{"id":14300,"date":"2020-04-17T12:57:00","date_gmt":"2020-04-17T10:57:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/keine-gottesdienste-vor-anfang-mai\/"},"modified":"2020-04-17T12:57:00","modified_gmt":"2020-04-17T10:57:00","slug":"keine-gottesdienste-vor-anfang-mai","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/keine-gottesdienste-vor-anfang-mai\/","title":{"rendered":"Keine Gottesdienste vor Anfang Mai"},"content":{"rendered":"<p><strong>In Berlin haben Vertreter der Religionsgemeinschaften gemeinsam mit dem Bundesinnenministerium beraten, ob Lockerungen der Corona-Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr Gottesdienste m\u00f6glich sind. Ergebnis: vorsichtiger Optimismus. Doch schnell \u00e4ndert sich nichts.<\/strong><\/p>\n<p>Hannover\/Berlin (epd). Nach einem Gespr\u00e4ch zwischen den Religionsgemeinschaften und dem Bund ist klar: Gottesdienste wird es vor Anfang Mai nicht geben. Allerdings sollen die christlichen Kirchen, der Zentralrat der Juden und die islamischen Moscheeverb\u00e4nde in der kommenden Woche Konzepte vorlegen, wie Gottesdienste mit den n\u00f6tigen Hygieneregeln abgehalten werden k\u00f6nnen. Das berichteten die Teilnehmer des Gespr\u00e4chs am Freitag \u00fcbereinstimmend. Bund und L\u00e4nder w\u00fcrden am 30. April auf Basis der Konzepte \u00fcber eine Lockerung der geltenden Kontaktbeschr\u00e4nkungen infolge der Corona-Pandemie f\u00fcr Gottesdienste beraten, teilte das Bundesinnenministerium in Berlin mit.<\/p>\n<p>Der hannoversche Landesbischof Ralf Meister sagte, er freue sich, dass es in absehbarer Zeit in den Kirchen wieder Gottesdienste geben k\u00f6nne. \u00abAn Ostern haben wir gezeigt, dass es verantwortbare Wege gibt, um die Kirchen zum stillen Gebet zu \u00f6ffnen. Ich bin sicher, dass es uns nun auch f\u00fcr Gottesdienste gelingen wird, entsprechende Konzepte zu entwickeln, die eine schrittweise R\u00fcckkehr ins gottesdienstliche Leben erm\u00f6glichen\u00bb, sagte der evangelische Theologe. Ziel m\u00fcsse sein, den gesundheitlichen Schutz der Gottesdienstbesucher und derjenigen sicherzustellen, die an der Gestaltung der Gottesdienste beteiligt sind.<\/p>\n<p>\u00dcber Wege zur Lockerung des Gottesdienstverbots entscheiden m\u00fcssen die einzelnen Bundesl\u00e4nder. Das Treffen mit Innenstaatssekret\u00e4r Markus Kerber (CDU) am Freitag diente vor allem dem Austausch und der Vermittlung. Evangelische und katholische Kirche k\u00fcndigten an, in der kommenden Woche entsprechende Konzepte mit Abstands- und Hygieneregelungen vorzulegen. Ziel sei, \u00abm\u00f6glichst bald\u00bb danach wieder Gottesdienste abhalten zu k\u00f6nnen. Ob das schon am ersten Mai-Wochenende der Fall sein k\u00f6nnte, sei offen, sagte der Bevollm\u00e4chtigte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Berlin, Martin Dutzmann.<\/p>\n<p>Der Beauftragte der Bundesregierung f\u00fcr weltweite Religionsfreiheit, Markus Gr\u00fcbel (CDU), sagte: \u00abDenkbar w\u00e4re, die Anzahl der Gottesdienstbesucher zu begrenzen, Gottesdienste im Freien, das Angebot von Gottesdiensten zu erh\u00f6hen und in den Kirchen, Moscheen und Synagogen einen Mindestabstand zu gew\u00e4hrleisten.\u00bb Was im Plenarsaal des Bundestages m\u00f6glich sei, m\u00fcsse auch in Gottesh\u00e4usern erlaubt sein.<\/p>\n<p>Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg B\u00e4tzing, erkl\u00e4rte, die Gl\u00e4ubigen w\u00fcrden das Signal aus dem Gespr\u00e4ch im Ministerium als Zeichen der Hoffnung zu sch\u00e4tzen wissen. Viele litten unter den Beschr\u00e4nkungen ihrer religi\u00f6sen Praxis. Die katholische Kirche wurde vom Leiter des Katholischen B\u00fcros in Berlin, Pr\u00e4lat Karl J\u00fcsten, bei dem Gespr\u00e4ch vertreten.<\/p>\n<p>Auch der Zentralrat der Juden will ein Hygienekonzept vorlegen, teilte er am Freitag mit. Zentralratspr\u00e4sident, Josef Schuster, begr\u00fc\u00dfte ebenso wie der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm die einm\u00fctige Vereinbarung zwischen Bund und Religionsgemeinschaften.<\/p>\n<p>Ein weiteres zentrales Anliegen der Kirchen sei die Gew\u00e4hrleistung der Seelsorge an Kranken und Sterbenden gewesen, sagte Bedford-Strohm. Auch hier habe Einigkeit bestanden, dass die Kirchen bei der Wahrnehmung dieser wichtigen Aufgabe st\u00e4rker unterst\u00fctzt w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Der Sprecher des Koordinierungsrats der Muslime, Burhan Kesici, sagte, die muslimischen Glaubensgemeinschaften w\u00fcrden sich an die Beschr\u00e4nkungen halten. F\u00fcr die Muslime beginnt Ende der kommenden Woche der heilige Fastenmonat Ramadan. Nach dem 3. Mai wolle man sehen, wie Gebete in den Moscheen stattfinden k\u00f6nnten. Beten und Fasten ist im Ramadan zentral f\u00fcr Muslime.<\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Berlin haben Vertreter der Religionsgemeinschaften gemeinsam mit dem Bundesinnenministerium beraten, ob Lockerungen der Corona-Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr Gottesdienste m\u00f6glich sind. Ergebnis: vorsichtiger Optimismus. Doch schnell \u00e4ndert sich nichts. Hannover\/Berlin (epd). Nach einem Gespr\u00e4ch zwischen den Religionsgemeinschaften und dem Bund ist klar: Gottesdienste wird es vor Anfang Mai nicht geben. Allerdings sollen die christlichen Kirchen, der Zentralrat der Juden und die islamischen Moscheeverb\u00e4nde in der kommenden Woche Konzepte vorlegen, wie Gottesdienste mit den n\u00f6tigen Hygieneregeln abgehalten werden k\u00f6nnen. Das berichteten die Teilnehmer des Gespr\u00e4chs am Freitag \u00fcbereinstimmend. 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