{"id":13000,"date":"2019-10-12T23:22:00","date_gmt":"2019-10-12T21:22:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/gottes-segen-ist-fuer-mich\/"},"modified":"2019-10-12T23:22:00","modified_gmt":"2019-10-12T21:22:00","slug":"gottes-segen-ist-fuer-mich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/gottes-segen-ist-fuer-mich\/","title":{"rendered":"\u201eGottes Segen ist f\u00fcr mich \u2026\u201c"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr Paare ist die Hochzeit ein wichtiger Schritt und zugleich H\u00f6hepunkt in ihrem Leben. Viele von ihnen entscheiden sich f\u00fcr eine kirchliche Trauung mit Gottes Segen.<\/p>\n<p>Was bedeutet Paaren der Segen Gottes? Am \u00f6kumenischen Stand der evangelischen und katholischen Kirche auf der Hochzeitsmesse in der Oldenburger Weser-Ems-Halle steht diese Frage aktuell im Mittelpunkt. Wie denken die Besuchenden des Kirchenstandes dar\u00fcber? Das wollen Sabine Schl\u00f6sser, von der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, und Sabine Orth, vom Bisch\u00f6flichen Offizialat in Vechta, sowie weitere Mitwirkende wissen und mit den Menschen ins Gespr\u00e4ch kommen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die diesj\u00e4hrige Hochzeitsmesse entwickelte das Organisationsteam das Motto: \u201eGottes Segen ist f\u00fcr mich \u2026\u201c und setzte es mit Dekoration und Aktionen ins richtige Bild. Die Vorbereitung zur diesj\u00e4hrigen Messe hatte viele Ideen und Gedanken freigesetzt. \u201eWir w\u00fcssten gern, warum Paare ihre Ehe unter den Segen Gottes stellen wollen?\u201c. Dazu hatte das Team Karten vorbereitet, auf denen Paare ihre Gedanken und Ideen zu Gottes Segen schreiben k\u00f6nnen.&nbsp; &nbsp;<\/p>\n<p>Wer sich die M\u00fche machte, nahm automatisch an einer Verlosung teil. So wie Samstag werden auch Sonntag&nbsp; wieder mittags und nachmittags je f\u00fcnf Sekt-Gl\u00e4sersets mit der feinen Gravur \u201e Ja, mit Gottes Segen\u201c verlost und verschenkt.<\/p>\n<p>Ein besonderes Highlight am \u00f6kumenischen Stand ist in diesem Jahr eine daf\u00fcr angefertigte Herzbank, die Paare einl\u00e4dt, darauf Platz zu nehmen, um ein Selfie von sich zu machen. Die kirchlichen Mitarbeitenden unterst\u00fctzen dabei gern.<\/p>\n<p><strong>Paare am \u00f6kumenischen Stand &nbsp;<\/strong><br \/> Aus Emden reisten Monja Schoolmann und Jonas L\u00fcbben an. Sie finden es sch\u00f6n, dieses Angebot der Kirchen au\u00dferhalb des \u00fcblichen Verkaufens hier zu finden. Das Paar wird im kommenden Jahr kirchlich heiraten. Sie finden: \u201eKirchlich zu heiraten ist etwas sehr Sch\u00f6nes, wichtig ist uns der Segen.\u201c Auch sei es etwas Besonderes, bei dem Prozess vom Pfarrer begleitet zu werden. Beim Standesamt ginge es um die rechtliche Seite, empfinden sie und betonen: \u201eIn der Kirche geht es darum, als Paar aufzutreten, hier geht es um uns!\u201c<\/p>\n<p>Tatjana und John leben bereits zusammen und wollen im August 2020 heiraten, das Paar plant keine kirchliche Trauung. Am Stimmungsbarometer hinterlie\u00dfen sie ihre Meinung. Hohe Glasr\u00f6hren stehen bereit, um auf die Frage: \u201eWarum kirchlich heiraten\u201c eine der Antworten mit einem kleinen Plastikball auszuw\u00e4hlen. Dort zeigte bereits am Morgen die R\u00f6hre mit der Antwort: \u201eWeil ich um Gottes Segen bitte\u201c, eine h\u00e4ufige Anzahl der wei\u00dfen B\u00e4lle.<\/p>\n<p>Eine weitere Besucherin war Anna-Lena P\u00f6sse aus Lohne. Sie besuchte die Messe mit ihrer Freundin, um sich inspirieren zu lassen. Kirchlich heiraten wird sie im Mai 2020, weil es in ihrem Umfeld \u201ealle so machen\u201c.&nbsp; &nbsp;<\/p>\n<p>Ein anderes Paar will im Juli 2020 in der Dreifaltigkeitkirche in Oldenburg heiraten. Diese Kirche spielt f\u00fcr die junge Braut eine besondere Rolle: \u201eSchon meine Gro\u00dfeltern wurden dort getraut. Das verbindet.