{"id":15467,"date":"2020-10-10T19:10:38","date_gmt":"2020-10-10T17:10:38","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/mutig-mit-den-veraenderungen-umgehen\/"},"modified":"2020-10-10T19:10:38","modified_gmt":"2020-10-10T17:10:38","slug":"mutig-mit-den-veraenderungen-umgehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/mutig-mit-den-veraenderungen-umgehen\/","title":{"rendered":"\u201eMutig mit den Ver\u00e4nderungen umgehen\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Auf einer au\u00dferordentlichen Kreissynode des Kirchenkreises Oldenburger M\u00fcnsterland ist am Samstag, 10. Oktober, in Vechta Pfarrerin Martina Wittkowski zur Kreispfarrerin des Kirchenkreises gew\u00e4hlt worden. Die Delegierten der zwanzig Kirchengemeinden sprachen sich mit gro\u00dfer Mehrheit f\u00fcr die 56-j\u00e4hrige Theologin aus. Martina Wittkowski war die einzige Kandidatin. Sie wird Nachfolgerin von Kreispfarrer Michael Braun, der Anfang des Jahres Superintendent des Kirchenkreises An der Agger in der Evangelischen Kirche in Rheinland wurde.&nbsp;<br \/> &nbsp; &nbsp;<br \/> Pfarrerin Wittkowski ist seit zw\u00f6lf Jahren Pfarrerin in der Kirchengemeinde L\u00f6ningen. Dadurch habe sie die Vorz\u00fcge und die Besonderheiten der Region intensiv kennengelernt, sagte sie in ihrer Vorstellung. F\u00fcr die kirchliche Arbeit bestehe im Oldenburger M\u00fcnsterland eine selbstverst\u00e4ndliche Offenheit. Die Kirche habe Gewicht im \u00f6ffentlichen Leben. Diese Voraussetzungen stelle eine gro\u00dfe Chance dar, sagte Wittkowski in ihrem Vortrag zum Thema \u201eEvangelisch im Oldenburger M\u00fcnsterland \u2013 Perspektiven f\u00fcr den Kirchenkreis\u201c, mit dem sie sich der Kreissynode vorstellte. Dennoch seien auch im Kirchenkreis Umbr\u00fcche abzusehen, sagte die Theologin. Strukturell seien durch das entwickelte Pfarrstellenkonzept wichtige Weichen gestellt worden. \u201eAber wir sind herausgefordert, Menschen in ihrer ver\u00e4nderten Lebenswelt mit dem Evangelium in Ber\u00fchrung zu bringen und dabei auch neue Wege zu gehen.\u201c Mit den M\u00f6glichkeiten, die die evangelische Kirche im Oldenburger M\u00fcnsterland habe, \u201ek\u00f6nnen wir mutig mit den Ver\u00e4nderungen umgehen\u201c, ermunterte Wittkowski die Kreissynode. Dabei werde die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden eine wichtige Rolle spielen. Die Gemeinden k\u00f6nnen ihre Ideen und Kr\u00e4fte b\u00fcndeln und von den St\u00e4rken der Nachbargemeinden profitieren. Schon jetzt h\u00e4tten die Gemeinden mit Predigtreihen und mit zusammen gestalteten Gemeindebriefen gute Erfahrungen gemacht. Auch die Erfahrungen aus der Corona-Zeit k\u00f6nnen Mut machen, gemeinsam auf die Suche zu gehen und Konzepte zu entwickeln. Es sei lohnenswert, an gute Traditionen anzukn\u00fcpfen und sich f\u00fcr Neues zu \u00f6ffnen.&nbsp;<br \/> &nbsp; &nbsp;<br \/> Die evangelische Kirche im Oldenburger M\u00fcnsterland lebe selbstbewusst in der \u00d6kumene, &nbsp;betonte Wittkowski. So sei ihr \u201eimmer wieder aufgefallen, dass die Predigten evangelischer Pastorinnen und Pastoren im \u00f6kumenischen Kontext sehr positiv wahrgenommen werden.\u201c Im \u00f6kumenischen Miteinander f\u00fchre gegenseitiger Respekt vor den Glaubenstraditionen des anderen zu einem offenen und konstruktiven Miteinander. Bei aller Verschiedenheit der Traditionen wachse Vertrauen zwischen denen, die zusammen arbeiten. Somit k\u00f6nnten neue Schritte gewagt werden. Darum ermutigte Wittkowski dazu, auch die freien Pfingstgemeinden in die \u00d6kumene einzubeziehen. \u201eDie Auseinandersetzung mit den Positionen und Pr\u00e4gungen der verschiedenen Pfingstgemeinden stellt uns theologisch noch einmal vor andere Herausforderungen.\u201c Aber \u201ewir sollten die Herausforderung annehmen und aufeinander zugehen, soweit es m\u00f6glich ist.\u201c In der Gesellschaft w\u00fcrden die Unterschiede zwischen den christlichen Kirchen immer weniger verstanden. Darum sei es wichtig, als Christinnen und Christen in einem guten Miteinander Kirche zu leben und den Glauben zu bezeugen.<br \/> &nbsp; &nbsp;<br \/> Bischof Thomas Adomeit gratulierte dem Kirchenkreis und Pfarrerin Martina Wittkowski zur Wahl: \u201eIch freue mich sehr, dass das Kreispfarramt im Kirchenkreis Oldenburger M\u00fcnsterland nach dem Weggang von Michael Braun nun wieder besetzt ist. Mit Pfarrerin Martina Wittkowski ist eine hervorragend geeignete und im Oldenburger M\u00fcnsterland bekannte Pers\u00f6nlichkeit gew\u00e4hlt worden, die den Kirchenkreis auf dem Weg in die Zukunft f\u00fchren kann.\u201c Es sei \u201eein Gewinn\u201c, dass sie den Kirchenkreis, die Einrichtungen und die Menschen hier gut kenne, die Kreissynode und die neue Kreispfarrerin also wissen, auf wen sie sich einlassen.<br \/> &nbsp; &nbsp;<br \/> Wittkowski stammt aus Vreschen-Bokel. Nach ihrem Abitur &nbsp;studierte sie Evangelische Theologie in Heidelberg, T\u00fcbingen und M\u00fcnster und absolvierte ihr Vikariat in Wilhelmshaven-Fedderwardergroden. Nach ihrer Ordination 1993 wurde sie Pfarrerin in der Kirchengemeinde Nordenham in der Wesermarsch. Ihre Pfarrstelle teilte sie sich dann mit ihrem Ehemann Volker. Gemeinsam wechselten sie im September 2008 auf die Pfarrstelle in der Ev.-luth. Kirchengemeinde L\u00f6ningen. Seit dem Eintritt ihres Mannes 2016 in den Ruhestand ist sie dort alleinige Stelleninhaberin.&nbsp;\u00dcbergemeindlich ist sie als Gottesdienstberaterin f\u00fcr Pastoren und Gemeindekirchenr\u00e4te in und au\u00dferhalb der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg engagiert.<\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf einer au\u00dferordentlichen Kreissynode des Kirchenkreises Oldenburger M\u00fcnsterland ist am Samstag, 10. Oktober, in Vechta Pfarrerin Martina Wittkowski zur Kreispfarrerin des Kirchenkreises gew\u00e4hlt worden. Die Delegierten der zwanzig Kirchengemeinden sprachen sich mit gro\u00dfer Mehrheit f\u00fcr die 56-j\u00e4hrige Theologin aus. Martina Wittkowski war die einzige Kandidatin. 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