{"id":13279,"date":"2019-12-06T18:20:00","date_gmt":"2019-12-06T17:20:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/neues-buch-zu-leben-und-werk-des-orgelbaumeisters-arp-schnitger\/"},"modified":"2019-12-06T18:20:00","modified_gmt":"2019-12-06T17:20:00","slug":"neues-buch-zu-leben-und-werk-des-orgelbaumeisters-arp-schnitger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/neues-buch-zu-leben-und-werk-des-orgelbaumeisters-arp-schnitger\/","title":{"rendered":"Neues Buch zu Leben und Werk des Orgelbaumeisters Arp Schnitger"},"content":{"rendered":"<p>Stade\/Kiel (epd). Rechtzeitig zum Ende des 300. Todesjahres von Arp Schnitger (1648-1719) hat der Freiburger Musikwissenschaftler Konrad K\u00fcster eine umfangreiche Monografie zum Leben und Werk des legend\u00e4ren barocken Orgelbaumeisters vorgelegt. Das Buch ist unter dem Titel \u00abArp Schnitger: Orgelbauer, Klangarchitekt, Vordenker\u00bb mit einem Umfang von mehr als 230 Seiten im Kieler Verlag Ludwig erschienen. Es sei das erste Werk seit fast 50 Jahren, das mit neuen Forschungsergebnissen aufwarte, sagte Verlagssprecherin Anne-Mirjam Kirsch.<\/p>\n<p>So konnten beispielsweise Resultate detaillierter Bauuntersuchungen einbezogen werden, die sich im Zusammenhang mit denkmalpflegerischen Restaurierungen ergaben. K\u00fcster, Experte f\u00fcr Musik des 15. bis 19. Jahrhunderts, hat das Buch in sieben Abschnitte gegliedert. So beschreibt es nach Herkunft und Hintergrund Schnitgers seine fr\u00fche Selbstst\u00e4ndigkeit in Stade und Hamburg, seine Arbeit in der Provinz Groningen sowie internationale Werke. Angaben zu Schnitgers Sp\u00e4twerk, zur Musik, die auf seinen Orgeln gespielt wurde, und zum Zustand seines Werkes bis in die Gegenwart erg\u00e4nzen die Monografie.<\/p>\n<p>In diesem Jahr hat der Norden entlang der K\u00fcste zwischen Hamburg und Groningen mit zahlreichen Veranstaltungen an Schnitgers 300. Todesjahr erinnert. Was der Meister geschaffen hat, fasziniert Musiker und Publikum bis heute: Etwa 170 Orgeln soll er neu gebaut oder wesentlich umgestaltet haben. K\u00fcster dokumentiert in seinem Buch mehr als 50 erhaltene Instrumente, die aber oft nur noch in Teilen von Schnitger stammen. Eine Karte im Buch zeigt die Orte, in denen sie zu finden sind.<\/p>\n<p>Das reiche Alte Land zwischen Stade und Hamburg sticht hervor, weil dort besonders viele Orgeln von Schnitger stehen. 1677 \u00fcbernahm er nach dem Tod seines Lehrmeisters Berendt Hus dessen Werkstatt in Stade. Wenig sp\u00e4ter zog er nach Hamburg, um in der Hauptkirche St. Jacobi sein gr\u00f6\u00dftes Werk mit knapp 4.000 Pfeifen zu bauen.<\/p>\n<p>Von Hamburg aus exportierte Schnitger seine Instrumente zun\u00e4chst in den norddeutschen Raum und in die Niederlande, dann nach Russland, England und Portugal. In Neuenfelde, heute ein Teil von Hamburg, wurde der Meister schlie\u00dflich am 28. Juli 1719 begraben. Seine Taufkirche, die St. Bartholom\u00e4us-Kirche in Golzwarden bei Brake in der Wesermarsch, wurde im Juli durch einen Brand schwer besch\u00e4digt.<\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stade\/Kiel (epd). Rechtzeitig zum Ende des 300. Todesjahres von Arp Schnitger (1648-1719) hat der Freiburger Musikwissenschaftler Konrad K\u00fcster eine umfangreiche Monografie zum Leben und Werk des legend\u00e4ren barocken Orgelbaumeisters vorgelegt. 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