{"id":10581,"date":"2018-08-26T11:18:00","date_gmt":"2018-08-26T09:18:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/ministerium-pflicht-label-fuer-haltungsbedingungen-rechtlich-moeglich\/"},"modified":"2018-08-26T11:18:00","modified_gmt":"2018-08-26T09:18:00","slug":"ministerium-pflicht-label-fuer-haltungsbedingungen-rechtlich-moeglich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/ministerium-pflicht-label-fuer-haltungsbedingungen-rechtlich-moeglich\/","title":{"rendered":"Ministerium: Pflicht-Label f\u00fcr Haltungsbedingungen rechtlich m\u00f6glich"},"content":{"rendered":"<p>Osnabr\u00fcck (epd). Eine verpflichtende Kennzeichnung der Haltungsbedingungen von Tieren auf Fleischverpackungen ist laut Bundesregierung allein f\u00fcr Deutschland m\u00f6glich. Das teilte das Bundeslandwirtschaftsministerium auf Anfrage der Gr\u00fcnen mit, wie die \u00abNeue Osnabr\u00fccker Zeitung\u00bb (Sonnabend) berichtet. Eine solche Pflichtkennzeichnung m\u00fcsste mit deutschem und EU-Recht in Einklang gebracht werden. Dies sei kompliziert, weswegen das Ministerium mit einem kurzfristig realisierbaren freiwilligen Tierwohl-Label starten wolle.<\/p>\n<p>Die Bundesregierung plant ein freiwilliges dreistufiges Kennzeichen, dessen Einstiegsstufe \u00fcber dem gesetzlichen Standard liegen soll. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Kl\u00f6ckner (CDU) hatte sich stets gegen eine Pflichtkennzeichnung der Haltungsbedingungen analog zu H\u00fchnereiern ausgesprochen. Ziffern symbolisieren, ob die Tiere in K\u00e4fig-, Boden-, Freiland- oder Biohaltung leben. Tiersch\u00fctzer, Teile der Agrarbranche und die Gr\u00fcnen sind f\u00fcr so eine Kennzeichnung auch bei Fleischprodukten.<\/p>\n<p>Renate K\u00fcnast, tierschutzpolitische Sprecherin der Gr\u00fcnen-Bundestagsfraktion, sagte der Zeitung, eine Kennzeichnung, bei der alles Fleisch und alle tierischen Erzeugnisse gekennzeichnet sind, sei n\u00f6tig. Auf einen Blick m\u00fcsse der Produktionsstandard erkennbar sein. Sie nannte die Pl\u00e4ne der Bundesregierung \u00abVerbrauchert\u00e4uschung\u00bb. \u00abDas Recht zu wissen, ist doch das gute Recht der Verbraucher.\u00bb<\/p>\n<p>Die SPD schlug einen Mittelweg vor. Susanne Mittag, tierschutzpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, sagte der Zeitung, Verbindlichkeit m\u00fcsse auf jeden Fall das Ziel sein. \u00abDenkbar ist mit einem freiwilligen Label zu starten und dies nach einer vereinbarten Frist zu einer Haltungskennzeichnung weiterzuentwickeln, das dann f\u00fcr alle Tierhalter und Vermarktungswege verbindlich w\u00e4re.\u00bb<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Osnabr\u00fcck (epd). Eine verpflichtende Kennzeichnung der Haltungsbedingungen von Tieren auf Fleischverpackungen ist laut Bundesregierung allein f\u00fcr Deutschland m\u00f6glich. 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