{"id":13016,"date":"2019-10-14T11:46:00","date_gmt":"2019-10-14T09:46:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/naturschutzbund-zaehlt-hoechsten-storchenbestand-seit-60-jahren\/"},"modified":"2019-10-14T11:46:00","modified_gmt":"2019-10-14T09:46:00","slug":"naturschutzbund-zaehlt-hoechsten-storchenbestand-seit-60-jahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/naturschutzbund-zaehlt-hoechsten-storchenbestand-seit-60-jahren\/","title":{"rendered":"Naturschutzbund z\u00e4hlt h\u00f6chsten Storchenbestand seit 60 Jahren"},"content":{"rendered":"<p>Hannover (epd). So viele St\u00f6rche wie seit 60 Jahren nicht mehr haben in diesem Jahr in Niedersachsen und Bremen Station gemacht. Die Storchenbetreuer des Naturschutzbundes (Nabu) z\u00e4hlten in den beiden Bundesl\u00e4ndern 1.133 Storchenpaare, teilte der Nabu am Montag mit. Die Tiere brachten 2.463 Jungst\u00f6rche zum Ausfliegen. Das Vorjahresergebnis mit 1.008 Paaren und 1.768 fl\u00fcggen Jungst\u00f6rchen sei jeweils um 12,5 Prozent und 39 Prozent \u00fcbertroffen worden. Damit z\u00e4hle Niedersachsen neben Baden-W\u00fcrttemberg und Brandenburg zu den Bundesl\u00e4ndern mit den meisten Storchenpaaren.<\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp; \u00abInsgesamt war 2019 f\u00fcr die Wei\u00dfst\u00f6rche in Niedersachsen und Bremen ein herausragendes Jahr\u00bb, sagte Hans-J\u00fcrgen Behrmann von Nabu Wei\u00dfstorchschutz. Die Hauptursache sehen die Experten in einem ver\u00e4nderten Zugverhalten. Viele St\u00f6rche, die f\u00fcr den Winter nach Westen fl\u00f6gen, beendeten ihre Reise bereits in Spanien. Dort f\u00e4nden sie gen\u00fcgend Nahrung in Feuchtbiotopen, Reisfeldern und auf gro\u00dfen M\u00fclldeponien. Von dort kehrten sie dann fr\u00fcher, in gr\u00f6\u00dferer Anzahl und in zumeist guter Verfassung zur\u00fcck. Dagegen sei die Zahl der St\u00f6rche, die nach Osten z\u00f6gen, leicht r\u00fcckl\u00e4ufig: Auf dem Flug nach Afrika und zur\u00fcck m\u00fcssten sie l\u00e4ngere und gef\u00e4hrlichere Strecken bew\u00e4ltigen.<\/p>\n<p>Schon seit einigen Jahren verzeichnen die Umweltsch\u00fctzer einen steten Anstieg der Storchpopulation. Diese Jahrg\u00e4nge seien mittlerweile brutreif geworden, hie\u00df es. Das habe ebenfalls zum aktuellen H\u00f6chststand beigetragen. Der gro\u00dfe Anstieg bei den fl\u00fcggen Jungen liegt aus Sicht der Natursch\u00fctzer vor allem darin, dass es f\u00fcr St\u00f6rche trotz des trockenen Sommers gute Nahrungsm\u00f6glichkeiten gab. Neben einem starken M\u00e4usebestand fanden St\u00f6rche auch gen\u00fcgend Heuschrecken und Regenw\u00fcrmer f\u00fcr ihren Nachwuchs.<\/p>\n<p>F\u00fcr die kommenden Jahre k\u00f6nne sich der Trend weiter fortsetzen, erl\u00e4uterte Behrmann. Vor diesem Hintergrund gelte es, f\u00fcr die Tiere ausreichend Feuchtgr\u00fcnland und Biotope zu erhalten oder neu anzulegen.<\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover (epd). So viele St\u00f6rche wie seit 60 Jahren nicht mehr haben in diesem Jahr in Niedersachsen und Bremen Station gemacht. Die Storchenbetreuer des Naturschutzbundes (Nabu) z\u00e4hlten in den beiden Bundesl\u00e4ndern 1.133 Storchenpaare, teilte der Nabu am Montag mit. Die Tiere brachten 2.463 Jungst\u00f6rche zum Ausfliegen. Das Vorjahresergebnis mit 1.008 Paaren und 1.768 fl\u00fcggen Jungst\u00f6rchen sei jeweils um 12,5 Prozent und 39 Prozent \u00fcbertroffen worden. 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