{"id":10459,"date":"2018-08-05T08:28:00","date_gmt":"2018-08-05T06:28:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/feature-kirche-unterwegs-an-der-nordseekueste\/"},"modified":"2018-08-05T08:28:00","modified_gmt":"2018-08-05T06:28:00","slug":"feature-kirche-unterwegs-an-der-nordseekueste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/feature-kirche-unterwegs-an-der-nordseekueste\/","title":{"rendered":"FEATURE: Kirche Unterwegs an der Nordseek\u00fcste"},"content":{"rendered":"<p>Die Ideenliste h\u00e4ngt in der \u201eK\u00fcche\u201c und sie wird von Tag zu Tag l\u00e4nger. \u201eDie Liste haben wir gleich zu Beginn hier aufgeh\u00e4ngt, jeder kann hier schnell mal was notieren, damit nichts vergessen wird. Wer wei\u00df, vielleicht wird es doch irgendwann mal eng\u201c, meint Utz Leppin schmunzelnd. Das macht allerdings nicht den Anschein, die Jugendlichen stecken voller Ideen, welche Angebote sie Kindern und Erwachsenen machen k\u00f6nnten. <br \/>&nbsp;<br \/>Auch in diesem Jahr war das gro\u00dfe Zelt von \u201eKirche Unterwegs\u201c, der mobilen Kirchengemeinde auf Zeit, wieder ein echter Hingucker und Anziehungspunkt auf dem Campingplatz in Hooksiel. Weitere Zelte waren entlang der K\u00fcste in Schillig, Dangast und Burhave sowie in Falkensteinsee aufgebaut. Es geht darum, Kinder und Erwachsene im Urlaub mit der Kirche und mit Fragen nach Gott und dem Leben in Ber\u00fchrung zu bringen. <\/p>\n<p>Daf\u00fcr werden bunte Vormittage f\u00fcr Kinder, Gute-Nacht-Aktionen, Andachten, Gottesdienste, Grillabende und vieles mehr organisiert. Ehrenamtliche, die in wechselnden Teams jeweils zwei Wochen vor Ort sind, opfern daf\u00fcr einen Teil ihres Urlaubs oder der Ferien, doch das tun sie gerne. \u201eWir haben eine richtig gute Zeit hier, sind mit netten Leuten zusammen\u201c, sagt Utz Leppin und ist sich mit vielen anderen Jugendlichen einig, dass die Erwartungen an die Zeit mit \u201eKirche Unterwegs\u201c mehr als erf\u00fcllt wurden. Die meisten wollen auch im kommenden Jahr wieder als Betreuerinnen und Betreuer dabei sein. <br \/>&nbsp;<br \/>\n<span style=\"font-weight: bold\">Mit Trommeln, Pfeifen und Schellen <\/span><br \/>\nDoch zur\u00fcck zum Angebot f\u00fcr die Camping-Kinder: An diesem Morgen ziehen die Jugendlichen p\u00fcnktlich um 10 Uhr singend \u00fcber den Campingplatz in Hooksiel. Trommeln, Pfeifen und Schellen begleiten den Gesang der typischen Zeltlager-Lieder. Sie sind witzig, frech und vor allem laut. Und genau das ist auch die Absicht, denn mit diesen Liedern machen die Jugendlichen von \u201eKirche Unterwegs\u201c auf sich aufmerksam und laden zum Kinder-Vormittag ein. <br \/>&nbsp;<br \/>Der Kinder-Vormittag, der mehrmals in der Woche stattfindet, beginnt immer mit dem Abholen der Kinder vom Platz, den Begr\u00fc\u00dfungssong am Treffpunkt kennen die meisten schon auswendig. Dann wird erstmal dem Bewegungsdrang nachgegeben, Spiele bei denen Konzentration und Bewegung gleicherma\u00dfen einen Rolle spielen, stehen auf dem Programm. Erst dann wird eine kurze Geschichte mit Handpuppen erz\u00e4hlt und zu einer Spiel- oder