{"id":11492,"date":"2019-01-19T19:51:00","date_gmt":"2019-01-19T18:51:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/fast-4-000-schueler-in-niedersachsen-streiken-gegen-klimapolitik-teilnehmer-der-kampagne-fridays-for-future-kuendigen-weitere-aktionen-an\/"},"modified":"2019-01-19T19:51:00","modified_gmt":"2019-01-19T18:51:00","slug":"fast-4-000-schueler-in-niedersachsen-streiken-gegen-klimapolitik-teilnehmer-der-kampagne-fridays-for-future-kuendigen-weitere-aktionen-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/fast-4-000-schueler-in-niedersachsen-streiken-gegen-klimapolitik-teilnehmer-der-kampagne-fridays-for-future-kuendigen-weitere-aktionen-an\/","title":{"rendered":"Fast 4.000 Sch\u00fcler in Niedersachsen streiken gegen Klimapolitik &#8211; Teilnehmer der Kampagne \u00abFridays for Future\u00bb k\u00fcndigen weitere Aktionen an"},"content":{"rendered":"<p>Mit lautstarkem Protest sind in Bremen und an vielen Orten Niedersachsens Jugendliche am Freitag auf die Stra\u00dfe gegangen. Das Kultusministerium wies darauf hin, dass Streiks w\u00e4hrend der Unterrichtszeit nicht ohne weiteres erlaubt seien.<\/p>\n<p>Hannover\/Bremen (epd). Mit Schulstreiks haben am Freitag fast 4.000 Sch\u00fcler, Auszubildende und Studenten in Niedersachsen und Bremen f\u00fcr einen besseren Klimaschutz und gegen die Klimapolitik der Bundesregierung protestiert. Allein in Hannover z\u00e4hlte die Polizei bei der bundesweiten Protestaktion \u00abFridays for Future\u00bb rund 2.300 Teilnehmende. Auch in sechs weiteren nieders\u00e4chsischen St\u00e4dten sowie in Bremen gingen Jugendliche auf die Stra\u00dfe.&nbsp;&nbsp; <\/p>\n<p>Das nieders\u00e4chsische Kultusministerium wies unterdessen in Hannover darauf hin, dass ein solcher Protest im Grundsatz nach dem Ende des Schulunterrichts stattfinden m\u00fcsse. Auch der Schulleitungsverband Niedersachsen pl\u00e4dierte daf\u00fcr, die Proteste in die unterrichtsfreie Zeit zu legen.&nbsp;&nbsp; <\/p>\n<p>\u00abWir begr\u00fc\u00dfen das Engagement der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler f\u00fcr den Klimaschutz sehr\u00bb, sagte eine Sprecherin von Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD). Dennoch l\u00e4gen die Voraussetzungen f\u00fcr eine Beurlaubung vom Unterricht nicht vor. Zwar k\u00f6nne dem Grundrecht auf Meinungsfreiheit ein Vorrang vor dem staatlichen Bildungsauftrag einger\u00e4umt werden. In diesem Fall m\u00fcsse dies aber die jeweilige Schulleitung zuvor erlauben.<\/p>\n<p>In Bremen und Hildesheim demonstrierten laut Polizei rund 400 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler. In G\u00f6ttingen und L\u00fcneburg protestierten jeweils mehr als 200 Jugendliche vor den Rath\u00e4usern. In Stade waren es nach Veranstalterangaben rund 250.<\/p>\n<p>In Hannover zogen die streikenden Jugendlichen mit lautstarkem Protest von der City zum nieders\u00e4chsischen Landtag. Auf Transparenten forderten sie \u00abRettet unsere Zukunft!\u00bb und \u00abKohle stoppen, Klima sch\u00fctzen!\u00bb. Sie riefen: \u00abWir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut.\u00bb Redner warben f\u00fcr den Klimaschutz. Sie k\u00fcndigten an, jeden Freitag weitere Streiks zu organisieren, bis die Politik handle.<\/p>\n<p>\u00abWir fordern den kompletten Ausstieg aus der Kohle und einen Wechsel zu erneuerbaren Energien\u00bb, sagte Lou T\u00f6llner (17) von den Organisatoren. \u00abDas Thema darf kein Randthema bleiben.