{"id":12169,"date":"2019-05-20T11:28:00","date_gmt":"2019-05-20T09:28:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/kreissynode-zeigt-weitblick-bei-zukuenftiger-pfarrstellenverteilung\/"},"modified":"2019-05-20T11:28:00","modified_gmt":"2019-05-20T09:28:00","slug":"kreissynode-zeigt-weitblick-bei-zukuenftiger-pfarrstellenverteilung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/kreissynode-zeigt-weitblick-bei-zukuenftiger-pfarrstellenverteilung\/","title":{"rendered":"Kreissynode zeigt Weitblick bei zuk\u00fcnftiger Pfarrstellenverteilung"},"content":{"rendered":"<p>\u201eJetzt sind wir weiter als alle anderen Kirchenkreise. Das haben Sie wirklich gut gemacht.\u201c So brachte Dr. Detlev Lauh\u00f6fer, Vorsitzender der Kreissynode Delmenhorst\/Oldenburg Land, den gefassten Beschluss \u00fcber die zuk\u00fcnftige Pfarrstellenverteilung auf den Punkt. Bis zum Jahr 2030 soll die notwendige Pfarrstellenverteilung aufgrund der zu erwartenden Abnahme der Gemeindegliederzahlen, Finanzen sowie dem Mangel an zu erwartendem Pfarrernachwuchs&nbsp; umgesetzt sein. Vorausging eine lebhafte und sachliche Diskussion dar\u00fcber, wie die dann insgesamt von 33 auf 28,5 reduzierten Pfarrstellen auf die Gemeinden und Aufgaben im Kirchenkreis verteilt werden sollen.<br \/>&nbsp; <br \/>Ein Antrag von Pastor Martin B\u00f6hmen aus Wardenburg, der alle Stellen bei den Gemeinden belassen wollte, fand keine Mehrheit. \u00c4hnlich wie es der Kreiskirchenrat vorgeschlagen hatte, doch ohne pfarramtliche Aufgaben auf Kirchenkreisebene festzulegen, beinhaltete der Antrag von Pastor Dietrich Jaedicke aus Gro\u00dfenkneten zwei Funktionspfarrstellen, \u00fcber deren Verwendung der Kreiskirchenrat flexibel entscheiden kann. Dieser Antrag fand, auch beim Kreiskirchenrat, eine breite Mehrheit der Synodalen. So ist es m\u00f6glich, wenn beispielsweise im Jahr 2023 acht Pfarrstellen durch Ruhestand vakant und nicht gleich wieder besetzbar sind, diese auch durch Springerkr\u00e4fte zu versorgen. Bei diesem Beschluss mit Weitblick zeigte sich, wie sinnvoll es war, die Pfarrstellenverteilung in die Verantwortung der Kirchenkreises zu geben, wodurch die einzelnen Gemeinden daran beteiligt sind.<br \/>&nbsp;&nbsp; <br \/>In seinem Bericht konzentrierte sich Kreispfarrer Bertram Althausen auf vier Themen: Die Trauung f\u00fcr alle ist jetzt auch kirchlich m\u00f6glich. Gleichgeschlechtliche Paare k\u00f6nnen sich jetzt innerhalb der oldenburgischen Kirche nach einem Beschluss der Gesamtsynode kirchlich trauen lassen. Und die ersten haben das bereits getan.<br \/>\u201eWir wollen sexualisierter Gewalt vorbeugen und sie verhindern.\u201c Die oldenburgische Kirche will eine Null-Toleranz-Politik bei sexualisierter Gewalt umsetzen. \u201eWir mussten feststellen, dass in der Vergangenheit auch in unserer Kirche Formen von sexualisierter Gewalt vorkamen\u201c, so Althausen. <\/p>\n<p>In den Bereichen der evangelischen Kinderg\u00e4rten, der evangelischen Jugendarbeit und der Kirchenmusik gebe es bereits Konzepte und Schulungen zur Sensibilisierung und Pr\u00e4vention mit Blick auf das Kindeswohl. Das solle jetzt ausgebaut und erg\u00e4nzt werden f\u00fcr weitere Bereiche in der Gemeindearbeit und im pfarramtlichen Dienst.