{"id":10433,"date":"2018-07-28T16:01:00","date_gmt":"2018-07-28T14:01:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/hunderte-demonstrieren-gegen-eu-asylpolitik\/"},"modified":"2018-07-28T16:01:00","modified_gmt":"2018-07-28T14:01:00","slug":"hunderte-demonstrieren-gegen-eu-asylpolitik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/hunderte-demonstrieren-gegen-eu-asylpolitik\/","title":{"rendered":"Hunderte demonstrieren gegen EU-Asylpolitik"},"content":{"rendered":"<p>Hannover\/L\u00fcneburg (epd). Mehr als 700 Menschen haben am Sonnabend in mehreren St\u00e4dten Niedersachsens sowie in Bremerhaven gegen die europ\u00e4ische Asylpolitik und f\u00fcr mehr humanit\u00e4re Hilfe f\u00fcr Bootsfl\u00fcchtlinge im Mittelmeer demonstriert. Unter dem Motto \u00abSolidarit\u00e4t statt Abschottung. Stoppt das Massensterben!\u00bb zogen laut Polizei allein in L\u00fcneburg rund 400 Menschen durch die Innenstadt. Aufgerufen hatte ein B\u00fcndnis aus Kirchen, Vereinen, Gewerkschaften und Politik. Die Organisatoren kritisierten unter anderem die \u00abfestungs\u00e4hnliche\u00bb Sicherung der EU-Au\u00dfengrenzen und forderten die Bek\u00e4mpfung der Fluchtursachen wie Krieg, Armut und \u00f6kologische Zerst\u00f6rung.<\/p>\n<p>In Hannover verlangten nach Polizeiangaben bis zu 200 Menschen unter dem Motto \u00abSeebr\u00fccke statt Rechtsruck\u00bb mehr Humanit\u00e4t f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge. Mit Fahnen, Transparenten und Kleidung in Orange, der Farbe der Rettungswesten, solidarisierten sie sich mit dem B\u00fcndnis \u00abSeebr\u00fccke &#8211; Schafft sichere H\u00e4fen\u00bb und mit den Fl\u00fcchtlingshelfern im Mittelmeer. Der Fl\u00fcchtlingsrat Niedersachsen sprach als Mitorganisator von bis zu 400 Teilnehmern und einem un\u00fcbersehbaren \u00abMeer in Orange\u00bb.<\/p>\n<p>In Bremerhaven kamen laut Polizei rund 120 Menschen zusammen. Bei einer Kundgebung berichteten Seenotretter und Fl\u00fcchtlinge \u00fcber die Situation auf dem Mittelmeer. In Osnabr\u00fcck sammelte das \u00abB\u00fcndnis gegen Rassismus\u00bb vor dem Dom Spenden f\u00fcr die zivile Seenotrettungs-Organisation \u00abSea-Watch\u00bb. Alle Aktionen verliefen friedlich.<\/p>\n<p>Die Initiatoren forderten unter anderem eine Ausweitung der zivilen Seenotrettung. \u00abDenn das Sterben auf See und in der W\u00fcste geht weiter, die Abschottungspolitik wird weiter vorangetrieben\u00bb, hei\u00dft es im Aufruf f\u00fcr die Demonstration in Hannover. Statt humanit\u00e4re Verantwortung zu \u00fcbernehmen, schotte sich die EU immer weiter ab. Diejenigen, die es nach Europa schafften, w\u00fcrden durch b\u00fcrokratische und repressive Schikanen drangsaliert, eingesperrt und isoliert. Am Ende langer Verfahren w\u00fcrden sie in Krieg, Armut und Elend abgeschoben.<\/p>\n<p>In Braunschweig wollen die Menschen bei einer Demonstration am 4. August f\u00fcr ein offenes Europa, solidarische St\u00e4dte und sichere H\u00e4fen auf die Stra\u00dfe gehen. Bereits vor wenigen Wochen hatten in Bremen und Hannover Hunderte Menschen bei Demonstrationen auf die ins Stocken geratene Seenotrettung auf dem Mittelmeer aufmerksam gemacht. Die vorangegangene Irrfahrt des Seenotrettungsschiffs \u00abLifeline\u00bb, das tagelang keinen EU-Hafen anlaufen durfte, war der Ausl\u00f6ser bundesweiter Solidarit\u00e4tskundgebungen und deren Forderung nach einer \u00abSeebr\u00fccke\u00bb zwischen Nordafrika und Europa.<\/p>\n<p>Internet: www.nds-fluerat.org und www.seebruecke.org<\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover\/L\u00fcneburg (epd). Mehr als 700 Menschen haben am Sonnabend in mehreren St\u00e4dten Niedersachsens sowie in Bremerhaven gegen die europ\u00e4ische Asylpolitik und f\u00fcr mehr humanit\u00e4re Hilfe f\u00fcr Bootsfl\u00fcchtlinge im Mittelmeer demonstriert. 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