{"id":12171,"date":"2019-05-21T15:30:00","date_gmt":"2019-05-21T13:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/spannende-beratungen-erwartet\/"},"modified":"2019-05-21T15:30:00","modified_gmt":"2019-05-21T13:30:00","slug":"spannende-beratungen-erwartet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/spannende-beratungen-erwartet\/","title":{"rendered":"Spannende Beratungen erwartet"},"content":{"rendered":"<p>\u201eMit Spannung\u201c blicke sie auf die 11. Tagung der 48. Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg, sagte Synodenpr\u00e4sidentin Sabine Bl\u00fctchen am Dienstag auf der Pressekonferenz im Vorfeld der Synode. Das Kirchenparlament wird von Donnerstag, 23. Mai, bis Samstag, 25. Mai, in Rastede zusammentreten. \u201eDie Vielfalt der Tagesordnung spiegele zudem die Vielfalt der kirchlichen Arbeit wider\u201c, so Bl\u00fctchen.<\/p>\n<p>Nach einem Gottesdienst im Evangelischen Bildungshaus Rastede beginnen die Verhandlungen der Synode am Donnerstagvormittag mit einem Bericht aus dem Gemeinsamen Kirchenausschuss und einem Austausch \u00fcber die Berichte aus den Dezernaten des Oberkirchenrates, die alle zwei Jahre der Synode zur Aussprache vorgelegt werden. Am Donnerstagnachmittag steht das Jahresthema \u201e\u00dcber den Jordan gehen \u2013 Erkundungsg\u00e4nge ins Land der Verhei\u00dfung\u201c im Mittelpunkt. Den Hauptvortrag zum Jahresthema h\u00e4lt Dr. Steffen Schramm, Leiter der theologischen Fort- und Weiterbildung am Institut f\u00fcr kirchliche Fortbildung der Evangelischen Kirche der Pfalz.<\/p>\n<p>\u201eEs sei es wichtig, die Frage, wie wir in die Zukunft gehen wollen, nicht unter finanziellen, sondern unter theologischen Gesichtspunkten zu beraten\u201c, hob Bischof Thomas Adomeit hervor. Das Kirchenparlament hatte im vergangenen Jahr ein Einsparvolumen von 131 Millionen Euro bis zum Jahr 2030 beschlossen, um somit langfristig einen ausgeglichen Haushalt erreichen zu k\u00f6nnen. Nun gehe es inhaltlich um die Frage \u201ewo wir uns von Dingen verabschieden m\u00fcssen, und wo wollen wir hin, um lebendige Kirche zu bleiben.\u201c Der Titel des Thementages m\u00f6ge vielleicht provokant und zweideutig klingen, aber dahinter stehe die biblische Geschichte, dass jenseits des Jordans das gelobte Land liege. Es weise in die Zukunft, im Vertrauen auf Gott weiterzugehen. Dazu sollen am Donnerstagnachmittag in Kleingruppen biblische Gemeindebilder betrachtet werden, um daraus Anregungen f\u00fcr oldenburgische Kirchengemeinden zu finden. Ein gemeinsames Tischabendmahl als \u201eGemeinde auf Zeit\u201c werde den Thementag abrunden.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Freitag stehen die Weiterarbeit zum Rahmenpfarrstellenplan, der T\u00e4tigkeitsbericht der Gemeinsamen Kirchenverwaltung inklusive der Umsetzung der Ma\u00dfnahmen zur Haushaltskonsolidierung, der Abschlussbericht aus der Arbeitsgruppe Kirchenb\u00fcro, der Abschlussbericht aus der Arbeitsgruppe Kindergartenarbeit und der Abschlussbericht aus der Arbeitsgruppe Jugendarbeit auf der Tagesordnung der Synodentagung. Dar\u00fcber hinaus wird das Kirchenparlament verschiedene Kirchengesetze und \u00c4nderungen in Kirchengesetzen beraten.<\/p>\n<p>Am Sonnabend wird die Synode im Gemeindehaus der Kirchengemeinde Rastede zusammenkommen, um \u00fcber ein Gutachten zu den Tagungsh\u00e4usern Blockhaus Ahlhorn und Ev. Bildungshaus Rastede zu beraten. Vor dem Hintergrund des von der Synode geforderten Haushaltskonsolidierungsprozesses war der Oberkirchenrat beauftragt worden, zu pr\u00fcfen, wie ab dem Jahr 2025 bei beiden evangelischen Tagungsh\u00e4usern ein Einsparziel von 300.000 EUR pro Jahr erreicht werde k\u00f6nne. <\/p>\n<p>Um eine Beratungs- und Entscheidungsgrundlage zu erhalten, war eine externe Wirtschaftspr\u00fcfungsgesellschaft aus Bremen mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragt worden. Es sollte Aussagen hinsichtlich der derzeitigen wirtschaftlichen Verh\u00e4ltnisse der jeweiligen Einrichtung treffen, eine mittel- bis langfristige wirtschaftliche Prognose formulieren sowie den gegenw\u00e4rtigen und perspektivischen Finanzaufwand der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg benennen. Abschlie\u00dfend wurde um ein Fazit aus der Sicht der Pr\u00fcfer gebeten, aus dem sich eine Richtung f\u00fcr eine m\u00f6gliche Entscheidung der Synode ableiten lie\u00dfe. Das Gutachten hatte daraufhin empfohlen, f\u00fcr das Blockhaus Ahlhorn eine neue Tr\u00e4gerschaft zu suchen und das Bildungshaus Rastede fortzuf\u00fchren. <\/p>\n<p>\u201eEine Entscheidung wird uns sehr schwer fallen\u201c, sagte Synodenpr\u00e4sidentin Sabine Bl\u00fctchen. In beiden H\u00e4usern werde \u201eexzellente und hochqualifizierte Arbeit\u201c geleistet, dennoch sei es \u201eunrealistisch\u201c, auf die Dauer beide H\u00e4user weiterf\u00fchren zu k\u00f6nnen. Eine Zusammenf\u00fchrung der Arbeitsbereiche in einem Haus sei nicht m\u00f6glich, da einerseits der Zuschuss des Landes Niedersachsens f\u00fcr die Erwachsenenbildung an den Standort Rastede gebunden sei und die Zielgruppen von beiden H\u00e4usern zu unterschiedlich und \u201ezu kontr\u00e4r\u201c seien. Bei der Entscheidungsfindung im Kirchenparlament m\u00fcsse alles vermeiden werden, damit nicht ein Tagungshaus gegen das andere ausgespielt werde, warnte Bischof Adomeit. Die Erwachsenenbildung und die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen m\u00fcssen \u201eals Wert gesch\u00e4tzt\u201c werden und \u201estehen bleiben\u201c. Darauf sei bei der Moderation und Pr\u00e4sentation zu achten, w\u00fcnschte sich Adomeit.<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eMit Spannung\u201c blicke sie auf die 11. Tagung der 48. 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