{"id":10029,"date":"2018-06-14T09:45:00","date_gmt":"2018-06-14T07:45:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/integration-ist-marathon\/"},"modified":"2018-06-14T09:45:00","modified_gmt":"2018-06-14T07:45:00","slug":"integration-ist-marathon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/integration-ist-marathon\/","title":{"rendered":"Integration ist Marathon"},"content":{"rendered":"<p>\u201eIntegration ist Marathon und kein Sprint.\u201c Diese Ansicht vertrat jetzt Doris Schr\u00f6der-K\u00f6pf, Landesbeauftragte f\u00fcr Migration und Teilhabe des Landes Niedersachsen im Gemeindehaus der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde \u201eHaus Feldhus\u201c in Bad Zwischenahn. Die Referentin sprach im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung des Kirchenkreises, des Evangelischen Bildungswerkes und des Diakonischen Werks zu Ehrenamtlichen, die im Landkreis Ammerland zum Teil seit Jahren mit Migranten arbeiten. Kreispfarrer Lars Dede hatte zuvor die zahlreichen Teilnehmer der Veranstaltung begr\u00fc\u00dft und sich f\u00fcr den ihren Einsatz in der Fl\u00fcchtlingshilfe bedankt. Bevor die Referentin aus Hannover dann auf den aktuellen Stand der \u201eWillkommenskultur\u201c in Niedersachsen einging, sprach Kreisrat Ingo Rabe \u00fcber den Stand der Dinge im Landkreis Ammerland. \u201eWir k\u00f6nnen zufrieden sein. Weniges klappt nicht gut.\u201c Rabe berichtete, dass besonders die Kindertagesst\u00e4tten und die Schulen durch die neue Situation betroffen seien und hier Gro\u00dfes geleistet werde. \u201eDie Menschen f\u00fchlen sich hier wohl. Wir haben hier die h\u00f6chste Einb\u00fcrgerungsquote im Land Niedersachsen.\u201c<br \/>&nbsp;&nbsp; <br \/>Bei der Frage wie man in Zukunft mit den Fl\u00fcchtlingsstr\u00f6men in die Region umgehe, kam auch das Stichwort Ankerzentrum auf. F\u00fcr Schr\u00f6der-K\u00f6pf ist dies im Moment kein Thema: \u201eWir in Niedersachsen werden dies erstmal beobachten und pr\u00fcfen.&quot; F\u00fcr die Zukunft sei es wichtig, so die Referentin, sich weiterhin schwerpunktm\u00e4\u00dfig um die Sprachf\u00f6rderung zu k\u00fcmmern, die schulische Integration zu f\u00f6rdern und den Familien eine Zusammenf\u00fchrung zu erm\u00f6glichen. Au\u00dferdem m\u00fcsse die Berufsausbildung f\u00fcr Migranten einfacher gestaltet werden. Doris Schr\u00f6der-K\u00f6pf zog nach ihrem Vortrag ein Fazit: \u201cWir brauchen Zeit und Geduld. Wir m\u00fcssen dar\u00fcber diskutieren, welche Gesellschaft wir wollen. Und wir m\u00fcssen aufpassen, dass alle B\u00fcrger an der Entwicklung teilhaben k\u00f6nnen.\u201c <br \/>&nbsp;&nbsp; <br \/>Bereits zu Beginn der Veranstaltung konnten die Teilnehmer schriftlich ihre Meinung zum Thema \u201eWillkommenskultur\u201c formulieren. Die daraus entstandenen Fragen wurden dann im Anschluss diskutiert. Dabei wurde deutlich, dass auch die Teilnehmenden der Veranstaltung die Integration von Gefl\u00fcchteten als Marathon und dauerhaft angelegten Prozess erleben. Es sei besonders wichtig, die geschaffenen Strukturen aufrecht zu erhalten \u2013 und nicht wieder abzuschaffen oder zu k\u00fcrzen, nur weil der Zuzug nachlasse \u2013 denn die Angekommenen und ihre Bedarfe nach Unterst\u00fctzung w\u00fcrden bleiben. Eine nachhaltige F\u00f6rderung durch die Bundesregierung w\u00fcnschten sich nicht nur die Ehrenamtlichen, sondern auch Ingo Rabe, der die Anmerkungen der Anwesenden bekr\u00e4ftigte. Aber nicht nur die finanzielle F\u00f6rderung in Form von Bundes- sowie Landesmitteln sei wichtig, sondern auch ein flexiblerer Umgang mit diesen Mitteln. So k\u00f6nnten b\u00fcrokratische H\u00fcrden abgebaut und auf den Landkreis zugeschnittene Ideen und Projekte umgesetzt werden. <br \/>&nbsp;&nbsp; <br \/>Angesprochen auf die Einzelf\u00e4lle von Gefl\u00fcchteten, die trotz immenser Sprach- und Integrationsbem\u00fchungen keine Unterst\u00fctzung erhielten, bot Frau Schr\u00f6der-K\u00f6pf ihre Hilfe an: \u201eWenn Sie so einen Fall haben, melden Sie sich bei mir!\u201c <br \/>&nbsp;&nbsp; <br \/>Die Diskussionsrunde beendete Kreispfarrer Lars Dede mit dem Segen und lud die Anwesenden zu pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4chen ein. Viele der Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, um sich im Anschluss an die Veranstaltung mit den Referenten auszutauschen. <br \/>&nbsp;&nbsp; <br \/><span style=\"font-style: italic\">Bernd G\u00f6de<\/span><br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eIntegration ist Marathon und kein Sprint.\u201c Diese Ansicht vertrat jetzt Doris Schr\u00f6der-K\u00f6pf, Landesbeauftragte f\u00fcr Migration und Teilhabe des Landes Niedersachsen im Gemeindehaus der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde \u201eHaus Feldhus\u201c in Bad Zwischenahn. Die Referentin sprach im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung des Kirchenkreises, des Evangelischen Bildungswerkes und des Diakonischen Werks zu Ehrenamtlichen, die im Landkreis Ammerland zum Teil seit Jahren mit Migranten arbeiten. Kreispfarrer Lars Dede hatte zuvor die zahlreichen Teilnehmer der Veranstaltung begr\u00fc\u00dft und sich f\u00fcr den ihren Einsatz in der Fl\u00fcchtlingshilfe bedankt. 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