{"id":12212,"date":"2019-05-28T07:46:00","date_gmt":"2019-05-28T05:46:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/das-gustav-adolf-werk-oldenburg-ist-ein-guter-freund-unserer-kirche-geworden\/"},"modified":"2019-05-28T07:46:00","modified_gmt":"2019-05-28T05:46:00","slug":"das-gustav-adolf-werk-oldenburg-ist-ein-guter-freund-unserer-kirche-geworden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/das-gustav-adolf-werk-oldenburg-ist-ein-guter-freund-unserer-kirche-geworden\/","title":{"rendered":"\u201eDas Gustav-Adolf-Werk Oldenburg ist ein guter Freund unserer Kirche geworden\u201c"},"content":{"rendered":"<p>\u201eVor 175 Jahren gab es das Oldenburger Rathaus noch nicht. Damals hatte diese Kirche noch keine T\u00fcrme, doch gab es schon diesen Kirchenraum\u201c, veranschaulichte Pastor Dr. Ralf Hennings die Gegebenheiten der Lambertikirche zu Oldenburg. Er begr\u00fc\u00dfte zum Festgottesdienst die Ehreng\u00e4ste und Gottesdienst-Besuchenden in der Hauptkirche des Oldenburger Landes. In dem feierlichen Gottesdienst am vergangenen Sonntagmorgen, 26. Mai, stand das 175-j\u00e4hrige Jubil\u00e4um des Gustav-Adolf-Werkes (GAW) in Oldenburg im Mittelpunkt. <br \/>&nbsp;&nbsp; <br \/><span style=\"font-weight: bold\">Bischof Adomeit: Abschiede sind eine allt\u00e4gliche Erfahrung <\/span>&nbsp;<br \/>In seiner Predigt beleuchtete der Oldenburger Bischof Thomas Adomeit die vielen Arten von Abschied. \u201eAbschiede sind eine allt\u00e4gliche Erfahrung. Meist denken wir nicht gro\u00df dar\u00fcber nach\u201c, er nannte verschiedene Arten der bewussten und unbewussten, geplanten und unvermeidbaren Trennungen sowie den endg\u00fcltigen Abschied. <br \/>&nbsp;&nbsp; <br \/>\u201eIm Johannesevangelium beschreibt der Evangelist den Abschied Jesu in besonderer Weise. Die ersten christlichen Gemeinden, f\u00fcr die Johannes schreibt, leiden unter der Abwesenheit Jesu. Jahrzehnte sind seit seinem Tod vergangen. Eigentlich sollte Jesu Wiederkunft l\u00e4ngst geschehen, das Reich Gottes l\u00e4ngst angebrochen sein.\u201c Es entstehe Zweifel, wo denn Gottes N\u00e4he geblieben sei, wenn der Abschied schwer ist. \u201eGottes N\u00e4he in pers\u00f6nlichen Krisen, in Krankheit, Sterben und Tod \u2013 in den Momenten, in denen Menschen Gottes N\u00e4he besonders brauchen, wird sie oft besonders schmerzlich vermisst.\u201c <br \/>&nbsp;&nbsp; <br \/>Bischof Adomeit forderte die Zuh\u00f6renden auf, sich beim Abschied durch Seelsorger unterst\u00fctzten zu lassen, so wie auch Jesus ein Seelsorger war: \u201eJesus, der Seelsorger. Er sorgt f\u00fcr die Seinen, bevor er geht. Und er sorgt nicht nur mit guten Worten f\u00fcr sie, sondern fordert sie auf, selbst aktiv zu werden. Wenn ihr den Vater um etwas bitten werdet in meinem Namen, wird er&#8217;s euch geben. Bisher habt ihr um nichts gebeten in meinem Namen. Bittet, so werdet ihr empfangen, auf dass eure Freude vollkommen sei. (V. 23.24)<br \/>\n&nbsp;&nbsp; <br \/><span