{"id":13287,"date":"2019-12-08T09:14:00","date_gmt":"2019-12-08T08:14:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/kirchliche-hilfswerke-kritisieren-ruestungsindustrie-in-krisengebiete\/"},"modified":"2019-12-08T09:14:00","modified_gmt":"2019-12-08T08:14:00","slug":"kirchliche-hilfswerke-kritisieren-ruestungsindustrie-in-krisengebiete","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/kirchliche-hilfswerke-kritisieren-ruestungsindustrie-in-krisengebiete\/","title":{"rendered":"Kirchliche Hilfswerke kritisieren R\u00fcstungsindustrie in Krisengebiete"},"content":{"rendered":"<p>Osnabr\u00fcck (epd). Kirchliche Hilfswerke haben angesichts steigender Ums\u00e4tze in der internationalen R\u00fcstungsindustrie eine restriktivere R\u00fcstungspolitik gefordert. Deutschland m\u00fcsse sich \u00abendlich an seine eigenen Grunds\u00e4tze halten und R\u00fcstungsexporte in Krisenregionen, unter anderem an Staaten der von Saudi-Arabien gef\u00fchrten Jemen-Kriegskoalition, ausnahmslos verbieten\u00bb, sagte Cornelia F\u00fcllkrug-Weitzel, Pr\u00e4sidentin des evangelischen Hilfswerks \u00abBrot f\u00fcr die Welt\u00bb, der \u00abNeuen Osnabr\u00fccker Zeitung\u00bb (Montag).<\/p>\n<p>Die Bundesregierung habe sowohl 2018 als auch 2019 R\u00fcstungsexporte an \u00c4gypten und die Vereinigten Arabischen Emirate bewilligt, kritisierte F\u00fcllkrug-Weitzel. Beide sind am Krieg im Jemen beteiligt. Deutschland trage als einer der f\u00fcnf gr\u00f6\u00dften R\u00fcstungsexporteure der Welt eine Mitverantwortung daf\u00fcr, dass der Waffenhandel seit Jahren steige.<\/p>\n<p>Staaten, in denen seit Jahren gewaltsame Konflikte toben, geh\u00f6rten zu den \u00e4rmsten der Welt, betonte die Pr\u00e4sidentin. Sie verzeichneten eher R\u00fcckschritte als Entwicklungsfortschritte. \u00abAllein im Jemen sind 24 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen, das sind 80 Prozent der Bev\u00f6lkerung. Die Vereinten Nationen sprechen von der schwersten humanit\u00e4ren Katastrophe weltweit.\u00bb<\/p>\n<p>Der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des katholischen Hilfswerks Misereor, Pirmin Spiegel, sagte der Zeitung, Waffen seien kein Garant f\u00fcr mehr Sicherheit und Frieden. Waffen und Gewalt drohten vielmehr die Erfolge, \u00abdie verschiedene Akteure der Entwicklungszusammenarbeit weltweit \u00fcber Jahre zum Wohle der Menschen aufgebaut haben, zu zerst\u00f6ren\u00bb. Spiegel forderte, mehr Geld in die Entwicklungszusammenarbeit zu investieren. Auch f\u00fcr Krisenintervention und zivile Konfliktbearbeitung m\u00fcssten mehr Mittel bereitgestellt werden.<\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Osnabr\u00fcck (epd). 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