{"id":14430,"date":"2020-05-05T08:17:00","date_gmt":"2020-05-05T06:17:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/stadt-delmenhorst-draengt-auf-abriss-von-haeusern-im-wollepark\/"},"modified":"2020-05-05T08:17:00","modified_gmt":"2020-05-05T06:17:00","slug":"stadt-delmenhorst-draengt-auf-abriss-von-haeusern-im-wollepark","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/stadt-delmenhorst-draengt-auf-abriss-von-haeusern-im-wollepark\/","title":{"rendered":"Stadt Delmenhorst dr\u00e4ngt auf Abriss von H\u00e4usern im \u00abWollepark\u00bb"},"content":{"rendered":"<p>Delmenhorst (epd). Bei der Sanierung des fr\u00fcheren Problemviertels \u00abWollepark\u00bb dr\u00e4ngt die Stadt Delmenhorst auf den Abriss auch von denjenigen H\u00e4usern, die sich nicht in ihrem Besitz befinden. \u00abWir sind in Gespr\u00e4chen mit den Eigent\u00fcmern und ihrem Verwalter\u00bb, sagte Stadtsprecher Timo Frers am Dienstag dem Evangelischen Pressdienst (epd). Zuerst hatte die \u00abHannoversche Allgemeine Zeitung\u00bb (Dienstag) \u00fcber den Vorsto\u00df berichtet.<\/p>\n<p>Das Quartier war vor drei Jahren in die Schlagzeilen geraten, als der \u00f6rtliche Energieversorger zwei Wohnbl\u00f6cken mit 80 Wohnungen und rund 350 Bewohnern den Strom, das Gas und das Wasser abdrehte. Die Vermieter hatten Zahlungen ihrer Mieter nicht weitergeleitet. Anfang Oktober 2017 wurden die H\u00e4user f\u00fcr \u00abunbewohnbar\u00bb erkl\u00e4rt und versiegelt. Die Bewohner mussten sich andere Wohnungen suchen. Versuche der Stadt, die beiden Hochh\u00e4user zu kaufen, scheiterten an den Eigent\u00fcmern.<\/p>\n<p>Frers zufolge sind die Wohnblocks Am Wollepark 11 und 12 die einzigen maroden Geb\u00e4ude im Quartier, die nicht im Besitz der Stadt sind. Die Wohnungen darin geh\u00f6ren insgesamt 50 Eigent\u00fcmern. Die Nachbarh\u00e4user mit den Nummern 13 und 14 geh\u00f6ren dagegen der Kommune, sie sollen ebenfalls zur\u00fcckgebaut werden. \u00abWenn m\u00f6glich, wollen wir erreichen, dass alle Geb\u00e4ude zusammen abgerissen werden\u00bb, sagte Frers. Er r\u00e4umte ein, dass dies \u00abStand jetzt\u00bb nur mit dem Einverst\u00e4ndnis aller Eigent\u00fcmer geschehen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Delmenhorsts Oberb\u00fcrgermeisters Axel Jahnz (SPD) sagte der \u00abHannoverschen Allgemeinen Zeitung\u00bb, es sei nur eine Frage der Zeit, bis die Stadt die beiden Problemh\u00e4user abrei\u00dfen lassen k\u00f6nne: \u00abWir werden uns diese beiden Bl\u00f6cke holen.\u00bb Die Geb\u00e4ude seien inzwischen eine Gefahr, der Abriss sei zwingend. Sollten sich die Eigent\u00fcmer nicht darum k\u00fcmmern, werde die Stadt das tun. \u00abDas geht nicht von heute auf morgen, da m\u00fcssen Gerichte mit einbezogen werden\u00bb, sagte Jahnz.<\/p>\n<p>Die Siedlung \u00abWollepark\u00bb entstand in den 1970er Jahren in der Bl\u00fctezeit des sozialen Wohnungsbaus mit urspr\u00fcnglich rund 1.400 Wohnungen. Mit der Verkauf der einst gemeinn\u00fctzigen Wohnungen an private Investoren in den 1990er Jahren begann der Verfall. Das Quartier entwickelte sich zum sozialen Brennpunkt. Die H\u00e4user Am Wollepark 1-5 waren bereits seit 2010 unbewohnt, sie wurden von der Stadt bei einer Zwangsversteigerung erworben und 2017 abgerissen. Alle \u00fcbrigen Blocks mit Ausnahme der H\u00e4user Am Wollepark 11 bis 14 sollen saniert werden.<\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Delmenhorst (epd). 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