{"id":13240,"date":"2019-11-29T10:12:00","date_gmt":"2019-11-29T09:12:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/oldenburger-muensterland-kreissynode-verabschiedet-pfarrstellenverteilungskonzept-2030\/"},"modified":"2019-11-29T10:12:00","modified_gmt":"2019-11-29T09:12:00","slug":"oldenburger-muensterland-kreissynode-verabschiedet-pfarrstellenverteilungskonzept-2030","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/oldenburger-muensterland-kreissynode-verabschiedet-pfarrstellenverteilungskonzept-2030\/","title":{"rendered":"Oldenburger M\u00fcnsterland: Kreissynode verabschiedet Pfarrstellenverteilungskonzept 2030"},"content":{"rendered":"<p>Zu einer au\u00dferplanm\u00e4\u00dfigen Kreissynode kamen die Synodalen des Kirchenkreises im Ev. Johannesstift am Mittwoch, 27. November, in Vechta zusammen, um \u00fcber das Pfarrstellenverteilungskonzept 2030 f\u00fcr den Kirchenkreis zu beraten und abzustimmen. Dieses Konzept regelt in der Zukunft den Einsatz von Pfarrerinnen und Pfarrern im Kirchenkreis.<br \/> &nbsp;<\/p>\n<p>Die Synode wurde mit einer Andacht er\u00f6ffnet, die Kreispfarrer Braun hielt und in der er anhand der Textstelle aus der Offenbarung \u201eSiehe, ich mache alles neu\u201c auf die gro\u00dfen Ver\u00e4nderungen einging, die auf den Kirchenkreis durch das neue Pfarrstellenverteilungskonzept zukomme. Auch sein Weggang in die rheinische Kirche sei sowohl f\u00fcr ihn als auch f\u00fcr den Kirchenkreis ein Neuanfang. Aber im Vertrauen auf Gottes Wort sehe er mit gro\u00dfer Hoffnung und Optimismus in die Zukunft.<\/p>\n<p>Das anschlie\u00dfende Gru\u00dfwort von Oberkirchenr\u00e4tin Gudrun Marwick besch\u00e4ftigte sich ebenfalls mit dem Konzept, das gro\u00dfe Ver\u00e4nderungen auch in den anderen Kirchenkreisen zur Folge haben wird. Sie hob das gedeihliche Zusammenwirken der verschiedenen Ebenen hervor und betonte, dass nach ihrer Wahrnehmung die Planungen vielerorts nicht als \u201eMuss\u201c empfunden w\u00fcrden, sondern als Aufbruch, etwas Neues zu wagen. F\u00fcr dieses Engagement dankte sie im Namen des Oberkirchenrates, sie hoffe somit auf ein gutes Gelingen.<\/p>\n<p>Im Anschluss standen dann die Beratungen \u00fcber das Pfarrstellenverteilungskonzept 2030 auf der Tagesordnung, das in den Monaten zuvor von einer Arbeitsgruppe aus Mitgliedern aller Kirchengemeinden des Kirchenkreises erarbeitet worden war. Das Konzept sieht vor, dass von 19,5 Pfarrstellen, die dem Kirchenkreis zustehen, 18,5 Stellen den Kirchengemeinden zugeordnet werden. Durchschnittlich sollen von einer Pfarrstelle 2.681 Gemeindeglieder betreut werden, wobei immer nur volle (100 Prozent) Pfarrstellen angestrebt werden sollen.<\/p>\n<p>Eine Pfarrstelle soll \u00fcbergemeindlich t\u00e4tig sein als Vakanzvertretung und f\u00fcr Projekte der Mission und Gemeindegliedergewinnung. Die Synode war sich einig, dass die sp\u00fcrbare Reduktion der Pfarrstellen die Kirchengemeinden in st\u00e4rkerem Ma\u00dfe dazu verpflichte, mit den Nachbargemeinden zu kooperieren. Es sei nicht immer m\u00f6glich, die durchschnittliche Gemeindegliederzahl genau auf die einzelnen Pfarrstellen aufzuteilen. So entst\u00fcnden Unter- und \u00dcberversorgungen, die in gemeinschaftlichem Miteinander ausgeglichen werden sollen. Ein Antrag, der hier mehr Verbindlichkeit einforderte, fand keine Mehrheit.<\/p>\n<p>Ebenso wurde der Antrag abgelehnt, bei der Kreispfarrerstelle den Beschlussorganen zu erm\u00f6glichen, die Anteile f\u00fcr die Kirchenkreisarbeit entweder auf 75 Prozent oder 50 Prozent festzulegen. Es blieb bei der Beschlussvorlage der Arbeitsgruppe, die Teil des Pfarrstellenverteilungskonzeptes ist, dass der Kreispfarrer zu 75 Prozent im Kirchenkreis und zu 25 Prozent in einer Kirchengemeinde t\u00e4tig sein wird.<\/p>\n<p>Nach engagierter Diskussion wurde das Pfarrstellenverteilungskonzept 2030 mit \u00fcberw\u00e4ltigender Mehrheit angenommen. Kreispfarrer Braun dankte allen f\u00fcr ihr gro\u00dfes Interesse, das gute Miteinander. Er sehe den Kirchenkreis auf einem guten Weg in das kommende Jahrzehnt, so Braun.<\/p>\n<p>Die Kreissynode w\u00e4hlte in den Berufungsausschuss f\u00fcr die Wiederbesetzung der Kreispfarrstelle: Pfarrerin Martina Wittkowski, Thorben Andres, Almut H\u00e4rtel und Christine Wagner.<\/p>\n<p>Zum Abschluss der Synode dankte der stellvertretende Kreispfarrer Andreas Technow dem scheidenden Michael Braun f\u00fcr sein gro\u00dfes Engagement in seiner 25j\u00e4hrigen T\u00e4tigkeit als Kreispfarrer. Michael Braun freute sich in seinen Abschiedsworten \u00fcber die gro\u00dfe Lebendigkeit des Kirchenkreises und lobte die die konstruktive Zusammenarbeit in seiner Zeit als Kreispfarrer.<\/p>\n<p><em>Ein Beitrag von Carsten Homann.<\/em><\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu einer au\u00dferplanm\u00e4\u00dfigen Kreissynode kamen die Synodalen des Kirchenkreises im Ev. Johannesstift am Mittwoch, 27. 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