{"id":10108,"date":"2018-06-22T07:26:00","date_gmt":"2018-06-22T05:26:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/bevor-aus-kleinen-fragen-grosse-probleme-werden\/"},"modified":"2018-06-22T07:26:00","modified_gmt":"2018-06-22T05:26:00","slug":"bevor-aus-kleinen-fragen-grosse-probleme-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/bevor-aus-kleinen-fragen-grosse-probleme-werden\/","title":{"rendered":"Bevor aus kleinen Fragen gro\u00dfe Probleme werden"},"content":{"rendered":"<p>Seit vier Jahren gibt es jetzt das Familienzentrum West. Als das Haus am 13. Juni 2014 feierlich er\u00f6ffnet wurde, konnte niemand ahnen, welche Erfolgsgeschichte hier seitdem geschrieben wird. Rein rechnerisch war jede B\u00fcrgerin und jeder B\u00fcrger Wilhelmshavens schon einmal hier: Im letzten Jahr z\u00e4hlte das Team des Familienzentrums knapp 24.000 gro\u00dfe und kleine G\u00e4ste im Haus und bei den vielen Aktivit\u00e4ten rundherum. <br \/>&nbsp;&nbsp; <br \/>\u201eDas Familienleben fordert Eltern heraus, weil die allt\u00e4glichen Familienaufgaben immer wieder Fragen aufwerfen\u201c, sagt Gabi Willich, als Sozialp\u00e4dagogin von Beginn an im p\u00e4dagogischen Team dabei. \u201eDie Eltern sollten deshalb fr\u00fchzeitig den Weg ins Familienzentrum finden, damit sie beispielsweise im Caf\u00e9 Kinderwagen alle ihre Fragen rund um den S\u00e4ugling einbringen k\u00f6nnen.\u201c Bereits in der Schwangerschaft finden junge Paare im Familienzentrum kompetente Ansprechpartnerinnen und das fortlaufend bis zum Kindergarteneintritt. Die Angebote von Gabi Willich und ihren Kolleginnen Britta Hansen-Maschke und Norma Krause-Tichy reichen bis zum Ende der Grundschulzeit und dar\u00fcber hinaus. \u201eGleichzeitig ist es sinnvoll, fr\u00fchzeitig im Familienzentrum West um Rat zu fragen, bevor aus kleinen Fragen gro\u00dfe Probleme werden.\u201c <br \/>&nbsp;&nbsp; <br \/>Gut vier Jahre nach den anderen drei Familienzentren gestartet, machen die drei P\u00e4dagoginnen zusammen mit viel Unterst\u00fctzung in Hauswirtschaft und Verwaltung und vielen Ehrenamtlichen jede Menge Programm f\u00fcr Kinder und Familien im Westen Wilhelmshavens. Nach vier Jahren ist klar: Der Aufwand f\u00fcr den Umbau des Geb\u00e4udes und das Engagement der beiden Tr\u00e4ger, der Ev. Familien-Bildungsst\u00e4tte und des Caritasverbandes hat sich gelohnt. <br \/>&nbsp;&nbsp; <br \/>Woche f\u00fcr Woche ist das Familienzentrum Anlaufpunkt f\u00fcr mehrere Hundert Familien: Zum \u201eCaf\u00e9 Kl\u00f6nschnack\u201c kommen stillende M\u00fctter ebenso wie Eltern mit ihren Kleinkindern und \u00e4ltere Menschen. Am \u201ekreativen Nachmittag\u201c verbringen die Kinder ihre Zeit beim gemeinsamen Basteln, w\u00e4hrend die Eltern mit den Mitarbeiterinnen des Familienzentrums \u00fcber Erziehungsfragen ins Gespr\u00e4ch kommen. In Spitzenzeiten sind auch schon einmal 200 Menschen gleichzeitig im Haus. Zum \u201eCaf\u00e9 Bobbycar\u201c f\u00fcr junge M\u00fctter mit ihrem Kleinkind kommen Mittwochvormittag und Freitagnachmittag jeweils mehr als ein Dutzend Frauen mit ihren Kindern. Hier und bei den vielen anderen offenen Angeboten k\u00f6nnen Eltern mit ihren Kindern jederzeit auch ohne Anmeldung dazu kommen. \u201eDas Familienzentrum steht allen offen, denn die Chancengleichheit f\u00fcr alle Kinder auf Bildung soll unabh\u00e4ngig vom Geldbeutel der Eltern sein\u201c, sagt Britta Hansen-Maschke. Die Gruppen unterst\u00fctzen Eltern in Fragen von Erziehung und Gesundheit. Gleichzeitig bieten die Mitarbeiterinnen des Familienzentrums den Erwachsenen Beratung an, oder sie wissen von anderen M\u00f6glichkeiten der Unterst\u00fctzung. Zugleich bilden sich jeweils Familiennetzwerke: Eltern erleben den Kontakt und Austausch in der Gruppe als unterst\u00fctzend und anregend, auch im Alltag. Und die Kinder genie\u00dfen das Miteinander mit Gleichaltrigen, denn bereits im Alter von sechs Monaten erfreuen sie sich an den Gesichtern anderer Kinder, sehen den anderen staunend beim Krabbeln und Laufen lernen zu und versuchen es auch. <br \/>&nbsp;&nbsp; <br \/>Im Familienzentrum selbst freuen sich die Kinder am gro\u00dfz\u00fcgigen Platzangebot mit verschiedenen Spiel- und Besch\u00e4ftigungsecken, und Eltern und Kinder genie\u00dfen die Freiheit und das unkomplizierte Miteinander. \u201eIm Zeitalter der virtuellen Spiele und der Mediennutzung sind reale Lebenswelten wichtiger denn je\u201c, wei\u00df Norma Krause.