{"id":13745,"date":"2020-02-19T16:28:57","date_gmt":"2020-02-19T15:28:57","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/was-glaubst-du-denn\/"},"modified":"2020-02-19T16:28:57","modified_gmt":"2020-02-19T15:28:57","slug":"was-glaubst-du-denn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/was-glaubst-du-denn\/","title":{"rendered":"Was glaubst du denn?"},"content":{"rendered":"<p>Die Begegnung von Menschen aus verschiedenen L\u00e4ndern mit unterschiedlichen kulturellen und religi\u00f6sen Hintergr\u00fcnden bereichert unsere Gesellschaft in vielf\u00e4ltiger Weise und er\u00f6ffnet neue Perspektiven. Unwissenheit, mangelnde gegenseitige Akzeptanz, Angst vor dem Fremden und sprachliche Hindernisse k\u00f6nnen den gegenseitigen Austausch \u00fcber Kultur- und Religionsgrenzen hinweg jedoch beeintr\u00e4chtigen. Um dabei zu helfen, diese Barrieren abzubauen und kulturelle Br\u00fccken zu schlagen, lassen sich \u00fcber 30 engagierte Frauen aus dem Oldenburger Land zurzeit zu ehrenamtlichen Kulturmittlerinnen fortbilden. Der Auftakt zu der Fortbildung fand am 7. und 8. Februar 2020 in der Katholischen Akademie Stapelfeld statt.<br \/> &nbsp;&nbsp;<br \/> Zum konfessions\u00fcbergreifenden Leitungs-Team geh\u00f6ren Dr. Andrea Schrimm-Heins und Andrea G\u00e4rtig von der Evangelischen Frauenarbeit in Oldenburg, Dr. Gabriele Lachner (Bisch\u00f6fliche Beauftragte f\u00fcr \u00f6kumenische Fragen und f\u00fcr den interreligi\u00f6sen Dialog im katholischen Offizialatsbezirk Oldenburg), Mechtild Pille (Pastoralreferentin, Referentin f\u00fcr Frauenseelsorge und Verbandsreferentin f\u00fcr die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands, kfd), die Muslimas Elif Coban und Karima Said Amine, die J\u00fcdin Gabriela Pollmann sowie die Yezidin Amira Hasso.<br \/> &nbsp;<br \/> Ein Holzkreuz, einen Rosenkranz, eine Bibel, einen muslimischen Gebetsteppich, eine Marienstatue und zahlreiche weitere religi\u00f6se Gegenst\u00e4nde hatten die Frauen, die an der Fortbildung zur Kulturmittlerin teilnehmen, am 7. Februar 2020 nach Stapelfeld mitgebracht: Religi\u00f6se Symbole, die ihnen am Herzen liegen, mit denen sie sich den anderen Teilnehmerinnen vorstellen und ihre Verbundenheit zum Glauben zum Ausdruck bringen konnten.<br \/> &nbsp;<br \/> Nach der Vorstellungsrunde pr\u00e4sentierte das Vorbereitungs-Team die Gottesbilder in den verschiedenen Religionen in einzelnen Kurzvortr\u00e4gen \u2013 ein gelungener Auftakt f\u00fcr die ca. halbj\u00e4hrige Fortbildung. Am zweiten Tag des Start-Halbwochenendes&nbsp; standen j\u00fcdische, christliche, muslimische und yezidische Alltagsrituale im Mittelpunkt; zudem tauschten sich die Teilnehmerinnen \u00fcber Frauenbilder, Initiationsriten, Tod und Sterben in den unterschiedlichen Glaubensrichtungen aus.<br \/> &nbsp;<br \/> Nach diesem ersten Kennenlernen und der Vermittlung von Basis-Informationen findet der zweite Fortbildungstermin im M\u00e4rz 2020 in Oldenburg statt. Tagungsort wird das Evangelische Gemeindehaus St. Johannes sein, und es ist ein gemeinsamer Besuch des Yezidischen Forums geplant. Bis zu den Sommerferien schlie\u00dft sich ein Seminartag in Vechta mit Besuch einer katholischen Kirche und einer Moschee an, und es ist eine Exkursion zur Synagoge in Osnabr\u00fcck vorgesehen.