style=\"font-weight: bold\">\u201eRogate \u2013 bittet, betet: <\/span><br \/>\u201eRogate ist der Name dieses Sonntags, traditionell der Sonntag, an dem das Gustav-Adolf-Werk sein Jahresfest feiert, seit 175 Jahren\u201c, der Bischof betonte, dass unvorstellbar viele Gebete in den 175 Jahren in Gottesdiensten, Andachten und Bibelstunden in den mehr als 40 Partnerkirchen gesprochen wurden. \u201eGebete f\u00fcr die Menschen, die der Arbeit verbunden sind, und f\u00fcr die Projekte, die Menschen in vielen Teilen der Welt unterst\u00fctzen. Die Gebete rund um die Welt verbinden dabei die Menschen \u00fcber Grenzen, Generationen und Kulturen hinweg in dem einen Glauben an Jesus Christus. Rogate &#8211; Bittet, so werdet ihr empfangen, auf dass eure Freude vollkommen sei. Dieser Satz hat sich in der Arbeit des Gustav-Adolf-Werkes an vielen Stellen bewahrheitet.\u201c Bischof Adomeit sprach \u00fcber die Unterst\u00fctzung, die Spenden, aber auch die Solidarit\u00e4t, das echte Mitgef\u00fchl, die Verbundenheit im Glauben, die mindesten genauso wichtig seien. &nbsp;<br \/>&nbsp;&nbsp; <br \/>F\u00fcr eine besondere Atmosph\u00e4re sorgte der Chor Capella St. Lamberti mit seinem Gesang unter Leitung von Tobias G\u00f6tting, der auch an der Orgel&nbsp; sa\u00df. Den Festgottesdienst gestalteten der Vorsitzende, Pfarrer Dietrich Schneider, die stellvertretende Vorsitzende, Pfarrerin Doris M\u00f6llenberg, gemeinsam mit weiteren Mitgliedern des Vorstandes des Gustav-Adolf-Werkes. Als Ehreng\u00e4ste beteiligten sich Dr. Elena Bondarenko, die Pr\u00f6pstin der zentralen Propstei Moskau und Frauenbeauftragte der Evangelisch-Lutherischen Kirche Russlands sowie Pfarrer Laszlo Pall aus der Ukraine. Wanda Falk, Direktorin der Diakonie Polen, und Dr. Michael Jonas lasen das Evangelium auf Polnisch und Deutsch. <br \/>&nbsp;&nbsp; <br \/><span style=\"font-weight: bold\">\u201eDas GAW hat Oldenburg gepr\u00e4gt.\u201c<\/span><br \/>In den Festreden stellte Dr. Stefan Welz, Vorstandsmitglied im GAW, zwei Projekte vor, die gezielt durch die Kollekte unterst\u00fctzt w\u00fcrden. \u201eWir verpflichten uns, Geld auszugeben, das noch nicht da ist, das wir noch sammeln\u201c, warb er f\u00fcr die Kollekte in der gut besuchten Lambertikirche. <br \/>&nbsp;&nbsp; <br \/>Der Einsatz und die Arbeit des Gustav-Adolf-Werkes wurde in den Festreden nach dem Gottesdienst betont und sehr gelobt. Dr. Elena Bondarenko \u00fcberbrachte Gr\u00fc\u00dfe aus Russland, wo das GAW bei Sanierungen vieler kleinen und gro\u00dfen Projekte geholfen habe. \u201eDas GAW Oldenburg ist ein guter Freund unserer Kirche und Frauenarbeit geworden\u201c, sagte die Pr\u00f6pstin der zentralen Propstei Moskau. Es sei ein gro\u00dfer Segen, auf einem gemeinsamen Kontinent zu leben. \u201eWir teilen gemeinsame Liturgie und nicht selten die deutsche Sprache.\u201c Sie sprach auch im Namen der L\u00e4nder Polen, Ukraine und Rum\u00e4nien.