{"id":14687,"date":"2020-06-07T08:56:00","date_gmt":"2020-06-07T06:56:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/mehr-als-10-000-protestieren-in-niedersachsen-gegen-rassismus\/"},"modified":"2020-06-07T08:56:00","modified_gmt":"2020-06-07T06:56:00","slug":"mehr-als-10-000-protestieren-in-niedersachsen-gegen-rassismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/mehr-als-10-000-protestieren-in-niedersachsen-gegen-rassismus\/","title":{"rendered":"Mehr als 10.000 protestieren in Niedersachsen gegen Rassismus"},"content":{"rendered":"<p>Hannover (epd). Mehr als Zehntausend Menschen sind am Samstag in Niedersachsen gegen Rassismus und Polizeigewalt auf die Stra\u00dfe gegangen. An der gr\u00f6\u00dften Kundgebung auf dem Opernplatz in Hannover beteiligten sich der Polizei zufolge etwa 8.500 Personen. \u00abAlles ist friedlich verlaufen, alle haben sich an die Corona-Auflagen gehalten und Masken getragen\u00bb, sagte eine Polizeisprecherin. Beamte und Veranstalter von der Initiative \u00abBlack Lives Matter\u00bb hatten im Vorfeld mit wesentlich weniger Teilnehmern gerechnet. Wegen des gro\u00dfen Andrangs \u00f6ffneten die Beamten zus\u00e4tzliche Versammlungsfl\u00e4chen.<\/p>\n<p>Anlass f\u00fcr die Aktionen war der Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem gewaltsamen Polizeieinsatz am 25. Mai in der Stadt Minneapolis. Der Vorfall l\u00f6ste heftige Proteste in den USA und weiteren Teilen der Welt aus.<\/p>\n<p>Im Osnabr\u00fccker Schlossgarten beteiligten sich nach Polizeiangaben mehr als 2.000 Personen an einer stillen Kundgebung. Zu der Aktion hatte neben anderen Initiativen das antirassistische B\u00fcndnis \u00abOsnabr\u00fcck ist bunt\u00bb aufgerufen.<\/p>\n<p>Zu einer Kundgebung auf dem Schlossplatz in Oldenburg kamen am Nachmittag rund 1.200 Teilnehmer, wie die Polizei auf Anfrage mitteilte. Die Initiative \u00abSeebr\u00fccke Oldenburg\u00bb hatte in ihrem Aufruf geschrieben, dass auch in Deutschland Migranten, Farbige und Schwarze besonders stark von Polizeigewalt betroffen seien: \u00ab&#8217;Racial Profiling&#8217; oder die T\u00e4ter-Opfer-Umkehr bei den NSU-Ermittlungen zeigen exemplarisch, wie tief auch hierzulande der institutionelle Rassismus verankert ist.\u00bb<\/p>\n<p>In G\u00f6ttingen seien 1.750 Menschen durch die Stadt gezogen, sagte eine Polizeisprecherin. Hier sprachen die Veranstalter von mehr als 2.500 Teilnehmern. Bis auf einige von Demonstranten gez\u00fcndete Knallk\u00f6rper gab es der Polizei zufolge keine Zwischenf\u00e4lle.<\/p>\n<p>Niedersachsens Fl\u00fcchtlingsrat erkl\u00e4rte, Rassismus sei ein globales Problem. W\u00e4hrend der Rassismus insbesondere gegen Schwarze und die Repression in den USA eine besondere H\u00e4rte aufwiesen, d\u00fcrften auch in Deutschland nicht die Augen vor Rassismus und Polizeigewalt verschlossen werden. Auch Niedersachsens Landesbeauftragte f\u00fcr Migration und Teilhabe, Doris Schr\u00f6der-K\u00f6pf (SPD), hatte sich hinter die Proteste gestellt.<\/p>\n<p>F\u00fcr Sonntagnachmittag rief die Gr\u00fcne Jugend Braunschweig zu einer weiteren Kundgebung auf der Braunschweiger Kohlmarkt auf. \u00abWir trauern um George Floyd, dessen Leben gewaltsam durch amerikanische Polizeibeamte beendet wurde\u00bb, hie\u00df es in einer Mitteilung. \u00abSeite an Seite stehen wir mit allen, die Schmerz und Trauer empfinden. Rassismus, Hass und Hetze t\u00f6ten.\u00bb<\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover (epd). Mehr als Zehntausend Menschen sind am Samstag in Niedersachsen gegen Rassismus und Polizeigewalt auf die Stra\u00dfe gegangen. 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