{"id":13139,"date":"2019-11-11T09:17:00","date_gmt":"2019-11-11T08:17:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/diakonie-begruesst-kompromiss-zur-grundrente\/"},"modified":"2019-11-11T09:17:00","modified_gmt":"2019-11-11T08:17:00","slug":"diakonie-begruesst-kompromiss-zur-grundrente","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/diakonie-begruesst-kompromiss-zur-grundrente\/","title":{"rendered":"Diakonie begr\u00fc\u00dft Kompromiss zur Grundrente"},"content":{"rendered":"<p>Hannover\/Bremen (epd). Sprecher der Diakonie in Niedersachsen und Bremen haben den Kompromiss zur Grundrente in der Gro\u00dfen Koalition begr\u00fc\u00dft. Insbesondere Frauen werden nach Ansicht des nieders\u00e4chsischen Vorstands-Sprecher Hans-Joachim Lenke davon profitieren, weil die Grundrente zugleich die Familienarbeit aufwerte, sagte er am Montag in Hannover. Der Bremer Diakoniepfarrer Manfred Meyer erg\u00e4nzte, der geplante Rentenzuschlag sei eine Anerkennung der Lebensleistung der Frauen. Die Grundrente k\u00f6nne dazu beitragen, Betroffene vor Altersarmut zu sch\u00fctzen und einen Lebensstandard oberhalb des Existenzminimums zu sichern.<\/p>\n<p>Lenke zufolge ist die Armut der \u00fcber 65-J\u00e4hrigen weiblich. Ihre Armutsquote liege in Niedersachsen bei 16,4 Prozent. Dem gegen\u00fcber seien lediglich 11,5 Prozent der gleichaltrigen M\u00e4nner von Armut betroffen. Zudem rutschten immer mehr der \u00e4lteren Menschen in eine Schuldenfalle. Hier sollten mehr und gezielte Beratungsangebote geschaffen werden.<\/p>\n<p>Begr\u00fc\u00dfenswert sei, dass die angedachte \u00abharte Abbruchkante\u00bb noch einmal in den Blick genommen werden solle, sagte Lenke. Urspr\u00fcnglich sollten nur diejenigen eine Grundrente beziehen, die mindestens 35 Beitragsjahre vorweisen k\u00f6nnen. Alleinerziehende, die schon durch das Ehegattensplitting im Steuerrecht benachteiligt seien, d\u00fcrften nicht auch hier zu den Verlieren z\u00e4hlen. \u00abDie Dreifachbelastung von Erwerbsarbeit, Kindererziehung und besonderer Verantwortung f\u00fcr die Familie muss sich durch Anrechnungszeiten in der Rente wiederfinden\u00bb, unterstrich der Diakonie-Vorstands-Sprecher. Dazu geh\u00f6re auch, die Pf\u00e4ndungsfreigrenze von derzeit 1.180 Euro anzupassen.<\/p>\n<p>Ausdr\u00fccklich begr\u00fc\u00dften Lenke und Meyer die vorgesehene automatisierte und unb\u00fcrokratische \u00dcberpr\u00fcfung von Einkommen und Verm\u00f6gen durch die Finanz\u00e4mter. So bleibe den Rentnerinnen und Rentnern der von vielen als erniedrigend empfundene Weg zum Sozialamt erspart. \u00abDies kann die verdeckte Armut von Rentnern und Rentnerinnen beenden, die sich sch\u00e4men, nach 35 Jahren Erwerbst\u00e4tigkeit einen Antrag auf Sozialhilfe zu stellen\u00bb, sagte Meyer.<\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover\/Bremen (epd). Sprecher der Diakonie in Niedersachsen und Bremen haben den Kompromiss zur Grundrente in der Gro\u00dfen Koalition begr\u00fc\u00dft. Insbesondere Frauen werden nach Ansicht des nieders\u00e4chsischen Vorstands-Sprecher Hans-Joachim Lenke davon profitieren, weil die Grundrente zugleich die Familienarbeit aufwerte, sagte er am Montag in Hannover. Der Bremer Diakoniepfarrer Manfred Meyer erg\u00e4nzte, der geplante Rentenzuschlag sei eine Anerkennung der Lebensleistung der Frauen. 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