\u201c Seit \u00fcber 50 Jahren verheiratet seien die Gro\u00dfeltern inzwischen, das sei ihr Vorbild. \u201eSo lange zusammenzubleiben, w\u00fcnschen wir uns auch.\u201c<\/p>\n<p>Ebenfalls das Besondere suchen Anna und Matthias Hilkenbrook, die sich im Mai 2020 katholisch trauen lassen wollen. Sabine Orth vom Bisch\u00f6flichen Offizialat in Vechta stellt dem Paar die vielf\u00e4ltigen Vorbereitungsm\u00f6glichkeiten auf die kirchliche Trauung vor. Das junge Paar besucht regelm\u00e4\u00dfig die Gottesdienste, \u201eweil es Halt gibt, auch wenn man mal nicht weiter wei\u00df.\u201c Bereits standesamtlich verheiratet wollen sie nun den Segen Gottes, denn der geh\u00f6re dazu.<\/p>\n<p>Gottes Segen fehlt auch noch Lydia und Christopher Jan\u00dfen aus Oldenburg. Im kommenden Jahr werden sie in der baptistischen Kreuzkirche in Oldenburg heiraten. \u201eWir wollen die Trauung m\u00f6glichst frei und individuell gestalten. Denn unsere Familien mit unterschiedlichen Konfessionen sollen alle bedacht werden.\u201c&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/> <strong>Gelebte \u00d6kumene seit 24 Jahren<\/strong><br \/> Vieles hat inzwischen Tradition. Denn bereits zum 24. Mal sind die evangelische und katholische Kirche im Oldenburger Land mit dem \u00f6kumenischen Angebot auf der Hochzeitsmesse vertreten. Immer steht ein ausdrucksstarkes Motto mit passender Deko im Mittelpunkt.<\/p>\n<p>Seit Beginn verantwortlich sind Sabine Schl\u00f6sser, Referentin f\u00fcr \u00d6ffentlichkeitsarbeit der oldenburgischen Kirche, und Sabine Orth vom Bisch\u00f6flichen Offizialat in Vechta. Sie werden von weiteren Mitarbeitenden unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>\u201eWenn wir hier nicht w\u00e4ren, wo denn dann?\u201c, Pfarrer Karsten Hilgen spricht den vielfach zu h\u00f6renden Satz aus. Der Pfarrer aus der Kirchengemeinde Bakum bei Vechta geh\u00f6rt zum Organisationsteam. Er z\u00e4hlt auf, was das \u00f6kumenische Angebot der beiden Kirchen so attraktiv macht: \u201eEs sind so viele Menschen hier, die das niederschwellige Angebot sehr gern annehmen. Die Paare k\u00f6nnen sich schnell informieren und beraten lassen. Es ist eine tolle Art, sich Zeit zu nehmen, um \u00fcber Hochzeit und Ehe zu sprechen.\u201c<\/p>\n<p>Hilgen findet die Atmosph\u00e4re in der Weser-Ems-Halle mit ihrer aufw\u00e4ndigen Ausstattung ansprechend. Die Leute w\u00fcrden sich hier wohlf\u00fchlen. \u201eWir sind der einzige Stand, der nicht kommerziell ist. Wir sind einfach da.\u201c Sehr gern stehe er in jedem Jahr hier, so der Pfarrer. Daf\u00fcr schlage sein Herz. Mehrfach sei er hier auch schon angesprochen worden, ob er eine Trauung \u00fcbernehmen w\u00fcrde. Denn Pfarrer w\u00fcrden immer gesucht. In seiner Gemeinde seien \u00f6kumenische Trauungen sehr h\u00e4ufig. Daher ist sein Anliegen auch, diesen Stand mit zu betreuen. Er erinnert sich gern an die vielen \u201eHingucker\u201c der letzten Jahre, wie im letzten Jahr einen gro\u00dfen Baum.<\/p>\n<p>Schon jetzt planen die Organisatoren Sabine Schl\u00f6sser und Sabine Orth sowie die Pfarrer Karsten Hilgen und Michael Kalisch das n\u00e4chste Zusammentreffen. Denn im kommenden Jahr feiert der \u00f6kumenische Stand auf der Hochzeitsmesse sein 25-j\u00e4hriges Bestehen. \u201eDann wollen wir etwas ganz Besonders bieten\u201c, verspricht Schl\u00f6sser.<\/p>\n<p><em>Ein Beitrag von B\u00e4rbel Romey.<\/em><\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr Paare ist die Hochzeit ein wichtiger Schritt und zugleich H\u00f6hepunkt in ihrem Leben. Viele von ihnen entscheiden sich f\u00fcr eine kirchliche Trauung mit Gottes Segen. Was bedeutet Paaren der Segen Gottes? Am \u00f6kumenischen Stand der evangelischen und katholischen Kirche auf der Hochzeitsmesse in der Oldenburger Weser-Ems-Halle steht diese Frage aktuell im Mittelpunkt. Wie denken die Besuchenden des Kirchenstandes dar\u00fcber? Das wollen Sabine Schl\u00f6sser, von der Ev.-Luth. 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