{"id":16493,"date":"2021-02-03T08:44:00","date_gmt":"2021-02-03T07:44:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/kulturwissenschaftlerin-erhaelt-preis-fuer-interkulturelle-kompetenz\/"},"modified":"2021-02-04T22:19:59","modified_gmt":"2021-02-04T21:19:59","slug":"kulturwissenschaftlerin-erhaelt-preis-fuer-interkulturelle-kompetenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/kulturwissenschaftlerin-erhaelt-preis-fuer-interkulturelle-kompetenz\/","title":{"rendered":"Kulturwissenschaftlerin erh\u00e4lt Preis f\u00fcr interkulturelle Kompetenz"},"content":{"rendered":"<p>Vechta\/D\u00fcsseldorf (epd). Die Kulturwissenschaftlerin Michiko Mae bekommt den H\u00f6ffmann-Wissenschaftspreis 2020 f\u00fcr interkulturelle Kompetenz der Universit\u00e4t Vechta. Die emeritierte Professorin der Heinrich-Heine-Universit\u00e4t D\u00fcsseldorf erhalte die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung f\u00fcr ihre au\u00dfergew\u00f6hnliche Forschung zur Gegenwartskultur und -gesellschaft in Japan und Deutschland, teilte die Universit\u00e4t am Mittwoch mit. Ihre Forschung erlaube einen genauen Blick auf beide Kulturen bis in die j\u00fcngste Gegenwart. Mae war von 1993 bis 2016 Professorin f\u00fcr das Fach \u00abModernes Japan\u00bb an der Heinrich-Heine-Universit\u00e4t.<\/p>\n<p>Japan habe sich Mitte des 19. Jahrhunderts nach einer 250-j\u00e4hrigen Selbstisolation in kurzer Zeit modernisiert, indem es sich als eine Nation konstituierte und eine national gepr\u00e4gte Kultur sowie eine neue Geschlechterordnung bildete, erl\u00e4uterte die Preistr\u00e4gerin: \u00abIn diesem Prozess kann man wie in einem Laboratorium beobachten und analysieren, was Modernisierung &#8211; nicht nur f\u00fcr Japan &#8211; bedeutet.\u00bb<\/p>\n<p>Ein weiterer Forschungsschwerpunkt von Mae ist den Angaben zufolge die Untersuchung transkultureller Ph\u00e4nomene in der japanischen Literatur, Kunst und in den popul\u00e4rkulturellen Medien. Die japanische Kultur habe chinesische, koreanische, westliche und viele andere Elemente aufgenommen, sei aber dabei immer eine japanische Kultur geblieben. Au\u00dferdem erforsche sie, wie die japanische Frauenbewegung die Modernisierung weiterentwickelte, um die stark nationalisierte japanische Gesellschaft durch die Gleichstellung der Geschlechter zu einer offenen partizipatorischen Gesellschaft zu machen.<\/p>\n<p>Gestiftet wird der Preis allj\u00e4hrlich vom Vechtaer Reiseunternehmer Hans H\u00f6ffmann. Er w\u00fcrdigt herausragende und wegweisende Arbeiten aus Themenfeldern der interkulturellen Kompetenz und wird seit 2010 weltweit an Universit\u00e4ten und Forschungseinrichtungen ausgeschrieben. Erster Preistr\u00e4ger war der Hamburger Erziehungswissenschaftler Louis Henri Seukwa. Im vergangenen Jahr ging die Auszeichnung an den M\u00fcnsteraner Religionswissenschaftler und Theologe Perry Schmidt-Leukel.<\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/aktuell\/news-niedersachsen\/artikel\/kulturwissenschaftlerin-erhaelt-preis-fuer-interkulturelle-kompetenz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kulturwissenschaftlerin erh\u00e4lt Preis f\u00fcr interkulturelle Kompetenz<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vechta\/D\u00fcsseldorf (epd). Die Kulturwissenschaftlerin Michiko Mae bekommt den H\u00f6ffmann-Wissenschaftspreis 2020 f\u00fcr interkulturelle Kompetenz der Universit\u00e4t Vechta. Die emeritierte Professorin der Heinrich-Heine-Universit\u00e4t D\u00fcsseldorf erhalte die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung f\u00fcr ihre au\u00dfergew\u00f6hnliche Forschung zur Gegenwartskultur und -gesellschaft in Japan und Deutschland, teilte die Universit\u00e4t am Mittwoch mit. 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