{"id":11020,"date":"2018-11-17T07:40:00","date_gmt":"2018-11-17T06:40:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/pflegebeduerftige-muessen-immer-tiefer-in-die-tasche-greifen\/"},"modified":"2018-11-17T07:40:00","modified_gmt":"2018-11-17T06:40:00","slug":"pflegebeduerftige-muessen-immer-tiefer-in-die-tasche-greifen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/pflegebeduerftige-muessen-immer-tiefer-in-die-tasche-greifen\/","title":{"rendered":"Pflegebed\u00fcrftige m\u00fcssen immer tiefer in die Tasche greifen"},"content":{"rendered":"<p>Pflegebed\u00fcrftige m\u00fcssen f\u00fcr einen Heimplatz immer mehr aus der eigenen Tasche dazu zahlen. Innerhalb eines Jahres stieg die Eigenbeteiligung im Bundesdurchschnitt um fast 70 auf 1.813 Euro, wie aus der \u00abPflegedatenbank\u00bb des Verbandes der privaten Krankenversicherung (PKV) hervorgeht, die dem epd vorliegen. Der Anstieg betr\u00e4gt damit knapp vier Prozent. Zuerst hatte das \u00abRedaktionsnetzwerk Deutschland\u00bb (Freitag) \u00fcber die Zahlen berichtet.<br \/>&nbsp;&nbsp; <br \/>Die Datenbank enth\u00e4lt die Informationen von rund 11.000 der etwa 13.000 Pflegeheime in Deutschland. Am tiefsten in die eigene Tasche greifen m\u00fcssen derzeit die Pflegebed\u00fcrftigen in Nordrhein-Westfalen. Dort liegt der Eigenanteil zum 1. Oktober bei 2.308 Euro. Es folgen das Saarland mit 2.178 Euro sowie Baden-W\u00fcrttemberg mit 2.116 Euro. \u00abDie gesetzliche Pflegeversicherung kann nur einen &#8216;Teilkasko&#8217;-Schutz bieten\u00bb, sagte der PKV-Verbandsdirektor Volker Leienbach. \u00abIm Ernstfall bleibt also eine Pflegel\u00fccke, die mehrere tausend Euro im Monat betragen kann.\u00bb<br \/>&nbsp;&nbsp; <br \/>Im Mittelfeld liegen unter anderem Berlin (1.856 Euro), Hessen (1.783 Euro) und Bremen (1.764 Euro). In Niedersachsen betr\u00e4gt der Eigenanteil 1.459 Euro. Am billigsten sind Heimpl\u00e4tze in Sachsen, wo<br \/>1.223 Euro f\u00e4llig werden. Am st\u00e4rksten stiegen die Eigenbeteiligungen binnen Jahresfrist in Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Hier kletterten die Betr\u00e4ge, die die Pflegebed\u00fcrftigen selbst aufbringen m\u00fcssen, um etwa zehn Prozent. Trotz der Steigerungsrate ist auch in Sachsen-Anhalt die Eigenbeteiligung mit aktuell 1.260 Euro noch immer deutlich niedriger als der Durchschnitt.<br \/>&nbsp;&nbsp; <br \/>F\u00fcr das Wachsen des Eigenanteils werden insbesondere steigende L\u00f6hne in der Pflegebranche verantwortlich gemacht. Rund 80 Prozent der Kosten machen laut PKV die Personalkosten aus. Je h\u00f6her der Pflegegrad eines Menschen ist, desto h\u00f6her ist der Zuschuss aus der Pflegeversicherung, so dass die Einnahmen der Pflegeeinrichtungen je nach ihrer Belegung unterschiedlich sind.<br \/>&nbsp;&nbsp; <br \/>Der Eigenanteil ergibt sich aus der Zuzahlung f\u00fcr die Pflege und aus den Kosten f\u00fcr Unterkunft und Verpflegung. Die Leistungen der sozialen Pflegeversicherung, die nur eine \u00abTeilkaskoversicherung\u00bb ist, sind dabei schon abgezogen.<\/p>\n<p><span style=\"font-style: italic\">epd<\/span><br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pflegebed\u00fcrftige m\u00fcssen f\u00fcr einen Heimplatz immer mehr aus der eigenen Tasche dazu zahlen. Innerhalb eines Jahres stieg die Eigenbeteiligung im Bundesdurchschnitt um fast 70 auf 1.813 Euro, wie aus der \u00abPflegedatenbank\u00bb des Verbandes der privaten Krankenversicherung (PKV) hervorgeht, die dem epd vorliegen. 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