{"id":14574,"date":"2020-05-26T11:23:00","date_gmt":"2020-05-26T09:23:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/corona-finanzexperte-rechnet-mit-20-prozent-weniger-kirchensteuern\/"},"modified":"2020-05-26T11:23:00","modified_gmt":"2020-05-26T09:23:00","slug":"corona-finanzexperte-rechnet-mit-20-prozent-weniger-kirchensteuern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/corona-finanzexperte-rechnet-mit-20-prozent-weniger-kirchensteuern\/","title":{"rendered":"Corona: Finanzexperte rechnet mit 20 Prozent weniger Kirchensteuern"},"content":{"rendered":"<p>Oldenburg (epd). Die Kirchen m\u00fcssen nach Ansicht des Freiburger Finanzwissenschaftlers Bernd Raffelh\u00fcschen infolge der Corona-Krise mit einem Einbruch ihrer Kirchensteuern um bis zu 20 Prozent rechnen.<\/p>\n<p>Welche Auswirkungen dies auf die Kirchen habe, h\u00e4nge davon ab, ob die Konjunktur sich schnell wieder erhole oder l\u00e4ngere Zeit am Boden liege, sagte er der Oldenburger Nordwest-Zeitung (Dienstag). Prinzipiell folge die Kirchensteuer als Steuer auf die Lohn- und Einkommenssteuer der allgemeinen Entwicklung. Raffelh\u00fcschen hatte im vergangenen Jahr eine Studie \u00fcber die Entwicklung der Mitgliederzahlen in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der katholischen Bischofskonferenz geleitet.<\/p>\n<p>Der Effekt durch Kurzarbeit ist Raffelh\u00fcschen zufolge dabei weniger entscheidend. Dies betreffe \u00fcberwiegend Menschen mit eher geringerem Einkommen, die f\u00fcr das Gesamtaufkommen der Kirchensteuer nicht ganz so ausschlaggebend seien. Etwa die H\u00e4lfte der Kirchenmitglieder zahlten gar keine Kirchensteuer. Die obersten f\u00fcnf Prozent in der Einkommensstatistik der Kirchenmitglieder zahlten dagegen mehr als 50 Prozent der Kirchensteuer. Darunter seien sehr viele Selbstst\u00e4ndige. \u00abDa kommt es jetzt darauf an, wie stark diese Leute von der Krise getroffen werden\u00bb, erl\u00e4uterte der Experte.<\/p>\n<p>Raffelh\u00fcschen unterstrich, dass die Kirchen &#8211; mit gro\u00dfen Unterschieden zwischen einzelnen Bist\u00fcmern und Landeskirchen &#8211; \u00fcber Ressourcen verf\u00fcgten, die einen kurzfristigen Einbruch der Kirchensteuern \u00abrelativ gut gl\u00e4tten k\u00f6nnen\u00bb. Dies gelte jedoch nur f\u00fcr den Fall, dass sich die Konjunktur wieder schnell erholt, also V-f\u00f6rmig verlaufe. Liege die Konjunktur l\u00e4ngere Zeit brach, h\u00e4tten die Kirchen aber auch die Gesellschaft insgesamt ein Problem: \u00abDenn wir k\u00f6nnen nicht auf Wachstum verzichten. Sonst k\u00f6nnen wir auch keine Beatmungsger\u00e4te mehr bauen, keine Impfstoffe entwickeln und haben auch sonst weniger Chancen, Menschen zu retten.\u00bb<\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oldenburg (epd). Die Kirchen m\u00fcssen nach Ansicht des Freiburger Finanzwissenschaftlers Bernd Raffelh\u00fcschen infolge der Corona-Krise mit einem Einbruch ihrer Kirchensteuern um bis zu 20 Prozent rechnen. Welche Auswirkungen dies auf die Kirchen habe, h\u00e4nge davon ab, ob die Konjunktur sich schnell wieder erhole oder l\u00e4ngere Zeit am Boden liege, sagte er der Oldenburger Nordwest-Zeitung (Dienstag). Prinzipiell folge die Kirchensteuer als Steuer auf die Lohn- und Einkommenssteuer der allgemeinen Entwicklung. Raffelh\u00fcschen hatte im vergangenen Jahr eine Studie \u00fcber die Entwicklung der Mitgliederzahlen in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der katholischen Bischofskonferenz geleitet. 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