{"id":15317,"date":"2020-09-21T08:02:00","date_gmt":"2020-09-21T06:02:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/35-jahre-einsatz-fuer-ratsuchende\/"},"modified":"2020-09-21T08:02:00","modified_gmt":"2020-09-21T06:02:00","slug":"35-jahre-einsatz-fuer-ratsuchende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/35-jahre-einsatz-fuer-ratsuchende\/","title":{"rendered":"35 Jahre Einsatz f\u00fcr Ratsuchende"},"content":{"rendered":"<p>35 Jahre war Margret Reiners-Homann f\u00fcr die Diakonie im Einsatz. 14 Jahre davon als Kreisgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Diakonie in Vechta. Am vergangenen Freitag wurde die 64-j\u00e4hrige in den Ruhestand verabschiedet. Als Dank f\u00fcr ihre Arbeit verlieh ihr&nbsp;Diakonie-Vorstand Thomas Feld das Goldene Kronenkreuz. In seiner Predigt w\u00fcrdigte Feld den Einsatz von Reiners-Homann: \u201eMenschen brauchen feste Orte, um f\u00fcr sich und ihre Angeh\u00f6rigen hoffen, planen und Tr\u00e4ume verwirklichen zu k\u00f6nnen. Frau Reiners-Homann hat in mehr als drei\u00dfig Jahren ihrer T\u00e4tigkeit f\u00fcr das Diakonische Werk daf\u00fcr gesorgt, dass hilfsbed\u00fcrftigen Menschen dieser Platz erhalten bleibt.\u201c<br \/> &nbsp; &nbsp;<br \/> Seit 1985 ist Reiners-Homann aus voller \u00dcberzeugung Kirchenkreissozialarbeiterin. Damals kam die geb\u00fcrtige Weserm\u00e4rscherin erstmals nach Vechta. \u201eDas Diakonische Werk bestand aus dem Kreisgesch\u00e4ftsf\u00fchrer sowie einer Teilzeitverwaltungskraft. Zu dritt haben wir in einem Raum gearbeitet. Mein Arbeitsgebiet bestand in erster Linie in der Vermittlung und Begleitung von Pflege &#8211; und Adoptionskindern und deren Familien\u201c, erinnert sich Reiners-Homann. Schon damals wurde ihr klar: \u201eKirchliche Sozialarbeit in ihrer Vielschichtigkeit, das sollte es sein.\u201c Die Vielschichtigkeit der Aufgaben macht f\u00fcr Reiners-Homann bis heute das besondere an ihrer Arbeit aus. Ob morgens im Seniorenkreis oder nachmittags in der Schwangerschaftsberatung, ob in Gespr\u00e4chen mit Wohnungslosen oder bei Terminen mit Politikern.<br \/> &nbsp; &nbsp;<br \/> In 35 Jahren hat Reiners-Homann viele verschiedene Felder der kirchlichen Sozialarbeit bearbeitet. Und das nicht nur in Vechta. Von 1986 bis 1993 war sie beim Kreisdiakonischen Werk Friesland in Varel t\u00e4tig, f\u00fcr sie eine pr\u00e4gende Zeit. 1993 ging sie zur\u00fcck nach Vechta. Es wurde eine neue Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung gesucht. Damals noch f\u00fcr den Kirchenkreis Vechta. \u201eDie Gesch\u00e4ftsstelle hatte sich inzwischen in eine Zwei-Raum-Gesch\u00e4ftsstelle verwandelt\u201c, erinnert sich Reiners-Homann. Heute besteht die Einrichtung aus acht R\u00e4umen. Sechs Mitarbeitende sind f\u00fcr die Menschen in der Region da.<br \/> &nbsp; &nbsp;<br \/> \u201eMein erster Auftrag lautete Auf &#8211; und Ausbau der Schuldnerberatung\u201c, berichtet Reiners-Homann. Die Diakonie sollte in der sozialen Landschaft in Vechta nicht mehr zu \u00fcbersehen sein. Und das ist ihr zusammen mit ihrem Team gelungen, auch wenn es nicht immer einfach war in der katholischen Diaspora. \u201e\u00dcber die Jahre ist eine gute Zusammenarbeit auch mit den katholischen Tr\u00e4gern entstanden\u201c, betont sie.