{"id":11520,"date":"2019-01-25T13:20:00","date_gmt":"2019-01-25T12:20:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/back-to-the-fatherland\/"},"modified":"2019-01-25T13:20:00","modified_gmt":"2019-01-25T12:20:00","slug":"back-to-the-fatherland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/back-to-the-fatherland\/","title":{"rendered":"\u201eBack to the Fatherland\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Der Film \u201eBack to the Fatherland\u201c (\u00d6sterreich, Italien, Deutschland, USA 2017) ist eine (Zeit-)Reise zwischen drei Generationen an drei Orte: Israel, Deutschland und \u00d6sterreich. Die beiden Regisseurinnen, Kat Rohrer und Gil Levanon portr\u00e4tieren die zwiesp\u00e4ltigen Reaktionen im Umfeld der Enkel von Holocaust-\u00dcberlebenden, die nach \u00d6sterreich und Deutschland auswandern. Ihr Film macht deutlich, in welch unterschiedlichen Formen der Holocaust heute noch pr\u00e4sent ist. <br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br \/>Und wirft Fragen auf: Wie gehen Holocaust-\u00dcberlebende damit um, wenn ihre Enkel nach Deutschland oder \u00d6sterreich auswandern? Und gleichzeitig: Wie gehen die Enkel mit dem Erbe ihrer Gro\u00dfeltern um? <br \/>&nbsp;&nbsp; <br \/>Die mit solchen Fragen einhergehenden Konflikte spiegeln sich auch in der Geschichte der beiden Regisseurinnen wider. Gil Levanon ist Israeli. Ihr Gro\u00dfvater Jochanan Tenzer, der 1937 aus Deutschland nach Pal\u00e4stina floh, kehrte nie mehr nach Deutschland zur\u00fcck. Regisseurin Kat Rohrer stammt aus \u00d6sterreich. Auf dem Dachboden ihres Elternhauses steht eine gro\u00dfe Holzkiste mit der Naziuniform ihres Gro\u00dfvaters. <br \/>&nbsp;&nbsp; <br \/>Die scheinbar so ferne Vergangenheit wird im Film ausgesprochen lebendig. Denn da ist auch noch der Stand-by-Modus, in dem j\u00fcdische Einwanderer hier &#8211; angesichts des Erstarkens der Rechten leben. \u201eDie Dokumentation, ein vielstimmiges Mosaik, das zwischen drei Sprachen hin und her m\u00e4andert, ist eine vers\u00f6hnliche Ermahnung\u201c (epd), dass Willkommenskultur und die Erinnerungskultur unabdingbar zusammengeh\u00f6ren.<br \/>&nbsp;&nbsp; <br \/>Wie jedes Jahr l\u00e4dt die Akademie der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg ein, in Kooperation mit der Gesellschaft f\u00fcr Christlich-J\u00fcdische Zusammenarbeit und dem Cine k Oldenburg. An der Filmvorf\u00fchrung nehmen als G\u00e4ste die Regisseurin und Produzentin Kat Rohrer und der Protagonist Dan Peled teil. Der Film wird im Cine k, Bahnhofstr. 11, Oldenburg, gezeigt.<br \/>Cine k, Bahnhofstr. 11, Oldenburg<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">Sonntag, 27. Januar, 17 Uhr <br \/>Cine k &#8211; das Kino in der Kulturetage<br \/>Eintritt: 8 Euro \/ 6,50 Euro erm\u00e4\u00dfigt<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-style: italic\">Akademie der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg<\/span><br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Film \u201eBack to the Fatherland\u201c (\u00d6sterreich, Italien, Deutschland, USA 2017) ist eine (Zeit-)Reise zwischen drei Generationen an drei Orte: Israel, Deutschland und \u00d6sterreich. Die beiden Regisseurinnen, Kat Rohrer und Gil Levanon portr\u00e4tieren die zwiesp\u00e4ltigen Reaktionen im Umfeld der Enkel von Holocaust-\u00dcberlebenden, die nach \u00d6sterreich und Deutschland auswandern. Ihr Film macht deutlich, in welch unterschiedlichen Formen der Holocaust heute noch pr\u00e4sent ist. &nbsp;&nbsp;&nbsp; Und wirft Fragen auf: Wie gehen Holocaust-\u00dcberlebende damit um, wenn ihre Enkel nach Deutschland oder \u00d6sterreich auswandern? 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