Bastelaktion \u00fcbergeleitet. Woher die Ideen kommen? Die wurden vorher schon mal gesammelt, wie gesagt, die Liste h\u00e4ngt im K\u00fcchenzelt. Jetzt geht es darum, den Kindern, die zumeist ohne Eltern zum Kindervormittag kommen, Anleitung zu geben. <br \/>&nbsp;<br \/><span style=\"font-weight: bold\">\u201eDas kann man immer gebrauchen\u201c<\/span><br \/>\nUtz macht das sichtlich Spa\u00df. Der 15-J\u00e4hrige wurde kurz nach seiner Konfirmation angesprochen und nun ist er bereits im dritten Jahr als Betreuer dabei. \u201eEs ist toll, mit Kindern zu arbeiten und nebenbei noch eine gute Zeit zu haben\u201c, sagt der Sch\u00fcler mit Vorliebe f\u00fcr Mathematik und Politik. K\u00f6nnte er sich Erzieher als Beruf vorstellen? Eher nicht, er will sich lieber in Richtung Maschinenbau entwickeln \u2013 das Geld m\u00fcsse schlie\u00dflich auch stimmen. Jule Dust (15) erging es nach der Konfirmation \u00e4hnlich, sie will, wie die meisten anderen im Betreuerteam so bald wie m\u00f6glich ihre Jugendleiter-Card erwerben. Etliche Schulungen hat sie daf\u00fcr schon besucht. Sie ist begeistert, was sie dabei gelernt hat, von Basteltipps bis zu p\u00e4dagogischen Aspekten: \u201eDas kann man immer gebrauchen\u201c, meint sie. <br \/>&nbsp;<br \/>Ganz ohne Erwartungen kam Dion Vowinkel (15) zu \u201eKirche Unterwegs\u201c. Bei der Schulung zur Vorbereitung sei er auch auf Probleme vorbereitet worden. Die gab es bisher noch gar nicht. So ist er umso zufriedener und will auch im kommenden Jahr wieder als Betreuer mit dabei sein. Tiara Gallas (14) will nach ihren ersten Erfahrungen sogar eine Freundin ansprechen und hofft, dass die im kommenden Jahr mit dabei sein kann. &nbsp;<br \/>&nbsp;<br \/>Insgesamt sei eine sehr sch\u00f6ne Stimmung auf dem Platz, sagt Diakon Marco Folchnandt, der als Hauptamtlicher die Gruppe begleitet hat. Der Platzbetreiber stehe voll hinter dem Konzept, die Absprachen mit den Kollegen der katholischen Kirche klappten reibungslos, so k\u00f6nne man sich bei den Angeboten abwechseln und erg\u00e4nzen. <\/p>\n<p>Als Neuling in dieser Aufgabe habe ihn die Geschichte von Horst und Gerda beeindruckt, die seit mehr als 25&nbsp; Jahren Jahr f\u00fcr Jahr auf \u201eKirche Unterwegs\u201c in Hooksiel geradezu warten. \u201eDas ist eine tolle Best\u00e4tigung\u201c, so Folchnandt. Und immer wieder gebe es Camper, die die Arbeit ausdr\u00fccklich lobten und ihre Wertsch\u00e4tzung durch ein kleines Geschenk oder eine Spende \u00e4u\u00dfersten. \u201eDar\u00fcber freut sich die ganze Gruppe dann ganz besonders\u201c, sagt der Diakon. <br \/>&nbsp;<br \/><span style=\"font-style: italic\">Ein Beitrag von Annette Kellin.<br \/><\/span><br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ideenliste h\u00e4ngt in der \u201eK\u00fcche\u201c und sie wird von Tag zu Tag l\u00e4nger. \u201eDie Liste haben wir gleich zu Beginn hier aufgeh\u00e4ngt, jeder kann hier schnell mal was notieren, damit nichts vergessen wird. Wer wei\u00df, vielleicht wird es doch irgendwann mal eng\u201c, meint Utz Leppin schmunzelnd. 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