{"id":1314,"date":"2015-03-23T08:17:00","date_gmt":"2015-03-23T07:17:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/gegen-die-einfuehrung-einer-sterbehilfe\/"},"modified":"2015-03-23T08:17:00","modified_gmt":"2015-03-23T07:17:00","slug":"gegen-die-einfuehrung-einer-sterbehilfe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/gegen-die-einfuehrung-einer-sterbehilfe\/","title":{"rendered":"Gegen die Einf\u00fchrung einer Sterbehilfe"},"content":{"rendered":"<p>\u201eDie W\u00fcrde des Menschen ist und bleibt unantastbar. Jeder Mensch hat auch an seinem Ende ein Recht auf ein selbstbestimmtes Leben.\u201c Diese Ansicht vertrat jetzt die \u00c4rztin Prof. Dr. Sylvia Kotterba auf der Kreissynode des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises in Elisabethfehn. Dabei sprach sie sich gegen die Einf\u00fchrung einer Sterbehilfe in Deutschland aus. \u201eWir brauchen keine Mitwirkung des Arztes bei der Selbstt\u00f6tung. Es gibt heute viele M\u00f6glichkeiten, einem Menschen die letzte Phase seines Lebens so angenehm wie m\u00f6glich zu gestalten.\u201c Dabei nannte sie die Seelsorge als unverzichtbares Element bei der Betreuung von sterbenden Menschen: \u201eWeil hier die letzten Fragen des Lebens beantwortet werden wollen.\u201c Sylvia Kotterba, die unter anderem als Palliativmedizinerin und Chef\u00e4rztin in Leer t\u00e4tig ist, war eine der Referentinnen zum Schwerpunktthema der Synode \u201eDas christliche Menschenbild, die Debatte um die Sterbehilfe und der Gedanke der Hospizbewegung\u201c. Mit ihrem Beitrag und den Vortr\u00e4gen von Krankenhauspastorin Imke Hinrichs und Christiane Schierholz, Koordinatorin im Hospizdienst Ammerland, bekamen die Synodalen einen aktuellen und umfassenden \u00dcberblick zum Thema. <\/p>\n<p>Die 5. Tagung des Kirchenparlaments hatte mit einem Gottesdienst in der Christuskirche begonnen, der von Pastorin Wiebke Perzul gehalten wurde. Anschlie\u00dfend begr\u00fc\u00dfte Kreispfarrer Lars Dede die Synodalen und gab satzungsgem\u00e4\u00df einen umfangreichen T\u00e4tigkeitsbericht zum Stand der kirchlichen Arbeit in den zehn Kirchengemeinden des Ammerlandes. Es zeige sich, so der Kreispfarrer, dass Pfarrstellen nicht mehr so leicht zu besetzen seien wie fr\u00fcher. Das habe viele Gr\u00fcnde und stelle die Kirche vor gro\u00dfe Herausforderungen. \u201eIch bin aber zuversichtlich, dass wir unsere freien Pfarrstellen in Ocholt, S\u00fcddorf und der Klinikseelsorge in Westerstede in absehbarer Zeit besetzen k\u00f6nnen. Bis dahin steht Pfarrer Hans-Gerd Fritsche f\u00fcr Vertretungsdienste zur Verf\u00fcgung.\u201c <\/p>\n<p>Demn\u00e4chst wird sich die Kreissynode auch mit der Seelsorge in den Altenpflegeeinrichtungen besch\u00e4ftigen. Hierf\u00fcr sind zwei halbe Pfarrstellen vorgesehen. Oberkirchenr\u00e4tin Annette-Christine Lenk \u00fcberbrachte den Synodalen ein Gru\u00dfwort des Oberkirchenrates, bevor Lars Dede zusammen mit Peter Tobiassen, Leiter des Evangelischen Bildungswerkes Ammerland, die geplante Veranstaltungsreihe \u201eReformation &#8211; Bild und Bibel\u201c vorstellte, die bereits am kommenden Dienstag an der Kapelle in Vreschen-Bokel beginnt. Hier wird das Gotteshaus mit einem QR-Code ausgestattet, der mittels Smartphone Informationen zur Gemeinde und zum Geb\u00e4ude \u201emit einem Click\u201c zug\u00e4nglich macht. Diese Veranstaltungsreihe mit vielen Vortr\u00e4gen und Aktionen ist, so Kreispfarrer Lars Dede, \u201eein Leuchtturmprojekt, das \u00fcber die Grenzen unseres Kirchenkreises hinaus ausstrahlt.\u201c&nbsp; Im Blick auf das Leben im Kirchenkreis dankte Kreispfarrer Lars Dede den vielen engagierten ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, aber auch den Gemeindegliedern. Die n\u00e4chste Kreissynode findet am 7. November in&nbsp; Edewecht statt.<br \/><span style=\"font-style: italic\">Bernd G\u00f6de<\/span><br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDie W\u00fcrde des Menschen ist und bleibt unantastbar. Jeder Mensch hat auch an seinem Ende ein Recht auf ein selbstbestimmtes Leben.\u201c Diese Ansicht vertrat jetzt die \u00c4rztin Prof. Dr. Sylvia Kotterba auf der Kreissynode des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises in Elisabethfehn. Dabei sprach sie sich gegen die Einf\u00fchrung einer Sterbehilfe in Deutschland aus. \u201eWir brauchen keine Mitwirkung des Arztes bei der Selbstt\u00f6tung. 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