<br \/>\u201eDie Kirchenmusik in unserem Kirchenkreis ist sehr kreativ, vielf\u00e4ltig und hat wirklich Strahlkraft\u201c, zeigte sich der Kreispfarrer \u00fcberzeugt. Besonderes Augenmerk legte er auf die hochklassigen Orgelkonzerte im Arp Schnitger-Gedenkjahr. Und er betonte die Vielfalt der Kirchenmusik in Form von Mitsing-Konzerten, Kantaten, Abendlieder-Singen, Kinderchor-Auftritte bei der Konfirmation und Gospels im Gottesdienst, Jazzgesang-Events \u2013 \u201eund alles zum Lobe Gottes bei uns im Kirchenkreis.\u201c<\/p>\n<p>Weiter unterstrich Kreispfarrer Althausen den Wert der Altenseelsorge und dankte den in diesem Bereich T\u00e4tigen. Acht gro\u00dfe Pflegeheime werden von zwei Altenheimseelsorgern mit jeweils einer halben Stelle betreut und 25 Einrichtungen von Gemeindepastoren mitversorgt.<br \/>&nbsp;&nbsp; <br \/>Au\u00dferdem w\u00e4hlte die Kreissynode ein Visitationsteam aus ehrenamtlichen Synodalen und Pastorinnen und Pastoren. Im Kirchenkreis sollen k\u00fcnftige Ziele in den Blick genommen werden. Dazu wurde eine AG ins Leben gerufen, die \u00fcber Ziele&nbsp; und vorrangige Handlungsfelder ber\u00e4t. Die Mitglieder sollen aus allen sogenannten Entwicklungsr\u00e4umen kommen. Dahinter steht die Zusammenarbeit mehrerer nebeneinanderliegender Kirchengemeinden, die z. B. im Fall von Vakanzen und auch bei Projekten kooperieren. Diese Entwicklungsr\u00e4ume wurden bereits vorher von den jeweiligen Kirchengemeinden vereinbart und einstimmig von der Kreissynode best\u00e4tigt.<br \/>&nbsp;&nbsp; <br \/>Zu Gast war Sabine Bl\u00fctchen, Pr\u00e4sidentin der Synode der oldenburgischen Kirche. Sie sprach \u00fcber die Arbeit der Synode und ihre Strukturen und warb bei den Kreissynodalen f\u00fcr Kandidaturen. Die Wahlen zur oldenburgischen Synode, die sich im Januar 2020 neu konstituiert, werden auf der Kreissynode im Herbst stattfinden.<br \/>&nbsp; <br \/>Der Kirchenkreis Delmenhorst\/Oldenburg Land hat derzeit rund 87.000 Gemeindeglieder. F\u00fcr das Jahr 2030 wird mit einer Abnahme der Gemeindegliederzahl auf etwa 71.000 Personen gerechnet.<br \/>&nbsp; <br \/><span style=\"font-style: italic\">Ein Bericht von Pfarrer Udo Dreyer.<\/span><br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eJetzt sind wir weiter als alle anderen Kirchenkreise. Das haben Sie wirklich gut gemacht.\u201c So brachte Dr. Detlev Lauh\u00f6fer, Vorsitzender der Kreissynode Delmenhorst\/Oldenburg Land, den gefassten Beschluss \u00fcber die zuk\u00fcnftige Pfarrstellenverteilung auf den Punkt. Bis zum Jahr 2030 soll die notwendige Pfarrstellenverteilung aufgrund der zu erwartenden Abnahme der Gemeindegliederzahlen, Finanzen sowie dem Mangel an zu erwartendem Pfarrernachwuchs&nbsp; umgesetzt sein. 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