<br \/>\n&nbsp;&nbsp; <br \/>\u201e175 Jahre Gustav-Adolf-Werk ist ein guter Grund, sich besonders zu freuen, als Oldenburger Minister und evangelischer Christ\u201c, betonte Bj\u00f6rn Th\u00fcmler. Es sei auch im Jahr 2019 immer noch richtig, sich zu besinnen, dass Christen die gr\u00f6\u00dfte Gruppe sei, die verfolgt w\u00fcrde. \u201eDaher ist die Arbeit des GAW segensreich und wichtig.\u201c<br \/>\n&nbsp;&nbsp; <br \/>Die Oldenburger B\u00fcrgermeisterin Petra Averbeck nannte die 175 Jahre GAW eine beeindruckende Zahl. \u201eDas GAW hat Oldenburg gepr\u00e4gt, die Gr\u00fcndung ist eng mit der Stadt verbunden.\u201c Im Namen der Stadt und des Oberb\u00fcrgermeisters J\u00fcrgen Krogmann bedankte sie sich bei dem GAW, das eine gro\u00dfe Bereicherung f\u00fcr Oldenburg sei. <br \/>&nbsp;&nbsp; <br \/><span style=\"font-weight: bold\">\u201eWas wir machen ist eine Menschenrechtsaufgabe.\u201c <\/span><br \/>F\u00fcr den Gastvortrag war der Generalsekret\u00e4r des Gustav-Adolf-Werks, Enno Haaks aus Leipzig angereist. \u201eWas wir machen ist eine Menschenrechtsaufgabe.\u201c Er sprach von den verfolgten Christen und Minderheiten in Syrien. \u201eEs kann uns nicht egal sein, wenn Christen verfolgt werden.\u201c Die Aufgabe des GAW habe sich seit dem Krieg in Syrien ver\u00e4ndert. Er stellte die aktuelle Situation vor, die schwierig und \u00e4u\u00dferst kompliziert sei und nannte Zahlen und Fakten. \u201eDie Christen im nahen Osten erwarten von den Geschwistern im Westen Hilfe.\u201c Haaks beschrieb Hilfeprojekte, bei denen das GAW eine koordinierende Funktion einnehmen w\u00fcrde und betonte: \u201eDie Mittel kommen an.\u201c <br \/>Nach dem Festakt lud das GAW alle Anwesenden zum Essen und Trinken sowie intensiven Austausch an den bereit gestellten Stehtischen ein.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br \/>&nbsp;&nbsp; <br \/><span style=\"font-weight: bold\">Info:<\/span><br \/>Das Gustav-Adolf-Werk ist das Diasporawerk der Evangelischen Kirche in Deutschland. Es st\u00e4rkt evangelische Gemeinden, die in der Minderheit leben und unterst\u00fctzt jedes Jahr rund 150 Projekte in mehr als 35 L\u00e4ndern.<br \/>Weitere Informationen zum GAW Oldenburg finden Sie unter: www.gaw-oldenburg.de<br \/>https:\/\/www.gustav-adolf-werk.de\/nachrichten\/deutschland-175-jahre-gaw-in-oldenburg-bremen-und-berlin-brandenburg.html<br \/>&nbsp;&nbsp; <br \/><span style=\"font-style: italic\">Beitrag von B\u00e4rbel Romey<\/span><br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eVor 175 Jahren gab es das Oldenburger Rathaus noch nicht. Damals hatte diese Kirche noch keine T\u00fcrme, doch gab es schon diesen Kirchenraum\u201c, veranschaulichte Pastor Dr. Ralf Hennings die Gegebenheiten der Lambertikirche zu Oldenburg. Er begr\u00fc\u00dfte zum Festgottesdienst die Ehreng\u00e4ste und Gottesdienst-Besuchenden in der Hauptkirche des Oldenburger Landes. In dem feierlichen Gottesdienst am vergangenen Sonntagmorgen, 26. 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