{"id":15548,"date":"2020-10-18T22:09:29","date_gmt":"2020-10-18T20:09:29","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/und-die-liebe-bleibt-2\/"},"modified":"2020-10-18T22:09:29","modified_gmt":"2020-10-18T20:09:29","slug":"und-die-liebe-bleibt-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/und-die-liebe-bleibt-2\/","title":{"rendered":"\u201eUnd die Liebe bleibt \u2026\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Ein Vierteljahrhundert! Gratulation f\u00fcr den gemeinsamen Auftritt auf der Hochzeitsmesse in der Weser-Ems-Halle in \u00f6kumenischer Partnerschaft der evangelischen und katholischen Kirche im Oldenburger Land. Zu Beginn, vor 25 Jahren, war dies auf einer kommerziellen Messe h\u00f6chst ungew\u00f6hnlich, doch ist der kirchliche Stand auf der Messe schon lange nicht mehr wegzudenken.&nbsp;<br \/> Auch in diesem Jahr freute sich Sabine Schl\u00f6sser von der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg gemeinsam mit Sabine Orth von der katholischen Seite vom Offizialat Vechta und dem &nbsp;evangelischen Pfarrer Karsten Hilgen \u00fcber das Interesse der Besuchenden, am Samstag und Sonntag, 17. und 18. Oktober.&nbsp;<br \/> &nbsp; &nbsp;<br \/> Intensiv vorbereitet hatte sich das Veranstaltungsteam, dem auch der ev. Pfarrer Michael Kalisch angeh\u00f6rte, mit dem Motto f\u00fcr das Jubil\u00e4um: \u201eUnd die Liebe bleibt\u2026.\u201c. Comics auf einem gro\u00dfen Plakat spiegelten Situationen, die \u00fcber 25 Jahre in einer Partnerschaft auftreten k\u00f6nnen. Dem Oldenburger Illustrator Carsten Fuhrmann ist das Banner gut gelungen.&nbsp;<br \/> &nbsp; &nbsp;<br \/> Neu ist in diesem Jahr war ein gro\u00dfes Herz, das sich sehr gut eignete, dahinter Fotos zu machen.&nbsp;Bew\u00e4hrt, und nie aus der Mode gekommen, animierte der Glockenturm dazu, Trauspr\u00fcche zu ziehen. Vor 25 Jahren aus Holz gefertigt, wird der Miniaturturm noch viele weitere Jahre eingesetzt werden. &nbsp; &nbsp;<br \/> &nbsp; &nbsp;<br \/> Bei dem diesj\u00e4hrigen Gewinnspiel konnte zwei Mal an jedem der beiden Tage ein Schloss in Herzform mit Gravurstift gewonnen werden. H\u00fcbsch gestaltete Postkarten mit der M\u00f6glichkeit \u201eW\u00fcnsche f\u00fcr die Zukunft\u201c aufzuschreiben, dienen als Gewinnkarte.&nbsp;<br \/> &nbsp; &nbsp;<br \/> <strong>\u201eKirchliche Heirat schwei\u00dft viel mehr zusammen\u201c &nbsp;&nbsp;<\/strong><br \/> Lena und Michael aus Vechta f\u00fchlten sich von dem gro\u00dfen Herz und dem Plakat angesprochen, beim Gewinnspiel hatten sie Gl\u00fcck und freuten sich \u00fcber ein Liebesschloss. Ihre kirchliche Hochzeit ist 2021 geplant und dem jungen Paar sehr wichtig: \u201eDas schwei\u00dft uns zusammen.\u201c Diesen Stand h\u00e4tten sie auf der Hochzeitsmesse nicht erwartet: \u201eDas zeigt, dass die Kirche mit uns jungen Leuten mit geht.\u201c.&nbsp;<br \/> &nbsp; &nbsp;<br \/> Anna und Tobias waren mit ihrer Familie aus Cloppenburg angereist. Sie wollen 2022 kirchlich heiraten. \u201eEs ist eine spannende Zeit und wird immer konkreter. Hier k\u00f6nnen wir suchen, was es alles gibt.\u201c Die standesamtliche Hochzeit ist 2021 geplant, das sei formell. Doch bedeutend sei die kirchliche Trauung: \u201eWeil es so bedeutsam ist, mit allen Freunden und unseren Familien, die uns alle lieb sind, zu feiern.\u201c &nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;<br \/> Aus dem Grund, besonders feierlich, heiratet auch Franzi aus Osterholz-Scharmbeck kirchlich. Gemeinsam mit ihrer Freundin suchte sie Kontakt und Adressen zu L\u00e4den, die sie demn\u00e4chst aufsuchen will. In die Kirche geht sie immer wenn der Anlass besonders feierlich ist, zum Beispiel Weihnachten und auch zur Taufe ihres Sohnes.&nbsp;<br \/> &nbsp; &nbsp;<br \/> Viele Paarte reisten aus der n\u00e4heren und etwas weiteren Umgebung an. Aus Syke kamen Julia und ihre Mutter Beatrix. In 2021 ist die Hochzeit geplant. Die beiden Frauen lie\u00dfen sich inspirieren, schauten, was es alles gab. \u201eIch w\u00fcrde gern kirchlich heiraten, doch mein Freund will nicht\u201c, verriet die junge Frau. Ihrer Mutter war sehr stolz auf Julia, ihr bereitet es gro\u00dfe Freude, sie zu begleiten und zu beraten.