{"id":10850,"date":"2018-10-18T12:06:00","date_gmt":"2018-10-18T10:06:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/experten-fordern-bessere-vorbereitung-auf-katastrophen\/"},"modified":"2018-10-18T12:06:00","modified_gmt":"2018-10-18T10:06:00","slug":"experten-fordern-bessere-vorbereitung-auf-katastrophen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/experten-fordern-bessere-vorbereitung-auf-katastrophen\/","title":{"rendered":"Experten fordern bessere Vorbereitung auf Katastrophen"},"content":{"rendered":"<p>Bremen (epd). Deutschland muss nach Einsch\u00e4tzung von Experten mehr tun, um Pflegekr\u00e4fte besser auf Eins\u00e4tze in Katastrophen und Krisen vorzubereiten. &quot;Auch angesichts des Klimawandels wird es dringend Zeit&quot;, sagte der Bremer Pflegewissenschaftler Stefan G\u00f6rres am Donnerstag zu Beginn einer internationalen Konferenz \u00fcber den Einsatz von Pflegekr\u00e4ften bei humanit\u00e4ren Katastrophen in der Hansestadt. Bis Freitag diskutieren dort etwa 170 Experten vornehmlich aus Asien, aber auch aus Afrika, den USA und Europa \u00fcber Katastrophenmanagement insbesondere in der Pflege.<\/p>\n<p>Zwar sei Deutschland bisher ein typisches Endsendeland f\u00fcr Hilfskr\u00e4fte gewesen, sagte G\u00f6rres. Doch \u00dcberschwemmungen wie jetzt auf Mallorca und in Frankreich zeigten, dass Pflegekr\u00e4fte vermehrt auch bei Katastrophen in Europa gefragt seien. &quot;Dann geht es beispielsweise darum, wie man im Krisenfall Erste Hilfe leistet, wie eine Versorgung trotz zerst\u00f6rter Krankenh\u00e4user sichergestellt werden kann oder wie von au\u00dfen Pflegekr\u00e4fte m\u00f6glichst schnell in eine Katastrophenregion gebracht werden k\u00f6nnen.&quot;<\/p>\n<p>Das Bremer Treffen ist die f\u00fcnfte Forschungskonferenz der &quot;World Society of Disaster Nursing&quot; (WSDN). In den vergangenen Jahren trafen sich die Experten in Japan, Wales, China und zuletzt im indonesischen Jakarta. Er wolle mit dem Treffen auch auf ein Thema aufmerksam machen, das wenig beachtet werde, sagte G\u00f6rres. Zwar werde in Katastrophenf\u00e4llen ausf\u00fchrlich berichtet. Hilfskr\u00e4fte und die dahinter stehenden Organisationen blieben aber h\u00e4ufig im Hintergrund. Das treffe insbesondere f\u00fcr Pflegeberufe zu. <\/p>\n<p>Gerade Pflegekr\u00e4fte sind nach Studien des Bremer Instituts f\u00fcr Public Health und Pflegeforschung Schl\u00fcsselpersonen, wenn Katastrophenhilfe gelingen soll. WSDN-Pr\u00e4sidentin Aiko Yamamoto erg\u00e4nzte, im Ernstfall seien sie nicht nur kurzfristig gefragt, sondern m\u00fcssten daf\u00fcr ausgebildet werden, \u00fcber Monate zu helfen.<\/p>\n<p>Die Bremer Konferenz biete die Chance, voneinander zu lernen und die internationalen Netzwerke in diesem Bereich zu st\u00e4rken, sagte G\u00f6rres. Er setzt sich daf\u00fcr ein, die Vorbereitung auf Katastrophenf\u00e4lle mehr als bisher in der Pflegeausbildung einzubauen. \u00dcberdies will er das Thema in Zusammenarbeit mit Logistikern und Computerexperten als Forschungsschwerpunkt an der Bremer Universit\u00e4t etablieren.<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bremen (epd). 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