{"id":17612,"date":"2021-05-23T20:59:00","date_gmt":"2021-05-23T18:59:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/mit-grosser-traurigkeit-und-mit-grossem-erschrecken\/"},"modified":"2021-05-23T23:17:47","modified_gmt":"2021-05-23T21:17:47","slug":"mit-grosser-traurigkeit-und-mit-grossem-erschrecken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/mit-grosser-traurigkeit-und-mit-grossem-erschrecken\/","title":{"rendered":"\u201eMit gro\u00dfer Traurigkeit und mit gro\u00dfem Erschrecken\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Mit gro\u00dfer Betroffenheit nimmt die Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg Abschied von Pfarrer G\u00fcnther Raschen, der am vergangenen Sonnabend im Alter von 63 Jahren leblos in der Nikolaikirche auf Wangerooge aufgefunden worden war. Auch wenn die Umst\u00e4nde noch zu kl\u00e4ren sind, handelt es sich sehr wahrscheinlich um einen Suizid. G\u00fcnther Raschen war fast 22 Jahre als Pfarrer auf der ostfriesischen Insel t\u00e4tig. Am 17. April war er von Bischof Thomas Adomeit auf seinen Wunsch hin in einem festlichen Gottesdienst aus seinem Amt verabschiedet worden. Mit seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst stand sein Abschied von seinem \u201eBlauen Kloster\u201c, wie er die Insel Wangerooge nannte, ans Festland und in den Ruhestand bevor.<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\n\u201eMit gro\u00dfer Traurigkeit und mit gro\u00dfem Erschrecken\u201c reagierte Bischof Adomeit auf diese best\u00fcrzende Nachricht. \u201eG\u00fcnther Raschen war ein Suchender. Suchet, so werdet ihr finden\u2026, diesen Satz aus dem Matth\u00e4us-Evangelium hat er selbst \u00fcber sein Wirken als Pastor anl\u00e4sslich seines Abschiedes geschrieben\u201c, sagte Bischof Thomas Adomeit. Auf der Suche sei G\u00fcnther Raschen seit Beginn seines Dienstes gewesen \u2013 und bis zuletzt geblieben, so Adomeit weiter. \u201eAuf der Suche nach Antworten auf die Lebens- und Glaubensfragen war er ein mitgehender Begleiter f\u00fcr die ihm anvertrauten &nbsp;Menschen. M\u00f6ge seine eigene Suche nun vollendet sein und er selbst bei unserem Herrn&#8221;. Er bittet darum, G\u00fcnther Raschen und seine Familie, die schwer an dieser pl\u00f6tzlichen und so endg\u00fcltigen Situation zu tragen habe, in die Gedanken und Gebete aufzunehmen. Und auch die Gemeinde m\u00fcsse das Geschehen verarbeiten, das in Ihrer Mitte stattgefunden habe, so der oldenburgische Bischof.<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\nZu Beginn seiner beruflichen T\u00e4tigkeit war G\u00fcnther Raschen von 1986 bis 1991 in der Lutherkirchengemeinde in Wilhelmshaven t\u00e4tig. In dieser Zeit war er auch Chefredakteur der evangelischen Kirchenzeitung \u201eKontakte\u201c f\u00fcr Wilhelmshaven. 1992 wechselte er nach Oldenburg, wo er im Oberkirchenrat als erster Pressesprecher die \u00d6ffentlichkeitsarbeit der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg aufbaute. Seine ersten Kontakte nach Wangerooge erlebte Raschen in dieser Zeit als Urlauberpastor auf der Insel. Im Sommer 1999 ging er dann auf die Insel Wangerooge, wo er 22 Jahre blieb. Dort er\u00f6ffnete er 2006 den \u201eRaum der Stille\u201c mit spirituellen Angeboten f\u00fcr Urlauber und Einheimische. In Raschens Amtszeit fielen zudem die 100-Jahr-Feier der Nikolaikirche im Jahr 2010 und der barrierefreie Umbau des Gemeindehauses ins heutige \u201eKlockhaus\u201c. Nach dem Eintritt in den Ruhestand hatte G\u00fcnther Raschen geplant, nach Oldenburg zu ziehen, wo auch ein Teil seiner Familie lebt.&nbsp;<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/pressemitteilungen\/artikel\/raschen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eMit gro\u00dfer Traurigkeit und mit gro\u00dfem Erschrecken\u201c<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit gro\u00dfer Betroffenheit nimmt die Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg Abschied von Pfarrer G\u00fcnther Raschen, der am vergangenen Sonnabend im Alter von 63 Jahren leblos in der Nikolaikirche auf Wangerooge aufgefunden worden war. Auch wenn die Umst\u00e4nde noch zu kl\u00e4ren sind, handelt es sich sehr wahrscheinlich um einen Suizid. G\u00fcnther Raschen war fast 22 Jahre als Pfarrer auf der ostfriesischen Insel t\u00e4tig. Am 17. 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