{"id":12211,"date":"2019-05-28T12:00:00","date_gmt":"2019-05-28T10:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/oberkirchenrat-erhaelt-zertifikat-zukunft-einkaufen-wir-beschaffen-oekofair\/"},"modified":"2019-05-28T12:00:00","modified_gmt":"2019-05-28T10:00:00","slug":"oberkirchenrat-erhaelt-zertifikat-zukunft-einkaufen-wir-beschaffen-oekofair","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/oberkirchenrat-erhaelt-zertifikat-zukunft-einkaufen-wir-beschaffen-oekofair\/","title":{"rendered":"Oberkirchenrat erh\u00e4lt Zertifikat \u201eZukunft einkaufen \u2013 wir beschaffen \u00f6kofair\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Der Oberkirchenrat und die Gemeinsame Kirchenverwaltung der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg sind mit dem Zertifikat \u201eZukunft einkaufen \u2013 wir beschaffen \u00f6kofair\u201c ausgezeichnet worden. Das Zertifikat anerkennt die Umstellung auf umwelt- und sozialvertr\u00e4gliche Produkte in den Bereichen Bewirtung und Reinigung.<\/p>\n<p>F\u00fcr das gro\u00dfe Engagement zur Bewahrung der Sch\u00f6pfung und globale Gerechtigkeit des Oberkirchenrates und der Gemeinsamen Kirchenverwaltung hat am Dienstag, 28. Mai, Martina Faseler vom Institut f\u00fcr Kirche und Gesellschaft in der Evangelischen Kirche von Westfalen das Zertifikat \u201eZukunft einkaufen \u2013 wir beschaffen \u00f6kofair\u201c \u00fcbergeben. Mit dem Zertifikat werden Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen ausgezeichnet, die ihr Einkaufsverhalten systematisch \u00fcberdenken und nach umwelt- und sozialvertr\u00e4glichen Standards umgestalten. Durch die Umstellung des Einkaufsverhaltens soll ein aktiver Beitrag zur Bewahrung der Sch\u00f6pfung und globaler Gerechtigkeit geleistet werden.<\/p>\n<p>Bischof Thomas Adomeit freut sich \u00fcber die Zertifizierung. Vielen Menschen sei nicht bewusst, dass Kirche und kirchliche Einrichtungen die zweitgr\u00f6\u00dfte Marktmacht in Deutschland darstellen. \u201eEs ist wichtig, dass wir uns positionieren und uns f\u00fcr die Sch\u00f6pfung Gottes und globale Gerechtigkeit einsetzten. Das bedeutet auch, dies nicht nur in Predigten und Verlautbarungen zu tun, sondern als Selbstverst\u00e4ndlichkeit in unser Alltagshandeln zu integrieren.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDie Zertifizierung gilt zun\u00e4chst f\u00fcr die kommenden drei Jahre\u201c, so Martina Faseler, die das Zertifikat vergab. Um eine Re-Zertifizierung zu erlangen, m\u00fcssten in den kommenden Jahren weitere Umstellungen in neuen Bereichen erfolgen. Matthias Caspers sch\u00e4tzt die entstandenen Mehrkosten durch die Umstellung auf \u00f6kofaire Produkte auf rund drei bis f\u00fcnf Prozent. Dass diese so gering ausfallen, liegt auch daran, dass in einigen Bereichen erhebliche Einsparungen durch die Umstellung erzielt werden konnten. Denn die Umstellung auf das \u00f6kofaire Einkaufen beinhaltet auch ein generelles Hinterfragen des bisherigen Einkaufsverhaltens.<\/p>\n<p>\u201eEs ist wichtig, Menschen, die von den Ver\u00e4nderungen im Alltag betroffen sind, mitzunehmen\u201c, so Projektleiterin Helena Inkermann. \u201eEs ist noch lange nicht f\u00fcr alle Menschen nachvollziehbar, warum sich etwas \u00e4ndern muss in unserem Konsumverhalten und Lebensstil und was dies mit unseren christlichen Werten und unserer Glaubw\u00fcrdigkeit als Kirche zu tun hat\u201c, betonte Inkermann. <\/p>\n<p>Auf der Grundlage eines Synodenbeschlusses ist im Dezember 2015 die Projektstelle \u201eZukunft einkaufen \u2013 glaubw\u00fcrdig wirtschaften in Kirchen\u201c mit einer F\u00f6rderung des Hilfswerks Brot f\u00fcr die Welt in der oldenburgischen Kirche eingerichtet worden. Ziel der Projektstelle ist die Unterst\u00fctzung der Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen bei der Umstellung ihres Einkaufsverhaltens nach sozialen und \u00f6kologischen Kriterien. 2017 beschloss auch das Kollegium des Oberkirchenrates der oldenburgischen Kirche die Teilnahme am Projekt. F\u00fcr den Oberkirchenrat und die Gemeinsame Kirchenverwaltung wurden \u00f6kofaire Beschaffungsleitlinien verabschiedet, die fortan beim Einkauf Beachtung finden sollen. Als erste Schwerpunktbereiche zur Umsetzung wurde zun\u00e4chst der Bereich Bewirtung und Reinigung ausgew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Umstellung im Geb\u00e4ude des Oberkirchenrates wurde eine Arbeitsgruppe gebildet mit Matthias Caspers (Leiter Abteilung Allgemeine Verwaltung), Susanne Seemann (Abteilung Allgemeine Verwaltung), Bianca Raschke (Allgemeine Verwaltung Regionale Dienststelle Ammerland), Andrea Feyen (Beauftragte f\u00fcr Umwelt, Klimaschutz und Energie) und Helena Inkermann (Projektleiterin \u201eZukunft einkaufen\u201c). Nach eingehenden Tests \u00f6kofairer Produkte in den Bereichen Bewirtung und Reinigung wird die Umstellung nun seit Anfang 2019 fl\u00e4chendeckend vollzogen.<\/p>\n<p>Die ausf\u00fchrliche Produkttestphase im Oberkirchenrat, konnte bereits in vielen Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen die Umstellung auf \u00f6kofaire Produkte erleichtern. Alle Regionalen Dienststellen der Verwaltung der oldenburgischen Kirchen haben sich der Umstellung in den Bereichen Reinigung und Bewirtung angeschlossen. <\/p>\n<p>Au\u00dfer dem Oberkirchenrat wird heute auch die Oldenburger Kita B\u00fcrgerstra\u00dfe unter der Leitung von Antje Baumhof zertifiziert.<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Oberkirchenrat und die Gemeinsame Kirchenverwaltung der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg sind mit dem Zertifikat \u201eZukunft einkaufen \u2013 wir beschaffen \u00f6kofair\u201c ausgezeichnet worden. Das Zertifikat anerkennt die Umstellung auf umwelt- und sozialvertr\u00e4gliche Produkte in den Bereichen Bewirtung und Reinigung. F\u00fcr das gro\u00dfe Engagement zur Bewahrung der Sch\u00f6pfung und globale Gerechtigkeit des Oberkirchenrates und der Gemeinsamen Kirchenverwaltung hat am Dienstag, 28. 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