{"id":12560,"date":"2019-08-02T07:38:05","date_gmt":"2019-08-02T05:38:05","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/am-anfang-war-das-wort\/"},"modified":"2019-08-02T07:38:05","modified_gmt":"2019-08-02T05:38:05","slug":"am-anfang-war-das-wort","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/am-anfang-war-das-wort\/","title":{"rendered":"\u201eAm Anfang war das Wort\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Auf ein Wort \u2013 oder auch ein paar mehr\u2026 So h\u00e4tte die Einladung zum \u201eTheatergottesdienst\u201c im Rahmen der \u00f6kumenischen Sommerkirche in Horumersiel-Schillig lauten k\u00f6nnen. Sabine Kullik, Pastorin der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde und der r\u00f6misch-katholische Pfarrer Lars Bratke baten dazu Schauspieler Ren\u00e9 Schack in den Altarraum der St. Marien-Kirche in Schillig. Gemeinsam gaben sie ganz unterschiedliche Impulse, \u00fcber das t\u00e4gliche \u201eGeplapper\u201c nachzudenken.<\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWir m\u00fcssen reden \u2013 immer und \u00fcber alles\u201c, erkl\u00e4rte Bratke und sorgte f\u00fcr Verwunderung, dass es nach neuesten Untersuchungen tats\u00e4chlich 16.000 W\u00f6rter pro Tag sein sollen, die wir sprechen. Und das in Zeiten, da immer mehr Wissenschaftler vor der \u201eVerstummung\u201c in Zeiten von WhatsApp, Instagram und Co warnen. 16.000 W\u00f6rter \u2013 durchschnittlich, nicht geschlechtsspezifisch. Und nat\u00fcrlich wurde auch l\u00e4ngst geforscht, wor\u00fcber geredet wird: \u00fcber die Arbeit und den Beruf (nahezu pausenlos), \u00fcber Bekannte und Verwandte und die Preise im Supermarkt. Wor\u00fcber nicht gesprochen wird: \u00fcber Sexualit\u00e4t, \u00fcber Religion und den Tod und \u00fcber Beziehungsprobleme. Warum eigentlich nicht? &nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAm Anfang war das Wort\u201c, so das Thema des Gottesdienstes, der auch die Sch\u00f6pfungsgeschichte aufnahm, der Bedeutung von Gottes Wort f\u00fcr den Menschen nachging und der immer wieder Staunen lie\u00df \u00fcber die Vielfalt der Sprache. Ren\u00e8 Schack rezitierte aus dem Grimmschen W\u00f6rterbuch, mit dem die Br\u00fcder Jacob und Wilhelm Grimm 1838 begonnen hatten \u2013 sie dachten zun\u00e4chst, sie w\u00fcrden z\u00fcgig voran kommen und sechs oder sieben B\u00e4nde vorlegen. Da hatten sie die Arbeit kr\u00e4ftig untersch\u00e4tzt, fertig gestellt wurde das Werk erst 1961 \u2013 mit dem 32. Band. Weiterhin gab er mit einem Text von G\u00fcnter Grass, der sich vorwiegend mit dem Buchstaben E besch\u00e4ftigte eine Liebeserkl\u00e4rung an die deutsche Sprache und bewies mit einem selbst verfassten Text, der sich Anna und dem A widmete, wie wenig W\u00f6rter n\u00f6tig sind, um eine ganze Lebensgeschichte zu erz\u00e4hlen \u2013 sogar eine, die sich bei Nichtgefallen ganz einfach nochmal umstricken l\u00e4sst. Ausdrucksstrak in der Sprache w\u00e4hrend die Mimik eine ganze Welt erschlie\u00dft, faszinierte der Schauspieler mit seinem Vortrag die Besucher. Florian Bargen sorgte an der Orgel f\u00fcr Musik, die das Gesagte unterstrich.<\/p>\n<p>Ein Beitrag von Annette Kellin<\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf ein Wort \u2013 oder auch ein paar mehr\u2026 So h\u00e4tte die Einladung zum \u201eTheatergottesdienst\u201c im Rahmen der \u00f6kumenischen Sommerkirche in Horumersiel-Schillig lauten k\u00f6nnen. 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