{"id":13072,"date":"2019-10-31T16:21:13","date_gmt":"2019-10-31T15:21:13","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/erkenntnis-vom-liebenden-gott-hat-die-welt-veraendert\/"},"modified":"2019-10-31T16:21:13","modified_gmt":"2019-10-31T15:21:13","slug":"erkenntnis-vom-liebenden-gott-hat-die-welt-veraendert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/erkenntnis-vom-liebenden-gott-hat-die-welt-veraendert\/","title":{"rendered":"Erkenntnis vom liebenden Gott hat die Welt ver\u00e4ndert"},"content":{"rendered":"<p>\u201eReformation neu feiern: Wahrheit\u201c \u2013 so lautete das Motto des Radiogottesdienstes zum Reformationstag, der am Donnerstag, 31. Oktober, live aus der Stadtkirche in Jever bei NDR Info und Deutschlandfunk \u00fcbertragen wurde. In seiner Predigt (zu Mt. 10,27) betonte Bischof Thomas Adomeit, dass Jesus von seinen J\u00fcngern und Gef\u00e4hrtinnen ein klares Bekenntnis zu ihrem Glauben gefordert habe. Die Anh\u00e4nger seien damals mutig, aber auch ausgesprochen erfolgreich gewesen. Auch ohne moderne Medien h\u00e4tten sich die Nachrichten \u00fcber den liebenden Gott wie ein Lauffeuer verbreitet so Adomeit.<br \/> &nbsp;<br \/> Die Herausforderungen, die mit einem klaren Bekenntnis verbunden seien, z\u00f6gen sich durch die ganze Geschichte des Christentums bis heute. \u201eDass Menschen aber heute in Deutschland, j\u00fcdische Geschwister, weil sie sich zu ihrem Glauben bekennen und zum Gebet versammeln, deswegen Angst um Leib und Leben haben m\u00fcssen, erf\u00fcllt mich mit gro\u00dfer Wut und Traurigkeit. Bedeutet das doch, dass in unserer Gesellschaft noch viel zu tun ist, damit sie ihrem eigenen Anspruch, eine freie und offene Gesellschaft zu sein, n\u00e4herkommt\u201c, so Bischof Thomas Adomeit.<br \/> &nbsp;<br \/> F\u00fcr Christinnen und Christen bedeute dies heute, dass sie die \u201eGeschichte vom liebenden Gott auch in unserer Zeit weitererz\u00e4hlen m\u00fcssen.\u201c Jesus rufe die Menschen in die Nachfolge. Gott wolle mit jedem Menschen pers\u00f6nlich zu tun haben, \u201eganz direkt, er will nicht gef\u00fcrchtet, sondern geliebt und verstanden werden. Diese Erkenntnis hat die Welt ver\u00e4ndert. Pl\u00f6tzlich war wichtig, was ich selbst denke, wozu ich mich selbst bekenne.\u201c<br \/> &nbsp;<br \/> Dass die Botschaft des gn\u00e4digen Gott wieder h\u00f6rbar geworden sei, sei auch ein Verdienst von Martin Luther gewesen. Ihm sei es um ein neues Verstehen dieser Botschaft gegangen, so Adomeit. Luther habe Gottes Wort in der Bibel f\u00fcr viele Menschen zug\u00e4nglich gemacht, dem Volk aufs Maul geschaut und die damalige Umgangssprache studiert, um das verst\u00e4ndlich weitersagen zu k\u00f6nnen, was ihn am meisten umtrieb.<br \/> &nbsp; &nbsp;<br \/> Ihn freue am heutigen Reformationstag besonders, dass die Menschen der Wahrheit eine Sprache geben k\u00f6nnten. Das m\u00fcsse nicht alleine geschehen, sondern auch in Gemeinschaft, in der pers\u00f6nlichen Begegnung, im Austausch. Martin Luther w\u00e4re neidisch auf die heutigen M\u00f6glichkeiten der digitalen Kommunikation, so Adomeit. \u201eBekennen ist Begegnen mit einem Thema, das mich tr\u00e4gt. Reden, Tippen, Skypen wir davon! Auch mit Stickern und Emojis!\u201c<br \/> &nbsp;<br \/> Musikalisch wurde der Radiogottesdienst begleitet von Frauke Harland (Saxofon), Kantor Klaus Wedel (Orgel) und dem Posaunenchor der Gemeinde, liturgisch von Pfarrer Thorsten Harland und Lektorin Christina Kretschmer.<br \/> &nbsp;<br \/> <strong>Informationen zur Stadtkirche in Jever<\/strong><br \/> Viermal ist die gotische Stadtkirche zu Jever niedergebrannt, viermal ist sie wieder auferstanden: 1382, 1532, 1728 und zuletzt 1959. Immer wieder hat die Gemeinde ein neues Gotteshaus erschaffen, das sich in Stil und Architektur der jeweiligen Zeit anlehnte, aber architektonisch von den Vorg\u00e4ngerbauten erz\u00e4hlte.<br \/> &nbsp; &nbsp;<br \/> Die Grundform greift auf das griechische Kreuz der \u00fcber 1.000 Jahre alten Stadtkirche zur\u00fcck. Das erste Gotteshaus wurde von angels\u00e4chsischen M\u00f6nchen errichtet. Dem traditionelle Ziegelmauerwerk steht heute der moderne Baustoff Beton gegen\u00fcber, die gefaltete Dachkonstruktion korrespondiert in ihren Giebeln mit den H\u00e4usern, die den Kirchplatz umgeben.<br \/> &nbsp;<br \/> So entstand das heutige Ensemble mit einem jetzt freistehenden backsteinroten Kirchturm und zehn Glasbetonw\u00e4nden im Inneren. Durch ihre Struktur lenken die Fenster den Blick auf den sakralen Mittelpunkt der Kirche, das Kreuz \u00fcber dem Altar aus italienischem Granit. Das vier Meter hohe Stahlkreuz wurde vom Berliner Kunstschmied Fritz K\u00fchn gefertigt. Der barocke Taufstein links neben dem Altar geh\u00f6rt zu den wenigen Ausstattungsgegenst\u00e4nden, die aus der alten Stadtkirche erhalten geblieben und nach wie vor in Gebrauch sind.<br \/> &nbsp;<br \/> <em>Mehr Informationen zur Kirche finden Sie unter: <a href=\"http:\/\/www.kirche-jever.de\">www.kirche-jever.de<\/a> <\/em><\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eReformation neu feiern: Wahrheit\u201c \u2013 so lautete das Motto des Radiogottesdienstes zum Reformationstag, der am Donnerstag, 31. Oktober, live aus der Stadtkirche in Jever bei NDR Info und Deutschlandfunk \u00fcbertragen wurde. In seiner Predigt (zu Mt. 10,27) betonte Bischof Thomas Adomeit, dass Jesus von seinen J\u00fcngern und Gef\u00e4hrtinnen ein klares Bekenntnis zu ihrem Glauben gefordert habe. Die Anh\u00e4nger seien damals mutig, aber auch ausgesprochen erfolgreich gewesen. 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