-Tichy. \u201eSoziale Kompetenzen lernen Kinder nur im realen Tun und Erleben, hierf\u00fcr sind die offenen Gruppen mit unseren erfahrenen Mitarbeiterinnen eminent wichtig\u201c. Der offene K\u00fcchenbereich bietet viel Platz f\u00fcr gemeinsames Kochen und Backen. Neben den offenen Angeboten im gro\u00dfen Saal finden h\u00e4ufig parallel in den verschieden gro\u00dfen Nebenr\u00e4umen andere Treffen, Aktionen oder Besprechungen statt. <br \/>&nbsp;&nbsp; <br \/>Das Haus ist durchg\u00e4ngig montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr ge\u00f6ffnet, au\u00dferdem am Samstag von 9.30 bis 12 Uhr. In dieser Zeit k\u00f6nnen sich Kinder und Eltern jederzeit im offenen Bereich treffen und miteinander reden oder spielen. Bei entsprechenden Aktionen ist auch am gesamten Wochenende etwas los. <br \/>&nbsp;&nbsp; <br \/>Wer ins Familienzentrum kommt, sp\u00fcrt sofort, mit wieviel Freude hier alle bei der Sache sind. Und er merkt schnell: Die Besucher kommen aus allen Schichten: Junge und \u00e4ltere Eltern begegnen sich, verlieren ihre Ber\u00fchrungs\u00e4ngste und lernen miteinander und voneinander. <br \/>&nbsp;&nbsp; <br \/>\u201eWir erleben immer mehr, wie sich die Familien gegenseitig eine St\u00fctze sind, bei pers\u00f6nlichen Dingen ebenso wie in Alltagsfragen. Und wenn sie nicht weiter wissen, dann sind wir ja da und helfen mit einem Gespr\u00e4ch oder weisen auf eines der Angebote im Haus hin\u201c, sagt Gabi Willich. \u201eUnd wenn es hier noch nichts geeignetes gibt, dann entwickeln wir oft ein neues Hilfsangebot \u201c. Inzwischen engagieren sich auch viele B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger ehrenamtlich in vielf\u00e4ltiger Weise in und f\u00fcr das Familienzentrum im Stadtwesten: Sie lesen vor, bringen Kindern das eine oder andere bei und helfen Fl\u00fcchtlingskindern und ihren Eltern beim Erlernen der deutschen Sprache. Auch hier zeigt sich, wie wertvoll und wichtig die gute Zusammenarbeit mit den Grundschulen im Westen der Stadt ist. \u201eUnd die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen sind ein wichtige S\u00e4ule unserer Arbeit. Nur mit ihnen ist das vielf\u00e4ltige Angebot im Familienzentrum West so m\u00f6glich\u201c, freut sich Gabi Willich. <br \/>&nbsp;&nbsp; <br \/>In der Sommerzeit l\u00e4dt auch der Vorgarten des Familienzentrums zum Verweilen ein. Hier gibt es naturechte Spielger\u00e4te und Holzst\u00e4mme zum Balancieren f\u00fcr Kinder und Sitzgelegenheiten f\u00fcr die Eltern. Nach den Sommerferien richtet sich der Blick der Mitarbeiterinnen schon ein paar Wochen weiter: Am 22. September veranstaltet das Familienzentrum West zusammen mit verschiedenen Einrichtungen das Stadtteilfest \u201eGo West zum Fest&quot;, diesmal in Altengroden.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">Kontakt:<\/span><br \/>Familienzentrum West<br \/>Am Wiesenhof 135<br \/>26389 Wilhelmshaven<br \/>Telefon 966 1900<br \/>info@familienzentrum-west.net<br \/>www.familienzentrum-west.net<br \/>facebook.com\/Familienzentrum-West<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit vier Jahren gibt es jetzt das Familienzentrum West. Als das Haus am 13. Juni 2014 feierlich er\u00f6ffnet wurde, konnte niemand ahnen, welche Erfolgsgeschichte hier seitdem geschrieben wird. 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