{"id":12431,"date":"2019-07-09T09:27:00","date_gmt":"2019-07-09T07:27:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/biobauern-chef-fordert-wolfsfreie-zonen-und-warnt-vor-gentechnik\/"},"modified":"2019-07-09T09:27:00","modified_gmt":"2019-07-09T07:27:00","slug":"biobauern-chef-fordert-wolfsfreie-zonen-und-warnt-vor-gentechnik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/biobauern-chef-fordert-wolfsfreie-zonen-und-warnt-vor-gentechnik\/","title":{"rendered":"Biobauern-Chef fordert wolfsfreie Zonen und warnt vor Gentechnik"},"content":{"rendered":"<p>Osnabr\u00fcck (epd). Deutschlands oberster Bio-Landwirt bef\u00fcrwortet wolfsfreie Zonen in Deutschland. \u00abEs gibt Regionen in Deutschland, die sind geeignet f\u00fcr den Wolf, andere nicht\u00bb, sagte Felix Prinz zu L\u00f6wenstein, Vorstandsvorsitzender des Dachverbandes Bund \u00d6kologische Lebensmittelwirtschaft (B\u00d6LW), der \u00abNeuen Osnabr\u00fccker Zeitung\u00bb (Dienstag). Der Wolf stelle f\u00fcr die \u00d6ko-Tierhaltung auf Weiden und Almen eine Bedrohung dar. Die Politik m\u00fcsse kl\u00e4ren, \u00abwo Platz ist f\u00fcr den Wolf, wo er genug Biotop hat\u00bb.<\/p>\n<p>L\u00f6wenstein verwies auf vergleichbare Regelungen bei Hirschen.<br \/>Einzelne Bundesl\u00e4nder haben sogenannte Rotwild-Gebiete ausgewiesen, in denen die Tiere unter besonderem Schutz stehen. Au\u00dferhalb droht ihnen der Abschuss. Die Bundesregierung hat eine Reform des Bundesnaturschutzgesetzes auf den Weg gebracht. Die sogenannte Lex Wolf sieht allerdings vorrangig den leichteren Abschuss von Raubtieren vor, die mehrfach Nutztiere gerissen haben.<\/p>\n<p>Der Verbandschef warnte zudem davor, den Folgen des Klimawandels mit Gentechnik zu begegnen. Die Z\u00fcchtung klimaresistenter Pflanzen durch Gentechnik sei keine L\u00f6sung, sagte er der Zeitung. Das gelte auch f\u00fcr neue Methoden wie etwa die sogenannte Genschere, mit der Forscher ins Erbgut von Pflanzen eingreifen k\u00f6nnen. K\u00fcnftig werde es nicht nur besonders trockene, sondern auch besonders nasse Perioden geben. Auch gentechnisch ver\u00e4nderte Pflanzen seien f\u00fcr solche wechselnden Wetterextreme nicht geeignet. Von gentechnisch ver\u00e4nderten Pflanzen profitierten nur diejenigen, die das Patent bes\u00e4\u00dfen.<\/p>\n<p>Auch die \u00f6kologische Landwirtschaft m\u00fcsse sich besser auf die Folgen des Klimawandels einstellen. Sie sei zwar besser aufgestellt als die konventionelle: \u00abZur\u00fccklehnen k\u00f6nnen aber auch wir uns nicht\u00bb, sagte L\u00f6wenstein. Er nannte als Beispiel Agroforstwirtschaft, bei der B\u00e4ume in Felder integriert werden und so den Boden auch bei Trockenheit vor Abtragung sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Osnabr\u00fcck (epd). Deutschlands oberster Bio-Landwirt bef\u00fcrwortet wolfsfreie Zonen in Deutschland. \u00abEs gibt Regionen in Deutschland, die sind geeignet f\u00fcr den Wolf, andere nicht\u00bb, sagte Felix Prinz zu L\u00f6wenstein, Vorstandsvorsitzender des Dachverbandes Bund \u00d6kologische Lebensmittelwirtschaft (B\u00d6LW), der \u00abNeuen Osnabr\u00fccker Zeitung\u00bb (Dienstag). Der Wolf stelle f\u00fcr die \u00d6ko-Tierhaltung auf Weiden und Almen eine Bedrohung dar. Die Politik m\u00fcsse kl\u00e4ren, \u00abwo Platz ist f\u00fcr den Wolf, wo er genug Biotop hat\u00bb. L\u00f6wenstein verwies auf vergleichbare Regelungen bei Hirschen.Einzelne Bundesl\u00e4nder haben sogenannte Rotwild-Gebiete ausgewiesen, in denen die Tiere unter besonderem Schutz stehen. Au\u00dferhalb droht ihnen der Abschuss. 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