{"id":11230,"date":"2018-12-25T12:10:00","date_gmt":"2018-12-25T11:10:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wir-menschen-sind-irdische-engel\/"},"modified":"2018-12-25T12:10:00","modified_gmt":"2018-12-25T11:10:00","slug":"wir-menschen-sind-irdische-engel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wir-menschen-sind-irdische-engel\/","title":{"rendered":"\u201eWir Menschen sind irdische Engel\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Ein herzliches \u201eGood evening. Nice to see you!\u201c, so wurde jede Besucherin und jeder Besucher am vierten Advent, 23. Dezember, beim Betreten der Ohmsteder Kirche begr\u00fc\u00dft. Der Andrang zum 28. englischsprachigen Gottesdiensts um 17 Uhr war enorm \u2013 nicht allen der 600 Besucherinnen und Besucher gelang es, einen Sitzplatz zu ergattern \u2013 einige mussten stehen. Der urspr\u00fcnglich aus den USA stammende Pastor im Ruhestand Dale Eckhart hielt die Predigt.<\/p>\n<p>\u201eI encourage you to sing loudly and clearly!\u201c (Ich ermutige Sie, laut und deutlich zu singen), wandte sich Margaret Hollwege \u2013 gemeinsam mit Eckhart die Initiatorin des englischsprachigen Gottesdienstes \u2013 an die Besuchenden. Erheiterung im Gotteshaus. Ob das nun an der Aufforderung lag oder nicht, bleibt dahingestellt, aber sie fruchtete. Bei allen acht Carols (Liedern) \u2013 unter anderem \u201eOh, come, all ye faithful\u201c, \u201eO little town of Bethlehem\u201c und \u201eSilent night, holy night\u201c \u2013 sangen fast alle Besuchenden aus voller Kehle mit \u2013 sowohl die ganz jungen als auch die \u00e4lteren. \u201eDie Menschen singen hier immer sehr gut\u201c, sagte Eckhart sp\u00e4ter, wobei er das \u201esehr\u201c bewusst in die L\u00e4nge zog und damit besonders betonte. <\/p>\n<p>Eckhart h\u00e4lt den Gottesdienst auf Englisch nur einmal im Jahr, immer am dritten oder vierten Advent. \u201e90 Prozent der Besucherinnen und Besucher sind Deutsche\u201c, informierte er. \u201eDas sind Menschen, die sich f\u00fcr die Sprache interessieren \u2013 zum Teil mit l\u00e4ngerer Auslandserfahrung, wie zum Beispiel ehemalige Austauschstudenten. Die restlichen zehn Prozent k\u00e4men meist aus England. <\/p>\n<p>Obwohl der Gottesdienst gut 80 Minuten dauerte, wurde es nie langweilig. Gesangeinlagen von Ben und Martins Hohls, Joanne Mei\u00dfner und Paula Hyson, verschiedene Redebeitr\u00e4ge und die in drei Abschnitten vorgelesene Weihnachtsgeschichte wechselten sich ab. In der Predigt hielt sich Eckhart mit politischen Themen zur\u00fcck, ging nur kurz auf den Tsunami in Indonesien ein. Stattdessen widmete er sich der Rolle der Hirten in der biblischen Weihnachtsgeschichte. \u201eDie Hirten sind irdische Engel\u201c, sagte er. Gleich drei Gr\u00fcnde spr\u00e4chen daf\u00fcr: \u201eErstens helfen die Hirten Gott, zweitens verbreiten sie die Botschaft von der Geburt Jesus als Retter und drittens loben und preisen sie Gott.\u201c Letzterer habe die Hirten bewusst ausgesucht, weil sie als Nomaden viel herumgekommen seien und so die Botschaft von Jesus Geburt verbreiten konnten. <\/p>\n<p>\u201eWen w\u00fcrde Gott statt der Hirten heute aussuchen?\u201c, fragte Eckhart und lieferte kurz darauf selbst die Antwort: \u201eDu und ich. Wir sind Gottes irdische Helfer. Wir sind die irdischen Engel.\u201c Gottes Liebe sei das Herz des Weihnachtsfestes.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter sagte Eckhart, er habe es ganz bewusst vermieden, \u00fcber den Brexit, \u00fcber Trump, \u00fcber Fl\u00fcchtlinge zu sprechen. Die Menschen seien dieser Themen \u00fcberdr\u00fcssig, weil schon so viel dar\u00fcber gesagt worden sei. \u201eIch kann es selber nicht mehr h\u00f6ren\u201c, erkl\u00e4rte er. Die Menschen k\u00e4men stattdessen in die Kirche, um etwas f\u00fcr sich pers\u00f6nlich mitzunehmen.<\/p>\n<p>\u201eAls M\u00e4dchen habe ich fr\u00fcher bereits im Kinderchor in dieser Kirche gesungen \u2013 das ist bestimmt 20 Jahre her. Mir hat der Gottesdienst sehr, sehr gut gefallen\u201c, sagte Besucherin Rachel Kohl aus Gro\u00dfenmeer im Landkreis Wesermarsch. Ihre Mutter Jenny Kohl, Engl\u00e4nderin, erg\u00e4nzte: \u201eZum 27. Mal sind wir jetzt hier \u2013 nur einen einzigen Gottesdienst haben wir verpasst.\u201c<\/p>\n<p>Besucherin Ulrike Bohl aus Oldenburg-Nadorst ist der Meinung: \u201eAlle Menschen haben begeistert mitgesungen \u2013 das ist schon anders als sonst. Man hat die gro\u00dfe Freude beim Singen gesp\u00fcrt.\u201c Sie sei das dritte Mal dabei. F\u00fcr Johannes Brenner aus Oldenburg-Bloherfelde war die Stimmung etwas Besonderes: \u201eEs ist anders, als wir es gewohnt sind \u2013 zum Beispiel dass die Weihnachtsgeschichte in drei Abschnitten verlesen wird.\u201c Seine Frau habe ihn mitgenommen. Auch ihm habe der Gottesdienst sehr gut gefallen.<\/p>\n<p><span style=\"font-style: italic\">Ein Beitrag von Klaus Eilers.<br \/><\/span><br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein herzliches \u201eGood evening. Nice to see you!\u201c, so wurde jede Besucherin und jeder Besucher am vierten Advent, 23. 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