{"id":10791,"date":"2018-10-06T06:36:00","date_gmt":"2018-10-06T04:36:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/staedtebund-einwanderungsgesetz-behebt-fachkraeftemangel-nicht\/"},"modified":"2018-10-06T06:36:00","modified_gmt":"2018-10-06T04:36:00","slug":"staedtebund-einwanderungsgesetz-behebt-fachkraeftemangel-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/staedtebund-einwanderungsgesetz-behebt-fachkraeftemangel-nicht\/","title":{"rendered":"St\u00e4dtebund: Einwanderungsgesetz behebt Fachkr\u00e4ftemangel nicht"},"content":{"rendered":"<p>Aus Sicht des Deutschen St\u00e4dte- und Gemeindebundes werden die von der Bundesregierung geplanten neuen Einwanderungsregeln den Mangel an Fachkr\u00e4ften auf dem Arbeitsmarkt nicht beenden. \u00abDen Fachkr\u00e4ftemangel in Deutschland wird das neue Gesetz nicht beheben, sondern allenfalls abmildern k\u00f6nnen\u00bb, sagte Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Gerd Landsberg der \u00abNeuen Osnabr\u00fccker Zeitung\u00bb (Freitag).<br \/>&nbsp; &nbsp;<br \/>Selbst eine Verdopplung der Zahl von Erwerbst\u00e4tigen aus Drittstaaten k\u00f6nnte laut Landsberg den Fachkr\u00e4ftebedarf nicht ann\u00e4hernd decken. Dem Zeitungsbericht zufolge erhielten im vergangenen Jahr 107.642 Zuwanderer aus Drittstaaten, also aus dem nichteurop\u00e4ischen Wirtschaftsraum, eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis in Deutschland. Landsberg nannte es dennoch richtig, die bestehenden Zuwanderungsregelungen zu \u00e4ndern.<br \/>&nbsp; &nbsp;<br \/>Die gro\u00dfe Koalition hatte sich zu Wochenbeginn auf Grundz\u00fcge eines Fachkr\u00e4ftezuwanderungsgesetzes geeinigt. Nach dem Eckpunktepapier soll es k\u00fcnftig f\u00fcr alle Qualifizierten aus L\u00e4ndern au\u00dferhalb der EU m\u00f6glich sein, in Deutschland eine entsprechende Arbeit aufzunehmen. Bislang ist dies auf Hochqualifizierte und Fachkr\u00e4fte in Mangelberufen beschr\u00e4nkt. Qualifizierte sollen unter anderem ein Aufenthaltsrecht f\u00fcr ein halbes Jahr zur Arbeitsplatzsuche in Deutschland bekommen. Voraussetzung f\u00fcr die Einwanderung nach Deutschland werden dem Eckpunktepapier zufolge ein anerkannter Berufsabschluss und der Nachweis deutscher Sprachkenntnisse sowie der Sicherung des Lebensunterhalts sein.<br \/>&nbsp; &nbsp;<br \/>St\u00e4dtebund-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Landsberg sprach sich daf\u00fcr aus, die Gewinnung von Fachkr\u00e4ften im Inland massiv auszuweiten. Deutschland habe ein \u00abungehobenes Potenzial\u00bb, mehr als 230.000 Menschen unter 25 Jahren seien erwerbslos gemeldet. \u00abWir m\u00fcssen uns darauf konzentrieren, diese Personen zu qualifizieren. Das schafft eine Lebensperspektive und n\u00fctzt dem deutschen Arbeitsmarkt\u00bb, sagte Landsberg.<\/p>\n<p><span style=\"font-style: italic\">epd<\/span><br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus Sicht des Deutschen St\u00e4dte- und Gemeindebundes werden die von der Bundesregierung geplanten neuen Einwanderungsregeln den Mangel an Fachkr\u00e4ften auf dem Arbeitsmarkt nicht beenden. \u00abDen Fachkr\u00e4ftemangel in Deutschland wird das neue Gesetz nicht beheben, sondern allenfalls abmildern k\u00f6nnen\u00bb, sagte Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Gerd Landsberg der \u00abNeuen Osnabr\u00fccker Zeitung\u00bb (Freitag).&nbsp; &nbsp;Selbst eine Verdopplung der Zahl von Erwerbst\u00e4tigen aus Drittstaaten k\u00f6nnte laut Landsberg den Fachkr\u00e4ftebedarf nicht ann\u00e4hernd decken. 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