{"id":14433,"date":"2020-05-06T09:12:00","date_gmt":"2020-05-06T07:12:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/seemannsmission-fordert-schnelle-hilfe-fuer-kreuzfahrtcrews\/"},"modified":"2020-05-06T09:12:00","modified_gmt":"2020-05-06T07:12:00","slug":"seemannsmission-fordert-schnelle-hilfe-fuer-kreuzfahrtcrews","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/seemannsmission-fordert-schnelle-hilfe-fuer-kreuzfahrtcrews\/","title":{"rendered":"Seemannsmission fordert schnelle Hilfe f\u00fcr Kreuzfahrtcrews"},"content":{"rendered":"<p>Cuxhaven (epd). Die Deutsche Seemannsmission hat schnelle Hilfen f\u00fcr die rund 2.900 Menschen an Bord des unter Quarant\u00e4ne stehenden Kreuzfahrtschiffs \u00abMein Schiff 3\u00bb gefordert. Ihre Nerven l\u00e4gen blank, sagte der Sprecher der Seemannsmission, Markus Wichmann, am Mittwoch dem Evangelischen Pressedienst (epd). Bei den Festsitzenden handelt es sich um Besch\u00e4ftigte von TUI Cruises. Weil der Kreuzfahrtbetrieb derzeit ruht, waren sie zuvor im Mittelmeer und vor den Kanarischen Inseln von anderem Schiffen der Reederei eingesammelt worden. Bisher sind nach Angaben der Reederei zwei Drittel der an Bord befindlichen Menschen negativ auf Covid-19 getestet worden. Bei acht Personen sei das Virus festgestellt worden. Weitere Ergebnisse st\u00fcnden noch aus.<\/p>\n<p>TUI Cruises k\u00fcndigte inzwischen an, ab Freitag zun\u00e4chst Ukrainer und Indonesier in ihre Heimat fliegen zu wollen. Weitere sollen in den kommenden Tagen folgen. Insgesamt seien derzeit rund 1.200 R\u00fcckfl\u00fcge geplant. F\u00fcr die R\u00fcckreisen seien die geltenden Vorsichtsma\u00dfnahmen ma\u00dfgeblich. Nur Besatzungsmitglieder, die negativ getestet worden seien und die erforderliche Genehmigung der deutschen Beh\u00f6rden f\u00fcr eine Abreise erhielten, k\u00f6nnten heimkehren. Au\u00dferdem werde nun die Ausschiffung und Isolierung von positiv getesteten Besatzungsmitgliedern an Land gepr\u00fcft. Eine Entscheidung der Beh\u00f6rden stehe jedoch noch aus.<\/p>\n<p>Auch wenn TUI und die Beh\u00f6rden zielstrebig daran arbeiteten, die Menschen von Bord zu holen, sei die Situation kritisch, sagte Wichmann. Auf dem Schiff seien Menschen aus 73 Nationen. \u00abSeeleute sind eigentlich Experten, wenn es darum geht, Streit unter unterschiedlichen Nationen aus dem Weg zu gehen.\u00bb Doch in der Enge an Bord seien Konflikte kaum zu vermeiden. Nur wenige h\u00e4tten eine Kabine f\u00fcr sich allein, die meisten m\u00fcssten sie mit mehreren Kollegen teilen, darunter Innenbordkabinen ohne Fenster. Die Polizei musste bereits Randalierern an Bord Einhalt gebieten.<\/p>\n<p>\u00abWir stehen mit etlichen Leuten an Bord in Kontakt und wissen ungef\u00e4hr, was auf dem Schiff passiert\u00bb, sagte Wichmann. Die Angst vor einer Ansteckung sei gro\u00df. Weil die Internetverbindungen auf dem Schiff sehr schlecht sind, verteile die Seemannsmission Telefonkarten mit Datenvolumen. \u00abDas bedeutet f\u00fcr die Menschen ein paar Minuten Kontakt mit der Familie in der Heimat.\u00bb Etliche Seeleute seien bis zu neun Monaten ohne Unterbrechung auf See. Die \u00abMein Schiff 3\u00bb liegt seit dem 28. April in Cuxhaven.<\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Cuxhaven (epd). Die Deutsche Seemannsmission hat schnelle Hilfen f\u00fcr die rund 2.900 Menschen an Bord des unter Quarant\u00e4ne stehenden Kreuzfahrtschiffs \u00abMein Schiff 3\u00bb gefordert. Ihre Nerven l\u00e4gen blank, sagte der Sprecher der Seemannsmission, Markus Wichmann, am Mittwoch dem Evangelischen Pressedienst (epd). Bei den Festsitzenden handelt es sich um Besch\u00e4ftigte von TUI Cruises. 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