&nbsp;Beatrix akzeptierte nat\u00fcrlich die Entscheidung, doch h\u00e4tte ihr Mann die Tochter sehr gern zum Altar gef\u00fchrt. \u201eEs ist der Segen, der dann fehlt.\u201c.&nbsp;<br \/> &nbsp; &nbsp;<br \/> Rika und Helge aus Westerstede blieben an der Glocke stehen, um einen Trauspruch zu ziehen. Sie planen im kommenden Jahr kirchlich zu heiraten. \u201eWir haben uns lange Gedanken gemacht, doch es geh\u00f6rt dazu und stand nicht zur Debatte, es nicht zu tun. Kirche ist mehr als Glaube, f\u00fcr uns ist es die Gemeinschaft.\u201c &nbsp; &nbsp;<br \/> &nbsp; &nbsp;&nbsp;<br \/> <strong>\u201eDorthin gehen, wo die Menschen sind\u201c<\/strong><br \/> Seit 25 Jahren sind beide Kirchen zusammen an einem Stand. \u201eSich stark zu machen, das darf sich sehen lassen. Eine sensationelle Zeit\u201c, findet Sabine Orth. \u201eWir haben die Bedingungen in dieser &nbsp;Zeit gepr\u00fcft, ob wir das Barometer einsetzen k\u00f6nnen oder den Turm\u201c, es sei aufw\u00e4ndig, doch machbar. \u201eWir haben immer wieder neue Ideen, die Zusammenarbeit geht Hand in Hand. Es war bisher eine tolle Zeit.\u201c&nbsp;.&nbsp;<br \/> &nbsp; &nbsp;<br \/> F\u00fcr Sabine Sch\u00f6sser ist die Hochzeitsmesse ihr \u201eliebstes Projekt\u201c. Es mache so viel Spa\u00df, die Ideenfindung und alles gemeinsam zu gestalten. Besonders mag sie die Gespr\u00e4che am Stand. \u201eMit den jungen Leuten ist es immer spannend, wir merken hier auch Trends. Zum Beispiel wollen junge Menschen wieder vermehrt heiraten.\u201c Jahrelang w\u00e4re eine pomp\u00f6se Hochzeit wichtig gewesen, das w\u00fcrde allerdings zur\u00fcckgehen. \u201ePaare besinnen sich auf das Eigentliche. Vielleicht spielt Corona eine Rolle. Viele m\u00f6chten im kleinen Kreis heiraten, mit der Familie und engen Freunden.\u201c&nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;<br \/> \u201eUnglaublich spannend sind Gespr\u00e4che am Barometer. Hier kommen die Paare ins Gespr\u00e4ch, wenn sie \u00fcberlegen: warum heiraten, wie wichtig ist dabei die Kirche. Sie kommen miteinander ins Gespr\u00e4ch. \u201eDas ist es wert, dass wir hier stehen.\u201c&nbsp;<br \/> &nbsp; &nbsp;<br \/> Pfarrer Karsten Hilgen (Visbeck und Barkum) geht gern auf die Besuchenden zu, m\u00f6chte erfahren, ob und wann sie heiraten, bietet Informationen an und kommt so schnell ins Gespr\u00e4ch.&nbsp;&nbsp;\u201eKirche kann nicht aufh\u00f6ren, dorthin zu gehen, wo Menschen sind. Dann werden wir der Zeit nicht gerecht\u201c, sagt er.&nbsp;<br \/> &nbsp; &nbsp;<br \/> F\u00fcr ihn ist \u201ePfarrer der sch\u00f6nste Beruf der Welt! Ich komme mit Menschen in Ber\u00fchrung, in jedem Alter und immer in anderen Situationen. Mit gef\u00e4llt die Vielfalt.\u201c Das \u00fcbertrage sich auf seine T\u00e4tigkeit am Messestand. Es w\u00fcrden sich h\u00e4ufig Inspirationen und Fragen ergeben mit Menschen, denen er sonst nicht begegne. &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;<br \/> 25 Jahr seien etwas Besonderes. Er mag das Motto \u201eDie Liebe bleibt\u201c verbunden mit den Comics. \u201eIrgendwann stellt man fest, hier ist es zu Ende, doch es geht weiter und die Liebe bleibt. Auch wir machen weiter\u201c, freut sich Hilgen.&nbsp;<br \/> &nbsp;<br \/> <em>B\u00e4rbel Romey<\/em><\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Vierteljahrhundert! Gratulation f\u00fcr den gemeinsamen Auftritt auf der Hochzeitsmesse in der Weser-Ems-Halle in \u00f6kumenischer Partnerschaft der evangelischen und katholischen Kirche im Oldenburger Land. Zu Beginn, vor 25 Jahren, war dies auf einer kommerziellen Messe h\u00f6chst ungew\u00f6hnlich, doch ist der kirchliche Stand auf der Messe schon lange nicht mehr wegzudenken.&nbsp; Auch in diesem Jahr freute sich Sabine Schl\u00f6sser von der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg gemeinsam mit Sabine Orth von der katholischen Seite vom Offizialat Vechta und dem &nbsp;evangelischen Pfarrer Karsten Hilgen \u00fcber das Interesse der Besuchenden, am Samstag und Sonntag, 17. und 18. 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