<br \/> &nbsp; &nbsp;<br \/> 2007 kam die Fusion der Kreisdiakonischen Werke Vechta und Cloppenburg zur Diakonie im Oldenburger M\u00fcnsterland. \u201eDer Schritt zur\u00fcck in die zweite Reihe war nicht einfach\u201c, erinnert sich Reiners-Homann, die stellvertretende Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin wurde. Aber die Begeisterung f\u00fcr die diakonische Arbeit hat sie nie verloren. Und weiter das Gesicht der Diakonie in der Region gepr\u00e4gt. Als eine neue Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung f\u00fcr die Kreisdiakonie im Oldenburger M\u00fcnsterland gesucht wurde, \u00fcberzeugte sie Martina Fisser sich auf die Stelle zu bewerben. \u201eMargret Reiners-Homann hat mich mit ihrem Beispiel motiviert\u201c, sagt Fisser. Sie dankt ihrer langj\u00e4hrigen Kollegin f\u00fcr die gute Zusammenarbeit. Martina Fisser wird die Vertretung von Margret Reiners-Homann \u00fcbernehmen, bis im Januar 2021 eine neue Kirchensozialarbeiterin in Vechta die Arbeit weiterf\u00fchren wird.<br \/> &nbsp; &nbsp;<br \/> Dass die kirchliche Sozialarbeit weiter geht, ist f\u00fcr Reiners-Homann sehr wichtig. \u201eDie Herausforderungen sind eher gr\u00f6\u00dfer geworden\u201c, sagt sie mit Blick auf die zunehmende Armut. \u201eWir k\u00f6nnen oft nur kurzfristig helfen.\u201c Einige Familien aus der Region ber\u00e4t sie bereits in der dritten Generation. Das macht ihr deutlich: \u201eWir m\u00fcssen uns noch mehr sozialpolitisch engagieren, um Dinge grundlegend zu \u00e4ndern.\u201c<br \/> &nbsp; &nbsp;<br \/> Wie wichtig die kirchliche Sozialarbeit ist, betont auch Andreas Technow, der stellvertretende Kreispfarrer: \u201eIn all den Jahren bist Du in Deinem Dienst so vielen Menschen begegnet. So vielen Lebensl\u00e4ufen, Schicksalen und Problemen, in denen sich auch die schwierigen Seiten der Entwicklungen unserer Gesellschaft spiegeln. In sozialen Notlagen, welcher Art auch immer, hast Du ein offenes Ohr f\u00fcr die Betroffenen gehabt.\u201c Gemeinsam mit ihrem Team konnte Reiners-Homann vielen Betroffenen helfen. Und sie wusste dabei immer, sie ist nicht allein. Nicht nur auf ihr Team, sondern auch auf ihren Glauben konnte sie sich verlassen.<\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>35 Jahre war Margret Reiners-Homann f\u00fcr die Diakonie im Einsatz. 14 Jahre davon als Kreisgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Diakonie in Vechta. Am vergangenen Freitag wurde die 64-j\u00e4hrige in den Ruhestand verabschiedet. Als Dank f\u00fcr ihre Arbeit verlieh ihr&nbsp;Diakonie-Vorstand Thomas Feld das Goldene Kronenkreuz. In seiner Predigt w\u00fcrdigte Feld den Einsatz von Reiners-Homann: \u201eMenschen brauchen feste Orte, um f\u00fcr sich und ihre Angeh\u00f6rigen hoffen, planen und Tr\u00e4ume verwirklichen zu k\u00f6nnen. 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