<br \/> &nbsp;<br \/> <strong>Kulturmittlerinnen \u2013 Aufgaben und Ziele<\/strong><br \/> Die Kulturmittlerinnen machen es sich zur Aufgabe, den Dialog mit Frauen anderer Religionen und auch das interkulturelle Lernen zu f\u00f6rdern. Nach Abschluss der Fortbildung sollen die Absolventinnen zwischen Gruppen und Personen mit unterschiedlichen kulturellen und religi\u00f6sen Pr\u00e4gungen vermitteln und Br\u00fccken bauen.<\/p>\n<p>Die Teilnehmerinnen der Fortbildung werden dazu ermutigt, in konfessions\u00fcbergreifenden Kleingruppen interkulturelle Projekte zu planen und durchzuf\u00fchren. Auf diese Weise k\u00f6nnen viele verschiedene kulturelle Facetten in ihrer Lebensvielfalt und biografischen Vielgestaltigkeit repr\u00e4sentiert werden. Denkbar sind in diesem Zusammenhang kulturelle Veranstaltungen wie interreligi\u00f6se Kunst- und Literatur-Projekte, Stadtf\u00fchrungen und Kochabende \u2013 zudem auch Projekte aus dem Bildungsbereich wie das Vermitteln von Sprachkenntnissen als Vorlesepatinnen in Kinderg\u00e4rten und Familienbildungsst\u00e4tten sowie Hilfe zur Altagsbew\u00e4ltigung. Auch die Entstehung von internationalen Frauengruppen w\u00e4re ein m\u00f6gliches und w\u00fcnschenswertes Resultat der Projektarbeit.<\/p>\n<p>Nach Absolvierung des Kurses erhalten alle Teilnehmerinnen eine Teilnahmebescheinigung; bei Durchf\u00fchrung eines Projektes wird zus\u00e4tzlich ein Zertifikat erteilt.<\/p>\n<p>Auf den Kurs folgt 2021 ein Follow-up-Tag, an dem geschaut wird, was durch diese Fortbildung angesto\u00dfen wurde.<\/p>\n<p><em>Ein Beitrag von Karin Kutschke.<\/em><\/p>\n<p><strong>Hier finden Sie Informationen zur <a href=\"\/\/file?uid=96039\">Interreligi\u00f6sen Fortbildung zur Kulturmittlerin<\/a> im Format PDF.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Weitere Informationen:<\/strong><br \/> Evangelische Frauenarbeit der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg<br \/> Dr. Andrea Schrimm-Heins<br \/> Gottorpstra\u00dfe 14<br \/> 26122 Oldenburg<br \/> Tel.: 0441\/7701-444<br \/> E-Mail: <a href=\"mailto:frauenarbeit@kirche-oldenburg.de\">frauenarbeit@kirche-oldenburg.de<\/a><\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Begegnung von Menschen aus verschiedenen L\u00e4ndern mit unterschiedlichen kulturellen und religi\u00f6sen Hintergr\u00fcnden bereichert unsere Gesellschaft in vielf\u00e4ltiger Weise und er\u00f6ffnet neue Perspektiven. Unwissenheit, mangelnde gegenseitige Akzeptanz, Angst vor dem Fremden und sprachliche Hindernisse k\u00f6nnen den gegenseitigen Austausch \u00fcber Kultur- und Religionsgrenzen hinweg jedoch beeintr\u00e4chtigen. Um dabei zu helfen, diese Barrieren abzubauen und kulturelle Br\u00fccken zu schlagen, lassen sich \u00fcber 30 engagierte Frauen aus dem Oldenburger Land zurzeit zu ehrenamtlichen Kulturmittlerinnen fortbilden. Der Auftakt zu der Fortbildung fand am 7. und 8. 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