\n<span class=\"link\"><a href=\"http:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/Passionspunkte_04.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Textheft als PDF<\/a><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tab][\/vc_tabs][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_tabs interval=&#8221;0&#8243;][vc_tab title=&#8221;Passionspunkte 2003&#8243; tab_id=&#8221;1427976485082-6&#8243;][vc_column_text]Passions-Punkte 2003<br \/>\nAbendandachten an &#8220;wunden&#8221; Punkten<br \/>\nder S\u00fcdstadt rund um die Christuskirche<\/p>\n<p>Sonntag, 13. April bis Samstag, 19. April 2003<br \/>\n<span class=\"link\"><a href=\"http:\/\/christusnews.de\/site\/wp-content\/uploads\/passionspunkte_2003.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Textheft als PDF<\/a><\/span>[\/vc_column_text][\/vc_tab][\/vc_tabs][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8221;23665&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; alignment=&#8221;center&#8221;][vc_column_text] Passionspunkte 2024 Au\u00dfergew\u00f6hnliche Orte, besondere Musik, kompetente Fachleute, ein engagiertes Team, PastorInnen, eine 35-min\u00fctige Feier und eine gro\u00dfe Teilnehmerzahl: Das sind die Bestandteile der Passionspunkte, die nun zum 24. Mal in der Woche vor Ostern an \u201ewunden Punkten&#8221; Wilhelmshavens gefeiert werden. &nbsp; &nbsp; Abendandachten\u00a0an wunden Punkten\u00a0in Wilhelmshaven[\/vc_column_text][vc_empty_space][vc_empty_space][vc_single_image image=&#8221;26862&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; alignment=&#8221;center&#8221;][vc_single_image image=&#8221;26863&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; alignment=&#8221;center&#8221;][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_text_separator title=&#8221;Passionspunkte der vergangenen Jahre&#8221;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text] Passionspunkte 2023 [\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_text_separator title=&#8221;Passionspunkte der vergangenen Jahre&#8221;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8221;16976&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; alignment=&#8221;center&#8221;][vc_column_text] Passionspunkte 2021 PASSIONSPUNKTE 2021 \/\/\u00a0VON SEENOTRETTERN, ZUF\u00c4LLIGKEITEN UND ALTEN GESCHICHTEN \u00a0Zum ersten Mal finden alle Punkte in der Kirche statt.\u00a0Zum 21. 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