{"id":11156,"date":"2018-12-11T08:42:00","date_gmt":"2018-12-11T07:42:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/extremwetter-verursacht-grosse-waldschaeden-in-niedersachsen\/"},"modified":"2018-12-11T08:42:00","modified_gmt":"2018-12-11T07:42:00","slug":"extremwetter-verursacht-grosse-waldschaeden-in-niedersachsen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/extremwetter-verursacht-grosse-waldschaeden-in-niedersachsen\/","title":{"rendered":"Extremwetter verursacht gro\u00dfe Waldsch\u00e4den in Niedersachsen"},"content":{"rendered":"<p>Hannover (epd). Das extreme Wetter hat in den nieders\u00e4chsischen W\u00e4ldern in diesem Jahr enorme Sch\u00e4den verursacht. Die Schadensmenge summiert sich auf mehr als drei Millionen Kubikmeter Holz, wie Agrarministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) am Dienstag in Hannover mitteilte. Bereits im Januar habe der Sturm \u00abFriederike\u00bb ein forstliches Ausnahmejahr eingel\u00e4utet und den Forstleuten und Waldbesitzern weit mehr als zwei Millionen Kubikmeter umgeworfene und gebrochene B\u00e4ume beschert.<\/p>\n<p>Aufgrund des trockenen Sommers h\u00e4tten die Waldb\u00e4ume dann bis in den Herbst hinein mit Trockenstress und Borkenk\u00e4fern zu k\u00e4mpfen gehabt, sagte Otte-Kinast mit Blick auf den aktuellen Waldzustandsbericht f\u00fcr 2018. \u00abUnd der Kampf h\u00e4lt an.\u00bb Der L\u00f6wenanteil der Windwurfsch\u00e4den habe S\u00fcdniedersachsen getroffen. Sie k\u00f6nne nur hoffen, dass sich derartige Wetterextreme nicht so schnell wiederholten, bilanzierte die Ministerin.<\/p>\n<p>Im hei\u00dfen Sommer verloren die B\u00e4ume dem Bericht zufolge \u00fcberdurchschnittlich viele Bl\u00e4tter und Nadeln. Dies k\u00f6nne die Lebenskraft der B\u00e4ume empfindlich schw\u00e4chen, hie\u00df es. Frisch gepflanzte Forstkulturen seien zum Teil vertrocknet. \u00abUnter Hitze und Wassermangel haben besonders die Fichten gelitten\u00bb, erl\u00e4uterte die Ministerin. \u00abDie geschw\u00e4chten B\u00e4ume produzieren kaum Harz und sind dann wehrlose Opfer der Borkenk\u00e4fer.\u00bb Im Herbst seien viele von K\u00e4fern besiedelte B\u00e4ume gef\u00e4llt worden, wodurch sich die Schadensmenge weiter erh\u00f6ht habe.<\/p>\n<p>Kiefern, die \u00fcberwiegend in der Heide wachsen, h\u00e4tten Hitze und Trockenheit allerdings gut weggesteckt und seien an die Klimaver\u00e4nderungen am besten angepasst. Sorgenkinder der Forstbetriebe seien dagegen die \u00e4lteren Eichen. Sie seien mit Verlusten von bis zu einem Drittel der Blattmasse in ihrer Vitalit\u00e4t stark beeintr\u00e4chtigt. Ihre frisch ausgetriebenen Bl\u00e4tter w\u00fcrden seit Jahren von Raupen verschiedener Schmetterlingsarten teilweise lebensbedrohlich kahlgefressen.<\/p>\n<p>Im Vordergrund stehe nun die Wiederaufforstung mit standortgerechten und klimaangepassten Mischbest\u00e4nden, sagte Otte-Kinast. Daf\u00fcr st\u00fcnden F\u00f6rdergelder von Bund und Land bereit.<br \/>\u00abWir lassen die Waldbesitzer nicht allein.\u00bb<\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover (epd). Das extreme Wetter hat in den nieders\u00e4chsischen W\u00e4ldern in diesem Jahr enorme Sch\u00e4den verursacht. Die Schadensmenge summiert sich auf mehr als drei Millionen Kubikmeter Holz, wie Agrarministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) am Dienstag in Hannover mitteilte. 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