\u00bb Die internationale Bewegung \u00abFridays for Future\u00bb setze sich f\u00fcr die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens ein.<\/p>\n<p>Der Vorsitzende des Schulleitungsverbandes Niedersachsen, Frank St\u00f6ber, sagte dem epd, er bewundere die Sch\u00fcler daf\u00fcr, dass sie f\u00fcr ihre Zukunft demonstrieren gingen. \u00abIch finde es gro\u00dfartig, dass sie ihre B\u00fcrgerpflicht wahrnehmen und gegen ein Ph\u00e4nomen protestieren, das von der Politik kleingeredet wird.\u00bb Allerdings sei es nicht besonders geschickt, dies w\u00e4hrend der Unterrichtszeit zu tun. \u00abWeil das immer zu Konflikten f\u00fchrt.\u00bb<\/p>\n<p>Wenn Sch\u00fcler dem Unterricht zeitweise fernblieben, handele es sich um Fehlstunden, die auch als solche gez\u00e4hlt werden m\u00fcssten, erl\u00e4uterte St\u00f6ber. \u00abWenn Eltern das Fehlen aber entschuldigen, sind das entschuldigte Fehlstunden wie auch bei einem Arzttermin.\u00bb Die Lehrer sollten die Sch\u00fcler dann auffordern, den vers\u00e4umten Stoff nachzuarbeiten, sagte St\u00f6ber, der die Aurelia-Wald-Gesamtschule Uetze bei Hannover leitet.<\/p>\n<p>In Oldenburg zogen bei der Protestaktion nach Polizeiangaben etwa 50 Sch\u00fcler mit Transparenten durch die Innenstadt. Auch in Braunschweig und Osnabr\u00fcck sowie weiteren mehr als 40 St\u00e4dten bundesweit waren Schulstreiks geplant. Bereits im Dezember waren Hunderte Sch\u00fcler in ganz Deutschland f\u00fcr den Klimaschutz auf die Stra\u00dfe gegangen.<\/p>\n<p>Vorbild f\u00fcr die Streikenden ist die 15-j\u00e4hrige Schwedin Greta Thunberg, die mit einem mehrw\u00f6chigem Schulstreik internationale Aufmerksamkeit erlangte. In Australien und den USA seien ihr bereits Tausende junge Menschen gefolgt, erl\u00e4uterte T\u00f6llner.<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit lautstarkem Protest sind in Bremen und an vielen Orten Niedersachsens Jugendliche am Freitag auf die Stra\u00dfe gegangen. Das Kultusministerium wies darauf hin, dass Streiks w\u00e4hrend der Unterrichtszeit nicht ohne weiteres erlaubt seien. Hannover\/Bremen (epd). Mit Schulstreiks haben am Freitag fast 4.000 Sch\u00fcler, Auszubildende und Studenten in Niedersachsen und Bremen f\u00fcr einen besseren Klimaschutz und gegen die Klimapolitik der Bundesregierung protestiert. Allein in Hannover z\u00e4hlte die Polizei bei der bundesweiten Protestaktion \u00abFridays for Future\u00bb rund 2.300 Teilnehmende. Auch in sechs weiteren nieders\u00e4chsischen St\u00e4dten sowie in Bremen gingen Jugendliche auf die Stra\u00dfe.&nbsp;&nbsp; Das nieders\u00e4chsische Kultusministerium wies unterdessen in Hannover darauf hin,&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"false","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[43],"tags":[44],"class_list":["post-11492","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kirche-oldenburg","tag-kirche-oldenburg"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11492","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11492"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11492\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11492"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11492"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11492"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}