{"id":10556,"date":"2018-08-21T10:18:00","date_gmt":"2018-08-21T08:18:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/diakonie-praesident-fordert-handeln-gegen-armut-gesellschaftliche-akteure-sollten-sich-fuer-multikulturelle-staedte-engagieren\/"},"modified":"2018-08-22T23:01:20","modified_gmt":"2018-08-22T21:01:20","slug":"diakonie-praesident-fordert-handeln-gegen-armut-gesellschaftliche-akteure-sollten-sich-fuer-multikulturelle-staedte-engagieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/diakonie-praesident-fordert-handeln-gegen-armut-gesellschaftliche-akteure-sollten-sich-fuer-multikulturelle-staedte-engagieren\/","title":{"rendered":"Diakonie-Pr\u00e4sident fordert Handeln gegen Armut &#8211; Gesellschaftliche Akteure sollten sich f\u00fcr multikulturelle St\u00e4dte engagieren"},"content":{"rendered":"<p>Wilhelmshaven (epd). Die wachsende Armut bedroht nach Ansicht von Diakonie-Pr\u00e4sident Ulrich Lilie den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Statt sich weiter \u00fcber soziale Ungerechtigkeit zu emp\u00f6ren, sollte die Politik den Betroffenen zuh\u00f6ren und dann handeln, sagte Lilie am Dienstag in Wilhelmshaven. So k\u00f6nne spezifische Hilfe dort ankommen, wo sie ben\u00f6tigt werde.<\/p>\n<p>Als Beispiele nannte Lilie eine Grundsicherung f\u00fcr alle Kinder, um ihnen gleiche Startm\u00f6glichkeiten zu bieten. Au\u00dferdem m\u00fcssten insbesondere Alleinerziehende besser unterst\u00fctzt werden, etwa durch eine verl\u00e4ssliche und qualitativ gute Ganztagsbestreuung ihrer Kinder. Sonst drohe den M\u00fcttern die Armut im Alter. Lilie besuchte im Rahmen der bundesweiten Diakonie-Kampagne \u00abunerh\u00f6rt\u00bb Vertreter aus Politik und Kirche in Wilhelmshaven, um sich \u00fcber Projekte gegen Armut und Wohnungslosigkeit zu informieren.<\/p>\n<p>Die Kampagne, die noch bis 2020 l\u00e4uft, soll den Angaben zufolge diejenigen Menschen zu Wort kommen lassen, die h\u00e4ufig ungeh\u00f6rt bleiben. Dazu z\u00e4hlten etwa Fl\u00fcchtlinge, Obdachlose oder Hartz-IV-Empf\u00e4nger. Die Diakonischen Werke machen bundesweit in Diskussionsforen auf sozialpolitische Brennpunkt-Themen aufmerksam. Der Pr\u00e4sident hat bislang w\u00e4hrend einer Sommerreise an Foren in Leipzig, Frankfurt und Stuttgart teilgenommen. Am Montag war er in Syke. Am Mittwoch wird er in Hamburg zu Gast sein.<\/p>\n<p>Am Abend pl\u00e4dierte Lilie in einer \u00abRede f\u00fcr die Stadt\u00bb in der Christus- und Garnisonkirche daf\u00fcr, die Chancen einer multikulturellen Gesellschaft zu nutzen. Durch den Zuzug von Menschen mit einem Migrationshintergrund verj\u00fcngten sich St\u00e4dte wie Wilhelmshaven. Damit werde die Stadtgesellschaft reicher an Gebr\u00e4uchen, Religionen, Weltanschauungen und kulturellem Wissen.<\/p>\n<p>Dabei sei es wichtig, alle kommunalen Akteure wie Vereine, Kirchen, Moscheen, Synagogen, soziale Hilfswerke und das Quartiersmanagement einzubeziehen, sagte Lilie. Eine multikulturelle Gesellschaft m\u00fcsse moderiert werden. In der Nachbarschaft entscheide sich die Qualit\u00e4t einer Gesellschaft, unterstrich der Diakonie-Pr\u00e4sident. Die Akteure m\u00fcssten fragen, wie es den Alten, den Kindern und den Fremden gehe und danach handeln. Wer jedoch die Menschen sich selbst \u00fcberlasse, d\u00fcrfe sich nicht \u00fcber Parallelgesellschaften wundern.<\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wilhelmshaven (epd). Die wachsende Armut bedroht nach Ansicht von Diakonie-Pr\u00e4sident Ulrich Lilie den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Statt sich weiter \u00fcber soziale Ungerechtigkeit zu emp\u00f6ren, sollte die Politik den Betroffenen zuh\u00f6ren und dann handeln, sagte Lilie am Dienstag in Wilhelmshaven. So k\u00f6nne spezifische Hilfe dort ankommen, wo sie ben\u00f6tigt werde. Als Beispiele nannte Lilie eine Grundsicherung f\u00fcr alle Kinder, um ihnen gleiche Startm\u00f6glichkeiten zu bieten. Au\u00dferdem m\u00fcssten insbesondere Alleinerziehende besser unterst\u00fctzt werden, etwa durch eine verl\u00e4ssliche und qualitativ gute Ganztagsbestreuung ihrer Kinder. Sonst drohe den M\u00fcttern die Armut im Alter. 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