{"id":16655,"date":"2021-02-24T09:46:00","date_gmt":"2021-02-24T08:46:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/umweltschuetzer-warnen-vor-neuem-waldsterben\/"},"modified":"2021-02-25T10:17:54","modified_gmt":"2021-02-25T09:17:54","slug":"umweltschuetzer-warnen-vor-neuem-waldsterben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/umweltschuetzer-warnen-vor-neuem-waldsterben\/","title":{"rendered":"Umweltsch\u00fctzer warnen vor neuem Waldsterben"},"content":{"rendered":"<p>Hannover (epd). Der Bund f\u00fcr Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat vor einem erneuten Waldsterben gewarnt. Der am Mittwoch ver\u00f6ffentlichte Waldzustandsbericht des Bundeslandwirtschaftsministeriums zeige, dass der Wald durch Stickstoffeintr\u00e4ge, D\u00fcrre, intensive Forstwirtschaft sowie mangelhafte Jagd unter Dauerstress leide, teilte der nieders\u00e4chsische Landesverband der Umweltsch\u00fctzer am Mittwoch in Hannover mit. Um die W\u00e4lder zu entlasten, m\u00fcsse in der Waldwirtschaft umgedacht werden.<\/p>\n<p>Dem Waldzustandsbericht zufolge sind rund 80 Prozent der Kiefern und Eichen sowie 89 Prozent der Buchen betroffen. F\u00fcr den Klimaschutz und die Artenvielfalt spielten die W\u00e4lder jedoch eine zentrale Rolle, hie\u00df es. Die Umweltsch\u00fctzer fordern daher einen sofortigen Richtungswechsel in der nieders\u00e4chsischen Waldpolitik. Oberste Ziele des Waldgesetzes m\u00fcssten der Klimaschutz und die Artenvielfalt sein. Die W\u00e4lder seien derzeit die wichtigste und wirkungsvollste M\u00f6glichkeit, das klimasch\u00e4dliche CO2 aus der Luft zu binden und dessen Anteil in der Atmosph\u00e4re zu senken.<\/p>\n<p>Der stellvertretende BUND-Landesvorsitzende Axel Ebeler mahnte f\u00fcr die n\u00e4chsten 15 Jahre eine geringere Holzernte an. Auch m\u00fcssten die B\u00e4ume deutlich \u00e4lter werden, bevor sie gef\u00e4llt werden d\u00fcrften: \u00abAb sofort muss alles unterlassen werden, was die Widerstandsf\u00e4higkeit der W\u00e4lder gegen\u00fcber Wetterextremen weiter schw\u00e4cht.\u00bb<\/p>\n<p>Auch Niedersachsens W\u00e4lder litten unter St\u00fcrmen, zunehmender Trockenheit und dem Befall des Borkenk\u00e4fers, hie\u00df es. Wesentliche Ursachen f\u00fcr den verheerenden Zustand von Laub- und Nadelw\u00e4ldern in weiten Teilen Deutschlands seien die Trockenheit sowie die Dauer und Intensit\u00e4t der Sonneneinstrahlung durch eine Kronenauflichtung. Es sei wichtig, nur noch einzelne B\u00e4ume dem Wald zu entnehmen, um das Waldinnenklima nicht zu gef\u00e4hrden. Naturnahe W\u00e4lder auf alten Waldstandorten und W\u00e4lder mit alten B\u00e4umen und hohen Totholzanteilen tr\u00fcgen erheblich zur Biodiversit\u00e4t bei.<\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/aktuell\/news-niedersachsen\/artikel\/umweltschuetzer-warnen-vor-neuem-waldsterben\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Umweltsch\u00fctzer warnen vor neuem Waldsterben<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover (epd). Der Bund f\u00fcr Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat vor einem erneuten Waldsterben gewarnt. Der am Mittwoch ver\u00f6ffentlichte Waldzustandsbericht des Bundeslandwirtschaftsministeriums zeige, dass der Wald durch Stickstoffeintr\u00e4ge, D\u00fcrre, intensive Forstwirtschaft sowie mangelhafte Jagd unter Dauerstress leide, teilte der nieders\u00e4chsische Landesverband der Umweltsch\u00fctzer am Mittwoch in Hannover mit. 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