{"id":12819,"date":"2019-08-23T10:51:00","date_gmt":"2019-08-23T08:51:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/mehr-als-3-000-jugendliche-streiken-fuer-klimaschutz\/"},"modified":"2019-08-23T10:51:00","modified_gmt":"2019-08-23T08:51:00","slug":"mehr-als-3-000-jugendliche-streiken-fuer-klimaschutz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/mehr-als-3-000-jugendliche-streiken-fuer-klimaschutz\/","title":{"rendered":"Mehr als 3.000 Jugendliche streiken f\u00fcr Klimaschutz"},"content":{"rendered":"<p>Hannover\/Braunschweig (epd). Wenige Tage nach Beginn des neuen Schuljahrs haben erneut mehrere Tausend Jugendliche aus Niedersachsen und Bremen f\u00fcr mehr Klimaschutz gestreikt. In Hannover folgten nach Polizeiangaben rund 3.000 Sch\u00fcler und Studierende einem Aufruf der Bewegung \u00abFridays for future\u00bb. Auf Plakaten und Spruchb\u00e4ndern forderten sie eine CO2-Steuer, den Kohleausstieg, Fahrverbote und mehr Klimagerechtigkeit. Viele Erwachsene aus Gruppen wie \u00abScientists for future\u00bb oder \u00abOmas gegen rechts\u00bb unterst\u00fctzten den Schulstreik. In Braunschweig kamen nach Teilnehmerangaben rund 300 Jugendliche zusammen, in Bremerhaven nach Polizeiangaben etwa 200, in Bremen 50.<\/p>\n<p>Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler von \u00abFridays for future\u00bb seien auch in den Sommerferien f\u00fcr den Klimaschutz aktiv gewesen, betonte ein Sprecher bei einer Kundgebung auf dem Opernplatz in Hannover: \u00abWir haben nicht geruht, denn das Klima hat auch nicht geruht.\u00bb In Deutschland, Russland und Brasilien sei es in den vergangenen Wochen wegen der gro\u00dfen Trockenheit zu Waldbr\u00e4nden gekommen, betonte der Redner: \u00abWir brauchen einen Wandel in Politik und Wirtschaft.\u00bb<\/p>\n<p>Nach der Kundgebung zogen die Demonstranten zum Rathaus, um dort eine Liste mit Forderungen f\u00fcr den Klimaschutz zu \u00fcbergeben. Spruchbanner und Plakate trugen Slogans wie \u00abHannover, mach deine Hausaufgaben\u00bb, \u00abWir streiken, bis ihr handelt\u00bb oder \u00abDer Amazonas brennt und ihr pennt!\u00bb<\/p>\n<p>Die Jugendlichen hatten am Donnerstag eine Liste mit Forderungen an die Stadt Hannover vorgestellt. Dazu geh\u00f6ren ein Verbot privater Autos in der Innenstadt, die Streichung von Inlandsfl\u00fcgen und ein Nachtflugverbot. \u00d6ffentliche Geb\u00e4ude sollen bis 2035 energetisch saniert sein. Ihre Energieversorgung k\u00f6nne sofort ausschlie\u00dflich auf \u00d6kostrom und \u00abgr\u00fcnes Gas\u00bb umgestellt werden. Zudem sollten s\u00e4mtliche landwirtschaftlichen Betriebe der Region ab sp\u00e4testens 2025 vollst\u00e4ndig \u00f6kologisch wirtschaften.<\/p>\n<p>Ein \u00f6rtliches Klimab\u00fcndnis unterst\u00fctzte die Forderungen. \u00abEs ist allerh\u00f6chste Zeit, dass die kommunalen Entscheidungstr\u00e4ger ihrer Verantwortung gerecht werden\u00bb, erkl\u00e4rte der Sprecher Thomas K\u00f6hler. Zu dem B\u00fcndnis geh\u00f6ren unter anderem die Gruppe \u00abParents for future\u00bb, der Bund f\u00fcr Umwelt und Naturschutz, der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club sowie das Umweltzentrum Hannover. Weitere Demonstrationen von \u00abFridays for future\u00bb waren in Winsen\/Luhe und Hann. M\u00fcnden geplant.<\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover\/Braunschweig (epd). Wenige Tage nach Beginn des neuen Schuljahrs haben erneut mehrere Tausend Jugendliche aus Niedersachsen und Bremen f\u00fcr mehr Klimaschutz gestreikt. 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