{"id":11978,"date":"2019-04-15T10:41:00","date_gmt":"2019-04-15T08:41:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/rettungswesten-an-kirchtuermen-leuchten-fuer-fluechtlinge\/"},"modified":"2019-04-15T10:41:00","modified_gmt":"2019-04-15T08:41:00","slug":"rettungswesten-an-kirchtuermen-leuchten-fuer-fluechtlinge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/rettungswesten-an-kirchtuermen-leuchten-fuer-fluechtlinge\/","title":{"rendered":"Rettungswesten an Kircht\u00fcrmen leuchten f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge"},"content":{"rendered":"<p>Hannover (epd). Mit orangefarbenen Rettungswesten an ihren Kircht\u00fcrmen machen evangelische Kirchen in Hannover auf das Schicksal von Fl\u00fcchtlingen im Mittelmeer aufmerksam. In den kommenden Wochen werden sich insgesamt 16 Kirchen an der Aktion beteiligen, sagte Pastor Axel Kawalla von der hannoverschen Landeskirche am Montag dem Evangelischen Pressedienst (epd). Am Sonntag wurden die ersten Westen an den T\u00fcrmen aufgeh\u00e4ngt. Damit unterst\u00fctzten die beteiligten Kirchen die Arbeit des internationalen Aktionsb\u00fcndnisses \u00abSeebr\u00fccke\u00bb, das sich f\u00fcr sichere Fluchtwege nach Europa und eine Entkriminalisierung der Seenotrettung einsetzt.<\/p>\n<p>\u00abUnsere Solidarit\u00e4t gilt allen Menschen auf der Flucht und in Seenot\u00bb, sagte Kawalla. \u00abDenen, die ertrunken sind oder um sie trauern, und allen, die helfen.\u00bb Die vom Turm leuchtenden Westen sollten diese Botschaft vermitteln. Mitinitiatorin Marina R\u00f6thlinger vom B\u00fcndnis \u00abSeebr\u00fccke\u00bb in Hannover sagte, die Aktion sollte Menschen dazu bewegen, sich n\u00e4her \u00fcber die Anl\u00e4sse der Flucht zu informieren und die Hintergr\u00fcnde zu verstehen. \u00abVor allem aber sollten sie ihre Herzen daf\u00fcr \u00f6ffnen, dass am anderen Ende des Mittelmeers Menschen in gro\u00dfer Not sind.\u00bb Allein in diesem Jahr sind nach Angaben der \u00abSeebr\u00fccke\u00bb mindestens 350 Menschen im Mittelmeer ertrunken.<\/p>\n<p>An der Aktion unter dem Motto der Jahreslosung \u00abSuche den Frieden und jage ihm nach\u00bb beteiligen sich den Angaben zufolge unter anderem Kirchengemeinden in den Stadtteilen Linden, Limmer, Ricklingen und Hainholz sowie in der Nordstadt, der S\u00fcdstadt und der List. In der Melanchthonkirche im Stadtteil Bult habe es zur Er\u00f6ffnung der Friedensaktion einen Abend-Gottesdienst zum Thema Flucht gegeben, berichtete Kawalla. Vorbild ist eine \u00e4hnliche Aktion im sachsen-anhaltinischen Dessau.<\/p>\n<p>Die im Juli 2018 gegr\u00fcndete Initiative \u00abSeebr\u00fccke\u00bb wird inzwischen von vielen zivilgesellschaftlichen Organisationen in Deutschland getragen. Auf ihre Initiative hin haben sich in Deutschland mittlerweile fast 50 St\u00e4dte und Gemeinden zum \u00absicheren Hafen\u00bb erkl\u00e4rt, darunter Bremen, Braunschweig, Hildesheim, Osnabr\u00fcck, Oldenburg und Hannover. Sie wenden sich damit gegen eine europ\u00e4ische Abschottungspolitik gegen\u00fcber Fl\u00fcchtlingen. Sie erkl\u00e4ren sich zudem bereit, aus Seenot gerettete Menschen zus\u00e4tzlich zur Verteilungsquote unterzubringen.<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover (epd). Mit orangefarbenen Rettungswesten an ihren Kircht\u00fcrmen machen evangelische Kirchen in Hannover auf das Schicksal von Fl\u00fcchtlingen im Mittelmeer aufmerksam. 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