{"id":15721,"date":"2020-11-09T22:56:16","date_gmt":"2020-11-09T21:56:16","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/kreissynode-delmenhorst-oldenburg-land-tagte-erstmalig-als-videokonferenz\/"},"modified":"2020-11-10T10:17:24","modified_gmt":"2020-11-10T09:17:24","slug":"kreissynode-delmenhorst-oldenburg-land-tagte-erstmalig-als-videokonferenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/kreissynode-delmenhorst-oldenburg-land-tagte-erstmalig-als-videokonferenz\/","title":{"rendered":"Kreissynode Delmenhorst\/Oldenburg-Land tagte erstmalig als Videokonferenz"},"content":{"rendered":"<p>Die als Videokonferenz stattgefundene Kreissynode des evangelischen Kirchenkreises Delmenhorst\/Oldenburg-Land tat dem Engagement und der Diskussionsfreudigkeit der 58 Kreissynodalen keinen Abbruch. Noch nie waren wie diesmal 95 % aller Stimmberechtigten anwesend. Besonders an dem f\u00fcr Delmenhorst vorgesehenen verbundenen Pfarramt im Rahmen des Pfarrstellenverteilungskonzepts entz\u00fcndete sich eine lebhafte und kontroverse Diskussion, f\u00fcr die der Vorsitzende Dr. Detlev Lauh\u00f6fer den Synodalen ausdr\u00fccklich dankte.&nbsp;<br \/> &nbsp; &nbsp;<br \/> Ausgangspunkt ist die Vorgabe, dass in Delmenhorst und Stuhr zusammen bis zum Jahr 2030 3,25 Pfarrstellen eingespart werden m\u00fcssen und im Landkreis Oldenburg ebenso viele. Dies k\u00f6nnte zur Folge haben, dass kleinere Gemeinden zuk\u00fcnftig ohne Pfarrstelle blieben. Um das zu vermeiden, hat die Kreissynode bei acht Gegenstimmen und vier Enthaltungen beschlossen, dass die Pfarrerinnen und Pfarrer im Kirchenkreis ab jetzt in sechs Entwicklungsr\u00e4umen enger zusammenarbeiten. In Delmenhorst und Stuhr bilden zehn Pfarrstellen zuk\u00fcnftig ein \u201everbundenes Pfarramt\u201c. Nur dadurch k\u00f6nne in Zukunft sichergestellt werden, dass alle Gemeinden gleichm\u00e4\u00dfig pfarramtlich versorgt werden. Alle Kirchengemeinden und Kirchenr\u00e4te blieben dabei erhalten, so Kreispfarrer Bertram Althausen. Umgesetzt werden soll das Pfarrstellenverteilungskonzept sukzessive bis zum Jahr 2030.<br \/> &nbsp; &nbsp;<br \/> Pastor Thomas Meyer erkl\u00e4rte, dass Gemeindekirchenr\u00e4te sich nun fragten, welche Auswirkungen das verbundene Pfarramt auf ihre Verantwortung habe. Der Synodale Hans-J\u00fcrgen Knuth brachte die Problematik auf den Punkt: Es sei \u201eein Problem zu verstehen, was ein verbundenes Pfarramt bedeutet.\u201c Dass man sich seitens des Kreiskirchenrates um eine gute Kommunikation in die Gemeindekirchenr\u00e4te bem\u00fcht hatte, zeigten einige Voten, in denen zum Ausdruck kam, dass man sich gut informiert f\u00fchlte. Kritik kam aus kleinen Gemeinden, die in Zukunft ihre bisherige Pfarrstelle mit anderen Gemeinden teilen m\u00fcssen.<br \/> &nbsp; &nbsp;<br \/> In seinem Bericht stellte Kreispfarrer Bertram Althausen die kirchlichen Aktivit\u00e4ten in der Corona-Zeit heraus: \u201cEs wurden in unserem Kirchenkreis zahllose kreative und innovative Ideen umgesetzt, um trotz der gebotenen Sicherheitsma\u00dfnahmen so gut es ging &#8220;nah bei den Menschen&#8221; zu sein. \u2026 \u00dcberall gab es Gespr\u00e4che \u00fcber den Gartenzaun, am Fenster, am Telefon oder per Chat. Es wurde gesprochen, zugeh\u00f6rt, getr\u00f6stet und gebetet und \u2013 sofern gew\u00fcnscht und erlaubt \u2013 wurden auch Kranke und Sterbende besucht.\u201c Es gab Video- und Audiobotschaften, Online-Gottesdienste, Podcasts, Orgelkonzerte und Videos f\u00fcr Kinder bei YouTube. Bei der Familien-Bildungsst\u00e4tte mussten Veranstaltungen teilweise abgesagt oder online durchgef\u00fchrt werden. Zus\u00e4tzlich wurde f\u00fcr die Beratung von Familien eine Online-Sprechstunde eingerichtet. Der Kreisjugenddienst musste zwar Freizeiten absagen, hat aber unter dem Motto \u201eBunter Sommer in Sicht\u201c verteilt \u00fcber den ganzen Kirchenkreis 35 Veranstaltungen mit insgesamt \u00fcber 530 Teilnehmenden in den Sommerferien organisiert.&nbsp;<br \/> &nbsp; &nbsp;<br \/> Der Kreispfarrer betonte, es sei \u201eweiter erforderlich, mutig, kreativ und auch unkonventionell zu sein und entschieden seelsorgerlich die \u201eneue Normalit\u00e4t\u201c, in der wir jetzt leben, zu gestalten. Es ist unser Auftrag, f\u00fcr diejenigen da zu sein, das Wort zu ergreifen und zu arbeiten, denen die Corona-Krise besonders hart zusetzt: f\u00fcr die Kinder und Jugendlichen, die Alleinerziehenden, die prek\u00e4r Besch\u00e4ftigten, die Menschen auf der Flucht.\u201c&nbsp;<\/p>\n<p><em>Udo Dreyer<\/em><\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/aktuell\/aus-den-kirchenkreisen\/artikel\/kreissynode-delmenhorstoldenburg-land-tagte-erstmalig-als-videokonferenz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kreissynode Delmenhorst\/Oldenburg-Land tagte erstmalig als Videokonferenz<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die als Videokonferenz stattgefundene Kreissynode des evangelischen Kirchenkreises Delmenhorst\/Oldenburg-Land tat dem Engagement und der Diskussionsfreudigkeit der 58 Kreissynodalen keinen Abbruch. Noch nie waren wie diesmal 95 % aller Stimmberechtigten anwesend. 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