{"id":17608,"date":"2021-05-20T09:16:00","date_gmt":"2021-05-20T07:16:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/offener-brief-von-juden-und-muslimen-wir-lassen-uns-nicht-trennen\/"},"modified":"2021-05-21T23:17:34","modified_gmt":"2021-05-21T21:17:34","slug":"offener-brief-von-juden-und-muslimen-wir-lassen-uns-nicht-trennen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/offener-brief-von-juden-und-muslimen-wir-lassen-uns-nicht-trennen\/","title":{"rendered":"Offener Brief von Juden und Muslimen \u00abWir lassen uns nicht trennen\u00bb"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoPlainText\">Berlin\/Osnabr\u00fcck (epd). In einem offenen Brief haben sich 22 j\u00fcdische und muslimische Institutionen in Deutschland unter dem Eindruck des wieder aufgeflammten Nahost-Konflikts gegen Antisemitismus und anti-muslimischen Rassismus gewandt. \u00abWir verwahren uns dagegen, dass J\u00fcd:innen und Muslim:innen hierzulande f\u00fcr die Geschehnisse im Nahen Osten verantwortlich gemacht werden, sei es durch physische Gewalt oder durch entsprechende Darstellungen in den sozialen Medien\u00bb, hei\u00dft es in dem am Donnerstag ver\u00f6ffentlichten Schreiben. Diese Zuschreibung sei Ausdruck von Antisemitismus und anti-muslimischem Rassismus.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Der Brief tr\u00e4gt den Titel \u00abWir lassen uns nicht trennen\u00bb. Er ist unter anderem von der Bildungsst\u00e4tte Anne Frank in Berlin, der j\u00fcdischen Studierendenunion, dem Verein \u00abJUMA &#8211; jung, muslimisch, aktiv\u00bb und dem Avicenna Studienwerk mit Sitz in Osnabr\u00fcck unterzeichnet.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Es habe viel M\u00fche gekostet, untereinander Vertrauen aufzubauen und auch Differenzen auszuhalten, betonten die Autoren. Diese Arbeit sehen sie jetzt gef\u00e4hrdet und wollen sie \u00abgegen eine neue Welle des Hasses und der Propaganda verteidigen\u00bb. Zugleich h\u00e4tten sie in den vergangenen Jahren viele Gemeinsamkeiten und gleiche Ziele entdeckt. \u00abDeshalb lassen wir unsere j\u00fcdisch-muslimischen Freundschaften, B\u00fcndnisse und Allianzen weder f\u00fcr politische Zwecke instrumentalisieren noch auf den Nahost-Konflikt reduzieren.\u00bb<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Die Organisationen pl\u00e4dieren daf\u00fcr, auch bez\u00fcglich des Nahost-Konflikts unterschiedliche Sichtweisen gelten zu lassen. \u00abUnsere jeweiligen Perspektiven sind von unterschiedlichen Sozialisationen, Erfahrungen, Wissensbest\u00e4nden, und Emotionen bestimmt. Daf\u00fcr muss es in einer offenen, pluralistischen und demokratischen Gesellschaft Raum geben.\u00bb<\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/news-niedersachsen\/artikel\/offener-brief-von-juden-und-muslimen-wir-lassen-uns-nicht-trennen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Offener Brief von Juden und Muslimen \u00abWir lassen uns nicht trennen\u00bb<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin\/Osnabr\u00fcck (epd). 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