{"id":11778,"date":"2019-03-12T09:41:00","date_gmt":"2019-03-12T08:41:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/thuemler-eroeffnet-arp-schnitger-jubilaeumsjahr\/"},"modified":"2019-03-12T09:41:00","modified_gmt":"2019-03-12T08:41:00","slug":"thuemler-eroeffnet-arp-schnitger-jubilaeumsjahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/thuemler-eroeffnet-arp-schnitger-jubilaeumsjahr\/","title":{"rendered":"Th\u00fcmler er\u00f6ffnet Arp-Schnitger-Jubil\u00e4umsjahr"},"content":{"rendered":"<p>Ganderkesee\/Kr. Oldenburg (epd). Niedersachsens Kulturminister Bj\u00f6rn Th\u00fcmler (CDU) hat am Dienstagabend in Ganderkesee bei Oldenburg die Jubil\u00e4umskampagne \u00abHoch empor &#8211; Orgeln in Niedersachsen\u00bb er\u00f6ffnet.<br \/>Anlass ist das 300. Todesjahr des Orgelbauers Arp Schnitger (1648-1719). Der in Schmalenfleth, heute ein Stadtteil von Brake in der nieders\u00e4chsischen Wesermarsch, geborene Meister seines Fachs gelte als einer der weltweit bedeutendsten Orgelbauer, sagte der Minister zu Beginn eines Konzerts in der evangelischen St. Cyprian und Cornelius-Kirche.<\/p>\n<p>Schnitger sei in den letzten Wochen des Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieges als j\u00fcngster Sohn eines Tischlers geboren worden, sagte Th\u00fcmler. Damit sei er in einer Zeit des wirtschaftlichen, kulturellen und geistigen Wiederaufbaus aufgewachsen. In dieser Zeit des Barocks h\u00e4tten die modernen Staats- und Gesellschaftstheorien ihren Ursprung genommen. Schnitger und die Klangkunst seiner Orgeln h\u00e4tten zudem den technischen Boden f\u00fcr die musikalischen Werke von Johann Sebastian Bach (1685-1750) oder Georg Friedrich H\u00e4ndel (1685-1759) gelegt.<\/p>\n<p>Seine Instrumente habe Schnitger zwar vor allem in den Nordwesten Deutschlands geliefert, aber auch in die Niederlande und nach Portugal. Eine Orgel befinde sich sogar in S\u00fcdamerika, sagte Th\u00fcmler. Allein in Niedersachsen tr\u00fcgen noch 20 \u00abK\u00f6niginnen der Instrumente\u00bb die Handschrift Schnitgers.<\/p>\n<p>Das Land Niedersachsen wolle im Jubil\u00e4umsjahr die Bekanntheit des Orgelbauers mit Konzerten und Projekten steigern, unterstrich Th\u00fcmler. Mit der Kampagne \u00abHoch empor\u00bb solle ein breites Publikum f\u00fcr die Orgelkultur begeistert werden. Dazu seien \u00fcberraschende Projekte an ungew\u00f6hnlichen Orten geplant. Das Kulturministerium stelle daf\u00fcr insgesamt 400.000 Euro zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Orgeln sind Th\u00fcmler zufolge \u00abein wichtiger Bestandteil unseres kulturellen Erbes\u00bb. In Niedersachsen st\u00fcnden Orgeln aus sechs Jahrhunderten. Es sei Deutschland zu verdanken, dass seit 2017 der Orgelbau und das Orgelspiel auf der UNESCO-Liste des immateriellen Weltkulturerbes verzeichnet sind.<\/p>\n<p>Der Sprecher der Arbeitsgemeinschaften der Landschaften und Landschaftsverb\u00e4nde in Niedersachsen, Hans-Eckhard Dannenberg aus Stade, dankte den Kirchen und Kirchengemeinden f\u00fcr die Bewahrung der Orgelkultur im Land. Allein in Niedersachsen gebe es rund 300 Orgeln mit Denkmalcharakter, wie etwa im ostfriesischen Rysum, wo eine der \u00e4ltesten Orgeln Nordeuropas stehe.<\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ganderkesee\/Kr. Oldenburg (epd). 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