{"id":12376,"date":"2019-06-30T09:16:00","date_gmt":"2019-06-30T07:16:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/zehn-jahre-weltnaturerbe-wattenmeer-staaten-wollen-enger-kooperieren\/"},"modified":"2019-06-30T09:16:00","modified_gmt":"2019-06-30T07:16:00","slug":"zehn-jahre-weltnaturerbe-wattenmeer-staaten-wollen-enger-kooperieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/zehn-jahre-weltnaturerbe-wattenmeer-staaten-wollen-enger-kooperieren\/","title":{"rendered":"Zehn Jahre Weltnaturerbe: Wattenmeer-Staaten wollen enger kooperieren"},"content":{"rendered":"<p>Wilhelmshaven (epd). Vertreter der Wattenmeer-Anrainerstaaten Deutschland, D\u00e4nemark und Niederlande haben am Sonntag in Wilhelmshaven eine Absichtserkl\u00e4rung f\u00fcr eine engere Zusammenarbeit und die Gr\u00fcndung eines Partner-Netzwerkes unterzeichnet. Die bereits seit mehr als 40 Jahren bestehende vorbildliche Partnerschaft der verschiedenen Akteure vor Ort, in der Region und international solle weiterentwickelt werden, sagte die parlamentarische Staatssekret\u00e4rin im Bundesumweltministerium, Rita Schwarzel\u00fchr-Sutter. Sie er\u00f6ffnete gemeinsam mit Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD) die Jubil\u00e4umsfeier zum zehnten Jahrestag der Anerkennung des Wattenmeeres als Weltnaturerbe.<\/p>\n<p>Gerade in Zeiten von EU-Skepsis und Kritik an internationaler Zusammenarbeit sei das ein wichtiges Signal, sagte die Staatssekret\u00e4rin. \u00abDie Schaffung des Partner-Netzwerks und des neuen Partnerschafts-Zentrums in Wilhelmshaven geben unserer Zusammenarbeit ein noch festeres Fundament.\u00bb Durch diese engere Vernetzung k\u00f6nnten die drei Staaten zusammen mit den Partnern die k\u00fcnftigen Aufgaben besser bestehen. Vor allem m\u00fcssten sie gemeinsame Ma\u00dfnahmen zur Anpassung an den Klimawandel, zur Reduzierung der Meeresverschmutzung und f\u00fcr einen nachhaltigen Tourismus entwickeln.<\/p>\n<p>Minister Lies hatte bereits in der vergangenen Woche davor gewarnt, sich auf dem Erreichten auszuruhen. Die gro\u00dfen Herausforderungen seien neben dem Klimawandel vor allem der M\u00fcll im Meer und die Risiken des Schiffsverkehrs. Er begr\u00fc\u00dfte die Diskussion um die Erweiterung der Entwicklungszone des Biosph\u00e4ren-Reservats Wattenmeer. \u00abDas ist eine Riesenchance f\u00fcr die Regionen entlang des Nationalparks.\u00bb Dort erhielten Regionen neue F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p>Das Jubil\u00e4um wurde unter dem Motto \u00abEin Wattenmeer. Zwei R\u00e4der. Drei L\u00e4nder\u00bb gefeiert. Menschen aus Deutschland, D\u00e4nemark und den Niederlanden fuhren mit Fahrr\u00e4dern nach Wilhelmshaven. Im \u00f6kumenischen Gottesdienst mahnte Pastor Klaus Lemke-Paetznick den sorgsamen Umgang mit dem Weltnaturerbe an. \u00abDas Meer l\u00e4sst uns ahnen, wie wichtig die Bewahrung von Sch\u00f6pfung, Natur und Umwelt f\u00fcr uns Menschen ist.\u00bb Der Auftrag des Menschen in der Sch\u00f6pfung sei nicht die Ausbeutung, sondern der Schutz.<\/p>\n<p>Am 26. Juni 2009 wurden das schleswig-holsteinische, nieders\u00e4chsische und niederl\u00e4ndische Wattenmeer als Unesco-Weltnaturerbe anerkannt. Das hamburgische Wattenmeer folgte im Sommer 2011, der d\u00e4nische Nationalpark Vadehavet 2014.<\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wilhelmshaven (epd). Vertreter der Wattenmeer-Anrainerstaaten Deutschland, D\u00e4nemark und Niederlande haben am Sonntag in Wilhelmshaven eine Absichtserkl\u00e4rung f\u00fcr eine engere Zusammenarbeit und die Gr\u00fcndung eines Partner-Netzwerkes unterzeichnet. 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