{"id":10808,"date":"2018-10-08T09:21:00","date_gmt":"2018-10-08T07:21:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/seenotretter-fordern-deutsche-flagge-fuer-aquarius\/"},"modified":"2018-10-08T09:21:00","modified_gmt":"2018-10-08T07:21:00","slug":"seenotretter-fordern-deutsche-flagge-fuer-aquarius","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/seenotretter-fordern-deutsche-flagge-fuer-aquarius\/","title":{"rendered":"Seenotretter fordern deutsche Flagge f\u00fcr \u00abAquarius\u00bb"},"content":{"rendered":"<p>Bremen (epd). Die europ\u00e4ische Seenotrettungsorganisation SOS M\u00e9diterran\u00e9e hat die Bundesregierung aufgefordert, sich f\u00fcr das Rettungsschiff \u00abAquarius 2\u00bb im Mittelmeer einzusetzen und es unter deutsche Flagge zu stellen. Aktuell drohe der \u00abAquarius\u00bb der Entzug der Flagge und der damit verbundenen Registrierung durch Panama, sagte die Sprecherin der Organisation, Jana Ciernioch, am Montag in Bremen und f\u00fcgte hinzu: \u00abOhne Flagge k\u00f6nnen wir nicht retten.\u00bb Derzeit sei das Schiff in Marseille. \u00abBis zur Kl\u00e4rung des Flaggenstatus ist die Crew an Bord zur Handlungsunf\u00e4higkeit gezwungen.\u00bb<\/p>\n<p>Das 77 Meter lange ehemalige Cuxhavener Fischerei-Schutzboot war Anfang Februar 2016 von Bremerhaven aus ins Mittelmeer aufgebrochen, um dort Fl\u00fcchtlinge vor dem Ertrinken zu retten. In mehr als 230 Eins\u00e4tzen seien bisher knapp 30.000 Menschen gerettet worden, bilanzierte Ciernioch.<\/p>\n<p>Im August sei dem Schiff auf Druck Englands bereits die Flagge von Gibraltar entzogen worden, berichtete \u00abAquarius\u00bb-Reeder Christoph Hempel. Nun drohe der gleiche Vorgang bez\u00fcglich der panamesischen Flagge auf politischen und wirtschaftlichen Druck Italiens, das keine Fl\u00fcchtlinge mehr bei sich anlanden lassen wolle.<\/p>\n<p>Auf diese Weise solle SOS M\u00e9diterran\u00e9e daran gehindert werden, Fl\u00fcchtlinge aus dem Meer zu retten, obwohl es dazu eine seerechtliche Verpflichtung gebe, sagte Ciernioch. \u00dcberdies sollten die zivilen Seenotrettungsorganisationen als Zeugen einer v\u00f6llig verfehlten Fl\u00fcchtlings-Politik der EU auf dem Mittelmeer aus dem Weg ger\u00e4umt werden.<\/p>\n<p>Schiffseigner Hempel steht hinter den Rettungsaktionen und hatte schon im Juli betont, laut internationalem Recht m\u00fcsse jeder Mensch in Seenot gerettet werden. Dabei mache es keinen Unterschied, ob es ein leichtsinniger Freizeitsegler oder ein vor Not fliehender Mensch aus Afrika sei, betonte damals der Chef der \u00abJasmund-Shipping\u00bb-Reederei. Die Hilfsorganisationen \u00ab\u00c4rzte ohne Grenzen\u00bb und \u00abSOS M\u00e9diterran\u00e9e\u00bb haben die \u00abAquarius\u00bb von der Bremer Reederei gechartert.<\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bremen (epd). Die europ\u00e4ische Seenotrettungsorganisation SOS M\u00e9diterran\u00e9e hat die Bundesregierung aufgefordert, sich f\u00fcr das Rettungsschiff \u00abAquarius 2\u00bb im Mittelmeer einzusetzen und es unter deutsche Flagge zu stellen. 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