{"id":15179,"date":"2020-08-27T08:26:00","date_gmt":"2020-08-27T06:26:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/elke-heger-erhaelt-blickwechselpreis-fuer-christlich-juedischen-dialog\/"},"modified":"2020-08-27T08:26:00","modified_gmt":"2020-08-27T06:26:00","slug":"elke-heger-erhaelt-blickwechselpreis-fuer-christlich-juedischen-dialog","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/elke-heger-erhaelt-blickwechselpreis-fuer-christlich-juedischen-dialog\/","title":{"rendered":"Elke Heger erh\u00e4lt \u00abBlickwechselpreis\u00bb f\u00fcr christlich-j\u00fcdischen Dialog"},"content":{"rendered":"<p>Oldenburg\/Hannover (epd). Die Oldenburgerin Elke Heger ist am Donnerstag in Oldenburg f\u00fcr ihr langj\u00e4hriges Engagement um den Dialog zwischen Christen und Juden mit dem \u00abBlickwechselpreis\u00bb 2020 ausgezeichnet worden. Die Laudatorin und Vorsitzende der J\u00fcdischen Gemeinde zu Oldenburg, Elisabeth Schlesinger, w\u00fcrdigte Heger als \u00abkluge und loyale Ratgeberin\u00bb f\u00fcr die j\u00fcdische Gemeinde. Die Auszeichnung des Vereins \u00abBegegnung &#8211; Christen und Juden Niedersachsen\u00bb ist mit einem k\u00fcnstlerisch gestalteten Granatapfel und einem vergoldeten Anstecker in Form eines Grantapfels dotiert.<\/p>\n<p>Heger wurde 1944 in s\u00e4chsischen Zwickau geboren und interessierte sich bereits fr\u00fch f\u00fcr Politik. Nach einem abgebrochenen Theologiestudium widmete sie sich der Behindertenp\u00e4dagogik, die ihr ganzes Berufsleben pr\u00e4gte. 1971 zog sie nach Oldenburg, um die Leitung einer neu gegr\u00fcndeten diakonischen Behinderteneinrichtung zu \u00fcbernehmen, die sie bis zu ihrem Ruhestand 2007 pr\u00e4gte.<\/p>\n<p>Ab 1978 k\u00fcmmerte sich Heger mit ihrem Mann um den neben ihrem Haus liegenden verwaisten j\u00fcdischen Friedhof. Zu dieser Zeit habe es in Oldenburg keine Juden gegeben, sagte Schlesinger. Noch im selben Jahr trat Heger der Gesellschaft f\u00fcr christlich-j\u00fcdische Zusammenarbeit Oldenburg bei. Mit der Neugr\u00fcndung der j\u00fcdischen Gemeinde 1992 habe sie den Kontakt zur Gemeinde gesucht, woraus eine intensive Freundschaft entstanden sei.<\/p>\n<p>1997 habe Heger den Vorsitz der Gesellschaft f\u00fcr christlich-j\u00fcdische Zusammenarbeit Oldenburg \u00fcbernommen. Zwei Jahre sp\u00e4ter verkaufte sie laut Schlesinger das Bild \u00abJude am Fenster\u00bb des j\u00fcdischen Malers Felix Nussbaum, das sich damals im Besitz der Gesellschaft befand. Mit dem Erl\u00f6s von 250.000 D-Mark konnte die aufgrund der Zuwanderung durch Juden aus der damaligen Sowjetunion wachsende Gemeinde ihr Gemeindehaus renovieren und ein j\u00fcdischen Ritualbad, eine Mikwe, bauen. Das Bild h\u00e4ngt seither im Osnabr\u00fccker Felix-Nussbaum-Haus.<\/p>\n<p>Der \u00abBlickwechselpreis\u00bb w\u00fcrdigt seit 2007 Menschen aus Niedersachsen f\u00fcr ihren Einsatz im Gespr\u00e4ch der beiden Religionen und steht unter der Schirmherrschaft des hannoverschen Landesbischof Ralf Meister. Der 1982 gegr\u00fcndete Verein \u00abBegegnung Christen und Juden Niedersachsen\u00bb will nach eigenen Angaben den Dialog zwischen Christen und Juden f\u00f6rdern, Judenfeindschaft und Antisemitismus in Kirche und Gesellschaft bek\u00e4mpfen und zur Vers\u00f6hnung zwischen Juden, Christen und Muslimen beitragen.<\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oldenburg\/Hannover (epd). Die Oldenburgerin Elke Heger ist am Donnerstag in Oldenburg f\u00fcr ihr langj\u00e4hriges Engagement um den Dialog zwischen Christen und Juden mit dem \u00abBlickwechselpreis\u00bb 2020 ausgezeichnet worden. 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