{"id":13817,"date":"2020-03-04T09:48:00","date_gmt":"2020-03-04T08:48:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/niedersachsen-zeigt-sich-bereit-zur-aufnahme-von-fluechtlingen-land-koennte-kapazitaeten-in-erstaufnahmen-kurzfristig-erweitern\/"},"modified":"2020-03-04T09:48:00","modified_gmt":"2020-03-04T08:48:00","slug":"niedersachsen-zeigt-sich-bereit-zur-aufnahme-von-fluechtlingen-land-koennte-kapazitaeten-in-erstaufnahmen-kurzfristig-erweitern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/niedersachsen-zeigt-sich-bereit-zur-aufnahme-von-fluechtlingen-land-koennte-kapazitaeten-in-erstaufnahmen-kurzfristig-erweitern\/","title":{"rendered":"Niedersachsen zeigt sich bereit zur Aufnahme von Fl\u00fcchtlingen &#8211; Land k\u00f6nnte Kapazit\u00e4ten in Erstaufnahmen kurzfristig erweitern"},"content":{"rendered":"<p>Die Not der Fl\u00fcchtlinge in den griechischen Lagern wird immer gr\u00f6\u00dfer. W\u00e4hrend Hilfswerke erneut die sofortige Aufnahme besonders Schutzbed\u00fcrftiger fordern, reagiert offenbar die Politik in Deutschland und Europa. Auch Niedersachsen will helfen.<\/p>\n<p>Hannover\/Osnabr\u00fcck (epd). Eine Aufnahme von Fl\u00fcchtlingen aus griechischen Fl\u00fcchtlingslagern scheint nach \u00c4u\u00dferungen von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) n\u00e4her zu r\u00fccken.<\/p>\n<p>Niedersachsen reagierte am Mittwoch und erkl\u00e4rte seine Bereitschaft, eine gr\u00f6\u00dfere Zahl besonders schutzbed\u00fcrftiger Fl\u00fcchtlinge aus den griechischen Lagern aufzunehmen. Kurzfristig k\u00f6nne die Kapazit\u00e4t von rund 5.200 Pl\u00e4tzen in den Erstaufnahmeeinrichtungen auf bis zu 12.500 hochgefahren werden, sagte ein Sprecher des Innenministeriums in Hannover. Insgesamt h\u00e4tten sich sechs Bundesl\u00e4nder und sechs EU-Staaten bereiterkl\u00e4rt, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen.<\/p>\n<p>Seehofer hatte am Dienstag nach einer CDU\/CSU-Fraktionssitzung erkl\u00e4rt, dass \u00abzeitnah\u00bb eine gemeinsame europ\u00e4ische L\u00f6sung f\u00fcr die humanit\u00e4ren Probleme gefunden werden m\u00fcsse. Es gehe insbesondere darum, sich um die Kinder zu k\u00fcmmern. Er wollte dar\u00fcber am Mittwoch mit seinen Kollegen in der EU sprechen. Er hatte allerdings auch betont, dass es keinen deutschen Alleingang geben k\u00f6nne und dass zun\u00e4chst die Ordnung an der griechisch-t\u00fcrkischen Grenze wiederherstellt werden m\u00fcsse. \u00abOhne Ordnung wird es keine M\u00f6glichkeit f\u00fcr eine humanit\u00e4re Hilfe geben k\u00f6nnen.\u00bb<\/p>\n<p>Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) begr\u00fc\u00dfte gleichwohl die grunds\u00e4tzliche Bereitschaft Seehofers: \u00abIch freue mich sehr, dass wir heute wohl soweit sind, endlich die Kinder aus dem Elend der Lager auf den griechischen Inseln zu holen.\u00bb<\/p>\n<p>Unterdessen forderten Hilfswerke angesichts der wachsenden Fl\u00fcchtlingsnot auf den ost\u00e4g\u00e4ischen Inseln und an der griechisch-t\u00fcrkischen Landgrenze die Aufnahme von bis zu 5.000 schutzbed\u00fcrftigen Fl\u00fcchtlingen. Deutschland solle nicht warten bis sich alle 27 EU-Staaten geeinigt h\u00e4tten, teilte das Kinderhilfswerk terre des hommes mit Sitz in Osnabr\u00fcck am Mittwoch mit. \u00ab\u00c4rzte ohne Grenzen\u00bb sieht laut einem Zeitungsbericht die Notwendigkeit, 140 Kinder und ihre Familien nach Deutschland zu holen, die unter chronischen und komplexen Krankheiten litten. Die Kommunen in Niedersachsen zeigten sich grunds\u00e4tzlich bereit.<\/p>\n<p>\u00abWir wollen helfen, aber wir brauchen ein koordiniertes System\u00bb, sagte der Sprecher des St\u00e4dte- und Gemeindbundes, Thorsten Bullerdiek am Mittwoch dem epd. Der Bund und danach die L\u00e4nder m\u00fcssten die Menschen zentral aufnehmen und nach Quoten zuweisen, damit die Lasten gerecht verteilt w\u00fcrden. Niedersachsen m\u00fcsste etwa 500 Menschen aufnehmen, wenn tats\u00e4chlich 5.000 nach Deutschland k\u00e4men, sagte Bullerdiek. \u00abAber dabei bleibt es ja nicht. Die Politik muss \u00fcber die Soforthilfe hinaus langfristige L\u00f6sungen entwickeln. Wir k\u00f6nnen nicht immer auf Zuruf agieren.\u00bb<\/p>\n<p>Marie von Manteuffel von \u00ab\u00c4rzte ohne Grenzen\u00bb Deutschland, forderte in der \u00abNeuen Osnabr\u00fccker Zeitung\u00bb (Mittwoch), die Bundesregierung m\u00fcsse f\u00fcr eine L\u00f6sung eintreten, die zuallererst Menschenleben respektiere und sch\u00fctze. Viele Fl\u00fcchtlinge mit Krankheiten wie Epilepsie oder Herzerkrankungen k\u00f6nnten auf den Inseln nicht behandelt werden.<\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Not der Fl\u00fcchtlinge in den griechischen Lagern wird immer gr\u00f6\u00dfer. W\u00e4hrend Hilfswerke erneut die sofortige Aufnahme besonders Schutzbed\u00fcrftiger fordern, reagiert offenbar die Politik in Deutschland und Europa. Auch Niedersachsen will helfen. Hannover\/Osnabr\u00fcck (epd). Eine Aufnahme von Fl\u00fcchtlingen aus griechischen Fl\u00fcchtlingslagern scheint nach \u00c4u\u00dferungen von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) n\u00e4her zu r\u00fccken. Niedersachsen reagierte am Mittwoch und erkl\u00e4rte seine Bereitschaft, eine gr\u00f6\u00dfere Zahl besonders schutzbed\u00fcrftiger Fl\u00fcchtlinge aus den griechischen Lagern aufzunehmen. Kurzfristig k\u00f6nne die Kapazit\u00e4t von rund 5.200 Pl\u00e4tzen in den Erstaufnahmeeinrichtungen auf bis zu 12.500 hochgefahren werden, sagte ein Sprecher des Innenministeriums in Hannover. 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