{"id":15257,"date":"2020-09-08T08:07:00","date_gmt":"2020-09-08T06:07:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/schaeuble-mahnt-interessensausgleich-in-der-corona-krise-an\/"},"modified":"2020-09-08T08:07:00","modified_gmt":"2020-09-08T06:07:00","slug":"schaeuble-mahnt-interessensausgleich-in-der-corona-krise-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/schaeuble-mahnt-interessensausgleich-in-der-corona-krise-an\/","title":{"rendered":"Sch\u00e4uble mahnt Interessensausgleich in der Corona-Krise an"},"content":{"rendered":"<p>Oldenburg (epd). Bundestagspr\u00e4sident Wolfgang Sch\u00e4uble (CDU) hat zu einem Ausgleich der verschiedenen Interessen in der Corona-Krise aufgerufen. Aus medizinischer Sicht seien \u00c4ltere besonders gef\u00e4hrdet, umgekehrt tr\u00fcgen die J\u00fcngeren einen gro\u00dfen Teil der wirtschaftlichen und sozialen Folgen, schreibt er in einem Gastbeitrag der Oldenburger \u00abNordwest-Zeitung\u00bb (Dienstag, Online).<\/p>\n<p>\u00abDer zu Beginn der Pandemie sp\u00fcrbar gewachsene gesellschaftliche Zusammenhalt wird sich daran beweisen, ob es uns gelingt, hier zu einem vern\u00fcnftigen und mehrheitlich getragenen Ausgleich der unterschiedlichen und gleicherma\u00dfen legitimen Interessen zu kommen\u00bb, unterstrich Sch\u00e4uble. Dieser Interessenausgleich sei die neue Normalit\u00e4t, \u00abin der wir selbstverst\u00e4ndlich all das tun, was unter Einhaltung der zwingenden Hygiene- und Abstandsregeln m\u00f6glich ist\u00bb.<\/p>\n<p>Der Bundestagspr\u00e4sident mahnte weiter zur Vorsicht: \u00abBevor wir \u00fcber ein Leben nach Corona nachdenken, m\u00fcssen wir uns deshalb auf ein Leben mit dem Virus einstellen.\u00bb Die Infektionszahlen seien mit Ende der Urlaubszeit wieder gestiegen, und die Ansteckungsgefahr werde mit beginnendem Herbst eher gr\u00f6\u00dfer. \u00abDie schwierigen Abw\u00e4gungsprozesse zwischen Lebens- und Gesundheitsschutz einerseits und der Sicherung individueller Freiheitsrechte sowie der Entfaltungsm\u00f6glichkeiten von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur andererseits stellen sich uns deshalb weiter.\u00bb<\/p>\n<p>Sch\u00e4uble hob in seinem Beitrag zudem das Demonstrationsrecht und die Meinungsfreiheit hervor. Letztere gelte \u00abauch f\u00fcr Ansichten, die einer Mehrheit grob unsozial, manchmal sogar schlicht abwegig erscheinen\u00bb. Allerdings gelte angesichts der Berliner Demonstration auch: \u00abNach den Szenen am Reichstagsgeb\u00e4ude sollte der Letzte verstanden haben, dass es auch Grenzen des Anstands gibt, wie weit man mittr\u00e4gt, wer mit einem mitl\u00e4uft.\u00bb Die Debatte m\u00fcsse nun im Parlament gef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Sch\u00e4uble warnte davor, angesichts der Corona-Pandemie \u00abdie noch weit gr\u00f6\u00dferen Bedrohungen der Menschheit\u00bb aus den Augen zu verlieren: Klimawandel und Umweltzerst\u00f6rung. \u00abWir m\u00fcssen zu einem ma\u00dfvolleren Leben zur\u00fcckfinden. Die Welt nach Corona wird letztlich nicht in erster Linie vom Virus bestimmt, sondern von unserer Reaktion darauf, ob wir alte Fehler wiederholen oder ob wir aus \u00dcbertreibungen der Globalisierung in der Vergangenheit lernen.\u00bb Jetzt sei die Gelegenheit, \u00abals Europ\u00e4er die Weichen f\u00fcr ein nachhaltiges Wirtschaftsmodell und f\u00fcr einen neuen gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stellen\u00bb.<\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oldenburg (epd). Bundestagspr\u00e4sident Wolfgang Sch\u00e4uble (CDU) hat zu einem Ausgleich der verschiedenen Interessen in der Corona-Krise aufgerufen. 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